DE7504359U - Rohrförmiges Einsatzstück für Haushaltsspülbecken - Google Patents
Rohrförmiges Einsatzstück für HaushaltsspülbeckenInfo
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Description
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Patentanwälte ·'. '■ ■' /
| Kehl | D-7300 Essllngen | Dlpl.-Ing. Hartmut Kehl / |
| Kratzsch | Mülbergerstr. 65 | Dlpl.-Ing. Volkhard Kratzsch {£/ |
| Telefon Stuttgart 0711-359992 | Deutsche Bank Esslingen 210906 | |
| cable «kehlpatent» eeslingenneckar | Postscheckamt Stuttgart 10004-701 | |
| Chase Manhattan Bank New York |
7344 Gingen/Fils Anuialtaakte 186',
Rohrförmiges Einsatzstück für
Haushaltsspülbecken
Dia Erfindung betrifft ein rohrförmiges Einsatzstück für Haushaltsspülbecken mit einer oberen Einlauföffnung und einer unteren Auslauföffnung, mit der es in die Spülbecken-Ablauföffnung von oben her dichtend einsetzbar ist.
Bekannt sind sogenannte überlaufrohre, die in Spülbecken eingesetzt uierden, uienn gewünscht wird, dem Becken zu Kühl- oder
Reinigungszuiecken ständig einen Strom frischen Wassers zuzuleiten, wobei ständig eine entsprechende Menge von Illasser ablaufen soll. Solche Überlaufrohre haben eine Länge, die kleiner ist als der maximal mögliche Ulasserpegel in dem üblicherweise mit einer normalen Überlauföffnung in der seitlichen
Beckenwand versehenen Spülbecken , wobei dieser maximale Ulas- ·
serpegel bsstimmt ist durch den Abstand zwischen Beckönboden
und unteren Rand der seitlichen Überlauföffnung. Denn mit dem besonderen Überlaufrohr soll erreicht werden, daß man zum ständigen Durchfluäspülen mit einer geringeren Ulassermenge auskommt
als es dem maximalen Ulasserpegel entsprechend der Lage der Überlauföffnung in der seitlichen Beckenwand entspricht, denn eine
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gexingere Wassar..ienge erneuert sich schnaller als eine große
UJassermanga, so daß man bsi niedrigerem lUasserpegel mit einem
geringeren Zufluß auskommt, um in derselben Zeiteinheit eine Erneuerung des Wassers zu erreichen. Deshalb ist die Höhe dieser überlaufrohre dem gewünschten möglichst niedrigen Wasser—
pegel angepaßt, der gerade noch ausreicht, um die Gegenstände, insbesondere Gläser und andere Trinkgefäße« in der gewünschten
Weise mittels Durchflußspülung behandeln zu können.
Solche Überlaufrohre werden hauptsächlich in Spülbecken von
Gaststätten benutzt, um die Gläser der gewünschten Durchflußspülung zu unterwerfen. Eine solche Durchflußspülung wird jedoch auch beim Geschirrspülen im Haushalt angewendet. Hierzu
sind Haushaltsspültische bekannt mit zwei nebeneinanderliegenden Spülbecken. In einem Becken wird das Geschirr gereinigt,
wobei dem Spülwassar ein übliches Spülmittel zugesetzt wird, und im anderen Becken wird das Geschirr anschließend klargespült, bevor es zum Abtropfen und Abtrocknen herausgenommen und
abgestellt wird. Um dieses Klarspülen in dem zweiten Becken ebenfalls mit stets frischem Wasser zu ermöglichen, werden für solche Haushaltsspülbecken ebenfalls die oben erläuterten Übsrlaufrohre verwendet, um mit einem möglichst niedrigen Wasser—
pegel die gewünschte Durchflußspülung zu erhalten. Dabei ist die Länge dieser überlauf rohre ebenfalls geringer als der Abstand zwischen dem Beckenboden und dem unteren Rand der heutzutage vorgeschriebenen und stets vorhandenen seitlichen Überlauföffnung des Beckens.
