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DE755824A - - Google Patents

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DE755824A
DE755824A DE755824A DE 755824 A DE755824 A DE 755824A DE 755824 A DE755824 A DE 755824A
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Description

RA. 583575 16.8.41 PATENTANWALT dipl-ing. G. BUBRBN
Teleeramme: Po.t.oh.ck-Kontoi F.m»pr«oh.r.· ββ SO 25 Patg.war Berlin Berlin 1βΟ8β ββ 3Ο 26 BERLIN SW βΐ. Belle-Alliance-Siralje 36 ";
Ausscheidung aas Ä-643
B 178 792 Π/200
d C.Budd Lffg.Co.
Eie ii'rfinciung betrifft einen Träger, insbesondere für Schieueniauraeu^e, der leicht herstellbar und von geringem Gewicht sowie bie.rungs- und verdreliungssteif ist, und an dem andere Teile leicht angebracht; werden liönnea.
Ii1S sina bereius '4uerspanten für S'chiJneniahrz-euge bekannt, die aus awej^entlang ihrer ganzen ±Iöhe im Abstand voneinander angeordneten Stegbleohen bestehen, deren obere Ränder durch ein Llech verbunden sind, das mit einer tiefen Rinne versehen ist, die zwischen den Stegen liegt. Die unteren Gtegkanten sind nur mit Hilfe von Winkelstücken mit dem iJagenboden verbunden, so dass kein selbständiger Träger entsteht, der für sich allein an jeder beliebigen Stelle verwenaet werden kann, iusaerdem wird durch das tiefe Einziehen der Rinne das Widerstands- und Trägheitsmoment des Trägers ungünstig verkleinert.
Üei einen anderen bekannten Träger mit ZTiei im ,Abstand angeordneten Stegblechen ist zwar an den Stegkanten je ein flaches Ibdeckblech vorgesehen, das im wesentlichen in ...lohe der Stegkanten verläuft und mit einer fl&chan Rinne versehen ist. Um diese Lleche befestigen cu können, müssen jedoch die Ränder der Stegbleche umgebogen sein, wodurch deren Her-
stellung erschwert wird«
Schliesslich ist noch eine Eckverbindung von Trägern bekannt; es handelt sich hier um U-förmige Träger mit seitlichen Flanschen an den senkrechten Stegen des U, dessen waagerechter Steg gewellt ist. Pie offene Seite des U ist durch ein gewelltes Llech, dessen Wellen in das II hineinragen, und ein ebenes Blech abgedeckt, die beide an den Flanschen des U befestigt sind« Auch hier sind also die Stege des Trägers mit Flanschen versehen«
Demgegenüber besteht der Träger nach der Erfindung aus sv/ei entlang ihrer ganzen Höhe im Abstand voneinander angeordneten Stegblechen, je einem flachen Abdeckblech, das im wesentlichen in .lohe der Stegkanten verläuft und mit einer flachen Rinne versehen ist, und aus an den Stegkanten vorgesehenen Winkelstücken, die mit αen seitlich über die Stege hinausreichenden Flanschen des ibdeokbleches verbunden sind. Durch diese Ausbildung des Trägers werden folgende Nachteile der bekannten Träger vermieden und gleichzeitig deren günstige Eigenschaften vereinigt:
Die Stegbleche ohne Flanschen sind laicht herstellbar, das flache ibdeckblech ergibt ein grösseres ITiderstandE und Trägheitsmoment des Trägers als die tief eingesogene Rinne, während andererseits die flache Panne noch ausreicht, den ibstand der 2tege bein Eusa-iüenbau festzulegen. Die V/inkelstucke, die zum Befestigen aer ZbdeckblecLe an den Stegen dienen und leicht herstellbar sind, küni-on ebenso wie die ibdeokbleche aus stärkerem Blecnbestehen, als die Stege, so dass ein Träger mit besonders starken Druck- und Suggurten und leichten Stegen entsteht, der aus einfachen Teilen zusammengesetzt τ/erden kann
_ 3 —
und üLfolge der im wesentlichen ebenen Aussenfläche der uurte leicht mit deren Flanschen an anderen 'feilen befestigt werden kann.
Die Form der Winkelstücke kann weitgehend geändert und zur weiteren Verstärkung der Gurte benutzt Yrerden» Die inneren Flanschen der Winkelstücke können z.B.umgebogen sein, so dass Z-förmige Seile entstehen, und je zwei benachbarte Z-fömiige Teile können zusammenhängen, so dass kastenförmige Druck- bzw«Zuggurte gebildet werden.
Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt. Darin zeigt
Fig.l einen Träger gemäss der Erfindung im Querschnitt und in schaubildlicher Darstellung,
Fig.2 einen Abschnitt des gleichen Trägers im •verkleinerten Lasstate in Seitenansicht ,^-und
Fig.3 einen waagerechten Schnitt längs der Linie 3-3 der Fig.2. λ^
Der 'Träger 10 obere und untere V/inkelstücke 11 und 12, im Abstand voneinander angeordnete Stegbleche 14, Abdeckplatten oder Yerschlusszugelemente 16 und in Längsrichtung im Abstand voneinander angeordnete senkrecht verlaufende lersteifungselemente 18. Jeder dieser "eile ist aus Blechstreifen νerhältnismässig geringer Dicke geformt, wobei die erforderliche Querschnittsform mit Hilfe bekannter Einrichtungen erzielt wird. Die Formstücke werden dann zwecks Erreichung äusserster Leichtigkeit bei grösster Festigkeit durch Punktschweissung miteinander verbunaen. Gewünschtenfalls können nichtrostende Otahllegierungen verwendet werden, wodurch sich weitere Irsfarungen injlezug auf Herstellungserleiohterung und
