DE7510012U - Bolzensetzgerät - Google Patents
BolzensetzgerätInfo
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Description
Tornado GmbH : . . .· "·. 27. März 1975
kOk Ratingen : Bi/Sch
Angermunder Str. hk
Akte T 168
Bolzensetzgerät
Die Neuerung bezieht sich auf ein Bolzensetzgerät, das die Befestigung von Profilblechen oder anderen Gegenständen an
eine Unterkonstruktion, bei denen die Eintreibstelle aufgrund des tiefgezogenen Profils schwer zugänglich ist, zu lösen hat.
Die Befestigung mittels Pulvergase angetriebener Bolzen wird aufgrund der hoben Wirtschaftlichkeit mehr und mehr auch bei
der Dach- und Wandverkleidung herangezogen. Die dabei verwendeten Profilbleche aus Metall, Asbestzement oder Kunststoff
weisen bei ihrem Wellen- oder Trapezprofil oftmals sehr tiefgehende Sicken auf, in die die Mündung eines normalen Bolzensetzgerätes
nicht hineinreicht. Da aber das Andrücken des Gerätes gegen die Eintreibstelle die Voraussetzung für eine
Funktion des Gerätes ist, ist man bereits dazu übergegangen, an die normalen Geräteläufe Verlängerungsstücke anzusetzen.
Bekannte Laufverlängerer dieser Art bestehen aus einem Rohr mit Außengewinde, mit dem der Laufverlängerer von der Gerätemündung
aus in den Gerätelauf geschraubt werden kann. Dem Vorteil der leichten Montage steht der schwerwiegende Nachteil
entgegen, daß der geräteseitige Ancchlag für den Geräfcelauf
entfällt.
Bei einem anderen Gerät ist der Laufverlängerer gleichzeitig
auch Schubkolbenverlängerer, in den der Gewindeschaft des
Bolzens in den hohlen Schubkolben eingeschraubt ist.
i 2.-
Bei der Schußauslösung wird der Bolzen mit Hilfe des Schubkolbens unter Verwendung der Schubkolbenverlängerung eingeschossen,
worauf die Schubkolbenverlängerung bequem vom Bolzen losgeschraubt werden kann.
Dieses Verfahren ist umständlich, weil die Schubkolbenverlängerung
mit dem Schubkolben zusammen vom Kartuschlager aus eingeführt werden muß und außerdem von zweifelhaftem Wert in
bezug auf die Bolzenbefestigung, wenn man bedenkt, daß mit
dem Losschrauben der Schubkolbenverlängerung nicht selten auch die Bolzen selbst gelockert werden.
Der Neuerung liegt daher die Aufgabe zugrunde, Bolzensetzgeräte
mit Laufverlängerer so zu verbessern, daß letzterer bequem montiert und demontiert werden kann, daß er ferner zu
keiner Zeit mit dem Bolzen zusammen verschraubt werden muß und ein Wegrutschen des Gerätes bei Schräglage verhindert und
sich der Lage der anzuheftenden Profilbleche anzupassen vermag.
Gemäß der Neuerung wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß der Laufverlängerer aus einem von der Gerätemündung aus auf die
Führungshülse aufschraubbaren Rohr besteht, das mit der Führungshülse zusammen verdrehbar ist und Mittel zur Aufnahme eines
Schuhes aufweist.
Einem weiteren Merkmal der Neuerung zufolge ist der Laufverlängerer
mit einem Gewindeflansch zwischen der Führungshülse und dem Standrohr eingeschraubt, wobei er sich mit seinem Bund
gegen die Stirnfläche des Standrohres abstützt.
Zwecks Sicherung des Laufverlängerers in der Führungshülse ist
zwischen beiden ein O-Ring eingesetzt. Weiterhin läuft der
Laufverlängerer im Mündungsbereich in einem Konus aus, in den zwei sich gegenüberliegende Schlüsseiflächen eingearbeitet sind.
Außerdem ist der Laufverlängerer mit Gewindebohrungen zur
Aufnahme eines Schuhes versehen, der seinerseits aus einem U-förmigen Rahmen beo+eht, der gegenüber dem Laufverlängerer
mittels Feststellschrauben beliebig kippbar und fixierbar ist.
Schließlich sind die Feststellschrauben in Längsschlitzen des Schuhs geführt, wodurch der Laufverlängerer nicht nur
kippbar, sondern auch lüngsverschiebbar im Schuh geführt ist.
