DE7509219U - Dübel zum Verbinden zweier senkrecht zueinander stehender Möbelteile - Google Patents
Dübel zum Verbinden zweier senkrecht zueinander stehender MöbelteileInfo
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Description
Pelenfanwälta
Dr. O, Loesenbedk
Dir i.-ing. Stracke
Dir i.-ing. Stracke
Dip! -i- 's. Lcs-.nbcck
4S lin.c.U, Ha;iöiüör Sirai>3 17
Günter Albsmeier, 4972 Löhne 1, Am Nordhang 31
Dübel zum Verbinden zweier senkrecht zueinander stehender
Möbelteile
Die vorliegende Neuerung betrifft einen Dabei zum Verbinden
zweier senkrecht zueinander stehender Möbelteile.
Die der vorliegenden Neuerung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, einen Dübel der eingangs erwähnten Art zu schaffen, durch
den es möglich ist, ohne Zuhilfenahme weiterer Beschlarteile
zwei senkrecht zueinander stehende Möbelteile miteinander zu verbinden.
Lie Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Neuerung darin, daß
der Dübel ein zylindrisches Mittelteil und zu beiden Seiten des Mittelteiles angeordnete, mit Widerhaken versehene Dübelansätse
aufweise, wobei der Durchmesser des Mittelteiles grosser als
der opitfcendurchmesser der in ihren abmessungen untereinander
gleichen Dübelansätze ist.
Die mit der Neuerung erzielten Vorteile liegen im wesentlichen de^in, daß ein entsprechend ausgebildeter Dübel die Möglichkeit
bietet, zwei senkrecht zueirander stehende Möbelteile in einfacher
und schneller Weise sicher miteinander zu befestigen,
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ohne daß dafür weitere Beschlagteile oder Werkzeuge notwendig sind. Die Befestigung der beiden Möbelteile erfolgt in der Art,
daß zunächst der Dübel soweit in eines der Möbelteile eingeschlagen wird, daß lediglich der Dübelansatz einer Seite über
das betreffende Möbelteil hinwegsteht, so daß nunmehr das weitere Möbelteil dujrch Aufdrücken oder Aufschisgen auf diesen Dübelansatz
mit dem anderen Möbelteil verbunden wird. Es ist zweckmässig, die Aufnahmebohrung desjenigen Möbelteiles, welches das
Mittelteil des Dübels aufnehmen soll, so auszubilden, daß das Einschlagen des Dübels nur soweit möglich ist, daß ausschliesslich
dor zur Festelegung des anderen Möbelteiles vorstehende
Dübelansatz über den Rand vorsteht. Dies ist dadurch sehr leicht möglich, daß die grössere Aufnamnebohrung zur Aufnahme des Mittelteiles
in ihrer Tiefe auf die Länge des Mittelteiles abgestimmt wird.
Die zur Aufnahme des Dübelansatzes vorgesehene Bohrung wird sinnvollerweise
in einer etwas grösseren Länge, als sie der Dübelanr satz aufweist,' ausgeführt.
D? die beiden aber das Mittelteil hinausragenden Dübeiansätze sowohl
im Spitzendurchmesser wie auch in der Länge gleich sind, kann ein derartiger Dübel unbedenklich mittels eines automatischen
Dübeleinschlaggerätes in Möbelteile mit entsprechend vorbereiteten Aufnahmebohrungen eingetrieben werden, da keinerlei Rücksicht
darauf genommen v/erden muss, welche Seite des Dübels zuerst in das
entsprechende Möbelteil eingeschlagen werden muss. Durch die Möglichkeit,
ein automatisches Dübeleinschlaggerät benutzen zu können, wird eine erhebliche Zeit-und damit auch Kostenersparnis bei
der Herstellung von Möbeln erzielt.
Weitere Merkmale und Vorteile der Neuerung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung des besonders vorteilhaften Ausführungsbeispieles,
welches in der Zeichnung dargestellt ist.
Die Zeichnung zeigt zwei senkrecht zueinander stehende Möbelteile,
die durch einen neuerungsgremässen Dübel miteinander verbunden
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sind, im Schnitt.
Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel der
Neuerung sind ein Möbelboden 1 und eine senkrecht verlaufende Wand 2 durch einen neuerungsgemässen Dübel 3 miteinander verbunden
.
Der Dübel 3 besteht aus einem im wesentlichen zylindrischen Mittelteil 4, wobei zu beiden Seiten dieses Mittelteiles 4- Dübelansätze
5 vorgesehen sind. Der Durchmesser des Mittelteiles 4 ist grosser als der Spitzendurchmesser der mit Widerhaken versehenen
Dübelansätze 5 und diese Dübelansätze 5 sind sowohl in
ihrer Länge wie auch in ihrem Spitzendurchmesser untereinander gleich. Das Mittelteil 4 ist in vorteihafter Weise mit einer Verzahnung
6 versehen, so daß beim Einschlagen des Dübels 3 in den Boden 1 eine sichere und stabile Festlegung auch innerhalb des
Bereiches der Aufnahmebohrung 7 für das Mittelteil 4 gewährleistet
ist, da sich das Mittelteil 4- aufgrund der Verzahnung 6 in
die Aufnahmebohrung 7 einschneidet und somit eine gewisse formschlüssige Verbindung hergestellt wird. Die Tiefe der Aufnahmebohrung
7 entspricht der Länge des Mittelteiles 4, so daß also
ein Eintreiben des Dübels 3 in den Boden 1 nur soweit möglich
ist, daß der in die Wand 2 eingreifende Dübelansatz 5 über die Stirnseite 8 des Bodens 1 übersteht. Die Wand 2 ist ebenso wie
der Boden 1 mit einer Dübelaufnahmebohrung 9 versehen, in welche
Aufnahmebohrungen 9 die Dübelansätze 5 eingeschlagen werden. Der Durchmesser der Dübelaufnahmebohrungen 9 ist wie üblich etwas
geringer ausgeführt als der Spitzendurchmesser der Dübelansätze
5, so daß feste und innige Verbindung der Dübelansätze 5 mit den
Möbelteilen 1 und 2 gewährleistet ist.
Da der Dübel 3 symmetrisch ausgebildet ist, ist der Einsatz eines automatischen Dübeleinschlaggerätes zum Eintreiben des Dübels
in den Boden 1 ohne weiteres möglich, da es völlig gleichgültig ist, ob der linke oder der rechte Dübelansatz 5 nebst dem Mittelteil
4 in den Boden 1 eingetrieben wird. Nachdem der Boden 1 an
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beiden Seiten mit den Dübeln 3 versehen ist» kann in einer
geeigneten Vorrichtung die Seitenwand 2 mit den vorbereiteten Dübelaufuahmebohrungen 9 maßgerecht angesetzt und durch Aufdrücken, Aufschlagen oder Anpressen mit dem Boden 1 fest verbunden
werden.
Da zur Verbindung des Bodens 1 und der Seitenwand 2 weder zusätzliche
Beschlagteile noch irgendwelche Werkzeuge benotigt werden, bietet die Neuerung nicht nur den Vorteil der vergleichsweise
geringen Material- und Herstellkosten, sondern darüberhinaus wird auch noch eine wesentliche Zeitersparnis
bei der eigentlichen Montage der beiden Möbelteile 1 und 2 erzielt.
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Claims (3)
1. Dübel zum Verbinden zweier senkrecht zueinander stehender
Möbelteile, dadurch gekennzeichnet, daß der Dübel (3) ein zylindrisches Mittelteil (4) und zu
beiden Seiten des Mittelteiles (4-) angeordnete und mit Widerhaken
versehene Dübelansätze (5) aufweist, wobei der Durchmesser des Mittelteiles (4) grosser als der Spitζendurchmesser der in
ihren Abmessungen untereinander gleichen Dübelansätze (5)
2. Diibel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittelteil
(4) Exit einer Verzahnung (6) versehen ist^,
3. Dübel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Dübel (3) einstückig hergestellt ist. .■
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7509219U true DE7509219U (de) | 1975-07-17 |
Family
ID=1314164
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7509219U Expired DE7509219U (de) | Dübel zum Verbinden zweier senkrecht zueinander stehender Möbelteile |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7509219U (de) |
-
0
- DE DE7509219U patent/DE7509219U/de not_active Expired
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