DE7522408U - Knuepfvorrichtung fuer ballenpressen - Google Patents
Knuepfvorrichtung fuer ballenpressenInfo
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F15/00—Baling presses for straw, hay or the like
- A01F15/08—Details
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- A01F15/00—Baling presses for straw, hay or the like
- A01F15/08—Details
- A01F15/0841—Drives for balers
- A01F15/0858—Drives for balers for the tying devices or needles
- A01F2015/0866—Clutching means for the knotting process; Bale length measuring means for triggering the clutching mean
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Description
EUROPEAN OFRCE (Case No # 1Q536)
Knüpfvorrichtung für Ballenpressen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Knüpfvorrichtung für Ballenpressen mit einer Knüpfvorrichtung, die über eine
ein Schaltrad mit Welle aufweisende Schaltvorrichtung betätigbar ist, wobei ein ein kreisbogenförmiges Schaltgestänge
aufweisendes Antriebsgestänge zwischen einer unteren Verriegelungsstellung und einer oberen Antriebsstellung
verstellbar ist, in der die Knüpfvorrichtung betätigt wird, wobei das Schaltgestänge in seiner unteren
Stellung über eine Arretierungsvorrichtung in seiner weiteren Bewegung begrenzbar ist.
Es sind Knüpfvorrichtungen für Ballenpressen bekannt (US-PS 2 988 115 und US-PS 3 371 596), wobei die Schaltvorrichtung
der Knüpfvorrichtung mit einer Arretierung ausgerüstet ist, so daß eine Verstellung über einen bestimmten
Betrag hinaus unterbunden werden kann.
Demgegenüber ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Schaltvorrichtung zur Betätigung der Knüpfvorrichtung
so auszubilden, daß ein selbsttätiges Verstellen der Schaltvorrichtung ausgeschlossen werden kann. Diese Aufgabe wird
gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß eine Feststellvorrichtung mit der Arretierungsvorrichtung so lange in Wirkverbindung
bringbar ist, bis das Schaltrad gegen das kreisbogenförmige Schaltgestänge zur Anlage kommt. Auf diese Weise
kann beim Einklinken der Arretierungsvorrichtung ein unbeabsichtigtes Verstellen der Schaltvorrichtung vermieden werden,
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insbesondere dann, wenn die Maschine auf unebenem Gelände fährt und die hierdurch hervorgerufenen Schwingungen ein
Verstellen der Schaltvorrichtung verursachen könnten. Auch dann, wenn die Arretierungsvorrichtung beim Herunterfallen
der Schaltvorrichtung einrastet, wird ein Zurückschnellen der Schaltvorrichtung aus der Arretierung vermieden. Um
ein einfaches Lösen der Schaltvorrichtung herbeizuführen, ist es vorteilhaft, wenn das kreisbogenförmige Schaltgestänge
sich zwischen die Scheiben der Feststellvorrichtung schiebt. Hierzu ist es vorteilhaft, wenn die Anpreßkraft
der einen Scheibe durch eine besonders ausgebildete S_el!vorrichtung verändert werden kann. Die letzteren und
weiteren Merkmale der Erfindung sind Gegenstand der Ansprüche 2-4.
Anhand der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel einer Schaltvorrichtung nach der Erfindung erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Teilansicht der Knüpfvorrichtung in perspektivischer Darstellung,
Fig. 2 eine Draufsicht der Feststellvorrichtung.
In der Zeichnung ist mit 10 ein Ballenpreßgehäuse einer Ballenpresse gekennzeichnet, das eine vertikal verlaufende
Seitenwand 12 und eine Oberseite 14 zeigt. Das Ballenpreßgehäuse 10 ist im Querschnitt rechteckförmig ausgebildet
und ein Ballen wird durch die hin- und hergehende Bewegung eines Kolbens gebildet, der schrittweise Erntegut
oder dergleichen zu einem Ballen zusammenschiebt und dann nach hinten durch das Ballenpreßgehäuse 10 bewegt. Nachdem
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ein Ballen geformt ist, wird er über eine Knüpfvorrichtung gebunden, die ein Band um den Ballen zieht und dieses dann
verknüpft. Die Knüpfvorrichtung ist oberhalb des Ballenpreßgehäuses 10 innerhalb der vertikal verlaufenden Seitenwand
zu sehen, die sich von der Seitenwand 12 des Ballenpreßgehäuses 10 nach oben erstreckt.