Diese bekannten Überlaufrohre haben die Form eines zylindrischen Rohres mit einem Durchmesser entsprechend dem genormten
Durchmesser der Spülbecken-Ablauföffnung. Die obere Einlauföffnung ist entsprechend dar zylindrischen Gestalt etwa genau
so groß wie die untere Auslauföffnung. Da diese verhältnismäßig klein ist, ist auch die obere Einlauföffnung verhältnismäßig klein. Zwar ist es möglich, Getränke- oder auch Speise-
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reste von oben in da3 Überlaufrohr einzuschütten - und dies
uiird zweifellos won manchen Benutzern auch praktiziert - , aber
für eine solche Funktion sind die bekannten überlaufrohre weder
konzipiert noch zufriedenstellend geeignet, denn das Einschütten müßte mit großer Sorgfalt erfolgen, da bei selbst geringfügigem
Danebenschütten das Frischwasser der Durchflußspülung erheblich verunreinigt werden würde. Deshalb entspricht
eine solche Benutzung auch nicht dem cinsatzzweck zur Schaffung
einer Durchflußspülung, weshalb vonseiten der Benutzer im allgemeinen
diese andere Funktion zum Ausschütten von Getränke- und Speiseresten weder gewünscht und praktiziert wird.
Haush<sspültische mit einem zweiten Spülbecken zur Schaffung
einer Dürc-hflüGspülung °ind jedoch verhältnismäßig tauer und
benötigen entsprechenden Platz. Andererseits wird eine solche Durchflußspülung durch Geschirrspülmaschinen überflüssig,
da dann kaum noch vonhand gespült uurd. Haushalte sozialJschwa—
eher Fi,.Tiilien mit einfache. Kücheneinrichtung haben jedoch im
allgemeinen weder Geschirrspülmaschine nach einen Spültisch mit einem zweiten Becken für Durchflußspülung.
Der Erfiniung liegt die Aufgabe zugrunde, ein rohrförmiges Einsatzstück
für Haushaltsspuibecken zu schaffen, das gerade für
einfach oingarichtete Haushalte mit nur einem Spülbecken e.ne
wesentliche Spülhilfe darstellt, die zwar keine Geschirrspülmaschine
ersatzt und auch keine Durchflußspülung mit Frischwasser
in einem zweiten Becken ermöglicht, aber doch den Reinigungsvorgang derart verbessert, daß insgesamt der ganze Vorgang
des Geschirrspülens mit der Hand hygienischer wird und zu einem saubererem und von Spül^iilteiresten freisrem gereinigten Geschirr
führen kann.
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In Lösung dieser Aufg&be ist die Erfindung — ausgehend von dam
eingangs genannten merkmalen, die mit den bekannten zylindrischen Überlaufrohren gemeinsam sind - dadurch gekannzeichnet,
daß das rohrförmige Einsatzstück im Bereich der oberen Einlauföffnung zu einem Einfülltrichter erweitert ist und Vorzugs—
uieise eine Länge aufweist, bei dar die Einlauföffnung des Einfüiltrichters über dem üblichsn llJasserpegel von Haushaltsspülbecken zu liegen kommt.
Dabei liegt der Gedanke zugrunde, den oberen Bereich des Einsatzstückes zu einem derart großen Einfülltrichter zu erweitern,
daß vom Wasserhahn aus direkt in den Einfülltrichter eine Vor
spulung während des eigentlichen Spülvorganges durchgeführt wer—
/eigentlichen
den kann, (flit diesem Vorspülgang können während des/SpüTens laufend Speisereste u.dgl. vom Geschirr in den Ausguß abgespült
werden. Das eigentliche Spülwasser bleibt dadurch wesentlich sauberer, so daß man mit geringerem Spülmittelzusatz auskommt.
