DE7514545U - Spreizbare metallduebelhuelse - Google Patents
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Description
Tuflex AG
Ju/Sl
AP 3001 DT
Die Erfindung betrifft eine spreizbare Metalldübelhülse in Fora eines lHngs einer Mantellinie offenen Zylinders und mit
wenigstens zwei durch einen vom einen Hülsenende ausgehenden Schlitz getrennten Spreizsegmente, wobei die Handstärke der
Spreizsegmente durch mit diesen einstückig verbundenen, freistehenden und auf die Spreizsegmente umgebogenen Zungen unter
Bildung einer konischen Verengung des Hülsenhohlraumes zur Biegestelle der Zungen hin verdickt ist.
Eine derartige Metalldübelhülse ist aus der CH-PS 319 871 bekannt.
Die für die Aufspreizung notwendige Verdickung des Spreizbereiches
wird durch eine Mehrfach-Umblegung von Zungen auf die Innenwandung der in vier Spreizsegmenten unterteilten Dübelhülse erreicht. Durch die spaltlose Umbiegung dieser Zungen ergibt
sich eine unelastische Verankerung, die einerseits eine ungleichmäßige Spreizdruckverteilung mit einer die Ausbruchsgefahr des Befestigungselementes erhöhenden Sp^nnungsspitze
bewirkt, und andererseits keine vibrationssichere Befestigung ermöglicht. Darüberhinaus ist die Herstellung des bekannten
Befestigungselementes durch die Mehrfach-Umbiegungen sehr
aufwendig, da jedes Spreizsegment die der Anzahl der Umbiegungen entsprechende Anzahl von in ihrer Breite jeweils abgestuften
Zungen aufweisen muß.
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AP 3001 DT I
aufeinanderliegende Mehrfach-Umbiegungen erreicht. Weitere nach- |
teilige Folgen ergeben sich aus der Stegverbindung der beiden P
des Aufspreizwiderstandes und kann überdies einen Verlauf der |
stellende Metalldübelhülse zu schaffen, die aufgrund einer I
elastischen Verankerung sowohl in harten als auch weichen |
ein verjüngtes, die Biegestelle bildendes Halsstück mit den I
eine einmalige, ein Luftpolster einschließende Umbiegung der :
Zungen auf die Spreizsegmente gebildet ist, wobei das gegen
die Spreizsegmente anliegende Endteil der Zungen angeschrägt
ist.
Durch das Luftpolster ergibt sich schon durch eine einmalige
Umbiegung eine sehr starke Verdickung, die bei einer Verankerung der Metalldübelhülse in weichem Werkstoff zu einer |
hohe Haltekräfte bewirkenden Aufspreizung führt. Bei hartem |
Mauerwerk wiederum ermöglicht das Luftpolster eine die Ver- | dickung verringernde Stauchung und eine bessere Umschließung |
des Spreizkörpers beim Verankerungsvorgang. Dies macht die | Befestigung vibrationssicher und schließt auch die Kerbgefahr |
im Bereich der Spreizsegmentenden aus. Darüberhinaus entsteht | durch die Umbiegung der Zungen um mehr als 180 Grad und der ||
Anschrägung der an den Spreizsegmenten anliegenden Endteile j|
der Zungen eine absatzlose, sich gleichmäßig verjüngende |? Innenbohrung der Dübelhülse. Dadurch ergibt »ich einerseits ein ü
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geringer Eintreibwiderstand und andererseits eine gleichmäßige Spreizdruckverteilung ohne Spannungespitzen.
Xn einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung können die
Zungen aus den die Hülsenwand bildenden Spreizsegmenten heraus mit nach den vorderen Hülsenende hin ragenden Enden nach
innen auf die Spreizsegmente zurückgebogen sein. Diese Gestaltung ermöglicht die Aafspreizung der Dübelhülse durch einen von
vorderen Hülsenende her i, B, mittels einer Schraube in die
Hülse einziehbaren Spreizkörper.
