DE7616468U - Halteklammer - Google Patents
HalteklammerInfo
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Description
Wuppertal 2 : · · · 'PATRNiTANWALTE
STRESEMANNSTR. 6-8 *"'' 'DIPL.-ING. H. SONNET Q
Postfach 201327 DIPL.-ING. H. OSTRIGA
DIPL.-ING. B. SONNET
Firma Schönenbach oHG, Talsperrenweg 3, 5630 Remscheid-Lennep
Halteklammer
Die Erfindung bezieht sich auf eine Halteklammer für Instrumente, Geräte, Werkzeuge, elektrische Leitung o.a. Gagegenstände,
kurzum für alle Gegenstände, die einer vorübergehenden, lagegesicherten Aufnahme bedürfen, mit einem in
der Befestigungsebene der Halteklammer liegenden Befestigungssteg, der mit Mitteln zur Verbindung mit einem Klammerträger
versehen ist und mit wenigstens zwei seitlich vom Befestigungcsteg
abstehenden, gegeneinander federbaren Klemmschenkeln.
Halteklammern dieser Art sind in zahlreichen Ausführungen bekannt. Sie sind meist im Querschnitt etwa U-förmig
ausgebildet, wobei die wenigstens annähernd einander parallelen Klemmschenkel zur Vergrößerung der Berührungsflächen mit dem
zu haltenden Gegenstand eine rundliche oder speziell dem Gegenstand angepaßte Kontur besitzen und wobei diese federbaren
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Klemmschenkel in einstückiger und stoffschlüssiger Verbindung
zu einem quer hierzu verlaufenden Befestigungssteg angeordnet
sind. Diese Halteklammer besteht zumeist aus Blech, es sind
jedoch auch Kunststoffklammern dieser Art bekannt. Einige dieser bekannten Klammern besitzen im Befestigungssteg Bohrungen
zur Schraubbefestigung auf einem Klammerträger, beispielsweise
einer Gebäudewand, .einem Werkzeugtaschenboden od. dgl. Andere
Klammern besitzen eine spezielle Befestigungsstegausbildung,
mit Hilfe derer sie an Halteleisten oder Halteplatten befestigt
werden können.
zu einem quer hierzu verlaufenden Befestigungssteg angeordnet
sind. Diese Halteklammer besteht zumeist aus Blech, es sind
jedoch auch Kunststoffklammern dieser Art bekannt. Einige dieser bekannten Klammern besitzen im Befestigungssteg Bohrungen
zur Schraubbefestigung auf einem Klammerträger, beispielsweise
einer Gebäudewand, .einem Werkzeugtaschenboden od. dgl. Andere
Klammern besitzen eine spezielle Befestigungsstegausbildung,
mit Hilfe derer sie an Halteleisten oder Halteplatten befestigt
werden können.
Solche Halteklammern eignen sich dazu, Gegenstände |!
nahezu beliebiger Art an einem vorbestimmten Ort übersichtlich |
und leicht entnehmbar aufzubewahren. Dies gilt sowohl beispiels- Ij
weise für die Bereitstellung von Werkzeugen in Werkstätten oder \·
Hobbyräumen wie auch für die Ausrüstung von Handwerkerkoffern, ji
Mustertaschen und -koffern od. d^l., bei denen solche Halte- |,
I klammern beispielsweise an den Taschenwänden oder auf Zwischen- I
boden angeordnet sein können. I
Der Vorzug solcher Halteklammern besteht im wesent- fi
liehen darin, daß eine relativ einfach ausgebildete Klammer j auch recht unterschiedlich gestaltete Teile an nahezu belie- ■
bigen Orten zu halten in der Lage ist. Besondere Schwierig- fy
1 keiten und Mängel bestehen jedoch darin, daß diese Halteklammern, I
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wenn sie durch den unbefangenen Benutzer mit zu dicken Gegenständen
bestückt werden, häufig aufbiegen, sofern sie aus Metall bestehen oder brechen, sofern sie aus Kunststoff gefertigt
sind. Weitere Schwierigkeiten ergeben sich, wenn Gegenstände mit solchen Klammern gehalten werden sollen, die nicht
über einen im wesentlichen gleichbleibenden Querschnitt über die Klammerbreite hinweg verfügen und auch dann, wenn recht
schwere Gegenstände zu halten sind. Wenn man Gegenstände der unterschiedlichsten Größenabmessungen mit den bekannten Halteklammern
fixieren will, benötigt man eine relativ große Anzahl hinsichtlich ihrer Größe abgestufter Halteklammern. Dies ist
im Sinne einer Sortimentsstraffung nachteilig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Halteklammer verfügbar zu machen, die die Nachteile der bekannten
Halteklammerη vermeidet und die in besonders geschickter Weise
so ausgebildet ist, daß insbesondere mit ein und derselben Halteklammer Gegenstände sehr unterschiedlicher Kontur und
Größe zuverlässig gehalten werden können.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die wenigstens zwei Klemmschenkel als im wesentlichen
streifenförmige Lappen unter Bildung einer etwa schlaufenförmigen
Gestalt in einem ersten endseitig mit dem Befestigungssteg verbundenen Abschnitt aus der Befestigungsebene herausragen,
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über einen zweiten Abschnitt aufeinanderzugebogen sind und
mit einem dritten Abschnitt innerhalb des von den ersten Abschnitten gebildeten Raumes in Richtung auf den Befestigungssteg verlaufen.
