DE7702650U - Waschtrommel für eine mantelbeschickte Trommelwaschmaschine - Google Patents
Waschtrommel für eine mantelbeschickte TrommelwaschmaschineInfo
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Description
Gebrauchsmusteranmeldung
GEBRÜDER THIELMANN
63 41 Sechshelden
GEBRÜDER THIELMANN
63 41 Sechshelden
Die Erfindung betrifft eine Waschtrommel für eine mantelbeschickte
Trommelwaschmaschine, bestehend aus zwei Trommelseitenteilen, aus einem Trommelmantel mit einer Einfüllöffnung und aus einem
vorzugsweise zweiteiligen Trommeldeckel mit einem vorzugsweise federbeaufschlagten Unterdeckel, einem vorzugsweise federbeaufschlagten
Oberdeckel und einem Deckelverschluß, wobei die die Einfüllöffnung begrenzenden und mit dem Trommeldeckel Spalte bildenden
Ränder des Trommelmantels radial nach außen gerichtete Randstege aufweisen.
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Andrejewski, Honke, Gesthuysen & Masch, Patertlanwälte in Essen ^
Bei Waschtrommeln für mantelbeschickte Trommelwaschmaschinen (vgl. die DT-OS 15 85 868) besteht ein Problem darin, daß durch
die Spalte zwischen den Rändern des Trommelmantels und dem Trommeldeckel Wäschestücke hindurchtreten und dadurch beschädigt
werden können; dies gilt insbesondere beim Schleudern, wenn wegen der relativ hohen Schleuderdrehzahl der Waschtrommel relativ
hohe Zentrifugalkräfte auftreten.
Das zuvor aufgezeigte, bei Waschtrommeln für mantelbeschickte
Trommelwaschmaschinen auftretende Problem ist bereits erkannt worden (vgl. die DT-OS 22 37 41o). Zur Lösung dieses Problems
ist dabei vorgeschlagen worden, den die Einfüllöffnung begrenzenden Rändern des Trommelmantels und/oder dem Trommeldeckel
eine solche Form zu geben, daß die Spalte zwischen den Rändern des Trommelmantels und dem Trommeldeckel in radialer Richtung
eine große Spalttiefe haben. Dazu ist es im einzelnen auch bekannt, die die Einfüllöffnung begrenzenden und mit dem Trommeldeckel
Spalte bildenden Rändern des Trommelmantels mit radial nach außen gerichteten Randstegen zu versehen (vgl. Fig. 4 der
DT-OS 22 37 41o).
Die bekannten Lösungen des Problems "verhindern des Hindurchtretens
von Wäschstücken durch den Spalt zwischen den Rändern des Trommelmantels und dem Trommeldeckel" befriedigen nicht,
so daß der Erfindung die Aufgabe zugrundeliegt, eine insoweit
verbesserte Waschtrommel für eine mantelbeschickte Trommelwaschmaschine anzugeben.
Die erfindungsgemäße Waschtrommel für eine mantelbeschickte Trommelwaschmaschine ist zunächst und im wesentlichen dadurch
gekennzeichnet, daß die Randstege der die Einfüllöffnung begren-
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zenden Ränder des Trommelmantels im Bereich des Deckelverschlusses
höher sind als in den Bereichen, in denen der Unterdeckel bzw. der Oberdeckel an den Trommelmantel angelenkt sind. Die
Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß die beim Waschen, ; insbesondere aber die beim Schleudern auftretenden Zentrifugalkräfte
dazu führen, daß sich der Trommeldeckel nach außen durchbiegt, und zwar am stärksten im Bereich des Deckelverschlusses.
