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DE7505120U - Gurt zum Bergen über Bord gegangener Personen - Google Patents

Gurt zum Bergen über Bord gegangener Personen

Info

Publication number
DE7505120U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
belt
cloth
rope
corner
attached
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7505120U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date
Publication of DE7505120U publication Critical patent/DE7505120U/de
Expired legal-status Critical Current

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Landscapes

  • Emergency Lowering Means (AREA)
  • Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)

Description

PATENTANWALT DIPL.-ING. C. H. WSRNRR
Anmelder: «skrefelü
Werner Friedrich dahlerdyk 73a
TELEFO N (021 51) 26461 Krefeld
Elisabethstr. 118
Gurt zun. Bergen über Bord gegangener Personen.
Die Neuerung betrifft einen Gurt zum Bergen über Bord gegangener Personen.
Die Bergung über Bord gegangener Personen bereitet zum Teil erhebliche Schwierigkeiten, insbesondere wenn sich der über Bord Gegangene, z.B, weil er ohnmächtig ist, nicht selbst an der Bergung beteiligen kann und die die Bergung durchführenden Personen nicht über die dafür erforderliehe Kraft verfügen.
Aufgabe der vorliegenden Neuerung ist die Schaffung eines Hilfsmittels, welches die Bergung über Bord gegangener Personen auch mit geringem Kraftaufwand ermöglicht.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird neuerungsgemüß ein Gurt vorgeschlagen,
zu/ der gekennzeichnet ist durch ein den Gberkörper deriiaergenden Person etwa umspannead^s Tuch oder Netz, an dessen einer Ecke oder Kante
BANKVERBINDUNG : STADT-SPARKASSE KREFbLD KONTO NR. 509091
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i ein Tau und an dessen gegenüberliegender Ecke oder Kante ein Auge, j
Ring, eine Öse oder dergleichen zum Durchstecken des Taus angebracht ist. Der neuerungsgemäße Gurt wird um die im Wasser treibende Person herumgelegt und durch Ziehen am Tau um deren Oberkörper gespannt. Mittels einer an Bord befindlichen Windevorrichtung kann das Tau dann angeholt und die zu bergende Person aus dem Wasser an Bord geholt werden.
Um das Umlegen des Gurtes um den Körper der zu bergenden Person zu erleichtern, kann gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung des neuerungsgemäßen Gurts vorzugsweise längs mindestens einer seiner Kanten ein flexibler Stab eingelegt oder eingenäht sein. Der flexible Stab hält das Tuch oder Netz flach ausgebreitet, kann sich andererseits aber beim Anziehen des Taus durch seine Flexibilität mit dem Tuch oder Netz um den Körper der zu bergenden Person herumlegen. Es hat sich herausgestellt, daß das Arbeiten mit einem Gurt, der in neuerungsgemäßer Weise durch einen flexiblen Stab flach ausgebreitet gehalten wird, sehr viel einfacher ist.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des neuerungsgemäßen Gurts kann das Tuch eine oder mehrere Durchbrechungen aufweisen. Diese Durchbrechungen dienen dazu, den Gurt beim Umlegen um die zu bergende Person leichter unter die Wasseroberfläche drücken zu können.
Für eine zusätzliche Sicherung der zu bergenden Person kann der neuerungsgemäße Gurt einen Latz mit Bauchgurt aufweisen. Gemäß einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung des neuerungsgemäßen Gurts ist es aber zweckmäßig, das Tuch oder Netz dreieckförmig auszubilden und an einer Ecke ein durch je ein an den beiden anderen Ecken
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angebrachtes Auge, Öse, Ring oder dergleichen hindurchsteckbares Tau zu befestigen. Noch günstiger ist uie Ausbildung, wenn an einer der drei E Aen ein Schnellverschluß, z. B. Karabinerhaken, angebracht ist, was anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele nachfolgend näher beschrieben und erläutert wird.
Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines neuerungsgemäßen Gurts in Draufsicht und
Fig. 2 in Frontansicht, während
Fig. 3 ein weiteres Ausführungsbeispiel des neuerungsgemäßen Gurts in Draufsicht wiedergibt.
Der neuerungsgemäße Gurt besteht im wesentlichen aus einem Tuch aus Textilien oder Kunststoff oder auch kunststoffbeschichteten Textilien oder auch aus einem Netz von solcher Größe, daß etwa der Oberkörper einer aus dem Wasser zu bergenden Person durch das Tuch 1 umspannt wird. An einer Kante oder Ecke 3 des Tuchs 1 ist ds>3 eine Ende eines Taus 6 entweder unmittelbar, z, B. durch Annähen, oder indirekt über ein an der Ecke 3 befestigtes Auge, Öse oder Ring 5 befestigt. Das andere Ende des Taus 6 wird durch das an der gegenüberliegenden Kante oder Ecke 2 des Tuchs 1 angebrachte Auge, Öse oder Ring 5 durchgesteckt. Nachdem man die zu bergende Person in die durch das Tu^ch 1 und das zwischen den Ecken 2 und 3 des Tuchs 1 sich erstreckende Tau 6 gebildete Schlaufe geschoben hat, wird das freie Ende 6J des Taus 6 angeholt, wodurch sich die Ecken 2 und 3 aufeinander zu bewegen, bis sich die um die zu bergende Person zu/ziehende und diese umspannende aus Fig. 2 ersichtliche Schlaufe bildet. In dieser
zugezogenen Schlaufe hängend kann die zu bergende Person durch Anholen des Taus 6 ar^ clem Wasser gezogen und an Bord gehoben werden.
Mindestens längs einer Kante des Tuchs 1 kann ein flexibler Stab 7 eingelegt oder eingenäht sein, der das Tuch 1 in der in Fig. 1 dargestellten flach ausgebreiteten Lage hält. Dies erleichtert das Umlegen des Gurtes um eine auf dem Wasser treibende Person,
Das Tuch 1 kann auch mit einer oder mehreren Durchbrechungen 8 versehen sein, die in Fig. 1 und 3 gestrichelt angedeutet sind. Hierdurch läßt sich das Tuch 1 leichter unter Wasser drücken, wenn der Gurt um die im Wasser treibende Person herumgelegt werden soll.
Wie bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel durch strichpunktierte Linien angedeutet, kann an dem Tuch 1 ein Latz 9 angesetzt sein, der eventuell mit einem Bauchgurt 10 verbunden sein kann, der zusätzlich um die zu bergende Person herumgelegt und zugezogen werden kann, um die Person gegen Herausrutschen aus aem Gurt zu sichern.
Das Tuch 1 kann auch, wie in Fig. 3 dargestellt, in etwa dreieckförmig ausgebildet sein. An einer Ecke 3 ist wiederum das eine Ende des Taus 6, z. B. an einem Auge, Ring oder eine Öse 5 befestigt. Das andere freie Ende des Taus 6 wird dr-ch das an der gegenüberliegenden Ecke 2 des Tuchs 1 angebrachte Auge, Öse oder den Ring 5 durchgezogen und nach Umlegen um die zu bergende Person dichtgeholt. An der dritten Ecke 4 des Tuchs 1 kann ein Schnellverschluß 11, z.B. ein Karabinerhaken, eventuell über ein Auge, eine Öse oder einen Ring 5 befestigt sein. Beim Bergen der Person wird die mit dem
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Schnellverschluß 11 versehene Ecke 4 des Tuchs 1 zwischen den Beinen der zu bergenden Person durchgezogen und der Schnellverschluß 11 in eines der Augen 5 an den Ecken 2 oder 3 oder in das Tau 6 eingehakt. Es entsteht dadurch ein durch das Tau 6 zusammen. j:iehbarer windeiförmiger Sack, mittels dessen eine im Wasser treibende Person sicher gehclten und geborgen werden kann.
Der neuerungsgemaße Gurt ist durch seine einfache Ausbildung und preiswerte Herstellung, raumsparende Unterbringungsmöglichkeit, Funktionstüohtigkeit und leichte und sichere Handhabung außerordentlich vorteilhaft.
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Bezugszeichenliste
Tuch
2)
3)
4)
Ecken
5 Auge, Öse, Ring
6 Tau
7 flexibler Stab
8 Durchbrechung
9 Latz
10 Bauchgurt
11 Schnellverschluß
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Claims (1)