Der 1SU haltende Gegenstand wird bei der erfindungsgemäßen
Halteklammer nicht unmittelbar zwischen den vom Befestigungssteg ausgehenden ersten Abschnitten der Klemmschenkel
gehalten, sondern zwischen den in den Raum zwischen diese ersten Abschnitte zurückgebogenen dritten Abschnitte. Damit
wird erreicht, daß die Klemmschenkel im wesentlichen an zwei verschiedenen Stellen wirksam federn können, nämlich einmal
um die Verbindungsstelle des ersten Abschnittes mit dem Befestigungssteg und zum anderen um eine Stelle im Bereich des
zweiten Abschnittes. Die neuartige Halteklammer wird daher auch bei wiederholter Bestückung selbst mit Gegenständen größeren
Querschnittes bei gleicher Klemmkraft wesentlich weniger beansprucht mit der überraschend vorteilhaften Folge, daß die
Halteklammer eine wesentlich gesteigerte Standzeit besitzt, sich - wenn sie aus Metall gefertigt ist - weniger rasch verformt
und - insbesondere wenn sie aus Kunststoff gefertigt ist allenfalls bei äußerst rauher Handhabung bricht. Damit ist die
Halteklammer nach der Erfindung in der Lage, auch sehr unterschiedlich große Gegenstände zuverlässig halten zu können, insbesondere
auch in solchen Fällen, in denen ein und dieselbe
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Halteklammer in zeitlicher Aufeinanderfolge wiederholt mit unterschiedlich starken Gegenständen bestückt wird. Der Benutzer
ist daher nicht mehr darauf angewiesen, für seine unterschiedlich großen Gegenstände relativ genau angepaßte
Halteklammergrößen auswählen zu müssen, und er ist auch nicht mohr darauf angewiesen, darauf zu achten, daß er ein und denselben
Gegenstand stets wieder an ein und derselben Klemme festlegt.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß die Klemmschenkel zumindest im Übergangsbereich vom zweiten zum dritten Abschnitt - allenfalls unter
Bildung eines kleinen Spaltes - gegeneinander stoßen. Diese Anordnung der dritten Abschnitte zueinander gewährleistet
einen zuverlässigen Halt auch für kleinste Gegenstände, obgleich dieselbe Halteklammer bei entsprechendem Abstand der
ersten Schenkel voneinander und entsprechender Großendimension gleichzeitig zum Halten sehr viel größerer Gegenstände geeignet
ist.
Die dritten Abschnitte der Klemmschenkel öffnen sich zweckmäßig vom zweiten Abschnitt aus in Richtung auf den Befestigungssteg
im wesentlich V-förmig. In der eingesteckten Lage des zu haltenden Gegenstandes entsteht durch die V-förmig
am Gegenstand anliegenden dritten Abschnitte eine den Gegenstand
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wirksam in Richtung auf den Befestigungssteg der Halteklammer beanspruchende resultierende Kraft. Diese Maßnahme ist daher
vorzüglich geeignet, um Gegenstände am unbeabsichtigten Herausschnellen aus der Klammer zu hindern.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung sieht vor, daß die
dritten Abschnitte der Klemmschenkel mit Abstand vom Befestigungssteg enden. Hierdurch wird eine völlig ungehinderte freie
Bewegbarkeit der dritten Abschnitte gegenüber dem Befestigungssteg auch dann erreicht, wenn - beispielsweise gemäß einer besonderen
Anordnungsmöglichkeit der Halteklammer an einer Klammerhalteleiste - der Befestigungssteg der Halteklammer versenkt angeordnet
ist. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, daß bei sehr kleinen zu haltenden Gegenständen die Enden der dritten
Abschnitte der Klemmschenkel den Gegenstand etwa iu Längsrichtung der dritten Abschnitte unter Druckbeaufschlagung gegen
den Befestigungssteg drücken können.
Mit Vorteil sind die Enden der dritten Abschnitte der Klemmschenkel verdickt. Hiermit wird einmal der Vorteil erreicht,
daß diese Verdickungen einem leichten Angriff der Auswerfer einer Spritzgießeinrichtung dienen, wenn die Halteklammer als
Kunststoffspritzgießteil gefertigt ist. Zum anderen werden durch
die Verdickungen die äußersten Enden der dritten Abschnitte verstärkt und sind so gegen Beschädigung durch zum Beispiel scharf-
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kantige Werkzeuge weitestgehend geschützt.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist vorgesehen, daß der zweite Abschnitt der Klemmschenkel im Übergangsbereich
vom ersten Abschnitt stärker gekrümmt ist als im Übergangsbereich zum dritten Abschnitt und/oder daß die zweiten
Abschnitte der Klemmschenkel in Richtung zum jeweils dritten Abschnitt hin unter Bildung einer im wesentlichen V-förmigen
Einsteckführung aufeinanderzu verlaufen. Diese besondere Ausbildung im wesentlichen der zweiten Abschnitte der Klemmschenkel
ermöglicht auch bei dicht aneinanderliegenden mehreren Halteklammern ein sofortiges Erkennen des richtigen Einsteckschlitzes
zwischen zwei aufeinanderzu gebogenen Klemmschenkeln und ermöglicht vor allem ein rasches müheloses Einstecken des
zu haltenden Gegenstandes, wobei durch die Einführungsschräge lediglich durch den ausgeübten Einsteckdruck eine positionsgerechte
Selbstzentrierung des einzusteckenden Gegenstandes erfolgt. Darüber hinaus wird durch die unterschiedliche Ausbildung
der Radien zwischen dem zweiten und dem ersten und zwischen dem zweiten und dem dritten Abschnitt die Federcharakteristik der
Halteklammer entscheidend dahingehend beeinflußt, daß sich der Klemmschenkel bezüglich des zweiten und dritten Abschnittes gegenüber
dem ersten Abschnitt besonders leicht verfedern läßt, während der mit größerem Radius ausgestattete Übergang zwischen
dem zweiten und dem dritten Abschnitt hier/für eine besondere Stabilität sorgt.
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Ein weiteres, sehr wesentliches Merkmal der Erfindung besteht darin, daß jeder Klemmschenkel zur Bildung eines Klemmschenkelpaares
in Längsrichtung geschlitzt ist. Dieser Schlitz soll sich gemäß der Lehre der Erfindung zumindest über Teilbereiche
eines jeden Klemmschenkels hinwegerstrecken, vorzugsweise zumindest über den dritten Abschnitt eines jeden Klemmschenkels.
