DE2723850A1 - Moebelscharnier - Google Patents
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Description
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D-8400 REGENSBURG 1 | |
| Dipl.-lng. A. Wasmeier | GREFLINGER STRASSE 7 Telefon (09 41)547 53 |
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| t | Telegramm Begpatent Rgb. Telex 8 5709 repat d |
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| Patentanwälte Postfach 382 8400 Regensburg | ||||
| Date | ||||
| An das Deutsche Patentamt |
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| 8000 MUnchen 2 | ||||
| Ihr Zeichen Ihre Nachricht Your Ref. Your Letter |
H/p 8997 16. Mai 1977
Gr/Ja
Die Erfindung betrifft ein Möbelscharnier zum gelenkigen Verbinden
zweier Möbelteile, insbesondere zum Anlenken einer Möbeltür an einem
Möbelkörper, mit einem an einem Möbelteil befestigbaren ersten Scharnierteil mit wenigstens einer Gelenkstelle, die den ersten Scharnierteil
gelenkig mit einem an dem anderen Möbelteil befestigbaren zweiten Scharnierteil verbindet, wobei der erste Scharnierteil einen in einer
Bohrung an einer Oberflächenseite des einen Möbelteils verankerbaren,
vorzugsweise topfförmigen Haltekörper und einen in den Innenraum des
Haltekörpers hineinragenden und dort verstellbar gehalterten Scharnierarn aufweist, der die Gelenkstelle trögt.
Scharniere dieser Art sind an sich bekannt und ermöglichen trotz eines
relativ komplizierten Aufbaus nur eine Verstellung des Scharnierarmes in Raumachsen, die quer bzw. senkrecht zu der die Gelenkstelle bzw. zu den
die Gelenkstellen bildenden Gelenkachse(n) verlaufen. In der Möbelindustrie
809848/0372
Konten: Bayerische Vereinsbank (BLZ 75020073) 5 839 300 Gerichtsstand Regensburg
Postscheck München 89369-801
werden jedoch heute in zunehmendem Maße Scharniere verlangt, die eine
Verstellung des Scharnierarmes vor allem auch in einer Raunachse parallel,
zu der bzw. zu den Gelenkachse(n) gestatten, vorzugsweise in allen drei, senkrecht zueinander verlaufenden Raumachsen, d.h. in Richtung senkrecht
zu der Oberflächenseite des einen Möbelteils, in Richtung parallel zu
!
ί der Oberflächenseite des einen Möbelteils und senkrecht zu der bzw· den
ί der Oberflächenseite des einen Möbelteils und senkrecht zu der bzw· den
' Gelenkachse(n) sowie in Richtung parallel zu der bzw· den Gelenkachse(n)
ι
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Möbelscharnier der eingang
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Möbelscharnier der eingang
' geschilderten Art dahingehend zu verbessern, daß es bei einfachem, konstruktivem Aufbau eine Verstellung des Scharnierarms in Richtung der
Gelenkachse (n),vorzugsweise in allen drei Raumachsen gestattet.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Möbelscharnier der eingangs geschilderten
Art erfindungsgemäß so ausgebildet, daß im Innenraum des Haltekörpers ein Zwischenträger in einer ersten Raumachse verschiebbar angeordnet
ist, daß der Zwischenträger Führungselemente, z.B. eine Führungenut zur einstellbaren Halterung des Scharnierarmes in einer zweiten,
senkrecht zur ersten verlaufenden Raumachse aufweist, und daß Mittel zum Festklemmen des Zwischenträgers am Haltekörper sowie zum Festklemmer
des Scharnierarmes am Zwischenträger vorgesehen sind.