Ausschluss des Korrosionsfaktors ergeben können.
Jedes Zugglied 11 oder 12 " vorzugsweise winkelförmigen Querschnitt, wobei ein Flansch demselben, z.B. 11 a, an dem Steg 14 entlangläuft und an ihm durch Punktschweissung befestigt ist. Ein anderer flansch 11 b erstreckt sich seitlich nach aussen von der Oberkante des Steges 14 und gibt dem Gebilde eine seitliche Steifigkeit durch Zusammenwirken mit dem erstgenannten Flansch, indem nämlich ein sich in Längsrichtung erstreckendes winkelförmiges Zugglied an der Kante des Steges entsteht. Dieser sich seitlich erstreckende Flansch 11 b dient auch als Auflager für die Abdeckplatten 16, durch die die Zugglieder die Gestalt geschlossener lastenträger erhalten.
Bei der dargestellten Konstruktion bilden je zviei sich in Längsrichtung erstreckende winkelförmige Zugglieder ein einziges Zugelement, γ/obei die beiden Winkel durch einen inneren Flansch 11 c verbunden sind. Dieser Flansch 11 c^ weist eine sich in der Längsrichtung erstreckende Sicke 11 d auf* Die Ausbildung zweier vankelförmiger Teile an einem Zugelement geschieht hauptsächlich des?/egen, weil sich ein rimienförniiges Glied mit seitlich abgewickelten Flanschen leicht herstellen lässt. Vom konstruktiven Standpunkt indessen sind winkelförmige, sich längs der Kanten der Stege erstreckende Teile die Y/ichtigen Bestandteile der Zugglieder, während der innere
{/ω
Flansch oder Rinnenbogen 11 c dazu dient, die Stegplatten 14 im Abstand" zu halten und ausserdem zusätzliche Steifigkeit zu geben.
Die Ste^platten des Trägers können aus verhältnismässig dünnem Blech besteaen im Vergleich mit der Blechstärke der 'Ji η hei stücke 11 und 12. Is sind jsdoch beträchtliche Unterschiede möglich, da sämtliche Elemente des Trägers aus
getrennten Streifen hergestellt werden. Die Stegplatten werden durch diagonale "Eindrückungen 15 in eine !!ehrzahl von rechtwinkeligen Feldern unterteilt, wodurch eine Versteifung der Stegplatten erzielt wird.
Die rechtwinkeligen Felder vjerden ferner begrenzt durch rinnenförmige senkrechte Versteifungsglieder 18, die sich von dem Flansch eines Winkelstückes zu dem des anderen erstrecket Die Öffnung dieser Seile 18 ist nach aussen gerichtet und die Teile IG selbst sina mit ihrer Bodenwandung an den Stegplatten 14 angeschweisst. Die Bouenwandungen dieser Versteifungsglieder können 7/eiterhin in sich versteift und starr gemacht werden durch eine Sicke 19. Selbstverständlich könnten die Stege auch durch Winkel versteift γ/erden oder eine indere Gestalt zwecks übertragung der senkrechten liräfte aufweisen. Die Rinnen 18 werden an cten Stegen angesohweisst, bevor die Stege mit den Winkelstücken 11 und 12 verschweisst werden. Hierdurch wird die Zugängliohkeit zu allen Sch^eisspuukten sichergestellt» Die Querversteiiungen aer Stege - diagonale Eincirückungen 15 und rinnenförmige fJeile 18 - sind verhältnismässig flach und ihre Tiefe ist nicht grosser als die halbe Dicke des Trägers zwischen den Stegen» Die .Abdeckplatten oder abschliessenden Zugelemente 16 werden zwecknässig an den nach aUbsen gerichteten Flanschen 11 a, 11 b der ITinkelstücLe z.B.durch llinSschweicsung befestigt. Diese Befestigung erfolgt vorzugsweise erst, nachdem die Stegplatten an den Winkelsmcken befestigt sind. Die Platten 16 können flach oaer in der litte angedrückt sein, wobei iia letzteren Falle eine Panne entsteht, die mit den Planschen eier 77Inkelstücke zusammenwirkt, um die cJtege im richtigen Abstand zu halten. Gewünschtenfalls können von den äusseren Rändern der
Platten 16 Flanschen rechtwinkelig abgebogen sein zwecks li'rleichterung des Anschlusses von anderen Siebenten der Gesamtkonstruktion sowie gegebenenfalls zur Erhöhung der Festigkeit. Lei der angegebenen Bauart^können die Irägerele- IVfb, mente leicht so angeordnet werden, ««f^esiinrnte Belastungen aufzunehmen, wobei die Belastungen in wirksamster "Jeise auf den χ rag er übertragen werden können. *<?ie ersichtlich, können die verschiedenen Elemente verschiedene Dicke aufweisen, ohne dass sich daraus Schwierigkeiten in iHzug auf die Herstellung des Trägers ergeben» Ferner weisen alle Elemente ursprünglich solche offene ^uerschüiute auf, ee dass sie gewünschten— falls wirksam miteinander durch eine fortlaufend arbeitende ochveiusniaschine verbunaen ,/erden können. Der Träger ist iri^yezug auf eine senkrechte LängsniGuslebene symmetrisch gestaltet una sowohl jedes Zugelement als auch der Gesamtträger selbst stellen einen geschlossenen Hasten dar mit grosser Starrheit und Biegungafsstigkeit. Ein derartiger Träger kann naturgemäss für die verschiedensten Zwecke ,Anwendung finden«.
Im einzelnen sind zahlreiche Abänderungen im Hahnen der Srfiadung möglich.