Hierdurch wird erreicht, daß im Bereicn der Klemmhalterung,
d.h. im Bereich zwischen den jeweils gegenüberliegenden dritten Abschnitten zwei Klemmabschnittpaare zur Verfügung
stehen, die völlig unabhängig voneinander einfederbar sind. Es lassen sich mit einer derartigen Klemme mühelos nun
auch Gegenstände haltern, die im Bereich ihrer Klemmhalterung über unterschiedliche Durchmesser verfügen. Insbesondere hat
sich in Versuchen gezeigt, daß konische Gegenstände oder Gegenstände mit einem deutlichen Absatz im Durchmesser einwandfrei
festgehalten werden können. Sieht man vor, daß sich der Schlitz wenigstens angenähert über die gesamte Länge der Klemmschenkel,
also auch über den zweiten und ersten Abschnitt hinweg erstreckt, so verfügt jede erfindungsgemäße Halteklammer über vier lediglich
endseitig mit dem Befestigungssteg verbundene, schlaufenförmig
gebogene dünne Lappen. Je zwei einander gegenüberliegende Lappen wirken paarweise klemmend auf den zu haltenden Gegenstand,
die beiden Klemmschenkelpaare einer jeden Halteklammer jedoch völlig unabhängig voneinander. Aufgrund des sich über
alle drei Abschnitte hinweg-erstreckenden Schlitzes ist jeder
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Klemmschenkel auch in sich tordierbar mit dem besonderen Vorzug, daß sich die nebeneinander angeordneten Klemmschenkelpaare
in besonders hervorragender Weise auch konischen Gegegenständen anpassen können und an deren Oberflächen vollflächig anliegen.
Zumindest die Klemmschenkel der Halteklammern sollen nach dem Vorschlag der Erfindung eine hohe Elastizität und
Zähigkeit aufweisen. In diesem Zusammenhang hat sich als besonders vorteilhaft herausgestellt, wenn die Halteklammer
aus einem Azethalharz-Spritzgußteil hoher Pederelastizität und Zähigkeit besteht. Eine solche Halteklammer läßt sich mit
erheblichem Vorteil - ausgehend von der zuvor beschriebenen, von der Spritzgießform erhaltenen Raumform - dadurch abwandeln,
daß man die zwischen die ersten Abschnitte hineingeformten dritten Abschnitte nach außen herausbiegt und so im wesentlichen
gegeneinander gerundete lange Schenkel erhält, mit denen sich selbst größte Werkzeuge unter Aufbringung einer hohen Haltekraft
umschließen lassen.
Halteklammern mit den genannten erfindungsgemäßen Merkmalen lassen sich wie bisher bekannte Halteklammern durch
Anbringen von Befestigungsbohrungen in ihrem Befestigungssteg an nahezu jeder beliebigen Befestigungsfläche anschrauben. Sie
lassen sich dann an jedem gewünschten Platz in Einzel- oder Mehr-
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C * i I · I
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fachanordnung vorsehen. Eine besonders vorteilhafte Anordnung
H von Halteklammern kann dadurch bewirkt werden, daß die Halteklammer
im Bereich ihres Befestigungssteges mit seitlich offenen Einkerbungen versehen ist, die formschlüssig mit in Längsrichtung
verlaufenden, aufeinanderzu gerichteten Übergriffsstegen einer Halteleiste zusammenwirken. Diese Halteleiste
kann ein Kürzungsabschnitt aus einem extrudierten Kunststoffprofil sein. Je nach Länge dieser Halteleiste lassen sich
viele erfindungsgemäße Halteklammern nebeneinander anordnen;
eine solche Haltevorrichtung kann der übersichtlichen Anordnung mehrerer Gerätschaften dienen, die häufig zusammen benutzt
werden, so zum Beispiel von Gartengeräten oder Handwerkzeugen. Eine solche Leiste kann auch hervorragenderweise dazu
dienen, in Strängen verlegte elektrische Kabel bündelweise leicht entnehmbar, doch sicher gehalten entlang von Wänden
oder Decken verlegen zu können, wenn mehrere derartige Haltevorrichtungen in Abständen voneinander angeordnet sind. Auch
bei der so möglichen Halterung von Kabelsträngen zeichnet sich die Erfindung wiederum in besonders vorteilhafter Weise dadurch
aus, daß bei ein und derselben Größenabmessung von Halteklammern Kabelstränge unterschiedlichster Durchmesser gehalten werden
können. Eine solche Haltevorrichtung unter Verwendung einer Halteleiste läßt sich auch an Wänden von Musterkoffern, Werkzeugtaschen
od. dgl. anbringen.
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Eine weitere sehr vorteilhafte Halteklammerausführung nach dem Grundsatz der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet-,
daß der Befestigungssteg der Halteklammer mit Rastzapfen zum formschlüssig wirkenden, wiederlösbaren Eingriff in Aussparungen
eines Klammerträgers ausgerüstet ist. Ein solcher Klammerträger kann eine aus Kunststoff, Preßpappe od. dgl. bestechende
Platte sein, die sich zur Anbringung an einer Gebäudewand oder zum Einsatz als Zwischenboden in Taschen, Koffern
od. dgl. eignet. Insbesondere ist bei derartigen Klammerträgern an handelsübliche Lochplatten gedacht, die nun durch Ausrüstung
mit den erfindungsgemäßen Halteklammern in vortrefflicher Weise zur Aufbewahrung eines Geräte- oder Instrumentensortiments
hergerichtet werden können. Die Rastzapfen gestatten eine einfache Steckverbindung der Halteklammer auf dem Klammerträger und gestatten ebenso ein Wiederlösen, zum Beispiel zur
variablen Anordnung von Halteklammern auf den Klammerträger. In diesem Zusammenhang sind am Befestigungssteg der Halterklammer
zweckmäßig zwei im Abstand voneinander vorgesehene Rastzapfen federbar angeordnet, wobei die federbare Anordnung der
Rastzapfen die Kupplung und Entkupplung mit dem Klammerträger begünstigt. Mit weiterem Vorteil ist jeder Rastzapfen in Längsrichtung
geschlitzt, so daß gewissermaßen jeder Rastzapfen aus zwei Rastzungen besteht, die gegeneinander federn können.
Gemäß einem weiteren Vorschlag weisen die Rastzapfen
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endseitig Verdiokungen auf, die sich zur Spitze hin - Gleitflächen
bildend - verjüngen. Infolge dieser Gleitflächen federn die geschlitzten Rastzapfen, sich selbst zentrierend,
auf einen geringeren Durchmesser ein und können so die Aussparungen im Klammerträger mühelos passieren. Wenn die Verdickungen
der Rastzapfen auf der der Ansichtsseite gegenüberliegenden Rückseite .des Klammerträgers wieder heraustreten,
spreizen sich die geschlitzten Rastzapfen widerhakenartig aus und sichern so die Halteklammer vor einem unbeabsichtigten
Wiederlösen. Damit jedoch ein willentliches Entnehmen der Halteklammer
vom Klammerträger jederzeit möglich und besonders er-
leichtert wird, besitzen die im eingesteckten Zustand der Rastzapfen in die Aussparungen des Klammerträgers der Unterseite
des Klammerträgers zugekehrten Flächen der äußeren Verdickungen geneigte Gleitflächen. Diese Gleitflächen wirken analog
zu den endseitigen, die Montage begünstigenden Gleitflächen, wenn man mit einem geeigneten Werkzeug, beispielsweise
einem Schraubenzieher, die Halteklammer entgegen der Einsteckrichtung heraushebelt.