Xn der Zeichnung ist die Erfindung anhaid von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Figur 1 in Draufsicht einen ausgestanzten Rohling für eine Ausführungsform der Dübelhülse nach
Figur 3,
Figur 2 einen Längsschnitt nach der Linie XX - XX in
Figur 1,
Figur 3 im Axialschnitt die aus dem Rohling nach Fig. und 2 geformte Dübelhülse mit eingesetztem
Spreizkörper,
Figur
4,5 u. 6 je einen Querschnitt durch die Hülse nach
der Linie XV-IV, bzw. V-V, bzw. VI-VI in Figur 3,
Figur 6a einen Querschnitt analog Figur 6 durch eine
Variante der Dübelhülse nach Figur 3,
Figur
7, Bu. 9 eine Draufsicht bzw. einen Längsschnitt
des Rohlings bzw. einen Axialschnitt analog den Fig. 1,2 und 3 eines weiteren Ausführungsbeispiels,
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Figur 10 einen Axialschnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel ,
Figur
11 u. 12 den Rohling bzw. eine Axialschnitt einer weiteren Variante der Dübelhülse,
Figur 13 einen Querschnitt nach der Linie XVIII - XVIII
in Figur 12 und
Figur 14 einen Querschnitt nach der Linie XIX - XIX in
Figur 12.
Zur Herstellung der in Fig. 3 gezeigten Dübelhülse wird von einem
ebenen Blechstreifen ausgegangen, aus welchem der in den Fig. und 2 gezeigte Rohling 1 gestanzt wird. Durch einen vom einen
Streifenenden ausgehenden Mäanderschlitz 2 ist der Rohling 1 in
swei unter sich gleiche, am hinteren Streifenende miteinander verbundene Abschnitte 3 unterteilt, deren Außenränder dem jeweils
anderen Rand des Schlitzes 2 entprechen. Auf der Seite des offenen Schlitzendes besitzt jeder Abschnitt 3 eine abgesetzte Verlängerung s zunge 4, deren freie Endpartie 4a einerseits im Grundriß
konischfönnig verjüngt und andererseits an der als Hülseninnenseite vorgesehenen Unterseite des Rohlings keilförmig angeschrägt
ist. Die Verbindung zwischen Abschnitt 3 der Zunge 4 ist durch •in kurzes schmales Halsstück 5 gebildet, In den Abschnitten
3 sind drei hintereinanderliegende, nach hinten weisende
Lappen 6, 6a angestanzt und leicht nach oben aufgebogen (Fig. 2)ο Am so vorbereiteten Rohling 1 werden nun die Zungen
nit relativ großem, mindestens der halben Materialstärke des Streifens entsprechendem Biegeradius nach unten auf den
zugehörigen Abschnitt 3 zurückgebogen. Die Anschaffung dee
Eungenendteiles 4a kommt dabei im Bereich des mittleren
Lappens 6a so auf den Abschnitt 3 zu liegen, daß die nach hinten
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weisende Zungenspitze etwa bündig mit L«x Rohling-Unterseite
1st, wie dies mit gestrichelten Linien in Fig. 2 angedeutet ist. Nun wird der so vorbereitete Rohling 1 in einer weiteren
Arbeitsoperation in Querrichtung so zu einer außen zylindrischen Hülse gebogen (Fig. 3), daß die Zungen 4 innen liegen und
in dem nun durch die Abschnitte 3 gebildeten Spreizteil der Hülse «inen sich nach vorn keilförmig verengenden Kanal begrenzen.