Die Knüpfvorrichtung wild betätigt, wenn der Ballen eine bestimmte
Größe erreicht hat und intervallmäßig über eine intermetierende Kupplung 18 angetrieben, die mit einem Antriebsteil 20 und einem getriebenen Teil 22 ausgerüstet ist, der
eine Welle bzw. üuerwelle 23 zugeordnet ist. Die Querwelle ist mit der Knüpfvorrichtung verbunden, die bei nur einer Umdrehung
angetrieben wird, wenn beispielsweise die Kupplung eingerückt ist. Die Kupplung 18 wird automatisch nach einer
vollständigen Umdrehung ausgerückt, und mittels einer einzigen Umdrehung der Querwelle 23 wird die Knüpfvorrichtung für
einen Arbeitszyklus angetrieben. Das Antriebsteil 20 wird ständig an seinem Außenumfang über ein Getriebe bzw. Kettengetriebe,
das in der Zeichnung nicht dargestellt ist, angetrieben und ist eingerückt, wenn eine Klinke 24, die gelenkig
auf dem getriebenen Teil 22 angeordnet ist, es ermöglicht, in eine Stellung zur Antriebsverbindung mit dem getriebenen
Teil 20 zu verschwenken. Hierzu wird eine Antriebsklaue 26 von der Klinke 24 weggeschwenkt, so daß eine Rolle 27 auf
der Klinke 24 gegen einen am Antriebsteil 20 vorgesehenen Kragen zur Anlage kommt. Die Antriebsklaue 26 ist auf einer
querverlaufenden Welle 28 verschwenkbar, die teilweise hinter
einem Gestänge 30 liegt, das mit einem Kurbelarm 31 verbunden ist, der seinerseits über das getriebene Teil 22 angetrieben
wird. Das Gestänge 30 ist mit einem in der Zeichnung nicht dargestellten Nadelrahmen verbunden, der ebenfalls
ein Bestandteil der Knüpf-
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vorrichtung darstellt. Die Antriebsklaue 26 ist starr mit der querverlaufenden Welle 28 verbunden, an der ferner ein Auslosehebel
32 fest angeordnet ist, der über eine Nockenoberfläche 33 am Außenumfang des getriebenen Teils 22 betätigt wird.
Die Antrifbsklaue 26 wird mittels einer Feder 34 nach unten
vorgespannt, wobei die Lage der Antriebsklaue 26 über eine Antriebsvorrichtung gesteuert wird, die in der Zeicnnung mit
36 gekennzeichnet ist. Die Antriebsvorrichtung weist ferner einen Hebel bzw. einen Antriebshebel 38 auf, der starr mit
der querverlaufenden Welle 28 verbunden ist und der eine
Schaltfunktion der Kupplung 18 hervorruft,-wenn er im entgegensetzten
Uhrzeigerdrehsinn verschwenkt wird, wodurch die Antriebsklaue 26 nach unten verschwenkt wird, so daß
die Klinke 24 frei verschwenkt werden kann und mit dem Antriebsteil 20 in Wirkverbindung gebracht werden kann. Dreht
sich das getriebene Teil 22, so legt sich die Nockenoberfläche 33 gegen den Auslösehebel 32 an und dreht somit die quer-·
verlaufende Welle 28 im Uhrzeigerdrehsinn, wobei die Antriebsklaue 26 in eine in Fig. 1 dargestellte Stellung nach oben
verschwenkt wird, in der sie wieder gegen die Klinke 24 zur Anlage kommt und sie von dem Antriebsteil 22 abschaltet.
Die oben beschriebene Bewegung des Antriebshebels 38 wird über ein Antriebsgestänge bzw. ein Schaltgestänge 40 gesteuert, das
über ein querverlaufendes Gelenk 42 an den Antriebshebel 38 gelenkig
angeschlossen ist. Das Antriebsgestänge bzw. Schaltgestänge 40 ist als kreisbogenförmiges Segment ausgebildet und weist
zwei sich radial erstreckende Lenkstangen 44 auf, die einenends an die äußeren Enden des bogenförmigen Gestänges 46 angeschlossen
sind, das konzentrisch zum Gelenk 42 angeordnet ist.