Claims (4)

PATENTANWALT dipping. G. BUEREN Telegramme: Postscheck-Konto; Fernsprecher: ββ 3Ο 25 Patgewar Berlin Berlin 16Ο86 ββ 3Ο 2β BERLIN SW β1, Belle-Alliance-Strafje 36 ' ; Ausscheidung aus A-643 Dr.K./S, B. 178 792 11/20 c Edward G. Budd Mfg. Co. -·-· TAG! Patentansprüche:
1. Träger, insbesondere für Schienenfahrzeuge, gekennzeichnet durch die Vereinigung folgender an sich bekannter Merkmale:
a) Zwei entlang ihrer ganzen Höhe im Abstand voneinander angeordnete ütegbleche,
b\ je ein flaches Abdeckblech, das im wesentlichen in Höhe der Stegkanten verläuft und das mit einer flacnen Rinne versehen ist, die nur zur Abstaähaltung dient,
c\ an den Stegkanten vorgesehene ri/inkelstücke, die mit den seitlich über die Stege hinausreichenden Flanschen der Abdeckbleche verbunden sind.
2. Träger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die »Vinfeelstücke (11a, 11b, lic) Z-förmig sind und vorzugsweise die inneren Planschen (lic) je zweier benachbarter Z-förmiger Teile zusammenhängen.
3. Träger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die äusseren händer der Abdeckbleche (16) über die seitlich gerichteten Schenkel (lib) der Winkelstücke hinausragen und dort um annähernd 90° parallel zu den Stegen umgebogen sind.
4. Träger üaoh eiueu der vorhergehenden Ansiriiohe, da-
duroh ^kennzeichnet, daso aie cte/^e des Trägers in senkrechter BiοIitung dujoh eine liiagonaivsraiiaifungaeinaruoliiing (15) versteift sind.
Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren
folgende Druckschriften*) -fcareeft in Betracht gezogen worden:
• » XM,
*) Niditzutreffendes ist zu streidien

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