Die Erfindung sieht gemäß weiterer Portbildung des Erfindungsgegenstandes vor, daß der Abstand der beiden am Befestigungssteg
der Halteklammer vorgesehenen Rastzapfen dem Lochabstand standardisierter Lochplatten entspricht. Die im
Handel erhältlichen Lochplatten besitzen kreisrunde Bohrungen
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mit bestimmten Rasterabständen. Diesen Rasterabständen sollen die Abstände der Rastzapfen an den Befestigungsstegen der Halteklammern
entsprechen. Zu jeder dermaßen standardisierten Lochplatte lassen sich dann entsprechend angepaßte Halteklammern
zuordnen.
Eine besonders geschickte Ausbildung der Halteklammer ist nach der Erfindung dadurch möglich, daß der Befestigungssteg im Bereich der Rastzapfen seine Einstecktiefe begrenzende
Anschlagmittel besitzt, derart, daß der Stegabschnitt zwischen den Rastzapfen mit Abstand zur ihm zugewandten Oberfläche des
Klemmenträgers verläuft. Hierdurch entsteht zwischen dem Stegabschnitt
des Befestigungssteges zwischen den Rastzapfen und der Oberfläche des Klemmenträgers ein Spalt, der sich zum Durchzug
eines Bandes, insbesondere eines Gummibandes eignet. Werden demgemäß auf einer Lochplatte mehrere Halteklammern derart
angeordnet, daß die beschriebenen Spalte zwischen den Befestigungsstegen und dem Klammerträger miteinander in einer
Flucht liegen, so kann unter diesen Halteklammern ein Gummiband hindurchgeführt werden, so daß zwischen den vom Gummiband
bildbaren Scnlaufen una dem Klammerträger zusätzlich noch weitere Gegenstände gehalten werden können. Eine mit diesen Merkmalen
ausgestattete Halteklammer eignet sich daher zur eingangs beschriebenen klemmenden Aufnahme von Gegenständen und/oder zur
Anlage eines Haltebandes am Klammerträger. In diesem Zusammen-
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hang ergibt sich eine besonders geschickte Möglichkeit, wenn der die Rastzapfen aufweisende Befestigungssteg in Richtung
des in die Klemmschenkel eingeführten Gegenstandes parallel verläuft. In diesem Falle läßt sich das genannte Spannband
senkrecht zum gehaltenen Gegenstand verlaufend anordnen, so daß einerseits mit don Klemmschenkeln und andererseits mit
dem Gummiband sämtliche Gegenstände in Parallelausrichtung zueinander am Klammerhalter angeordnet werden können.
Zusammengefaßt kann festgestellt werden, daß die Erfindung eine Halteklammer zur Verfügung stellt, die hinsichtlich
ihrer zuverlässigen Halteeigenschaften, ihrer beachtlichen
Lebensdauer und ihrer universellen Verwendungsmöglichkeit erhebliche Vorzüge besitzt.
Ausführungs- und Anwendungsmöglichkeiten des Gegenstandes nach der Erfindung werden im nachfolgenden anhand der
beiliegenden Zeichnungen im einzelnen beschrieben. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung der erfindungsgemäßen
Halteklammer mit einem Befestigungssteg zur Aufnahme der Halteklammer in einer Profilschiene,
Fig. 2 die erfindungsgemäße Halteklammer mit einem zum
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Aufstecken auf eine Lochplatte bestimmten Befestigungssteg,
Fig. 3 bis 5 Einzelheiten während der Vornahme einer
Befestigung eines Gegenstandes an der erfindungsgemäßen Halteklammer,
Fig. 6 bis. 12 Halterungsmöglichkeiten für verschieden große Gegenstände in ein und derselben Halteklammer,
Fig. 13 und 14 eine zur Anordnung einer Halteklammer
in einer Halteleiste,
Fig. 15 und 16 eine an einer Lochplatte befestigte Halteklammer,
Fig. 17 bis 19 eine gegenüber der in den Fig. 15 und 16 dargestellten Halteklammer durch Versatz des Befestigungssteges um 90° gegenüber den Klemmschenkeln modifizierte Ausführung,
die zugleich eine Funktion als Bandklemme besitzt und deren Anordnung an einer Lochtafel,
Fig. 20 eine schematische Darstellung einer teilweise mit erfindungsgemäßen Halteklammern ausgerüstenen Lochtafel.
Die Halteklammer nach Fig. 1 besteht aus einem sich
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1 I I · · *
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in der Befestigungsebene der Halteklammer erstreckenden Befestigungssteg
lOj an dessen Stirnseiten einstückig mit ihm
verbundene und werkstoffeinheitlich angeformte zungenartige Klemmschenkel 11, 12 aus der Befestigungsebene aufragend vorgesehen
sind. Jeder Klemmschenkel 11, 12 ist mittig durch einen Schlitz 13 unterteilt. Damit besitzt jeder Klemmschenkel 11,
zwei unabhängig voneinander federbare Zungen 11a, 11b und 12a, 12b.
Die Anordnung einer jeden Zunge 11a, 11b, 12a, 12b bzw. eines jeden Klemmschenkels 11,12 ist so getroffen, daß
der Klemmschenkel mit einem ersten Abschnitt IM am Befestigungssteg
10 angeformt ist. Dieser erste Abschnitt erhebt sich aus der Befestigungsebene und geht in einen gerundeten
zweiten Abschnitt 15 über. Im Verlauf dieses zweiten Abschnittes 15 wird ein jeder Klemmschenkel 11, 12 nach innen umgelenkt,,
d.h. im Bereiche des zweiten Abschnittes 15 werden die Klemmschenkel
11, 12 aufeinanderzu verformt. Dem nach innen eingewölbten
zweiten Abschnitt 15 schließt sich jeweils ein im wesentlichen gerade verlaufender dritter Abschnitt 16 an, der im Raum
zwischen den ersten Abschnitten l4 liegt und wieder zurück gegen den Befestigungssteg 10 weist. Die dritten Abschnitte 16 enden
mit Abstand vom Befestigungssteg 10 in verdickten, abgerundeten Kanten 17.