Dementsprechend ist das gerein igtBGeschirr sauberer und weist geringere Rückstände von Spülmittel auf als Geschirr, das in der
üblichen Uieise in dem einzigen Spülbecken einfacher Haushalte ohne Vorspulen abgewaschen wird, wobei üblicherweise eine starke Dosis von Spülmittel verwendet wird, um eine hinreichende
Reinigung zu erzielen. Optimal wäre natürlich ein Spültisch mit einem besonderen Vorspülbecken. UJie oben, dargelegt, haben aber
gerade einfache Haushaltsspültische ein derartiges zweites Spülbecken nicht· Das erfindungsgemäße Einsatzstück soll mit seinem
Einfülltrichter gewissermaßen ein solches zweites Becken bilden, das vertikal über dem eigentlichen Spülbecken liegt. Deshalb ist
die Länge des erfindunsgemäßen Einsatzstückes vorzugsweise derart bemessen, daß der Einfülltrichter ein wesentliches Stück über
dem üblichen Wasserstand im Spülbecken zu liegen kommt. Dadurch soll einerseits das direkte Einspülen von Speiseresten u.dgl. erleichtert werden, andererseits soll der Einfülltrichter mit seiner erweiterten Wandung möglichst weit oberhalb des im Spülbecken
hin-und herschwappenden Wassers liegen, da der Einfülltrichter
in dem hin-und herschiuappenden Wasser eine größere Angriffsfläche bildet, tuas zu einer Lockerung des Einsatzstückes in
der Spülbecken-Ablauföffnung führen könnte.
Die Bemessung dr.i Länge richtet sich nach der Tiefe der <*blichen Haushaltsspülbecken. Zwar gibt es hier noch keine DIN=
Norm, aber es haben sich übereinstimmende Werksnor^an durchgesetzt, wonach die üblichen Haushaltsspülbecken eine Tiefe von
16 cm aufweisen. Der untere Rand der vorgeschriebenen Überlauföffnung in der seitlichen Beckenwand liegt gemäß dieser Norm
13 cm über dem Beckenboden. Zweckmäßigerweise hat das erfindungsgemäße Einsatzstück eine Länge, bei der die EinlaufÖffnung des
Einfülltrichters über dem vorgesehenen maximalen ülasserpsgel von üblichen Haushaltsspülbecken mit einer solchen Überlauföffnung in der seitlichen Beckenwand zu liegen kommt, wobei
dieser maximale IVasserpegel bestimmt ist durch den Abstand zwischen Beckenboden und unterem Rand der seitlichen Überlauföffnung. Bei einer bevorzugten Ausführungsart weist das Einsatzstück eine Länge auf, die etwa 1,0 bis 2,5 cm — vorzugsweise etwa
1,5 bis 2.cm -über diesem Abstand zwischen Beckenboden und unterem Rand der seitlichen Überlauföffnung liegt. Besonders zweckmäßig ist, wenn das Einsatzstück eine Länge aufweist, die wohl
größer ist als dieser Abstand zwischen Beckenboden und unterem Rand der seitlichen Überlauföffnung, aber kleiner als der Abstand zwischen Beckenboden und oberem Rand des apülbeckene. Dann
kann nämlich das arfindungsg&mäße Einsatzstück zur Not als Überlaufrohr dienen, wenn die sonst vorhandene seitliche Überlauföffnung in der Beckenwand aus irgendwelchen Gründen verstopft
oder in Ausnahmefällen nicht vorhanden sein sollte.
Bei einer bevorzugten Ausführungsart für übliche Hau ehaltespülbecken, bei denen der Abstand zwischen Beckenboden und unterem
Rand der seitlichen Überlauföffnung gemäß der oben genannten
U/erksnorm etwa 13 cm beträgt und der Abstand zwischen Beckenboden und oberem Rand des Spülbeckens etwa 16 cm beträgt, weist
das Einsatzstück eine Länge« von etwa 15 cm auf.
Dar Einfülltrichter uiaist erfindungsgamäß zinackmäßigaruiaisa
einen Öffnungswinkel von etwa 90 auf. Dar Durchmesser des
Einfülltrichters ist an dessen oberem Rand zweckmäßigerweise etwa doppalt so groß wie der Durchmesser das rohrförmigen
übrigen Teils des Einsatzstückes. Bei einer bevorzugten Ausführungsart weist der obere Rand des Einfülltrichters einen
Durchmesser von etwa 8 — 10 cm — vorzugsweise etwa 9 cm — auf.