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Das kreisbogenförmige Schaltgestänge 46 ist mit einer Aussparung
48 an seiner Innenseite ausgerüstet, die im Bereich des unteren Endes des Schaltgestänges liegt.
Ein Sternrad 50 befindet sich auf einer Welle 52, die mit zwei Halterungen 54 ausgerüstet ist.Die Halterungen 54 sind an die
Oberseite im Bereich der Seiten des Ballenpreßgehäuses angeschlossen, während der untere Teil des Sternrades 50 sich teilweise
in das Ballenpreßgeh^.use 12 erstreckt und mit dem Ballen in Kontakt kommt, wenn dieser im Ballenpreßgehäuse 10 nach hinten
verschoben wird. Durch die Rückwärtsverschiebung des Ballen^ wird eine Drehung der Welle 52 herbeigeführt, auf deren äußerem
Ende außerhalb der Halterung 54 in der gleichen Ebene wie das Schaltgestänge 40 ein Rad 56 vorgesehen ist, dessen Außenoberfläche
geriffelt bzw. mit einer rauhen Oberfläche versehen ist. Das Rad 56 ist neben einer auf der Buchse 58 vorgesehenen Welle
angeordnet und eine kreisförmige äußere Scheibe 60 befindet sich auf der Welle 52 an der Außenseite des Rades 56, während eine
innere kreisförmige Scheibe 62 auf der Buchse 58 auf der Innenseite des Rades 56 vorgesehen ist. Die Buchse 58, das Rad 56
und die Scheiben 60 sind auf der Welle 52 mittels einer auf dem Ende der Welle 52 vorgesehenen Mutter 64 festgestellt.
Die innere Scheibe 62 ist auf der Buchse 58 axial verschiebbar angeordnet und mittels einer Feder 66 gegen das Rad 56
vorgespannt. Die Feder befindet sich auf der Buchse 58 zwischen der inneren Scheibe 62 und einem einstellbaren Anschlag 68, der
auf die Buchse 58 aufgeschraubt ist, um somit die Vorspannkräfte der Feder 66, die auf die innere Scheibe 62 wirken, zu verändern.
Das Rad 56 weist in etwa die gleiche Stärke wie das Schaltgestänge 46 auf und kann gegen die Innenseite des Schaltgestänges zur
Anlage gebracht werden, wobei die sich gegenüberliegenden Schei-
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ben 60 und 62 beiderseits der sich gegenüberliegenden Seiten zur Anlage kommen.
Eine einstellbare Arretierung bzw. Arretierungsmuffe 70 ist
auf dem Schaltgestänge 56 angeordnet und mit einer schlitzförmigen Öffnung versehen, um auf das Schaltgestänge 46 aufgebracht
zu werden und auf diesem verschoben zu werden. Eine Stellschraube 72 ist in die Arretierungsmuffe 70 eingeschraubt,
um das Arretierungselement gegen ein unbeabsichtigtes Verstellen zu sichern. Das Arretierungselement 70 weist einen sich
nach unten erstreckenden Ansatzteil bzw. eine Zunge 74 auf, das in der gleichen Ebene wie das Schaltgestänge 46 und das
Rad 56 liegt und zwischen die beiden Scheiben 60 und 62 einschiebbar ist, wenn der Außenumfang der Scheiben gegen das
Arretierungselement bzw. die Arretierungsmuffe 70 gemäß Fig. zur Anlage kommt. Das Ansatzteil bzw. die Zunge 74 weist einen
trapezförmigen Querschnitt auf und ist an ihrem unteren Ende weiter als im Bereich ihrer Anschlußstelle, wie dies aus Fig. 2 hervorgeht.
Bevor die Scheiben 60 und 62 gegen die Arretierungsmuffe 70 zur Anlage kommen, wird die Zunge 74 zwischen die
beiden Scheiben 50 und 62 geschoben, wobei die innere Scheibe 62 gegen die Feder 66 bewegt wird und damit ein Eindringen
der Zunge ermöglicht. Die federbeaufschlagte Scheibe wirkt
als rückstellbare Verriegelungsscheibe, um das Arretierungselement gegen die Scheiben 60 und 62 zu drücken, bis eine
ausreichende Stellkraft zwischen dem Arretierungselement und dem Rad 56 auftritt, um die innere Scheibe 60 in Richtung
der Feder zu bewegen, so daß die Zunge 74 wieder herausgenommen werden kann. Eine Feder 76 kann zwischen dem
Schaltgestänge 40 und einer Halterung· vorgesehen sein, um
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auf diese Weise das Schaltgestänge 40 nach unten zu ziehen.