Das erfindungsgemäße Scharnier zeichnet sich durch eine besonders einfache
und billige Konstruktion aus, wobei der Zwischenträger vorzugsweise von einem platten- bzw. scheibenförmigen Teil gebildet ist, welches
an einer Oberflächenseite eine Führungsnut für den Scharnierarm aufweist
Dieser als Zwischenträger dienende plattenförmige Teil ist dabei dann
so angeordnet, daß die Führungsnut, deren Tiefe zumindest in einem Teilbereich
der Führungsnut geringer ist als die Dicke des vorzugsweise lappenförmig
ausgebildeten Scharnierarmes.zu einem an der vorderen Stirnseite des topfförmig ausgebildeten Haltekörpers vorgesehenen Wandab-
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schnitt hin offen ist, so daß mit einer einzigen Schraube durch Einklemmen
des Scharnierarmes zwischen dem Zwischenträger und diesem Wandabschnitt sowohl der Scharnierarm am Zwischenträger als auch der Zwischenträger
am Haltekörper befestigt sind.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Figuren an einen AusfUhrungs
beispiel näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 in perspektivischer Explosionsdarstellung den ersten Scharnierteil
eines Möbelscharniers gemäß der Erfindung bestehend aus dem in einer Bohrung einer Möbelseitenwand verankerbaren Haltekörper,
dem Scharnierarm sowie dem Zwischenträger;
Fig. la in perspektivischer Darstellung den Scharnierarm gemäß Fig· I
jedoch in einer um 180 um die Gelenkachse gedrehten Stellung;
Fig. 2 in perspektivischer Darstellung den Zwischenträger zusammen mit
dem in den Zwischenträger eingelegten Scharnierarm;
Fig. 3 in perspektivischer Darstellung den topfförmigen Haltekörper von
der Rückseite her gesehen sowie den mit dem Scharnierarm vormontierten
Zwischenträger vor dem Einsetzen des Zwischenträgers in den Haltekörper;
Fig. 4 eine ähnliche Darstellung wie Fig. 3, jedoch nach dem Einsetzen
des mit dem Scharnierarm vormontierten Zwischenträgers in den Haltekörper;
Fig. 5 in perspektivischer Darstellung den vollständig zusammengefügten
ersten Scharnierteil sowie die mit einer Aufnahmebbhrung versehene
Möbelseitenwand, vor dem Einsetzen des Haltekörpers in die Aufnahmebohrung;
Fig. 6 eine ähnliche Darstellung wie Fig. 5, jedoch bei in der Aufnah
bohrung der Möbelseitenwand montiertem ersten Scharnierteil;
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Fig. 7 in Draufsicht den an der Möbelseitenwand montierten ersten Scharnierteil;
Fig. 8 einen Schnitt entlang dsr Linie I-I der Fig. 7;
Fig. 9 einen Schnitt entlang der Linie H-II der Fig. 8; Fig. 10 einen Schnitt entlang der Linie IH-III der Fig. 9;
Fig. 11 eine Darstellung ähnlich wie Fig. 7, jedoch bei einer geänderten
Lage des Scharnierarnes relativ zun Haltekörpers Fig. 12 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV der Fig. 11;
Fig. 13 einen Schnitt entlang der Linie V-V der Fig. 12; Fig. 14 einen Schnitt entlang der Linie VI-VI der Fig. 13.
In den Figuren ist 1 der erste Scharnierteil eines ansonsten nicht näher
dargestellten Möbelscharniers, welcher eine einzige Gelenkachse 2 trägt und an einer Möbelseitenwand 3 derart befestigt werden soll, daß die
einzige Gelenkachse 2 vor der Stirnfläche 3* dieser Möbelseitenwand lieg
Zur Verankerung des Scharnierteiles 1 an der Möbeiseitenwand 3 ist an
deren Innenfläche 3" eine Aufnahnebohrung 4 vorgesehen, die gleichzeitig
auch zur Stirnseite 3* hin offen ist und in der der tpfförnige Haltekörper
5 nit Hilfe von an dessen Unfangsfläche angefornten widerhakenartig wirkenden Rippen 6 derart verankerbar ist, daß der flache Bereich
7 der Unfangsfläche des Haltekörpers der Stirnseite 3* der Möbelseitenwand 3 fluchtet.