Dies«? Bemessung ist besonders deshalb zweckmäßig, weil dann der Durchmesser des Einfülltrichter eine große Umfangslinia zum Anpacken mit dar Hand bietet, um das Einsatzstück in der Spülbecken-Ablauföffnung festzustecken, festzudrehen oder zu lösen.
In Weiterbildung der Erfindung waist dar obere Rand des Einfülltrichters eine sich radial erstreckende obere Ringfläche auf,
Au r Zi) g suiB is e
η ein^r q:;er zur Rohrachse liegenden Radialebene liegt und
bei herausgenommenem und umgekehrt abgestelltem Einsatzstück als
Standfläche dient. Herausgenommen kann das Einsatzstück umgekehrt - mit dam Einfülltrichter nach unten - abgestellt werden.
Es steht dann wesentlich besser als ein rein zylindrisches Rohr kleineren Durchmessers, welches praktisch nur liegend abgelegt
werden kann und dann wegrollt. Angesichts der beengten Verhältnisse in einfach ausgerüsteten und meist kleinen Haushaltsküchen
ist dies von Bedeutung.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergaben sich aus der folgenden Beschreibung eines in der Zeichnung im senkrechten Schnitt dargestellten Ausführungsbeispielas.
Das in der Zeichnung dargestellte rohrförmige Einsatzstück 10
ist rotationssymmetrisch zu seiner in der Schnittebene liegenden Längsachse A-A ausgebildet. Es ist aus Kunststoff gefertigt und
besteht aus einem rohrförmigen, bis auf die übliche geringe Entformungsschräge zylindrischen IHlittelabschnitt 14, einem oberen
Einf+lltrichtsr 12 mit oberer Einlauf öffnung 13 und βϊπβγπ unteren
FuBabschnitt 16 mit unterer Auslaufoffnung 17. Der Fußabschnitt
weist einen auswechselbaren Dichtring 18 auf, über dan das Einsatzstück
in die Ablauföffnung 20 des schematisch angedeuteten
Bodens 22 eines Haushaltsspülbeckens einsetzbar ist.
Der Einfülltrichter hat einen Öf fnungsur nksl CL. uon etuja 90 .
Er erweitert sich zu einem Durchmesser _D_, der an seinem oberen
Rand etiua doppjit so groß ist wie der Durchmesser _d_ des rohrförmigbn
IKlittelabschnitts 14. Der Durchmesser d rid"fcet sich nach
dem g9normten Durchmesser der Ablauföffnung 20 oos Spülbeckens.
Er beträgt etwa 4 cm, der Durchmesser D etwa 9 cm. Der obsre
Rand 24 des Einfülltrichters 12 meist eine sich radial erstrek—
kende obere Ringfläche 25 auf, die in einer quer zur Rohrachse A-A liegenden Radialebene liegt. Herausgenommen kann das Einsatzstück
umgekehrt auf dieser Ringflächa 25 als Standfläche mit großem Durchmesser standfest abgestellt werden.
Der Fußabschnitt 16 weist zur Aufnahme des Dichtringes 18 eine
Umfangsnut 26 auf, die axial nach oben durch eine Ringschulter 27 und axial nach unten durch eine Ringwulst 28 begrenzt ist.
Der Dichtring 18 kann sich über entsprechende Stirnflächen axial
nach oben an der Ringschulter 27 und axial nach unten an der Ringuiulst 28 abstützen. Der rohrförmige Mittelabschnitt 14 v/erengt
sich im axialen Bereich 29 der Umfangsnut 26 um etwa die Tiefs der Umfangsnut, derart, daß sich in diesem axialBn Bereich
29 der Umfangsnut 26 atwa dieselbe Wandstärke ergibt wie im
übrigen axialen Bereich des rohrförmigen Abschnitts 14. Der Dicht—
ring 18 hat einen keilförmigan Ringquerschnitt, der in der Zeichnung
entsprechend dem geseichneten, in die Ablauföffnung 20 eingepressten
Zustand etwas zusammengepreßt gezeichnet ist. Er hat eine etwa axial verlaufende Innenfläche und eine entsprechend
der gewählten Keilform schräg verlaufende Außenfläche.