Die Arbeitsweise der Knüpfvorrichtung ist nachfolgend beschrieben.
Das eine rauhe Oberfläche aufweisende Rad 56 liegt normalerweise gegen die Innenseite des kr^isbogenförmigen
Schaltgestänges 46 an. Wird der Ballen in dem Preßgehäuse 10 gebildet und gleitet dabei nach hinten,
so dreht i>ich das Sternrad 50, das seinerseits das Rad 56 antreibt, wodurch das Schaltgestänge 40 um den Gelenkbolzen
42 nach oben verschwenkt wird. Befindet sich das Schaltgestänge
40 in seiner oberen Stellung, in der die Aussparung 48 hinter dem Rad 56 liegt, so wird das gesamte Schaltgestänge
40 mit Bezug auf Fig. 1 nach vorne verschwenkt und der Hebel 38 verschwenkt ebenfalls im entgegengesetzten Uhrzeigerdrehsinn
ran st ine Welle 28, wodurch die Antriebsklaue nach unten verschwenkt wird. Die Feder 34 wirkt mit ihrer
Stellkraft nach unten auf die Antriebsklaue 26, so daß eine Vorwärtsverstellung des Schaltgestänges 40 erreicht wird.
Hierdurch gibt die Antriebsklaue 26 die Klinke 24 frei, so daß die Kupplung 18 eingerückt v/erden kann.
Dreht sich das getriebene Teil 22, so kommt die Nockenoberfläche 33 gegen den Auslösehebel 32 zur Anlage und verschvenkt
den Hebel 32 und somit die Welle 28 im Uhrzeigerdrehsinn. Die im Uhrzeigerdrehsinn erfolgte Stellung der Welle 28 bewirkt
auch eine Verstellung des Hebels bzw. Antriebshebels 38, um das Schaltgestänge 40 nach hinten zu verstellen, so daß das
kreisbogenförmige Schaltgestänge 46 von dem Rad 56 getrennt wird. Daraus ergibt sich, daß das Eigengewicht des Schaltgestänges
40 eine Verschwenkung bewirkt, bis die Arretierungsmuffe 70 gegen die Scheiben 60 und 62 zur Anlage kommt. Die
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european orFir.r - 8 -
Feder 76 ist eine weitere neue Einrichtung, um den Schwer.kvorgang
des Schaltgestänges 46 zu unterstützen, wenn es vom Rad 56 getrennt ist. Fällt das Schaltgestänge 40 nach unten,
so schiebt sich die Zunge 74 zwischen die Scheiben 60 und 62 und trennt die Scheiben voneinander, wobei dir Zunge zwischen
den sich gegenüberliegenden Scheiben eingeklemmt v.'ird. Die Feeler 6
ist mit einer ausreichenden Stellkraft versehen, um sicherzustellen, daß die Scheiben 60 und 62 die Zunge 74 festhalten,
sr daß ein Herausschnellen des Schaltgestänges 46 und t-OTiit
ein Entfernen von den Scheiben 60 und 62 verhindert wird, wenn die Arretierungsmuffe 70 gegen die Scheiben zur Anlage
gebracht ist.
Wenn das getriebene Teil 22 der Kupplung 18 weiter gedreht wird, so gibt die Nockenoberfläche 33 den Auslösehebel 32 frei,
wodurch die Feder 34 die Antriebsklaue 26 nach unten zieht. Das bewirkt eine Drehung der querverlaufenden Welle im entgegengesetzten
Uhrzeigerdrehsinn und somit des Hebels 38 nach vorne. Ferner wird das Schaltgestänge 40 nach vorne gezogen,
so daß die innere Oberfläche des kreisbogenförmigen Schaltgestänges 46 wieder gegen das Rad 56 zur Anlage kommt,
das dann den Schaltarm 40 nach oben antreibt und ihn dabei um seine Gelenkachse 42 verschwenkt, wobei die Abwärtsverstellung
infolge der Drehung des Sternrades 50 erfolgt, das, wie bereits ermähnt, durch die Rückwärtsverstellung des Ballens
angetrieben wird.