Wie insbesondere die Fig. 3 zeigt, ist der Haltekörper 5 hohl nit einen
Innenraun 8 ausgebildet, wobei dieser Innenraun 8 an der nach den Einsetzen des Haltekörpers 5 in die Aufnahnebohrung 4 sichtbaren Stirnseite
cbs Haltekörpers durch einen Wandabschnitt 9 verschlossen ist. In Innenraun 8 ist ein in wesentlichen scheibenförnig ausgebildeter Zwischenträge
10 angeordnet, der an einer Oberflächenseite nit einer Führungsnut 11
versehen ist, die sowohl zu dieser Oberflächenseite 4mm als auch zu zwei
einander gegenüberliegenden Unfangsbereichen des Zwischenträgers hin
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/er
offen ist, so daß der Zwischenträger 10 in Richtung senkrecht zur Achse der Führungsnut einen U-förmigen bzw. trogförmigen Querschnitt
aufweist, wobei die Bodenfläche der Führungsnut die Jochfläche 12 und
die beiden sich in Längsrichtung der Führungsnut bzw· in Richtung des
Doppelpfeiles A erstreckenden Wandabschnitte Schenkel 13 und 14 des U-Querschnittes des Zwischenträgers 10 bilden. Die Breite der Führungsnut
11 entspricht der Breite des laschen- bzw. lappenförmig ausgebildete
Teils 15 des Scharnierarmes 16, der an einem Ende des Teils 15 verdickt ausgeführt ist und dort die einzige, parallel zu den Oberflächenseiten
des Teiles 15 verlaufende Gelenkachse 2 aufweist. Durch die Führungsnut
11 bzw. durch die Schenkel 13 und 14 ist eine Einsteilung des Scharnierarmes
16 relativ zum Zwischenträger 10 in Richtung des Doppelpfeiles A möglich.
Der Zwischenträger 10 weist an seiner, dem Wandabschnitt 9 zugewandten
Oberflächenseite bzw. an den freien Enden der Schenkel 13 und 14 Führung sa η sät ze 17 und 18 auf, die in FUhrungsnuten 19 und 20 eingreifen,
die an der Innenseite des Wandabschnittes 9 vorgesehen sind und sich in einer Richtung parallel zur einzigen Gelenkachse 2, d.h. in Richtung des
Doppelpfeiles B erstrecken. Durch diese FUhrungsansätze 17 und 18 bzw.
FUhrungsnuten 19 und 20 ist eine geführte Einstellung des Zwischenträger
10 am Haltekörper 5 in Richtung des Doppelpfeiles B möglich.
Zur Befestigung des Zwischenträgers 10 sowie des Scharnierarmes 16 an
dem Haltekörper 5 dient eine einzige Schraube 21, die durch ein Langloch
22 im Wandabschnitt 9 sowie durch einen Schlitz 23 des Teiles 15 hindurc
in eine Gewindebohrung 24 eingreift, die im Zwischenktlrper in der Bodenfläche
der Führungsnut 11 bzw. in der Jochfläche 12 vorgesehen ist. Mit
dieser Schraube 21 kann der Zwischenträger 10 so im Haltekörper 5 verspannt
werden, daß der in die Führungsnut 11 hineinragende Teil 15 des Scharnierarmes 16 bei angezogener Schraube 21 zwischen der Bodenfläche
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der Führungsnut 11 bzw. der Jochfläche 12 und der Innenseite des Wandabschnittes
9 festgeklemmt ist, wobei fUr diesen Zweck die Tiefe der Führungsnut 11 zumindest in einem Teilbereich dieser Führungsnut kleiner
ist als die Dicke des Teiles 15 des Scharnierames 16.
Un auch eine Verstellung des mit der Gelenkachse 2 versehenen Endes
dieses Scharnierarmes 16 in Richtung senkrecht zu den Wandabschnitt 9
bzw· in Richtung senkrecht zu den Doppelpfeilen A und B, d.h. in Richtung
des Doppelpfeiles C zu ermöglichen, ist in dem Teil 15 des Scharnierarnes 16 eine Gewindebohrung 25 fUr eine Einstellschraube 26 vorgesehen,
welch letztere mit ihrem dem Schraubenkopf abgewandten Ende eine einstellbare Anlagefläche für den Scharnierarm 16 an den Zwischenträger 10
j bzw. an dem Boden der Führungsnut 11 bildet. Der Kopf der Einstellschraube
26 liegt bei zusammengebauten Scharnierteilen gegen die Innenfläche des Wandabschnittes 9 bzw. gegen die Bodenfläche einer dort fUr
den Kopf der Schraube 26 vorgesehenen Ausnehmung 27 an, wobei der Schlitz 28 der Einstellschraube fUr einen Schraubenzieher durch ein
Langloch 29 zugänglich bleibt, welches im Wandabschnitt 9 bzw. in Bereich
der Ausnehmung 27 vorgesehen ist. Die Ausnehmung 27 ist wesentlich großer ausgebildet als der Durchmesser des Kopfes der Einstellschraube
26, und zwar weist die Ausnehmung 27 in Richtung der Doppelpfeile A und B solche Dimensionen auf, daß unter Berücksichtigung des Durchmesser«
des Kopfes der Einsteilschraube 26 eine Einstellung des Scharnierarmee
16 in dem gewünschten Maße in Richtung der Doppelpfeile A und B möglich
ist.