Dadurch, daß erfindungsgemäß die Randstege des Trommelmantels ; im Bereich des Deckelverschlusses höher sind als in den Bereichen,
in denen der Trommeldeckel an den Trommelmantel angelenkt ist, ist sichergestellt, daß der Spalt zwischen den Rändern des :
Trommelmantels und dem Trommeldeckel auch beim Schleudern ein ; Hindurchtreten von Wäschestücken verhindert. ;
Im einzelnen gibt es verschiedene Möglichkeiten, die erfindungsgemäße
Waschtrommel auszugestalten und weiterzubilden, was im ; folgenden nur beispielhaft erläutert werden soll. j
Zunächst empfiehlt es sich, die Randstege der die Einfüllöffnung j
begrenzenden Ränder des Trommelmantels außen mit einer kreisbogenförmigen Kontur zu versehen. Eine solche kreisbogenförmige
Kontur dieser Randstege, die in dem Bereich beginnen, in dem der Unterdeckel an den Trommelmantel angelenkt ist, und in dem
Bereich enden, in dem der Oberdeckel an den Trommelmantel angelenkt ist, ist sowohl fertigungstechnisch als auch funktionell
vorteilhaft. Dabei wird die Lehre der Erfindung, wonach die Rand stege im Bereich des Deckelverschlusses höher sind als in den
Bereichen, in denen der Unterde^kel bzw. der Oberdeckel an den
Trommelmantel angelenkt sind, im einzelnen dadurch verwirklicht, daß der Trommeldeckel eine kreisbogenförmige Kontur bildet und
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Ändrejewski, Honke, Gesfnuysen a musch, rafcmunweüfe in Essen ν
der Durchmesser der kreisbogenförmigen Kontur der Randstege kleiner ist als der Durchmesser der kreisbogenförmigen Kontur
des Trommeldeckels. Dabei kann der Durchmesser der kreisbogenförmigen Kontur der Randstege gleich dem Durchmesser des Trommelmantels
oder kleiner als dieser Durchmesser sein.
Im übrigen empfiehlt es sich, bei der erfindungsgemäßen Waschtrommel
die Randstege der die Einfüllöffnung begrenzenden Ränder des Trommelmantels und die den Randstegen benachbarten Ränder
des Trommeldeckels umzubördeln. So werden auf einfache Weise scharfe Kanten vermieden.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel
darstellenden Zeichnung erläutert; es zeigt
Fig. 1 perspektivisch, einen Ausschnitt aus einer erfindungsgemäßen
Waschtrommel für eine mantelbeschickte Trommelwaschmaschine,
Fig. 2 in gegenüber der Fig. 1 vergrößertem Maßstab, einen Schnitt durch den Gegenstand nach Fig. 1 längs der
Linie II - II,
Fig. 3 in gegenüber der Fig. 2 vergrößertem Maßstab, eine Ansicht;
des Gegenstandes nach Fig. 2, gesehen in Richtung des Pfeiles III, und
Fig. 4 in gegenüber der Fig. 3 vergrößertem Maßstab, den Ausschnitt
IV aus dem Gegenstand nach Fig. 3.
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Die in Fig. 1 ausschnittsweise dargestellte Waschtrommel ist für eine mantelbeschickte Trommelwaschmaschine bestimmt und besteht
in ihrem grundsätzlichen Aufbau aus zwei Trommelseitenteilen 1, 2, aus einein Trommelmantel 3 mit einer Einfüllöffnung 4 und aus
einem zweiteiligen Trommeldeckel 5 mit einem federbeaufschlagten Unterdeckel 6, einem federbeaufschlagten Oberdeckel 7 und einem
Deckelverschluß 8. Die die Einfüllöffnung 4 begrenzenden und mit dem Trommeldeckel 5 Spalte 9 bildenden Ränder 1o des Trommelmantels
3 weisen radial nach außen gerichtete Randstege 11 auf.