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Die Halteklammerausführung nach Pig. 1 besitzt in
der Nähe des Befestigungssteges 10 nach außen offene Einkerbungen l8 zur verschiebbaren Aufnahme in eine Halteleiste,
die später beschrieben wird.
Die Halteklammerausführung nach Fig. 2 ist hinsichtlich
der Anordnung der Klemmschenkel 11 und 12 und deren Abschnitte 1*1,15 und 16 analog gestaltet. Die Ausführung nach
Fig. 2 unterscheidet sich von der nach Fig. 1 durch die andersartige Ausbildung des Befestigungssteges 110 und der Anj
Ordnung der Klemmschenkel 11, 12 an diesem Befestigungssteg
! 110. Bei dieser Ausführung sind die Klemmschenkel 11, 12 mehr
I mittig am Befestigungssteg 110 angeformt, der Befestigungssteg
] 110 selbst ist als schmale Leiste gestaltet und endseitig mit
• von den Klemmschenkeln 11, 12 weg - und zur Befestigungsebene
i hinweisenden Rastzapfen 19 versehen. Diese Rastzapfen 19 dienen
• zur Steckverbindung dieser Halteklammer mit einer Lochplatte oder
( Lochwand. Die Rastzapfen 19 besitzen jeweils einen sich etwa in
j Längsrichtung erstreckenden Schlitz 20, so daß zwei mit Bezug
• zueinander federbare Zungen 21 gebildet werden. Im übrigen beil
sitzen die Rastzapfen 19 an ihren äußersten Enden Verdickungen \ 22, die durch die Lochungen der Lochplatte hindurchtreten und
sich auf der Rückseite der Lochplatte an den Lochrändern abstützen.
,A-■-L-
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Die Pig. 3 bis 5 zeigen eine erfindungsgemäße Halte- | klammar· in einer Frontansicht und ihr Verhalten während des
Einsteckens und der Halterung eines Gegenstandes 23'. In \
der Nichtgebrauchsstellung ist bei der Halteklammerdie An- ;
Ordnung so getroffen, daß die beiden Klemmschenkel 11, 12
im Übergangsbereich vom zweiten Abschnitt 15 zum dritten ;
Abschnitt 16 fast oder ganz gegeneinander stoßen, sowohl
oberhalb als auch unterhalb dieser Zone dichtester Annäherung j
der Klemmschenkel 11 und 12 bilden diese - ausgehend von j
dieser Stelle dichtester Annäherung - sich jeweils nach S
außen hin im wesentlichen V-förmig öffnende Schrägen. Die \
I äußere Schräge ermöglicht ein zentrisch genaues Ansetzen des ■
für die Aufnahme in die Halteklammer bestimmten Werkzeuges 23 o.a.
- siehe Fig. 3. Durch Druck auf den zu haltenden Gegenstand i in Richtung des Pfeiles D (vgl. Fig. 3) spreizen sich die federelastisch nachgiebigen Klemmschenkel 11 und 12 voneinander ; weg, wobei die hauptsächliche Bie^ebeanspruchung um den Bereich
der Anformung des ersten Abschnittes Ik am Befestigungssteg 10
stattfindet. Die so insgesamt auswärts federnden Klemmschenkel
11 und 12 lassen den einzusteckenden Gegenstand 23 an der engsten
Stelle (Fig. 2O vorbei in den Einsteckraum zwischen die dritten
Abschnitte 16 der Klemmschenkel 11 und 12 hineingleiten. Bei
kleineren Gegenständen wird die Einsteckbewegung des Gegenstandesdurch seine Berührung mit dem Befestigungssteg 10 beendet,
bei sehr großen Gegenständen dann, wenn diese die Enden der drit-
- siehe Fig. 3. Durch Druck auf den zu haltenden Gegenstand i in Richtung des Pfeiles D (vgl. Fig. 3) spreizen sich die federelastisch nachgiebigen Klemmschenkel 11 und 12 voneinander ; weg, wobei die hauptsächliche Bie^ebeanspruchung um den Bereich
der Anformung des ersten Abschnittes Ik am Befestigungssteg 10
stattfindet. Die so insgesamt auswärts federnden Klemmschenkel
11 und 12 lassen den einzusteckenden Gegenstand 23 an der engsten
Stelle (Fig. 2O vorbei in den Einsteckraum zwischen die dritten
Abschnitte 16 der Klemmschenkel 11 und 12 hineingleiten. Bei
kleineren Gegenständen wird die Einsteckbewegung des Gegenstandesdurch seine Berührung mit dem Befestigungssteg 10 beendet,
bei sehr großen Gegenständen dann, wenn diese die Enden der drit-
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ten Abschnitte 16 gegen die Innenflächen der ersten Abschnitte 14 drücken. Die Klemmlage des Gegenstandes 23 ist bed der Stellung
gemäß Pig. 5 erreicht. In dieser Stellung wird'der Gegenstand 23 durch die aufeinanderzu gerichtete Federkraft der
dritten Abschnitte 16 der Klemmschenkel gehalten. Da es sich beim dargestellten Gegenstand 23 um einen sehr kleinen Gegenstand
handelt, nehmen die verdickten Enden 17 hier in der Hauptsache die Übertragung der Klemmkraft wahr. Wie insbesondere
aus Fig. 5 hervorgeht, und wie es sich im übrigen
als Folge der sehr federbaren Anordnung des ersten Abschnittes 14 gegenüber dem Befestigungssteg 10 ergibt, sind nach dem
Einstecken des Gegenstandes 23 die Abschnitte 14 und 15 der
Klemmschenkel wieder zurückgefedert. Da der gehaltene Gegenstand 23 die dritten Abschnitte im unteren Bereich voneinander
distanziert, ergibt sich - auch für den Fall, daß die dritten Abschnitte in der Nichtgebrauchsstellung gemäß Fig. 3
einander parallel verlaufen, was im Rahmen der Erfindung genausogut möglich ist - sich nach oben hin etwa V-förmig verjüngen.
