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DE7501782U - Blasen erzeugende Belüftungsanordnung - Google Patents

Blasen erzeugende Belüftungsanordnung

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Publication number
DE7501782U
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DE
Germany
Prior art keywords
dimples
bubbles
bubble aerator
bubble
plate
Prior art date
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Expired
Application number
DE7501782U
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nokia Oyj
Original Assignee
Nokia Oyj
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Publication date
Publication of DE7501782U publication Critical patent/DE7501782U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Aeration Devices For Treatment Of Activated Polluted Sludge (AREA)

Description

□ie vorliegende Erfindung betrifft einen Blasenbelüfter, der einen aus gesintertem offe.nporigem Material hergestellten Belüftungskörper umfasst, der zum Leiten von Gas in den offenporigen Körper hinein und zum Abführen des Gases als Blasen durch wenigstens eine Körperoberfläche in eine umgebende Flüssigkeit an eine üruckgasquelle anzuschliessen ist.
Zum Cxydieren von Abwasser und anderem verunreinigtem Wasser werder verschiedenartige Rohr- und Piattenbelüfter verwendet, in denen die Luft durch cunne Kanäle, Löcher oder Düsen gepresst wird. Wird eine äusserst geringe Blasengrösse nachgestrebt, werden aus äusserst feinen entweder cheramischen Pulvern oder Kunststoffpulvern gesinterte Werkstücke, wie Rohre, Platten, Kappen, d.h. sog. Dome verwendet. Diese Werkstücke werden meistens in der Weise angeordnet, dass von dem druckseitigen Teil des gesinterten Werkstücks der Tsil gedeckt wird, dessen Aussenseite in der Flüssigkeit nach unten gerichtet ist, damit sich kleine Blasen nicht zu grossen vereinigen, aber vor allem werden auch solche Rohre benutzt, in deren Unterteilen die Blasenbildung nicht verhindert ist. Zum Erhalten von mittelgrossen Blasen wird entsprechend
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gröberes gesintertes Material wie auch faseriges Material verwendet, das durch irgendeine Rahmenkonstruktion gestützt ist, während zum Erhalten von sehr grossen Blasen verschiedene aus Metall oder Kunststoff bestehende einfache Düsen verwendet wenden, deren Lochgrösse die Blasengrösse bestirrmt.
In grossen biologischen Anlagen zum Reinigen von Abwasser hat man sehr viel Kompressorenergie sparen können, indem man die Belüftung so durchgeführt hat, dass am Anfang des Reinigungsprozesses äusserst grosse Blasen verwendet werden, deren Erzeugung erheblich weniger Energie als kleine Blasen, die erst am Ende der Reinigung verwendet werden, erfordert.
Diese bekannten Belüftungsanordnungen sind mit dem Nachteil behaftet, dass sich die Blasengrösse im Laufe der Zeit verändert, was davon abhängt, daas auch eine geringe aus der Kompressorluft könnende Menge verschiedener in Wasser unlöslicher Stoffe, wie öl. Rost, u.dgl., in die Poren und die Oberfläche des Belüfters eindringen und hierdurch sowohl die Porengrösse oder den Düsenkanal als auch das hydrophil-hydrophobe Gleichgewicht, d.h. die wasserabstossenden Eigenschaften, von densn vor allem die Grosse der grossen Blasen abhängt, ä^ern. Es hat sich herausgestellt, dass zu diesem Zweck ein grossmolekularer, aus Polyäthylen hergestellter, verhältnismässig dickwandiger plattenförmiger Feinblasenbelüfter am besten geeignet ist, weil dieser Belüfter lange Zeit schädliche Stoffe aus der Luft an seiner Innenfläche festzuhalten vermag. Zufolge seiner Dicke ist dieser Belüfter auch fest, obwohl andererseits der Gegendruck grosser ist je dicker die Platte.
Ein anderer Nachteil, der auch durch den beschriebenen Belüfter nicht beseitigt worden ist und der äusserst häufig f^st bei allen Belüftern anzutreffen ist, besteht darin, dass anfänglich gleich grosse Blasen bei zunehmendem Luftstrom miteinander zusarrmenatossen, was zur Folge hat, dass sich sehr grosse Blasen in kleinere auflösen, während wiederum kleine Blasen sich zu grossen vereinigen, was nur Blasen irgendeiner mittleren Grosse ergibt. Ein in der Praxis äusserst vielbedeutender Nachteil besteht ferner darin, dass grosse Reinigungsanlagen sowohl Grobblasen- als auch Feinblasenbelüfter vorrätig haben müssen, wogegen früher nur ein Belüftertypus ausreichte.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorerwähnten Nachteile, besonders die mit dem sich verändernden Hydrophil-H.ydrophobegleichgewicht und dem Zusarrmenstoss der Blasen zusammenhängende Unstetigkeit der Blasengrösse, zu beseitigen und dieses Ziel in der Weise zu erreichen,
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dass der Widerstand nicht mit zunehmender Festigkeit wächst.