Die Neuerung ist anhand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert, und zwar zeigen:
Fig. 1 die Anwendung eines Bolzensetzgerätes mit eine-n Laufverlängerer bei der Befestigung
eines Trapezbleches an einen Träger im Schnitt,
Fig. 2 einen Laufverlängerer mit einem Schuh in Ansicht und
Der Gerätelauf 1, der vom Gehäuse 2 umgeben ist, faßt sowohl die Kolbenrührungshülse 3 als auch das Standrohr k mittels
eines Bajonettverschlusses so zusammen, daß letztere geringfügig gegenüber dem Gerätelauf 1 verschiebbar sind. Die Kolbenführungshülse 3 ist an ihrem vorderen freien Ende mit Gewinde
versehen, auf das der Gewindeflansch 5a des Laufverlängerers
geschraubt werden kann. Der zwischen Kolbenführungshülse 3 und
Laufverlängerer 5 eingesetzte O-Ring 6 hat lediglich die
Aufgabe, das Lockerwerden der Führungshülse 3 zu verhindern. Der Laufverlängerer 5 liegt außen am Standrohr h an und stützt
sich mit seinem Bund 5b auf demselben ab, während die Bohrung
so bemessen ist, daß sie der Innenbohrung der Führungshülse 3 entspricht.
7510012 14.08.75
Die Auflagefläche des Laufverlängerers 5 ist nur in der in
Fig. i gezeigten Stellung so schmal, aamit derselbe die tiefliegende
Sicke des Trapezbleches B auch sicher erreichen kann. Um 90° versetzt ist die Auflagefläche erheblich breiter,
wi3 Fig. 3 zeigt. Hierdurch wird ein unabsichtliches Verkanten
vermieden.
Selbstverständlich gehört zur LaufVerlängerung auch ein
längerer Schubkolben 7, durch den der Bolzen 8 in den Träge*· T eingetrieben wird. Der Bolzen 8 kann durch an sich bekannte
Mittel, z. B. einen Permanentmagneten oder eine Kugelraste in der Bohrung festgehalten und mittels einer Rondelle auch
zentriert werden.
In der Breitseite der Laufverlängerung 5 sind ein oder zwei
Gewindebohrungen 9 vorgesehen, die zur Befestigung eines U-förmigen Schuhes 10 dienen, der mit entsprechenden Feststellschrauben
11 in die Bohrungen 9 eingreift. Damit der Scnuh sowohl gekippt als auch verschoben werden kann, sind im Schuh
Längsschlitze 12 eingelassen. Damit läßt sich jede beliebige Schrägstellung und auch ein gleichbleibender Abstand des
Gerätes von einem Träger T, wie dies in Fig. 2 gezeigt ist, erreichen. Mittels einer am Schuh IG sichtbaren Skala 3 3 läßt
sich die Schrägste.llung beliebig wiederholen. Hinzu kommt, daß
der Laufverlängerer 5 mit der Kolbenführungshülse 3 zusammen
verdrehbar ist, so daß jede beliebige Stellung noch nachträglich korrigiert werden kann.
Alle in den Unterlagen offenbarten Angaben untf Merkmale, insbesondere
die offenbarte räumliche Ausbildung und konstruktive
Ausgestaltung, werden - soweit sie gegenüber deu Stand der
Technik einzeln oder in Kombination neu sind - als erfindungswesentlich beansprucht.
'510012 u.08.75
Claims (6)
1. Bolzensetzgerät mit einem Laufverlängerer zum Befestigen
von tiefen Profilblechen aus Metall, Asbestzement oder Kunststoff an eine Unterkonstruktion, dadurch
gekennzeichnet, daß der Laufverlängerer (5)
aus einem von der Gerätemündung aus auf die Kolbenführungshiilse (3) aufschraubbaren Rohr besteht, das mit der Kolbcnrührungshülse (3) zusammen verdrehbar ist und Mittel (9) ·
zur Aufnahme eines Schuhes (10) aufweist.
2. Bolzensetzgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Laufverlängerer (5) mit
seinem Gewindeflansch (5a) zwischen der Kolbenführungshülse (3) und dem Standrohr (4) eingeschraubt ist und sich
mit seinem Bund (56) gegen die Stirnfläche des Standrohres (4) abstützt.
3. Bolzensetzgerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzei chnet, daß zwischen der Kolbenführungshülse (3) und dem Laufverlängerer (5) ein das
Lockerwerden verhindernder O-Ring (6) eingesetzt ist.
4. Bolzensetzgerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzei chnet, daß der Laufverlängerer (5)
mit Gewindebohrungen (9) zur Aufnahme eines Schuhes (lO) versehen ist.
5. Bolzensetzgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schuh (lO) aus einem U-fömiigen Rahmen besteht, der gegenüber dem Lauf verlängerer
(5) mittels Feststellschrauben (ll) kippbar und fixierbar ist.
6. Bolzensetzgerät nach Anspruch k und 5* dadurch
gekennzeichnet, naß die Feststellschrauben (ll) in Längsschlitzen (12) des Schuhs (lO) geführt sind.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7510012U true DE7510012U (de) | 1975-08-14 |
Family
ID=1314343
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7510012U Expired DE7510012U (de) | Bolzensetzgerät |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7510012U (de) |
-
0
- DE DE7510012U patent/DE7510012U/de not_active Expired
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