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In der Zeichnung sind strichpunktiert der obers Rand 30 und die
Lage der vorgeschriebenen Überlauföffnung 31 in der seitlichen
Beckenwand eines üblichen Haushaltsspülbeckens angedeutet. Für die Tiefe einpe üblichen Haushaltsspülbeckens, d h. für den Abstand J3
zwischen Beckenboden 22 und oberem Rand 30 des Spülbeckens, hat
sich in der Praxis eine übereinstimmende Werksnorm von 16 cm herausgebildet und für die Lage des unteren Randes 32 der seitlichen Überlauföffnung 31 ein Abstand_A_zum Beckenboden 22 von
13 cm. Die Länge L des Einsatzstücks 10 ist derart bemessen, daQ der obere Rand 24 des Einfülltrichters 12 im Bereich zwischen dem unteren Rand 32 der seitlichen Überlauföffnung 31 und
im oberen Rand 30 des Spülbeckens zu liegen kommt. Die genaue Lege uiird dadurch bestimmt, viia weit das Einsatzstück 10 in die
Ablauföffnung 20 eingedrückt uiird, uias auch von der Stärke, der
Elastizität und dem Abnutzungsgrad des Dichtringes 18 abhängt. Die Schwankungen halten sich aber in engen Grenzen. Bei der gezeigten Ausführungsart beträgt die Gesamtlänge L des Einsatzstückes 10 vom oberen Rand 24 bis zum unteren Rand des Fußabschnitts 16 15 cm. Der vorgesehene maximale Uiasserpegel bei
intakter seitlicher Überlauföffnung 31 liegt entsprechend deren unteren Rand 32 auf derselben Höhe. Er ist bei 33 angedeutet. Der
übliche Uiasserpegel ist in der Praxis etwa 2 - 4 cm niedriger, liegt also bsi 34 oder 35. Die Höhe des Einsatzstücks 10 ist
derart, daß der Einfülltrichter 11 erst über einem solchen üblichen UJasserpegel 35 oder 34 b.ifängt, so daß das hin-und harschwappende Spülwasser nur den rohrförmigen Dlittelabschnitt wesentlich geringeren Durchmessers als Angriffsfläche hat und nicht
den Einfülltrichter 12 wesentlich größeren rjrchmessers.
Claims (1)
- Patentanwälte
Kehl D-7300 Esslingen Dipl.-Ing. Hartmut Kehl ^ Kratzsch Mülbergerstr. 65 Dipl.-Ing. Volkhard Kratzsch Telefon Stuttgart 0711-35 9992 Deutsche Bank Esslingen 21090S cable «kehlpatent» esslingenneckar Postscheckamt Stuttgart 10004-701 Chase Manhattan Bank New York Johannes Buchsteiner 10. Febr. 1975Gingen/Fils Anu/altsakte 1867SchutzansprücheRohrförmiges Einsatzstück für HaushaltsspülbecrsSn mit einer oberen Einlauföffnung und einer unteren Ausläuföffnung» mit der es in dia Spülbecken-Ablauföffnung von oben her dichtend einsetzbar ist, dadurch gekennzeichn e t, daß es im Bereich der oberen Einlauföffnung (13) zu einem Einfülltrichter (12) erweitert ist und vorzugsweise Heins Länge(L) aufweist, bei der die Einlauföffnung (13) des Einfülltrichters (12) über dem üblichen Ulasserpegel (34-35) von Haushaltsspülbecken zu liegen kommt^>Einsatzstück nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß es eine LängeUJaufweist, bei der die Einlauföffnung (13) des Einfülltrichters (12) über dem vorgesehenen maximalen Ulasserpegel(33)von üblichen Haushaltsspülbecken mit Überlauföffnung (31) in der seitlichen Beckenwand zu liegen kommt, wobei dieser maximale Ulasserpegel (33) bestimmt ist durch den Abstand(A-)zwischen Beckenbqden (22) und untere/m Rand (32) der seitlichen Überlauföffnung (31)*/7504359 12.06.753. Einsatzstück nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß es eins Länge (L) au fujeist, die