Diese Aufgabe wird durch den erfindungsgemässen Blasenbelüfter gelöst, der dadurch gekennzeichnet ist, dass wenigstens in der genannten Oberfläche des Körpers Grübchen ausgeformt sind, die grosser als die Poren des Körpers sind, damit die aus den Poren herausdringenden Gasblasen zu grösseren Gasblasen vereinigt werden.
Wenn im erfindungsgemässen Blasenbelüfter der offenporige Körper, dessen eine Oberfläche mit Grübchen versehen ist, in Wasser versenkt wird, wobei die ausgehöhlte Fläche nach oben gerichtet ist, und in den Körper durch dessen untere Hälfte Druckluft geleitet wird, ist der Durchflusswiderstand am Boden der Grübchen am geringsten. Die Grübchen sind anfangs voll Wasser, wenn aberin den Körper Luft eingepresst wird, entstehen zuerst kleine Blasen am Boden der Grübchen. Aufgrund der Kapillarkraft trennen sich aber die kleinen Blasen überraschenderweise nicht von der Oberfläche der Grübchen ab, sondern vereinigen sich zu grossen Blasen, dio sich im Grübchen erweitern, ahne sich davon loszureissen, und dies vor allem, wenn das poröse Material hydrophob, d.h. wasseraLr stossend ist, wie z.B. gesinterter grr^smolekularer Äthenkunststoff. Wenn die Grübchen ganz und gar mit Luft gefüllt sind und ihr innerer Druck schliesslich die Kapillarkraft im Randbereich der Grübchen überwindet, reisst sich die Blase los. In dieser Weise entstandene Blasen sind ungeachtet einer evtl. Änderung in der Porengrösse des Körpers immer gleich gross, was von den in der Luft enthaltenen anhaftenden hydrophilen Partikeln abhängt, da ihre Γ Osse genau von der Grosse der Grübchen abhängt und darauf kein anderer Faktor einwirken kann, und da die Luft den Körper laminar durchströmt und sich auch von seiner Oberfläche ohne Turbulenz entfernt. Wenn dazu noch die Grübchen in einem ausreichend grossen Abstand voneinander angeordnet werden, so dass angrenzende Blasen nicht miteinander zusammenstossen, obwohl ihre Bewegung aufwärts nicht geradlinig ist, und die Bewegung des Wassers oberhalb dor Belüftungsanordnung turbulent ist, bleiben sie bis auf die Flüssigkeitsoberfläche gleich gross. Im Gegensatz dazu, was vielleicht i:u erwarten wäre, verhindern sehr flache Grübchen eine Blasenbildung auf der Überfläche des porösen Körpers, weil eine geregelte Blasenbildung in den Grübchen viel weniger Energie als auf der Oberfläche des Körpers erfordert. Aus diesem Grunde ist es gewöhnlich vorteilhaft, die Grübchen ausreichend tief auszuformen, auch wenn nur rr.ittelgrosse Blasen erwünscht sind, damit dsr Widerstand auch in diesem Falle möglichst gering bleibt.
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Im erfindungsgemässen Belüfter kann die der mit Grübchen versehenen Oberfläche gegenüberliegende Oberfläche des Körpers glatt oder ebenfalls mit Grübchen versehen sein, die kleiner als die erstgenannten Grüochen sind. In beiden Fällen trennen sich beim Umstülpen des Körpers von dieser anderen Oberfläche des Körpers Blasen ab, die in bezug auf ihre Grosse kleiner sind als die sich von der erstgenannten Oberfläche des Körpers lösenden Blasen. In dieser Weise lasst sich ein- und derselbe Körper sowohl als Grobblasen- als auch Feinblasenbelüfter verwenden.