Damit wird auf den gehaltenen Gegenstand 23 zuzüglich zu den im wesentlichen horizontal gerichteten, von den dritten
Abschnitten 16 ausgeübten Klemmkräften eine im wesentlichen senkrecht nach unten gegen den Befestigungssteg 10 resultierende
Kraft ausgeübt, die den gehaltenen Gegenstand 23 stets gegen den Befestigungssteg 10 belastet. Der Gegenstand 23 wird damit
nicht nur zwischen den Abschnitten 16 klemmend gehalten, sondern
7616468 30.09.76
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auch noch in Richtung auf den Befestigungssteg 10 gedrückt, wodurch
eine besonders wirksame Klemmhalterung zustande kommt.
In den Fig. 6 bis 12 sind verschieden gestaltete
Gegenstände in ihrer Klemmlage dargestellt. Pig, 6 zeigt die Aufnahme eines sehr kleinen Gegenstandes 123, der im wesentlichen
zwischen den verdickten Enden 17 des dritten Abschnittes 16 J der Klemmschenkel 11 und 12 gehalten wird. Bei der Aufnahme
eines größeren Gegenstandes 223 gemäß Fig. 7 nehmen die Innenflächen
der dritten Abschnitte 16 der Klemmschenkel 11 und 12 hauptsächlich an der Klemmung des Gegenstandes 223 Anteil.
Hier tritt die zuvor beschriebene Wirkung des Andruckes des Gegenstandes gegen den Befestigungssteg 10 hinzu. Ein noch
größerer Gegenstand 323 gemäß Fig. 8 führt zu einer weiteren Aufbiegung der ersten Abschnitte 14 voneinander um deren Anformungsstelle
am Befestigungssteg 10 und zu einer noch weiteren Aufbiegung der dritten Abschnitte 16, die gegenüber den
Abschnitten I1I im wesentlichen im Bereich des zweiten Abschnittes
15 federn. Da auch bei der Halterung dieses Gegenstandes 323 der Abstand zwischen den dritten Abschnitten
16 vom zweiten Abschnitt 15 in Richtung auf den Befestigungssteg 10 hin zunimmt, entsteht auch hier wieder die resultierende
Druckkraft gegen den Befestigungssteg 10. Aus Fig. 8 ist ersichtlich, daß in gleicher Weise auch noch wesentlich größere
Gegenstände in derselben Halteklemme gehalten werden können, da
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diese Gegenstände nicht den Befestigungssteg 10 berühren müssen. Fig. 9 und 10 zeigen die Halterung eines Gegenstandes 423,
dessen Durchmesser innerhalb des Bereichs der Halteklammer
j variiert. Dieser Gegenstand 423 besitzt einen Bereich gröföe-
■
\ ren Durchmessers 423a und einen Bereich kleineren Durchmessers
I 423%. Am Beispiel dieses mit Stufe versehenen
I Gegenstandes erweist sich die Maßnahme, die Klemmschenkel 11
I und 12 zu schlitzen, als äußerst sinnvoll. Fig. 9 zeigt deut-
I lieh, daß die Klemmschenkelzungen lla und 12a völlig unabhän-
f: gig von den Klemmschenkelzungen 11b und 12b federn können, so
1 daß der Gegenstand trotz unterschiedlicher Durchmesser im Be-
I reich der Halteklammer optimal gehalten werden kann. Jedes
I einzelne Klemmschenkelzungenpaar lla, 12a und 11b, 12b wirkt
% im übrigen so, wie dies zuvor anhand der Fig. 3 bis 8, insbe-
V sondere 6 bis 8, beschrieben wurde. Aufgrund der sich über alle
["' drei Ahschnitte 14, 15 und 16 hinwegerstreckenden Schlitzanordnung
besitzen sämtliche Klemmschenkelzungen große Federwege; sie sind daher auch tordierbar, so daß sich die dritten
Abschnitte 16 im Bereich ihrer Anlage an einen konischen Gegenstand diesen vollflächig anpassen können (vgl. Fig. 19).
Die Fig. 11 und 12 veranschaulichen Möglichkeiten, die
1 erindungsgemäße Halteklammer durch nachträgliche Abwandlung ihrer
der Herstellungsmaschine entstammenden Form für wesentlich
größere Gegenstände benutzen zu können, ohne die Klammer selbst
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größer gestalten zu müssen. In Fig. 11 ist der dritte Abschnitt
l6 kurz hinter dem Übergangsbereich vom Abschnitt 15 durchtrennt worden. Die so gewonnene Kante wird unter Ausnutzung
als Klemmkante durch Aufbiegen des zweiten Abschnittes 15 zum Einklemmen des Gegenstandes 523 benutzt. Ein ncch größerer
Gegenstand könnte durch noch weiteres Aufbxegen d^s gerundeten
Abschnittes 15 sicher gehalten werden. Fig. 12 zeigt eine weitere Möglichkeit der Halterung eines besonders großen
Gegenstandes 623. Die Elastizität des verwendeten Kunststoffmaterials
gestattet es, die ursprünglich einwärts gerichteten dritten Abschnitte l6 durch Verbiegung um den zweiten Abschnitt
15 vollständig aus dem zwischen den ersten Abschnitten 14 gebildeten Raum heraus zu biegen, so daß sich die Innenseiten der
Abschnitte I1I und l6 am Gegenstand 623 abstützen können. Auch
bei den möglichen Halterungen nach den Fig. 11 und 12 kommt mit Vorzug die geschlitzte Anordnung der Klemmschenkel 11 und
12 voll zum Tragen, da auch hier eine unabhängige Doppelhalterung bewirkt wird.
Fig. 13 zeigt die Halteklammer gemäß Fig. 1 noch einmal in einer Seitenansicht und insbesondere deren Anordnung an
einer im Querschnitt wiedergegebenen Profilschiene 24. Diese Profilschiene 21J besitzt einen Einsteckraum 25a der zwischen einem
Befestigungssteg 26 und Übergriffsstegen 27 angeordnet ist. Die Übergriffsstege 27 greifen in die Einkerbungen 18 am Befestigungs·
761646B 30,09,76
steg 10 der Halteklammer ein. Die Halteklammer ist somit bezüglich
Fig.13 senkrecht zur Zeichenebene verschiebbar. Fig.