Der Zusammenbau der gezeigten Scharnierteile erfolgt in der Weise, daß
zunächst mit Hiife der Schraube 21, die geringfügig in die Gewindebohrung
24 des Zwischenträgers 10 eingeschraubt wird, dieser Zwischenträge]
provisorisch im Innenraum 8 des Haltekörpers 5 befestigt wird, wobei
die Führungeansätze 17 und 18 bereits in die Führungsnuten 19 und 20
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eingreifen. Nun wird der mit der Einstellschraube 26 vormontierte Schar
nierarm 16 bzw. dessen Teil 15 durch die öffnung 30, die in der Umfange
wandung des Haltekörpers 5 im Bereich 7 vorgesehen ist, von der Seite her in den Innenraum des Haltekörpers, und zwar zwischen den Wandabschnitt 9 und den Zwischenträger 10 bzw» in die Führungsnut 11 dieses
Zwischenträgers 10 eingeführt, was bei in die Gewindebohrung 24 eingreifender
Schraube 21 möglich ist, da der Schlitz 23 zu dem der Gelenk achse 2 abgewandten Ende des Teiles 15 hin offen ist. Das Einschieben
des Scharnierarmes 16 in den Haltekörper 5 ist beendet, sobald der Kopf der Einstellschraube 26 in der Ausnehmung 27 liegt. Nun wird die Schrau
be 21 soweit festgedreht, daß durch Verringerung des Abstandes zwischen dem Wandabschnitt 9 und dem Zwischenträger 10 die Einstellschraube 26
mit ihrem Kopf nicht mehr aus der Ausnehmung 27 herausgleiten kann, wodurch der mögliche Verschiebeweg zwischen dem Scharnierarm 16 und
dem Haltekörper 5 auch in Richtung des Doppelpfeiles A auf einen durch die Dimensionen der Ausnehmung 27 vorgegebenen Wert begrenzt ist.
In diesem Zustand wird dann der Scharnierteil 1 in der Aufnahmebohrung *
der Möbelseitenwand 3 befestigt, wobei er auch bei noch nicht endgültig
festgezogener Schraube 21 durch die Fuhrungen, die von der Führungsnut
11 zwischen dem Zwischenträger 10 und dem Scharnierarm 16 sowie durch die FUhrungsansätze 17 und 18 und die FUhrungsnuten 19 und 20 zwischen
dem Zwischenträger 10 und dem Haltekörper 5 gebildet sind, und aufgrund der Begrenzung der maximal möglichen Verschiebung des Scharnierarmes 16
in Richtung des Doppelpfeiles A durch die in die Ausnehmung 27 hineinbereit
s
reichende Einstellschraube 26/in der Lage ist, durch das Gewicht einer
reichende Einstellschraube 26/in der Lage ist, durch das Gewicht einer
anzulenkenden TUr hervorgerufene Kräfte voll aufzunehmen.