Wenn die gegenüberliegende Oberfläche des Körpers glatt und nach oben gerichtet ist, entstehen kleine Blasen ausachliesslich an den in der unteren Körperhälfte ausgeformten Grübchen, sodass eine Vereinigung der Blasen bei einem turbulenten Wasserstrom vollständig vernindert ist und die gebildetnn Blasen bis auf die Wasseroberflache klein und gleich gross sind. Die Blasengrösse hängt in diesem Falle von der Porengrösse des Körpers wie auch von dem hydrophil-hydrophoben Gleichgewicht des porösen Materials ab, welche Eigenschaften nach den bekannten Verfahren modifiziert werden können.
Ist der Körper aus einem offenporigen Material hergestellt, des, in nicht-oxydiertem Zustand gesintert, sehr hydrophob ist, aber bei einem lange andauernden Belüftungsprozess schwach hydrophil wird, in erster Linie deshalb, dass sich ein feinpulvriger hydrophiler Stoff an den Poren anhäuft, ist es in vürschi3dener Weise durch verschiedenartige hydrophobe Ueberzugsplatten, -filme oder -ringe möglich, sicherzustellen, dass die Blasenbildungsräume hydrophob bleiben, wie unten näher beschrieben.
Die Erfindung wird im folgenden unter Hinweis auf die beiliegende Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 im Axialschnitt eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemässen Blasenbelüfters in einer Flüssigkeit versenkt, wobei die Blasenbildungsplatte an der einen Seite mit Grübchen versehen ist, Figur 2 den Blasenbelüfter nach Figur 1 ir Draufsicht,
Figur 3 im Axialschnitt eine zweite Ausführungsform der Blasenbelüftungsplatte, die beiderseits Grübchen aufweist.
Figur 4 eine dritte Ausführungsform der Blasenbelüftungsplatte im Axialschnitt, wobei eine hydrophobe Deckscheibe an der Platte befestigt ist,
Figur 5 eine vierte Ausführungsform der Blasenbeiüftungsplatte im Axialschnitt, wobei hydrophobe Ringe an den Grübchenrändern befestigt sind.
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Figur 6 eine fünfte Ausführungsform der Blasenbelüftungsplatte im Axialschnitt, wobei Düsenhülsen an den Grübchen der Platte befestigt sind,
Figur 7 eine sechste Ausführungsfomn der Blasenbelüftungsplatte im Axialschnitt, wobei eine besondere Teilplatte an der Platte befestigt ist,
Figur 8 eine alternative Ausführungsform des Blasenbelüfters im Axialschnitt,
Figur 9 eine siebte Ausführungsform der Blasenbelüftungsplatte im Axialschnitt, wobei die Grübchen verzweigt sind,
Figur 10 einen Blasenbelüfter mit einem zylinderförmigen Blasenbildungsrohr im Axialschnitt,
Figur 11 einen Schnitt längs der Linie XI - XI in Figur 10, und
Figur 12 eine zweite Ausführungsform des zylinderförmigen Blasenbildungsrohres.
Der in den Figuren 1 und 2 der Zeicnnung dargestellte Belüfter umfasst einen tassenförmigen Träger 1 und eine daran mittels eines Befestigungsrings 2 befestigte Blasenbildungsplatte 3. Am Bodenteil des Trägers 1 ist ein Einlassrohr 4 vorgesehen, das an sine Druckgasquelle, wie eine Druckluftquelle, anzuschliessen ist. Der Belüfter ist in einer Flüssigkeit, wie Wasser, zu versenken.
Die Platte 3 ist aus gesintertem Kunststoffpulver, wie z.B. aus grossmolekularem Äthenkunststoff, hergestellt, um offenporig zu werden, und weist einen dichten Kreisringteil 5 auf. In der einen Oberfläche 3a der Platte ist eine Anzahl Grübchen 6 ausgeformt, während die gegenüberliegende Oberfläche 3b glatt ist.
Wenn Luft zwischen die Platte 3 und den Rahmen 1 in den Raum 7 einströmt, kann sich die Luft auf die ganze untere Fläche der Platte ausbreiten und in die offenporige Plattmstruktur eindringen. Die Grübchen sind anfangs voll Wasser, wenn aber die Luft die Platte durchdringt, bilden sich kleine Luftblasen am Boden der Grübchen, wo der Durchflusswiderstand der Platte am geringsten ist. Kleine Blasen vereinigen sich zu grossen Blasen, die sich von den Grübchen losreissen, wenn der innere Druck die Kapillarkraft überwindet, und als grosse Blasen 8 in das umgebende Wasser aufsteigen. Die Grosse der Blasen θ hängt somit von der Grosse und Tiefe der Grübchen ab.