Wie die Figuren,'insbesondere die Fig. 1 und 2, zeigen, sind
die Randstege 11 der die Einfüllöffnung 4 begrenzenden Ränder 1o
des TrommeMantels 3 im Bereich 12 des Deckelverschlusses 8 höher
als in den Bereichen 13, 14, in denen der Unterdeckel 6 bzw. der Oberdeckel 7 an den Trommelmantel 3 angelenkt sind.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel weisen die Randstege 11 außer
eine kreisbogenförmige Kontur 15 auf und bildet der Trommeldeckel 5 ebenfalls eine kreisbogenförmige Kontur 16. Bei diesem Ausführungsbeispiel
ist nun die Lehre der Erfindung im einzelnen dadurch verwirklicht, daß der Durchmesser der kreisbogenförmigen
Kontur 15 der Randstege 11 kleiner ist als der Durchmesser der
kreisbogenförmigen Kontur 16 des Trommeldeckels 5. Im übrigen ist
der Durchmesser der kreisbogenförmigen Kontur 15 der Randstege 11 etwa gleich dem Durchmesser des Trommelmantels 3.
Schließlich zeigen die Figuren, und zwar die Fig. 3 und 4, daß die Randstege 11 der die Einfüllöffnung 4 begrenzenden Ränder 1o
des Trommelmantels 3 und die diesen Randstegen 11 benachbarten Ränder des Trommeldeckels 5 umgebördelt, sind.
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In Fig. 4 ist angedeutet, wie bei der erfindungsgemäßen Waschtrommel beim Waschen, insbesondere aber beim Schleudern, die
auftretenden Zentrifugalkräfte dazu führen, daß sich der Trommeldeckel 5 nach außen durchbiegt, und zwar am stärksten im Bereich Ί2 des Deckelverschlueses 8. Dadurch, daß erfindungsgemäß
die Randstege 11 der die Einfüllöffnung begrenzenden Ränder 1o
des Trommelmantels 3 im Bereich 12 des Deckelverschlusses θ höher
sind als in den Bereichen 13, 14, in denen der Unterdeckel 6 bzw.
der Oberdeckel 7 an den Trommelmantel 3 angelenkt sind, wird ein Hindurchtreten von Wäschestücken durch die Spalte 9 zwischen den
Rändern 1o des Trommelmantels 3 und dem Trommeldeckel 5 verhindert.
Claims (5)
1. Waschtrommel für eine mantelbeschickte Trommelwaschmaschine, gestehend aus zwei Trommelseitenteilen, aus einem Trommelmantel
mit einer Einfüllöffnung und aus einem vorzugsweise zweiteiligen Trommeldeckel mit einem vorzugsweise federbeaufschlagten Unterdeckel,
einem vorzugsweise federbeaufschlagten Oberdeckel und einem Deckelverschluß, wobei die die Einfüllöffnung begrenzenden
und mit dem Trommeldeckel Spalte bildenden Ränder des Trommelmantels radial nach außen gerichtete Randstege aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Randstege (11)
<?er die Einfüllöffnung (4) begrenzenden Ränder (1o) des Trommelmantels
(3) im Bereich (12) des Deckelverschlusses (8) höher sind als in den Bereichen (13, 14) in denen der Unterdeckel (6)
bzw. der Oberdeckel (7) an den Trommelmantel (3) angelenkt sind.
2. Waschtrommel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Randstege (11) außen eine kreisbogenförmige Kontur (15)
aufweisen.
3. Waschtrommel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Trommeldeckel (5) eine kreisbogenförmige Kontur (16) bildet
und der Durchmesser der kreisbogenförmigen Kontur (15) der Randstege
(1.1) kleiner ist als der Durchmesser der kreisbogenförmigen Kontur (16) des Trommeldeckels (5).
4. Waschtrommel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der kreisbogenförmigen Kontur (15) der Randstege (11)
gleich dem Durchmesser des Trommelmantels (3) oder kleiner als dieser Durchmesser ist.
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Andrejewski, Honke, Gosthuysen & Masth, Patentanwälte in Essen
5. Waschtrommel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Randstege (11) und die den Randstegen (11) benachbarten Ränder (17) des Tronuneldeckels (5) umgebördelt sind,
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR7801716A FR2378891A1 (fr) | 1977-01-29 | 1978-01-20 | Tambour de lavage pour machine a laver a chargement par la peripherie |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7702650U true DE7702650U (de) | 1977-06-30 |
Family
ID=
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