Vor dem endgültigen Anziehen der Schraube 21 wird der Scharnierarm 16
bzw. die Gelenkachse 2 zum Ausgleich von Fertigungstoleranzen usw. in den durch die Doppelpfeile A, B und C angezeigten drei Raumachsen
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_ ig _
j parallel zur Innenfläche 3" und senkrecht zur Stirnseite 3* der Möbelseitenwand
(A), in Richtung der Gelenkachse 2, d.h. parallel zu der
j Innenfläche 3" und Stirnfläche 3* (B) und in Richtung senkrecht zur
: Innenfläche 3" (C) eingestellt. In Anschluß daran wird die Schraube 21
festgezogen, die den Teil 15 des Scharnierarmes 16 zwischen dem Zwischen·
träger 10 und der Innenfläche des Wandabschnittes 9 festklemmt, und zwar
insbesondere in einem Bereich in der Nähe der Gewindebohrung 24 bzw. in
der Nähe des Langloches 22, wo sowohl die Bodenfläche der Führungsnut 11
als auch die Innenfläche des Wandabschnittes 9 mit einer Rastverzahnung 31 bzw. 32 versehen sind. Die Rastverzahnung 31 am Zwischenträger besteht
dabei aus mehreren in Richtung des Doppelpfeiles B parallel zueinander verlaufenden Zähnen, während die Rastverzahnung 32 am Haltekörper
5 von mehreren in Richtung des Doppelpfeiles A parallel zueinander verlaufenden Rastzähnen gebildet ist. Beiden Rastverzahnungen 31 und 32
sind entsprechende Rastverzahnungen 33 und 34 am Teil 15 im Bereich des Schlitzes 23 zugeordnet, so daß Über diese Rastverzahnungen 31 bis 34
nach dem Anziehen der Schraube 21 sämtliche Teile unverschiebbar miteinander verbunden sind. Die Länge der Einstellschraube 26 ist vorzugsweise
so gewählt, daß diese Schraube/nach dem Anziehen der Schraube 21 mit ihrem Kopf fest gegen den Boden der Ausnehmung 27 und mit ihrem Gewindeende
fest gegen die Bodenfläche der Führungsnut 11 angepreßt ist, so daß
auch ein unerwünschtes Verdrehen der Einstellschraube 26 nach dem Festziehen
der Schraube 21 vermieden wird. Hieraus ist ersichtlich, daß eine einzige Schraube 21 bei dem dargestellten Scharnier dazu dient,
sämtliche Teile aneinander zu arretieren.
Wie insbesondere die Fig. 7 bis 14 zeigen, läßt sich bei dem erfindungsgemäßen
Scharnier eine beachtliche Verstellung des mit der Gelenkachse 2 versehenen Endes des Scharnierarmes 16 in den drei Raumachsen
entsprechend den Doppelpfeilen A, B und C erreichen, wobei bei der in den Fig. 7 bis 10 gezeigten Einstellung der Scharnierarme 16 um den
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Betrag b aus einer Mittelstellung in Richtung des Doppelpfeiles B abgesenkt
wurde und gleichzeitig in Richtung des Doppelpfeiles A soweit verschoben wurde, daß die Gelenkachse 2 den geringsten Abstand von der
Stirnseite 3* derl"t$belseitenwand 3 aufweist. Da die Einstellschraube 26
mit ihrem Gewindeende nicht Über die dem Wandabschnitt abgewandte Oberflächensite
des Teiles 15 vorsteht, ist die Gelenkachse 2 weiterhin in Richtung des Pfeiles C soweit verschoben, daß sie den geringsten Abstand
von der Außenfläche 3"' der Möbelseitenwand 3 aufweist·
Die Fig. 11 bis 14 zeigen eine Einstellung des Scharnierarmes 16, bei
der dieser Scharnierarm aus der Mittellage um den maximalen Betrag b in Richtung des Doppelpfeiles B angehoben ist, während die Gelenkachse
2 ihren maximalen Abstand von der Stirnfläche 3* sowie von der Außenfläche
3HI der Möbelseitenwand 3 besitzt.
Der Verstellbereich des Scharnierarmes 16 bzw. des mit der Gelenkachse !
versehenen Endes dieses Scharnierarmes wird noch dadurch vergrößert, daß sowohl die Innenfläche desWandabschnittes 9 als auch die Bodenfläche
der Führungsnut 11 derart konvex gewölbt sind, daß der Abstand zwischen dieser Innenfläche des Wandabschnittes 9 und der Bodenfläche
der Führungsnut 11 in Richtung des Doppelpfeiles A ausgehend von der
Schraube 21 zunimmt, wie dies insbesondere in den Fig. 8 und 12 gezeigt ist.