  1. «SS 3 S *
    An Sprüche
    1, Gurt zum Bergen über Bord gegangener Personen, gekennzeichnet durch ein den Oberkörper etwa umspannendes Tuch (1) oder Netz, an dessen einer Ecke (3) oder Kante ein Tau (6) und an dessen gegenüberliegender Ecke (2) oder Kante ein Auge (5), Ring, eine Öse oder dergleichen zum Durchstecken des Taus (6) angebracht ist,
    2, Gurt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vorzugsweise längs mindestens einer Kante ein flexibler Stab (7) in das Tuch (1) oder Netz eingelegt oder eingenäht ist,
    3, Gurt nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Tuch (1) eine oder mehrere Durchbrechungen (8) besitzt,
    •i. Gurt nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dart an dem Tuch (1) ein Latz (9) mit Bauchgurt (10) angesetzt ist,
    ,5, Gurt nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Tuch (1) oder Netz dreieckförmig ausgebildet ist, und an einer Ecke (3) ein durch je ein an den beiden anderen Ecken (2, 4) angebrachtes Auge (5), Öse, Ring oder dergleichen hindurchsteck« bares Tau (6) befestigt ist,
    6, Gurt nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß an einer Ecke (4) ein Schnellverschluß (11), z, B, ein Karabinerhaken, angebracht iste
    7505120 02.10.76
DE7505120U Gurt zum Bergen über Bord gegangener Personen Expired DE7505120U (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7505120U true DE7505120U (de) 1975-10-02

Family

ID=1313180

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE7505120U Expired DE7505120U (de) Gurt zum Bergen über Bord gegangener Personen

Country Status (1)

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DE (1) DE7505120U (de)

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