Wenn die Platte 3 umgekehrt wird, so dass ihre glatte grübchenlose Fläche 3b nach oben gerichtet ist, und einer Drucklufteinwirkung ausgesetzt
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wird, durchdringt die Luft die Platte und strömt von der Platte als kleine \ Blasen ab, deren Grosse im wesentlichen der Offeriporsngrössz dar Platts sr.t- I
■j spricht. Jedoch lösen sich nur die an den Grübchen befindlichen Blasen, da \ der Durchflusswiderstand auch in diesem Fall an den Grübchen am geringsten ist. \ In dieser Weise können die Blasen im Wasser aufsteigen, ohne dass sie zufolge f Turbulenz miteinander zusarrmenstossen. )
Figur 3 zeigt eine Platte 13, in welcher auch die andere überwache 13b i mit Grübchen 16 versehen ist, die jedoch kleiner bemessen sinu als die an der i gegenüberliegenden Oberfläche 13a befindlichen Grübchen 6. Hierdurch ist es : möglich, indem die Grübchen 16 nach oben gerichtet sind, Blasen zu erhalten, ; die kleiner als die von den Grübchen 6 erzeugten Blasen, aber grosser als von der rein glatten Körperfläche gebildete Blasen sind.
Die Platte wird vorzugsweise mit hydrophobem Stoff überzogen, um den hydrophoben Charakter der in der Platte ausgeformten Grübchen aufrechtzuerhalten, so dass ein anfangs äusserst hydrophobes Plattenmaterial nicht im Laufe der Zsit etwas hydrophil wird aufgrund des an seinen Poren anhaftenden hydrophilen Stoffes.
In Figur 4 ist die Platte 23 mit einer Scheibe 21 überdsckt, die z.B. aus hartem PVC-Kunststoff mit genügender Aussenluftbeständigkeit besteht. Die Scheibe weist an der Stelle der Grübchen 26 der Platte Löcher 22 auf. Der Durchmesser der Löcher 22 kann kleiner als der der Grübchen 26 sein. Es wird dasselbe Ergebnis erreicht, wenn an der Oberfläche ein geeigneter Kunststofffilm angeleimt wird oder die Oberfläche mit einer Lackschicht überzogen wird.
In Figur 5 sind nur die Randbereiche der Grübchen 36 der Platte 33 mit Ringen 31 aus hydrophobem Material versehen. Dieses Ergebnis lässt sich aber auch dadurch erreichen, dass die Randbereiche der in der porösen Polyäthylenplatte gebildeten Grübchen mit Hilfe eines geeigneten Metallwerkzeuges bis auf etwa 200 C erhitzt werden, so dass die Ränder zu einer einheitlichen Fläche zusammenschmelzen, die länger als die anfangs poröse Fläche hydrophob bleibt, da daran hydrophile Partikeln nicht mehr anhaften.
In der in Figur 6 gezeigten Platte 43 sind die Ringe nach Figur 5 als Düsenhülsen 41 ausgeformt.
In der Ausführungsform nach Figur 7 ist die Platte 53 mit einem ganz und gar aus Kunststoff hergestellten Deckel 51 gedeckt, der mit Rippen 54
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versehen ist, die die Konstruktion verstärken und gleichzeitig als Abtrennwände zwischen den verschiedenen Bereichen der Grübchen 56 dienen. Der Deckel weist an der Stelle der Grübchen 56 Löcher 52 auf.
Figur B zeigt eine modifizierte Ausführungsform des Deckels nach Figur 7. Durch den in dieser Figur gezeigten Deckel 61 ist es möglich, die jetzigen Belüftungsdome zu ersetzen, so dass alte Belüftungsdomsysteme ohne zusätzliche Anordnungen mit den erfindungsgemässen Blasenbelüftungsdomen versehen werden können.
Figur 9 zeigt eine Platte 73, in welcher die Grübchen 76 verzweigt ausgebildet sind. Unter Berücksichtigung der Blasengrösse repräsentiert die gleiche Anzahl grosse Blasen ein viel grösseres Volumen als kleine Blasen, weshalb eine verzweigte Ausführung der Grübchen in einigen Fällen vorteilhaft sein kann.
