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DE7629758U - Gerät zum Einpflanzen künstlicher Haare - Google Patents

Gerät zum Einpflanzen künstlicher Haare

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Publication number
DE7629758U
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DE
Germany
Prior art keywords
hair
artificial hair
needle
tip
root
Prior art date
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Expired
Application number
DE19757629758
Other languages
English (en)
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Publication of DE7629758U publication Critical patent/DE7629758U/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft ein Gerät zum Einpflanzen künstlicher Haare, insbesondere zur Beseitigung von Kahlköpfigkeit, wobei die nachfolgende Beschreibung anhand jenes Fachgebietes gegeben wird.
Auf dem Gebiet der Dermatologie sind Haarverpflanzungsverfahren bekannt geworden. Die Haarverpflanzung ist ein Vorgang, bei dem Haarbüschel und deren Follikeln von einem Ort entfernt und an einem anderen am gleichen Körper eingepflanzt werden. Nach diesem dermatologischen Vorgehen jedoch lassen sich die Haare nicht ohne ihre Follikeln verpflanzen; eine Verpflanzung fremder Haare
<NichtLesbar>
Erfindungsgemäß soll nun ein Gerät zum Einpflanzen künstlicher Haare vorgeschlagen werden, bei dem eine Zurückweisung im aufnehmenden Gewebe nicht zu befürchten ist.
Erreicht wird dies erfindungsgemäß durch eine Nadelausbildung, deren Spitze als Halteeinrichtung für das künstliche Haar ausgebildet ist.

<NichtLesbar>
Das Einschieben oder Einstoßen der Wurzel in die Haut führt zu einem radialen Aufbrechen der äußeren Haut. Der zerstörte Bereich oder praktisch ein winziger Schnittpunkt ist nach wenigen Tagen vollkommen wieder hergestellt. Im Prozess dieser Wiederherstellung wird das Gewebe um die Wurzel und den Boden des eingepflanzten Haares verstärkt, um das Haar mit einer Festigkeit größer als einer Kraft zu halten, die erforderlich ist, um ein natürliches Haar aus der Kopfhaut herauszuziehen.
In dem erfindungsgemäßen Gerät werden künstliche Haare aus einem thermoplastischen Harz wie Nylon oder einem Polyacrylnitrilharz verwendet. Ein Einzelfaden von 0,06 bis 0,10 mm Durchmesser wird aus einem Harzmaterial nach dem üblichen Schmelz-, Spinn- und Ziehverfahren gesponnen. Die Haarwurzel wird aus eben diesem Harz gebildet und mit dem Faden mittels eines geeigneten Bindemittels oder thermischen Schmelzens hergestellt. Die Wurzel kann gebildet werden, indem ein Ende des Fadens erwärmt wird. Der erwärmte Teil baut, wenn er gekühlt wird, eine Wurzel auf bzw. bildet eine solche. Die Wurzel hat vorzugsweise eine Länge von 1,0 bis 2,0 mm und einen Durchmesser von 0,20 mm.
Vorzugsweise hat die Nadel einen Durchmesser von etwa 0,25 mm und an der Spitze einen zylindrischen Hohlraum von etwa 0,18 mm.
Beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung sollen nur mit Bezug auf die beiliegende Zeichnung näher erläutert werden, in der Figur 1 eine Nadel mit einer Ausnehmung an der Spitze zum Halten der Wurzel eines künstlichen Haares zeigt, wobei Figur 1 ein Schnitt durch die Nadel ist; Figur 2 zeigt einen ähnlichen Schnitt mit dem Haar unmittelbar vor seiner Einpflanzung mittels dieser Nadel.

<NichtLesbar>
Die in den Figuren 1 und 2 dargestellte Ausführungsform zeigt eine Nadel 41 von etwa 0,23 mm Durchmesser mit einem zylindrischen Hohlraum bzw. einer solchen Aussparung von etwa 0,18 mm und hält die Wurzel 3 des künstlichen Haares 1. Die Wurzel ist also praktisch zentrisch innerhalb der Nadel angeordnet. Figur 2 lässt erkennen, wie die Spitze der Nadel 41 gegen die Kopfhaut bei einem Winkel von 40 bis 90° gesetzt wird. Das Einpflanzen geschieht in der oben beschriebenen Weise.
Versuche: (1) Nylonhaare wurden mit Nadeln gemäß Figur 1 und 2 auf die Haut von Tieren verpflanzt, und zwanzig Nylonhaare in jeden von 6 Bereichen auf dem Rücken von je 5 Karnickeln.
Irgendeine Veränderung im Zustand der eingepflanzten Haare und irgendwelche Nebeneffekte auf der Haut wurden über einen Zeitraum von 3 Jahren beobachtet, ohne dass irgendwelche nachteiligen Auswirkungen festgestellt wurden.
(2) Ein Maximum von 12 000 Nylonhaaren wurde pro menschliche Person eingepflanzt. 70 Personen wurden als Empfänger der Haarimplantation in der Kopfhaut registriert. 3 Jahre lang wurde keinerlei Abnormität festgestellt.
Das eingepflanzte Haar kann einem Zug von 35 Gramm im Mittel widerstehen, was durchaus vergleichbar mit einer Kraft von 35 bis 60 Gramm ist, die erforderlich ist, um ein natürliches Haar aus der Kopfhaut zu ziehen.
Eine Ausfallrate von 2 bis 3 % wurde beobachtet. Es zeigte sich, dass diese hauptsächlich auf das flache Einpflanzen zurückzuführen war.
Das Gewebe, in welches dss Nylonhaar eingepflanzt wurde, wurde pathologisch untersucht, kein Symptom, welches die Entwicklung eines bösartigen Tumors angezeigt hätte, wurde beobachtet.
Im Hinblick auf eine knappe Darstellung wurde die Erfindung nur anhand weniger Ausführungsformen beschrieben, Änderungen und Abänderungen des der Erfindung zugrunde liegenden Prinzips liegen im Rahmen der Erfindung.

Claims (4)

1. Gerät zum Einpflanzen künstlicher Haare, insbesondere zur Beseitigung von Kahlköpfigkeit, gekennzeichnet durch eine Nadelausbildung, deren Spitze als Halteeinrichtung für das künstliche Haar ausgebildet ist.
2. Gerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch kreisförmigen Querschnitt der Nadel (41), wobei deren Spitze mit einer Aussparung bzw. einem Loch (42) zur Aufnahme der Wurzel (3) eines künstlichen Haares (1) versehen ist.
3. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Nadel (41) einen Durchmesser von etwa 0,25 mm und an der Spitze einen zylindrischen Hohlraum (42) von etwa 0,18 mm Durchmesser aufweist.
4. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Nadelspitze ein Hohlraum (42) zur Aufnahme der Haarwurzel (3) des künstlichen Haares (1) ausgebildet ist.
DE19757629758 1975-05-24 Gerät zum Einpflanzen künstlicher Haare Expired DE7629758U (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7629758U true DE7629758U (de) 1977-03-10

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