etwa 1 bis 2,5 cm - vorzugsweise etwa 1,5 bis 2 cm - über diBsem Abstand t/Ozujischen Bsckenboden (22) und unteren Rand (32) der seitlichen Überlauföffnung (31) liegt*4e Einsatzstück nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet , daß es eine Länge{j_) auf u/eist, die wohl großer ist als der Abstand(_Aj'ziuischan BeckenbTden (22) und unterem Rand (32) der seitlichen Überlauföffnung (31), aber kleiner als der Abstand(_B_) zwischen BeckBnboden (22) und oberem Rand (30) des Spülbeckens.5. Einsatzstück nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurches
gekennzeichnet , daß für übliche Haushaltspül— backen, bei denen der Abstand OOzwischen Beckenboden (22) und unterem Rand (32) der seitlichen Überlauföffnung (31) etwa 13 cm beträgt und der Abstand (Bjzwischen Beckenboden (22} und oberem Rand (30) des Spülbeckens etwa 16 cm beträgt, eine Länge(L) von etwa 15 cm aufweist.6. Einsatzstück nach einem dar Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Einfülltrichter (12) einen Öffnungswinkel(cx?)von etwa 90° aufweist.7. Einsatzstück nach einem dar Ansprücha 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet , daß der Durchmesser(_D)des Einfülltrichters (12) an dessen oberem Rand (24) etwa doppelt 30 grot) ist wie der Durchmesser (d)des rohrförmigen übrigen Teils (14) des Einsatzbtücks (10),8. Einsatzstück nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet , daß der obers Rand (24) dos Ein—7504359 12.O6.75fülltrichtere (12) einen Durchmesser[D)von etwa B - 10 cm — vorzugsweise etwa 9 cm - auf meist.9# Einsatzstück nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet , daß der obere Rand (24) des Einfülltrichtars (12) eine sich radial erstreckende obere Ringfläche (25) aufweist, die /in einer quer zur Rohrachse (A-A) liegenden Radialebene liegt und bei herausgenommenem und umgekehrt abgestelltem Einsatzstück (10) als Standfläche dient.10. Einsatzstück nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet , daß es am unteren Ende einen vorzugsweise auswechselbaren Dichtring (18) aufweist.11. Einsatzstück nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß es am unteren Ende eine Umfangsnut (26) aufweist zur Aufnahme des Dichtringes (18), wobei diese Umfangsnut (26) axial nach oben durch eine Ringschulter (27) begrenzt ist, an der sich der Dichtring (18) axial nach oben abstützt, und axial nach unten durch eine Ringwulst (28) begrenzt ist, an der sich der Dichtring (18) axial nach unten abstützt.12. Einsatzstück nach Anspruch ίI, dadurch gekennzeichnet, daß dar rohrförmige Abschnitt(14) im axialen Bereich der Umfangsnut (26) um etwa die Tiefe der Umfangsnut (26) verengt ist, derart, daß sich im ax-'^len Bereich (29) der Umfangsnut (26) etwa dieselbe Wandstärke ergibt wie im übrigen axialen Bereich des rohrförmigen Abschnitts (14)./13. Einsatzstück nach einem der Ansprüche 10 - 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtring (18) einen keilförmigen Ringquerschnitt hat mit etwa axial verlaufender Innenfläche und entsprechend der gewünschten Keilform schräg verlaufender Außenfläche./7504359 12.06.75
Publications (1)
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| DE7504359U true DE7504359U (de) | 1975-06-12 |
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