Figuren 10 und 11 zeigen einen Belüfter, der mit einem zylinderförmigen Blasenbildungsrohr Θ3 ausgerüstet ist, das zwischen den Endflanschen eines rohrförmigen Trägerkörpers 81 befestigt ist. Der Trägerkörper ist an seinem einen Ende geschlossen und am anderen Ende mit einem Einlassrohr 84 versehen, das an aine Druck"" uftquelle anzuschliessen ist, um Luft durch die im Trägerkörper vorgesehenen Löcher 81a in das Blasenbildungsrohr 83 hineinzuleiten. Diese Luft dringt unter Druckeinwirkung durch das offenporige Rohr hindurch und strömt als Blasen ab in die umgebende Flüssigkeit hinein. Auf der Oberfläche des Blasenbildungsrohres sind ringsum die gesamte Oberfläche in gleichmassigen Abständen Grübchen 86 ausgeformt, die in oben erwähnter Weise als kleine Blasen aufsammelnde Vertiefungen wirken. Die Achsen der Grübchen verlaufen in dieser Ausführungsform radial.
Figur 12 zeigt ein zylinderförmiges Blasenbildungsrohr 93, an dessen Oberfläche Grübchen 96 nur an der oberen Hälfte des Rohres angebracht sind. Die Achsen der Grübchen verlaufen senkrecht zur Axialebene des Rohres.
Folgende Beispiele veranschaulichen einige Ausführungsmöglichkeiten der Erfindung.
Beispiel 1
Gemäss Figur 1 wurden Grübchen mit verschiedenem Durchmesser in direkt aus der Produktion genommene, gesinterte, aus HDPE hergestellte Belüftungsplatten Nrn. 2 und 3 gebohrt. Der Luftwiderstand der Platten 2 und 3 wurden
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am Anfang des Experiments sowie nach zwei Wochen mit einer Geschwindigkeit ν 5 m Luft/h gemessen, wobei der statische Gegendruck des Wassers von dem Messergebnis abgezogen wurde, und auch die Blasengrösse oberhalb des Belütte in eineTi Abstand von sowohl 20 an als such 2 m berechnet wurde, wobei die Platten in beiden Stellungen umgekehrt waren. Die Ergebnisse wurden mit den entsprechenden Messergebnissen bei einer üblichen aus der Produktion genommenen Belüftungsplatte Nr. 1 verglichen.
Beispiel 2
Eine der Platte Nr. 2 ähnliche, mit Grübchen versphene Platte wurde hergestellt, an welcher gemess Figur 1 eine harte PVC-Platte mit einer Dicks von 0,5 mm angeleimt wurde, wobei die PVC-Platte mit Löchern von 7 rrm versehen war, die genau konzentrisch den Grübchen der Platte gegenüberstanden. Die Platte ist mit Nr. 4 bezeichnet, und die Messungen wurden gemäss Figur 1 durchgeführt.
Beispiel 3
Es wurde genau so eine Platte wie im Beispiel 2 hergestellt, welche Platte mit einem Flucrkunststoff-Kopolymerüberzug versehen wurde. Die Platt ist mit Nr. 5 bezeichnet, und die Messungen wurden gemäss Figur 1 durchgefüh
Beispiel 4
Es wurde üine der Platte Nr. '2 entsprechende Platte hergestellt, dei Randbereiche mittels eines leicht kegelförmigen Doms bei 200cC verschmelzt wurden. Die Platte ist mit Nr. 6 bezeichnet, und die Messungen wurden gemä: Figur 1 durchgeführt.
Beispiel 5
In eine 0,5 nrm starke PVC-Platte wurden ähnliche Löcher wie im Beisi 2, und weiter mit diesen konzentriscne Löcher mit einem Durchmesser von 12 r in eine 7 um starke PVC-Platte geoohrt. Zudem wurden in eine 7 nrm starke, poröse Platte aus Äthylenkunststoff mit den genannten Löchern konzentrische Grübchen mit einem Durchmesser von 7 rrm und eine Tiefe von 6 rrm gebohrt. Danach wurden die Platten gemäss Figur 5 zusammengeleimt. Die in dieser We erhaltene Platte ist mit Nr. 7 bezeichnet, und die Messungen wurden gemäss Beispiel 1 durchgeführt.
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ExperimentErgebnisse
Plat
te
Nr.