Wie die Querschnitte der Fig. S und 6 zeigen, wird beim Rundbiegevorgang der hintere freie Zungenteil 4a ebenfalls leicht mitgewölbt, während die Zungenteile im Bereich des vorderen Hülsenendes eben bleiben. In die so geschaffene Spreizhülse 7 (Flg. 3)
wird zur Vervollständigung des Dübels ein im Durchmesser passender und der Verengung des vorderen Hülsenhohlraumes entsprechend
konischer Spreizkörper 8 eingesetzt. Durch Eintreiben des Spreizkörpers 8 in den sich verengenden Hülsenhohlraum wird der
geschlitzte Spreizteil der Hülse gespreizt. Ist ein solcher Dübel in relativ nachgiebigem Material, z. B. einem
Leichtbaustoff oder einem Hohlraumstein zu verankern, ergibt sich schon nach kurzem Eintreibweg des Spreizkörper» 8 eine
relativ starke HUlsenspreizung, da die sich spreizenden
Hülsenteile sich sofort in das nachgiebige Material eingraben. Die Lappen 6, 6a der Dübelhülse wirken dabei als Drehsicherung. Wird der Dübel jedoch in relativ hartem Material verankert, werden unter dem Druck des Spreizkörper 8 zuerst
die Zungen 4 vollständig gegen die Innenfläche des Abschnitts 3 des vorderen Hülsenteils gepreßt; ob dieses Anpressen der
Zungen an die äußere Hülaenwand früher oder später erfolgt, hängt wesentlich von der Breite des Halsstückes 5 ab. Damit
ist es also möglich, eine Dübelhülse sowohl für relativ weiches als auch für hartes Wandmaterial su schaffen.
Wie aus den Fig. 4-6 ersichtlich, wird beim Rundbiegen der Hülse aus dem Rohling auch der gegen die Abschnitte 3 anliegende Teil der Zunge 4 gewölbt (Fig. 5), während die unmittelbar an den die Biegestelle bildenden Hals 5 anschließende
Zungenpartie eben bleibt (Fig. 6). Es 1st aber auch möglich,
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wie Fig. 6 zeigt, auch diese Zungenpartie leicht su wölben,
üb das Bindringen des konischen Spreiskörpers 8 su erleichtern. Dieses Wölben der Zungen 4 kann am Rohling
während bzw. nach dem Stanzen vorgenommen werden.
Vielfach ist am hinteren Ende der Dübelhülse ein Innengewinde zur Aufnahme einer den Spreizkörper nach vorn drückenden
Befestigungsschraube erwünscht. On diese hintere Hülsenpartie durch das Gewinde nicht unzulässig zu schwächen, wird« wie
beispielsweise in den Fig. 7-9 gezeigt/ der Rohling auch im hinteren Bereich mit abgesetzen Verlängerungszungen 14
versehen. Diese Zungen 14 werden glatt anliegend auf die Abschnitte 3 zurückgebogen und beim Rundbiegen der Hülse
bilden sie eine zylindrische Innenwand. Das Gewinde kann nachträglich eingeschnitten oder vor dem Zurückbiegen der Zunge
In diese eingepreßt werden. Im übrigen entspricht diese Ausführung jener nach Figur 1-3.
Xn der in Figur 10 gezeigten Variante sind die Zungen nach der
Außenseite der zu bildenden Hülse hin auf die Abschnitte xurückgebogen; beim anschließenden Rundbiegen des Rohlings
su einer außen zylindrischen Hülse werden die Partien der Abschnitte 33 im Bereich der Zungen 34 keilförmig nach innen
gedrückt und begrenzen so den eich nach vorn verengenden Hülsenhohlraum.