14 zeigt die Halterung mehrerer Gegenstände 723, 823, 923
bei einer Mehrfachanordnung von beispielsweise drei Halteklammern
an einer gemeinsamen Profilschiene 24. Auch aus
dieser Fig. 14 ist noch einmal im Prinzip ersichtlich, wie
auch ungleichmäßig gestaltete Gegenstände (823) bzw. konische (923) zuverlässig gehalten werden können.
Fig. 15 und 16 zeigen nochmals eine Halteklammer gemäß der Ausführung nach Fig. 2, die zur Aufnahme in einer
Lochplatte 28 bestimmt ist. Um das Einstecken dieser Halteklammer vermittels deren Rastzapfen 19 in die Bohrungen 29
der Lochplatte 28 besitzen die Verdickungen 22 außenseitig Gleitflächen 30 die beim Auftreffen auf die oberen Lochränder
29a das Einfedern der Zungen 21 gegeneinander erleichtern und so das Durchtreten der Rastzapfen 19 durch die Löcher 29 vereinfachen.
In der dargestellten Befestigungslage hintergreifen die Verdickungen die Unterseite 28a der Lochplatte im Bereich
der Lochränder. Zweckmäßig sind auch die auf der Unterseite 28a der Lochplatte 28 sich abstützenden Flächen der Verdickungen
22 leicht abgeschrägt, um das Wiederlösen der Halteklammer, beispielsweise mittels eines Werkzeuges zu ermöglichen.
In den Pig. I7 und 18 ist eine gegenüber der Ausführung
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nach Pig. 15 und 16 modifizierte Ausführung dargestellt, bei der der Befestigungssteg 110 gegenüber den Ausführungen nach
Fig. 15 und 16 um 90° gedreht angeordnet ist. Der Steg 110
erstreckt sich damit parallel zu einem zwischen den Abschnitten 16 gehaltenen Werkzeug. Da der Befestigungssteg 110 - wie
auch bei den Ausführungen nach Pig, 15 und 16 - eine seine Einstecktiefe begrenzende Anschlagfläche 31 besitzt, die gegenüber
der Unterfläche 32 des Stegabschnitts zwischen den Rastzapfen 19 versetzt angeordnet ist, ergibt sich zwischen
der Unterfläche 32 und der Oberfläche 28b der Lochplatte ein Zwischenraum 33 (sdäne der Deutlichkeit halber Fig. 15). Dieser
Zwischenraum 33 eignet sich in hervorragender Weise für den Durchzug eines Bandes, insbesondere Gummibandes 3^· Damit kann
neben der Möglichkeit, Gegenstände in der zuvor beschriebenen Weise haltern zu können , die Halteklammer gemäß Fig. 17 und 18 in
Verbindung mit dem Gummiband 3*1 weitere Haltemittel bilden. Es
können auf diese Weise unabhängig von den zwischen den Klemmschenkeli
11 und 12 der Halteklammer aufgenommenen Gegenstände auch noch Gegenstände von dem Gummiband 3^ an der Lochplatte
gehalten werden. Diese kombinierte Möglichkeit ist in Fig. 19 in einer Aufsicht auf eine bestückte Tragplatte dargestellt.Zwischen
zwei im Abstand voneinander angeordneten Halteklammern ist durch die Zwischenräume zwischen deren Befestigungsstegen
110 und der Platte 28 ein Gummiband 3^ hindurchgezogen, welches
außerhalb der dargestellten Halteklammern befestigt werden kann.
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Diese Art der Befestigung ist nicht dargestellt; sie kann dadurch erfolgen, daß das Band außerhalb einer äußersten Halteklammer
in Form einer Schlaufe umgelegt und sein E ide unter den Befestigungssteg 110 zurückgeführt wird. In die außenseitig
gebildete Schlaufe kann dann ein Stift (Nagel, Nadel od. dgl.) als Rückzugssicherungsmittel für das Band eingelegt
werden.
Der zwischen den beiden in Fig. 19 dargestellten Halteklammern verbleibende und vom Gummiband J>k überdeckte Raum kann
dazu genutzt werden, zwischen Gummiband 34 und Halteplatte 28
einen oder mehrere weitere Gegenstände zu halten, wie dies am Beispiel einer Zange 38 dargestellt ist. Die Gegenstände 36,
37 und 38 können so trotz ihrer verschiedenen Anbringungsmöglichkeit - einerseits unmittelbar an der Halteklammer (Gegenstände
36,37), andererseits mittels des Gummibandes 32^ (Zange
38) - in übersichtlicher, geschickter und universeller Anordnung aufbewahrt werden.
Im übrigen ist in Fig. 19 anhand der rechten Halteklammer die Halterung eines konischen Gegenstandes 37 gezeigt,
an dessen Oberfläche sich die Zungen 11a, 12a und 11b, 12b in- - folge einer gewissen Verdrillbarkeit so anpassen, daß sie zu-
mindest annähernd vollflächig an der Mantelfläche des konischen Gegenstandes 37 druckfest anliegen. In jedem Falle erfolgt
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durch die doppelte Anordnung der Zungenpaare lla, 12a und 11b,
12b eine zweimalige Abstützung des Gegenstandes 37 im Klemmbereich
der Halteklammer.
In Fig. 20 ist schließlich in schematicher Wiedergabe
die Anordnung mehrerer Halteklammern an einer Lochplatte
28 dargestellt, wobei es sich bei den aufgenommenen Gegenständen um Handwerkzeuge handelt. Dargestellt ist im übrigen eine
Kombination von Halteklammern 11, 12 und reinen Bandklemmen 39, die mit Gummibändern 34 zusammenwirken. Anstelle dieser
separaten Bandklemmen 39 können jedoch auch Halteklammern gemäß den Fig. 17 bis 19 verwendet werden, so daß sich doppelte
Befestigungsmöglichkeiten für Gegenstände ergeben, nämlich einerseits zwischen den Klemmschenkeln 11, 12 und zwischen
Gummiband7und Lochplatte 28, wie dies in Fig. 19 im einzelnen dargestellt ist.