Um beim Einbringen bzw. Einschlagen des Haltekörpers 5 in die Aufnahmebohrung
4 sicherzustellen, daß dieser Haltekörper nur bis zu einer bestimmten Tiefe in die Aufnahmebohrung 4 eindringen kann, ist der Haltekörper
5 an der mit dem Wandabschnitt 9 versehenen und nach dem Befestigen des Haltekörpers an der Möbelseitenwand sichtbaren Stirnseite mit
einem Überstehenden Rand 35 versehen, der gegen die Innenfläche 3" der
Möbelseitenwand 3 im Bereich der Aufnahmebohrung 4 anliegt. An der der
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Ausnehmung 30 gegenüberliegenden Seite ist der Rand 35 zu einem dreieckjförmigen
Lappen erweitert, der eine Bohrung 36 fUr eine zusätzliche Ver- !ankerungsschraube 37 aufweist.
,Während der Scharnierarm 16 einschließlich des Teiles 15 sowie der Gelenk
I achse 2 vorzugsweise aus Metall gefertigt ist, kann fUr die Herstellung
des Haltekörpers 5 sowie des Zwischenträgers 10 Metall oder aber zäher
Kunststoff verwendet werden.
Die Erfindung wurde voranstehend an einem Ausfuhrungsbeispiel beschriei
ben. Es versteht sich, daß Abwandlungen hiervon möglich sind, ohne daß
!dadurch der Erfindungsgedanke verlassen wird.
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Leerseite
Claims (1)
- Patentansprüche■·—·—·—··Möbelscharnier zum gelenkigen Verbinden zweier Möbelteile, insbesondere zum Anlenken einer Möbeltür an einem Möbelkörper, mit einem an einem Möbelteil befestigbaren ersten Scharnierteil mit wenigstens einer Gelenkstelle, die den ersten Scharnierteil gelenkig mit einem an dem anderen Möbelteil befestigbaren zweiten Scharnierteil verbindet, wobei der erste Scharnierteil einen in einer Bohrung an einer Oberflächenseite des einen Möbelteils verankerbaren, vorzugsweise topfförmigen Haltekörper und einen in dem Innenraum des Haltekörpers verstellbar gehalterten Scharnierarm aufweist, der die Gelenkstelle trägt, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Innenraum (8) des Haltekörpers (5) ein Zwischenträger (1O) in einer ersten Raumachse (B) verschiebbar angeordnet ist, daß der Zwischenträger (10) Führungsmittel, z.B. eine Führungsnut (11) zur einstellbaren Halterung des Scharnierarmes (16) in einer zweiten, senkrecht zur ersten verlaufenden Raumachse (A) aufweist, und daß Mittel zum Festklemmen des Zwischenträgers (10) am Haltekörper (5) sowie zum Festklemmen des Schar· nierarmes (16) am Zwischenträger (10) vorgesehen sind.2· Möbelscharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ini· nraum (8) des Haltekörperβ (5) an einer Stirnseite durch ein·η Wandabschnitt (9) zumindest teilweise verschlossen ist, und daß der Gelenkarm (16) zumindest mit einem Teil (15) zwischen der dem Innenraum (8) zugewandten Seite des Wandabschnittes (9) und einer dem Wandabschnitt (9) gegenüberliegend angeordneten Anlagefläche (12) des Zwischenträgers (10) liegt.3. Möbelscharnier nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenseite des Wandabschnittes (9) Führungsmittel,z.B. wenigstens8098 48/ 037 2eine Führungsnut (19, 20) vorgesehen sind, die mit Führungsmitteln, z.B. mit einem Führungsansatz (17, 18) am Zwischenträger (1O) zusammenwirken.4. Möbelscharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeich net, daß der Zwischenträger (10) zumindest in einem Teilbereich trog oder U-förmig ausgebildet ist und mit den Schenkeln (13, 14) dieses trog- oder U-förmigen Bereiches in Kichtung der zweiten Raumachse (A verlaufende FUhrungsflächen für den Scharnierarm bildet, und daß die Schenkel (13, 14) zumindest einen Teil (15) des Scharnierarmes (16) drehfest umgreifen.5. Möbelscharnier nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schei kel (13, 14) senkrecht zu dem Wandabschnitt (9) des Maltekörperβ (5) verlaufen.6. Möbelscharnier nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die den Schenkeln (13, 14) zugewandte Oberflächenseite der die Schenkel (13, 14) verbindenden Jochfläche (12) die Anlagefläche bildet.7. Möbelscharnier nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die den Wandabschnitt (9) des Haltekörpers (5) zugewandten Stirnflächen der Schenkel (13, 14) geradlinig und parallel zueinander verlaufen, und daß zumindest in einem Teilbereich zwischen den Schenkeln (13, 14) der Abstand zwischen den Stirnflächen dieser Schenkel und der den Wandabschnitt (9) zugewandten Oberflächenseite der Jochfläche (12) kleiner ist als die Dicke des zwischen den Schenkeln liegenden Teils (15) des Scharnierarmes (16).809848/03728. Möbelscharnier nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlagefläche (12) und/oder ein der Anlagefläche gegenüberliegender Gereich der Innenfläche des Wandabschnittes (9) auf den im Zwischenträger (10) gehalterten Teil (15) des Scharnierarmes (16) hin konvex gekrümmt ist.9. Möbelscharnier nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (13, 14) an ihren Stirnflächen jeweils wenigstens einen Führungsansatz (17, 18) aufweisen, der in eine sich in Richtung der ersten Kaumachse (ß) erstreckende Führungsnut (19, 20) eingreift.10. Möbelscharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Scharnierarm (16) mit seinem die Gelenkstelle (2) tragenden Ende durch eine Ausnehmung (30) des Haltekörpers (5) Über dessUmfangsfläche vorsteht.11. Möbelscharnier nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verklemmen des Scharnierarmes (16) eine Schraube (21) vorgesehen ist, die durch ein sich in Richtung der ersten Rauwichse (β) erstreckendes Langloch (22) im Wandabschnitt (9) hindurch in eine Gewindebohrung (24) des Zwischenträgers (1O) greift.12. Nöbe^scharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verstellung des Scharnierarmes (16) in einer dritteη itaumachse (C), die senkrecht zur ersten Raumachse (ß) sowie senkrechzur zweiten Raumachse (A) verläuft, ein in eine Gewindebohrung (25) eingreifender Gewindebolzen, z.B. eine Einstellschraube (26) vorgesehen ist, und daß sich der Gewindebolzen am Zwischenträger (i0) und /oder am Haltekörper (5) , vorzugsweise am Wandabschnitt (9) abstUtz809848/037213. Möbelscharnier nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende des Gewindebolzens, beispielsweise der Kopf der Einstellschraube (26) in eine Ausnehmung (27) am Zwischenträger (lO) und/oder am Haltekörper (5), vorzugsweise an dessen Wandabschnitt (9) hineinragt, und daß die Abmessungen der Ausnehmung (27) in Richtung der ersten Kaumachse (B) sowie in Richtung der zweiten Raumachse (a) um einen Betrag größer sind als der Durchmesser des in diese Ausnehmung (27) hineinragenden Endes des Gewindebolzens, wobei der Betrag jeweils der maximalen Verstellmöglichkeit des Scharnierarmes (16) in der ersten bzw. in der zweiten Raumachse entspricht.14. Möbelscharnier nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Gewindebolzens bzw. der Einstellschraube (26) so gewählt ist, daß beim Festklemmen des Scharnierarmes (16) bzw· des Zwischenträgers (10) am Haltekörper (5) der Gewindebolzen bzw. die Einstellschraube (26) mit ehern Ende gegen den Zwischenträger (lO) und mit dem anderen Ende gegen den Wandabschnitt (9) des Haltekörpen (5) angepreßt ist.15. Möbelscharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß am Haltekärper (5) und an der Anlagefläche (12) des Zwischenträgers (lO) Rastverzahnungen (32, 31) vorgesehen sind, und daß der zwischen dem Zwischenträger (10) und dem Haltekörper (5) liegende Teil (15) des Scharnierarmes (16) an einander gegenüberliegenden Oberflächenseiten entsprechende Rastverzahnungen (34, 33) aufweist.16. Möbelscharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltekörper (5) und/oder der Zwischenträger (1O) aus Metall oder Kunststoff gefertigt ist.609848/037217. Möbelscharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Scharnierarm (16) aus Metall besteht.S09848/0372
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