Grübchen ι iete
rrm
Grosse und Widerstand grosser Blasen 2 m
ή rrm
Wider
stand
Δρ
rrmvp
Nach 2 Wochen 2 m
ύ rrm
Wider
stand
Δρ
rrmvp
Grosse und Widerstand kleiner Blasen 2 m
rrm
Wider Nach 2 Wochen 2 m
rrm
Wider
stand
ΛΡ
mmvp
1 Durch
messer
rrm
D Am Anfang des Expe
riments
_ _ Grössü Am Anfang des Expe
riments
3 stand
Ap
rrmvp
Grosse 2-3 430
2 O B Grosse 9 70 20 cm
ύ πτη
4 290 Grosse 4 200 20 cm
B mm
2-3 3ΠΠ
3 7 B 20 cm
ei rrm
5 85 _ ι.
3
500 20 cm
ύ rrm
3 700 2-3 2-3 510
4 3 B _ 10 119 4 8-10 3BO 3 3 290 2-3 2-3 350
5 7 B 9 9 114 3 8-9 460 3-4 4 270 2-3 2-3 460
6 7 6 5 10 98 9-10 8-9 705 3-4 4 270 2-3 2-3 ?no
7 7 4 10 10 85 8-9 ' 9-10 375 3-4 4 320 2-3 2-3 375
7 9 8-9 3-4 300 2-3
10 9-10 3-4 2-3
11 3-4
IC
Die Zeichnungen und die dazu gehörige Beschreibung dienen lediglich dazu, die erfinderische Idee zu veranschaulichen. In den Einzelheiten kann der erfindungsgemässe Blasenbelüfter im Rahmen der Patentansprüche erheblich modifiziert werden.
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Claims (1)

11 ·" -■· : ■■■'
Schutzansprüche
1. Blasenbelüfter, der einen aus gesintertem offenporigan Material hergestellten Belüftungskörper umfasst, der zum Leiten von Gas in den offenporigen Körper hinein und zum Abführen des Gases als Blasen durch wenigstens eine Körperoberfläche in eine umgebende Flüssigkeit an eine Druckgasquelle anzuschliessen ist, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens in der genannten Oberfläche (3a; 13a) des Körpers (3; 13; 23; 33; 43; 53; 73; S3; 93) Grübchen (6; 26; 36; 56; 76; 86; 96) ausgeformt sind, die grosser als die Poren des Körpers sind, damit die aus den Poren herausdringenden Gasblasen zu grösseren Gasblasen (Θ) vereinigt werden.
2. Blasenbelüfter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die der mit den genannten Grübchen (6) versehenen Oberfläche (3a) des Körpers (3) gegenüberliegende Gberflache (3b) glatt ist.
3. Blasenbelüfter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der der mit den genannten Grübchen (5) versehenen Oberfläche (15a) des Körpers (13) gegenüberliegenden Oberfläche (13b) Grübchen (16) ausgeformt sind, die in bezug auf ihre Grosse kleiner als die Grübchen in der erstgenannten Oberfleche, aber grosser als die Poren des Körpers sind.
4. Blasenbelüfter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Grübchen (26j 56) mit βίηεπ) perforierten Ueberzug (21; 51) aus hydrophobem Material gedeckt sind, sodass dessen Löcher den Grübchen gegenüberliegen.
5. Blasenbelüfter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Ueberzug aus einer an der Oberfläche des Körpers (23) befestigten perforierten
Deckplatte (21) besteht.
6. Blasenbelüfter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Ueberzug aus einem mit der Oberfläche des Körpers (3) verbundenen, perforierten Deckfilm aus hydrophobem Material besteht.
7. Blasenbelüfter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Ueberzug aus einer auf die Oberfläche des Körpers (3) aufgetragenen, aus hydrophobem Material hergestellten Deckschicht, dia diR Grübchen unbelegt lassen, besteht.
Θ. Blasenbelüfter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an der mit Grübchen (36; 46) versehenen Oberfläche des Körpers
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C33j 43) die Grübchenkanten umgebende Ringe (31; 41) aus hydrophobem Material befestigt sind.
9. 31asenbelüfter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringe als Düsenhülsen (41) ausgeformt sind.
10. Blasenbelüfter nach einern der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Randbereiche der im Körper vorgesehenen Grübchen zu einheitlichen Flächen zusammengeschmolzen sind.
11. Blasenbelürter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Grübchen (76) verzweigt sind.
DerPatentanwalt
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DE7501782U 1974-01-23 Blasen erzeugende Belüftungsanordnung Expired DE7501782U (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19722781A1 (de) * 1997-05-30 1998-12-03 Ott Rita Begasungseinrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE19722781A1 (de) * 1997-05-30 1998-12-03 Ott Rita Begasungseinrichtung

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