Auch aus den Fig. und deren Beschreibung ist ersichtlich, daß die Halteklammer gemäß der Erfindung in allen vorteilhaften
Ausführungsformen hervorragend zur Aufnahme unterschiedlichster Werkzeuge und -stücke geeignet ist. Es ist sogar
möglich - vgl. Fig. 20 - mehrere Gegenstände übereinander zu haltern, wie dies dort anhand der Schraubenschlüssel *40, 4l dargestellt
ist.
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Wenngleich die neue Halteklammer mit Vorteil aus einem geeigneten Kunststoff gefertigt werden sollte,, kann sie jedoch
auch aus Metallblech bestehen, wenn dies aus irgendwelchen Gründen geeigneter erscheint. Anstelle der Anordnung an einer
Lochplatte kann selbstverständlich auch die Anordnung nach einer Schlitzplatte erfolgen, ohne daß konstruktive Änderungen
an der Halteklammer vorgenommen werden müßten.
Zusammengefaßt kann festgestellt werden, daß die erfindungsgemäße Halteklammer wesentliche praktische Bedürfnisse
restlos befriedigt.
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Claims (1)
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Ansprüche ;
1. Halteklammer für Instrumente, Geräte, Werkzeuge, elektrische Leitungen o.a. Gegenstände mit einem in der Befestigungsebene
der1 Halteklammer liegenden Befestigungssteg, der mit Mitteln zur Verbindung mit einem Klammerträger
versehen ist und mit wenigstens zwei seitlich vom Befestigungssteg abstehenden, gegeneinander federbaren Klemm- \
schenkein, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmschenkel (11,12) als im wesentlichen streifenförmige
Zungen (11a,11b,12a,12b) unter Bildung einer etwa
schlaufenförmigen Gestalt in einem ersten endseitig mit dem
Befestigungssteg (10,110) verbundenen Abschnitt (14) aus der Befestigungsebene herausragen, über einen zweiten Abschnitt
(15) aufeinanderzugebogen sind und mit einem dritten Abschnitt
(16) innerhalb des von den ersten Abschnitten (I1O gebildeten
Raumes in Richtung auf den Befestigungssteg (10) verlaufen.
2. Halteklammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmschenkel (11,12) zumindest im übergangsbereich
vom zweiten (15) zum dritten Abschnitt (16) - allenfalls unter Bildung eines kleinen Spaltes - gegeneinander stoßen.
3. Halteklammer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die dritten Abschnitte (16) der Klemm-
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schenkel (11,12) von den zweiten Abschnitten (15) aus in Richtung auf den Befestigungssteg (10,110) im wesentlichen V-for-
; mig öffnen.
■ 1^. Halteklammer nach Anspruch 1 bis 3S dadurch gekenn-
?: zeichnet, daß die dritten Abschnitte (16) der Klemmschenk^l (11,
f|; 12) mit Abstand vom Befestigungssteg (10,110) enden.
Il 5. Halteklammer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich-
|; net, daß die Enden der dritten Abschnitte (16) der Klemmschenkel
(11,12) verdickt sind (bei 17).
6. Halteklammer nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Abschnitt (15) der
Klemmschenkel (11,12) im Übergangsbereich vom ersten Abschnitt (1*0 stärker gekrünjnt ist als im Übergangsbereich zum dritten
Abschnitt (16).
7. Halteklammer nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Abschnitte (15)
der Klemmschenkel (11,12) in Richtung zum jeweils dritten Abschnitt
(16) hin unter Bildung einer im wesentlichen V-förmigen Einsteckführung aufeinanderzu verlaufen.
8. Halteklammer nach Anspruch 1 oder einem der folgen-
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fr - ^I
- τΐ1 -
den, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Klemmschenkel (11,12) zur Bildung eines Klemmschenkelpaares (11a,12a - 11b, 12b) in
Längsrichtung geschlitzt ist (bei 13)·
9. Halteklammer nach Anspruch 1 oder einem der folgenden,
dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmschenkel (11,12) der Halteklammern eine hohe Elastizität und Zähigkeit aufweisen.
10. Halteklammer nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Halteklammer aus einem Azethalharz-Spritzgußteil hoher Federelastizität und Zähigkeit besteht.
11. Halteklammer nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteklammer im Bereich
ihres Befestigungssteges (10) mit seitlich offenen Einkerbungen
(18) versehen ist, die formschlüssig mit in Längsrichtung
verlaufenden, aufeinanderzu gerichteten Übergriffsstegen (27)
einer profilierten Halteleiste (24) zusammenwirken.
12. Halteklammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungssteg (110) der Halteklammer mit Rastzapfen
(19) zum formschlüssig wirkenden, wiederlösbaren Eingriff in Aussparungen (29) eines Klammerträgers (28) ausgerüstet
ist.
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13. Halteklammer nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß am Befestigungssteg (10) der Halteklammer zwei im
Abstand voneinander vorgesehene Rastzapfen (19) federbar angeordnet sind.
I1I. Halteklammer nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Rastzapfen in Längsrichtung geschlitzt ist (bei 20).
15. Halteklammer nach Anspruch 12 bis I1I, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rastzapfen (19) endseitig Verdickungen (22) aufweisen, die sich zur Spitze hin - Gleitflächen (30)
bildend - verjüngen.
16. Halteklammer nach Anspruch 12 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die im eingesteckten Zustand
der Rastzapfen (19) in die Aussparungen (29) des Klammerträgers (28) der Unterseite (28a) des Klammerträgers zugekehrten Flächen
der äußeren Verdickungen (22) als geneigte Gleitflächen ausgebildet sind.
17. Halteklammer nach Anspruch 12 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der beiden am
Befestigungssteg (10) der Halteklammer vorgesehenen Rastzapfen (19) dem Lochabstand standardiesierter Lochplatten (28) entspricht.
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l8. Halteklammer nach Anspruch 12 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungssteg (10)
im Bereich der Rastzapfen (19) seine Einstecktiefe begrenzende Anschlagmittel (31) besitzt, derart, daß der Stegabschnitt
zwischen den Rastzapfen (19) mit Abstand zur ihm zugewandten Oberfläche (28b) des Klammerträgers (28) verläuft.
7618488 30.09,76
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7616468U true DE7616468U (de) | 1976-09-30 |
Family
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