Der Abstand zwischen der Arretierungsmuffe 70 und der Aussparung
48 bestimmt die Zeitdauer, mit der sich das Sternrad 50 dreht, bevor das Schaltgestänge 40 erneut eine Schaltfunktion
an der Kupplung 18 hervorruft und insofern eine Bestimmung der
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Ballenlänge vornimmt. Aus Vorstehendem ergibt sich, daß durch Verstellung der Arretierungsmuffe auf der kreisbogenförmigen
Schiene 46 die Ballenlänge bestimmt werden kann. Die Arretierungsvorrichtung 60, 62, die zum Einklemmen der Zunge 74
dient, verhindert ein unerwünschtes Herausschnellen aus den beiden Scheiben 60 und 62, bis das Rad 56 das Schaltgestänge
46 bzw. das kreisbogenförmige Schaltgestänge 46 antreibt bzw. nach oben verschwenkt. Somit kommt das Rad 56 gegen das
Schaltgestänge 46 nur zur Anlage, wenn die Arretierungsmuffe mit den Scheiben 60 und 62 Kontakt hat, und nicht dann, wenn
die Arretierungsmuffe 70 von den Scheiben wegbewegt wird, beispielsweise
wenn das Schaltgestänge 40 nach oben schnellt. Auf diese Weise muß das Sternrad 50 zwischen den Arbeitszyklen
zur Bildung eines Ballens immer den gleichen Arbeitsweg zurücklegen .
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Claims (5)
1. KnüpfVorrichtung für Ballenpressen mit einer Knüpf-
j vorrichtung, die über eine ein Schaltrad mit Welle
aufweisende Schaltvorrichtung betätigbar ist, wobei ein ein kreisbogenförmiges Schaltgestänge aufweisendes
Antriebsgestänge zwischen einer unteren Verriegelungsstellung und einer oberen Antriebsstellung
verstellbar ist, in der die Knüpfvorrichtung betätigt wird, wobei das Schaltgestänge in seiner unteren
Stellung über eine Arretierungsvorrichtung in seiner weiteren Bewegung begrenzbar ist, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Feststellvorrichtung (60,
62) mit einem Schaltrad (56) ausgerüstet ist, das in einem bestimmten Stellbereich bzw. in einer ersten
Stellung des Schaltgestänges (46) gegen das Schaltgestänge anliegt und in einer zweiten Stellung
mit Abstand zum Schaltgestänge angeordnet ist, in der die Feststellvorrichtung bzw. deren Teile
mit der Arretierungsvorrichtung (70, 72) kraftschlüssig verbunden sind.
2. KnüpfVorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Feststellvorrichtung aus zwei das Schaltgestänge (46) überlappenden Scheiben
(60, 62) gebildet ist und die Arretierungsvorrichtung (70, 72) in der unteren Stellung des
Schaltgestänges (46) im Bereich des Außenumfanges der Scheiben (60, 62) gegen diese anliegt.
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DEERE& COMPANY Anlage uim Schreiben on dar. Deutsche. Γ'ηLonL/iii: 1 ,
Eunopt-ΛΝ orricE vorn 5· Sept. .19 71J, Aktenzeichen : G 75 22 4Op, .
3. Knüpf vorrichtung nach A,nspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die eine der Scheiben (60, 62) auf einer das Schaltrad (56) aufnehmenden Achse (52) axial verschiebbar
angeordnet und mittels einer Fc- nr (66) in Richtung der anderen Scheibe verschiebbar ist, wobei
die Arretierungsvorrichtung ein Ansatzteil bzw. eine Zunge (74) aufweist, die beim Herunterschwenken des
Schaltgestänges (40) zum Trennen der beiden Scheiber zwischen die Scheiben einklemmbar ist, um das Schaltgestänge
(40) in seiner Arretierungsstellung zu halten .
4. Knüpfvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (66) zur Einstellung ihrer Vorspannkräfte mit
einer Stellvorrichtung (68) wirkungsmäßig verbunden ist.
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Applications Claiming Priority (1)
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- 1976-03-02 GB GB8341/76A patent/GB1522071A/en not_active Expired
Also Published As
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