Bei den vorangehend beschriebenen Beispielen handelt es sich um eine Spreizhülse mit sich nach dem vorderen Hülsenende
hin verengenden Hohlraum in welchen ein vom hinteren Ende her eingeführter Spreizkörper nach vorn zu stoßen ist, um
die zur Verankerung des Dübels im Mauerwerk notwendige Spreizung des vorderen Hülsenteils zu bewirken . In den
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Figuren 11 bis 14 dagegen ist ein Beispiel dargestellt, bei welchen
das Spreixen der Dübelhülse durch einen vom vorderen Hülsenende
her s. B. mittels einer Schraube in die Hülse einziehbaren Spreizkörper
s bewirkt wird. Auch in diesem Fall wird von einem ebenen Metallstreifen ausgegangen« aus welchem ein durch teilweise
LängsBBchlitzung 42 in zwei Abschnitte 43 unterteilter Rohling
auegestanzt wird (Figur Ii). Am die Abschnitte 43 untereinander
verbindenden ungeschlitzten Endteil dieses Rohlings sind
in Verlängerung der entsprechenden Abschnitte abgesetzte Zungen 54 vorgesehen. Ferner sind im vorderen Bereich
der Abschnitte 43 zwei hintereinanderliegende» nach hinten
weisende Drehsicherungelappen 46 ausgestanzt. Ferner 1st hinter diesen Kappen 46 in jedem Abschnitt 43 eine sich
an ein kurzes, abgesetztes Halsetück 45 anschließende, sich
nach hinten leicht verjüngende Zunge 44 angestanzt· Die Zungen 44 sind an ihrem freien Endabschnitt 44a auf der zur Bildung
der Innenseite der Hülse bestimmten Oberfläche keilförmig angeschrägt. Die Zungen 44 werden um das Halsstück 45 mit
relativ großem, mindestens halbe Streifenwandstärke betragendem Biegeradius nach vorn bis zum Anliegen der angeschrägten
Endteile 44a an der der Hülseninnonseite ent"
sprechenden Oberfläche der Abschnitte 43 zurückgebogen, wie dies mit gestrichelten Linien in Fig 11 angedeutet ist. Dann werden
auch die Zungen 54 um 18O Grad auf die Innenseite des Rohlings zurUckgebogen, wie dies ebenfalls in Flg. 11 mit gestrichelten
Linien angedeutet ist. Anschließend wird der so vorbereitete Rohling quer zu seiner Längsachse zu einer außen zylindrischen
Hülse gebogen (Fig. 12). Dabei bilden die Zungen 54, die zweckmäßig
vor ihrem Einwärtsbiegen teilzylindrisch gewölbt und eventuell mit Innengewinde versehen wurden, eine ElnfUhrbohrung
für eine nicht gezeichnete Befestigungsschraube, deren vorderes Endteil in das Innengewinde eines vom vorderen Hülsenende
her eingeführten Spreizkörpers 48 eingreift. Die Zungen 44
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begrenzen dabei einen sich nach hinten verengenden Führungskanal für diesen Spreizkörper und bewirken beim Einziehen
desselben mittels der Befestigungsschraube ein Spreizen des vorderen» geschlitzten Hülsenteils.
Abgesehen von der Einfachheit des Herstellungsverfahrens ergeben die beschriebenen Metalldübelhülsen bei geringstem
Katerialaufwand Dübel, die jeden vorkommenden Befeatigungsfall angepaßt werden können.
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Claims (2)
- Tuflex AG .Glattbrupg/ZH Den 29. Juni 1977Ju/SiAP 3001 DTif · . .I ■ .P ■ ■' '■ τ)ψ P. λ t ο η t AnsprücheI · ■ ' ■ ·■ IT'ti ■ ' ' ■' ·I ■ 1. Spreizbare Metalldübelhülse in Form eines längsf5 einer Mantellinie offenen Zylinders und mit wenigstens zwei durch einen vom einen Hülsenendet'< . ausgehenden Schlitz getrennten Spreizsepmente,I .. wobei die Wandstärke der Spreizsegmente durch ■I" , mit diesen einstückig verbundenen, frei stehendenj; !" und auf die Spreizsegmente umgebogenen Zungeni; unter Bildung einer konischen Verengung des Hülsen-j! hohlraumes zur Biegestelle der Zungen hin ver-j; '..'"' 'dickt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Zungenίί! /TS (M, 34, 44) durch ein verjüngtes, die Biegesteller " bildendes Halsstück (5,4 5) mit den Spreizsegmenten'ί (3, 33, 34) verbunden sind, und daß die Verdickung! durch eine einmalige,ein Luftpolster einschließendeI Umbiegung· der Zungen (4, 34, 44) auf die Spreiz-ί Segmente (3, 33, 34) gebildet ist, wobei das gegen' die Spreizsegmente anliegende Endteil (4a, 34a)ί·; der Zungen angeschrägt ist.
- 2. Metalldübelhülse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zungen (44) aus den die Hülsenwand7514545 21.12.78
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r(P bildenden Sprei«eEmenten (43) heraus mit nach
dem vorderen Hülsenende hin ratenden Enden (44a)
■nach innen auf die Spreizsepnente (43) zurückge-
bopen sind,.9 ; ■ . ' .· ■ 7514545 21.12.78
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