DE754108C - Zerleg-Ski - Google Patents
Zerleg-SkiInfo
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- DE754108C DE754108C DEB197517D DEB0197517D DE754108C DE 754108 C DE754108 C DE 754108C DE B197517 D DEB197517 D DE B197517D DE B0197517 D DEB0197517 D DE B0197517D DE 754108 C DE754108 C DE 754108C
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C5/00—Skis or snowboards
- A63C5/02—Skis or snowboards collapsible; divided
Landscapes
- Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)
Description
- Zerleg-Ski Die Erfindung betrifft Zerleg-Skier aus zwei unterhalb der Bindung durch das Fersenzugteil inenandergesteckt zu haltenden Teilen.
- Die Nachteile von Zerleg-Skiern sind bekannt; sie bestehen in der Hauptsache in der mangelnden Tragfähigkeit und Durchfederungselastizität des Skis, sowie darin; daß j e " nach den Verhältnissen das Holz des Skis quillt oder eintrocknet, wodurch der genaue Päßsitz beim Ineinanderfügen der Holzteile beeinträchtigt bzw. das Trennen "gequollener Teile erschwert wird und infolge des Schwindens von Verbindungsholzteilen die Skier lose und wacklig werden.
- Der Zweck der Erfindung ist, diese Nachteile zu beseitigen. Es wird dies gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die an der Verbindungsstelle des Skis quer zur Gleitläche karniesartig gestalteten Skienden auf ihren bei zusammengestecktem Ski einander zugekehrten ebenen Flächen je eine Metallplatte tragen, von denen die eine reit einer Nut versehen, die andere als in diese Nut einschiebbare Feder- ausgebildet ist.
- Die von den Flächen der fi.Tberplattung der Skiteile getragenen Metallplatten werden hierbei vorzugsweise aus Federstahl hergestellt: Nut und Feder der Metallplatte werden zweckmäßig im- Querschnitt schwalbenschwanzförmig. und in der Längsrichtung leicht konisch gestaltet, wobei die mit der Nut versehene Metallplatte in den Skiunterteil der Plattung bündig eingelassen ist und die als Feder ausgebildete Metallplatte in Federhöhe über ihre Befestigungsfläche am Skioberteil der Plattung vorsteht.
- Die Erfindung sieht ferner vor, .daß die -Metallplatte des Unterteils mit seitlichen Flanschansätzen zur Aufnahme der Befestigungsschrauben für die Tiefzugregler versehen ist.
- In der Zeichnung ist ein Zerleg-Ski gemäß der Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. @i das mittlere Teil des. Skis in Seitenansicht, -Fig. 2 eine Draufsicht auf das Unterteil des Skis, 'Fig. J einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. i, Fig. q. einen entsprechenden Schnitt durch eine andere Ausführungsform des Skis.
- Der Ski besteht aus dem bis "zu seinem Hinterende reichendes Oberteil i und dem bis zur Skispitze reichendes Unterteil 2. Diese beiden Teile sind quer zur Gleitfläche karniesartig übereinandergeführt. Auf der von A-A reichenden völlig ebenen Fläche des Oberteils i ist an diesem mit Schrauben 3 eine aus Federstahl bestehende, ebenfalls ebene Platte befestigt. Die Platte ist im Querschnitt schwalbenschwanzförmig hinterschnitten und steht über die Fläche, auf der sie befestigt ist, vor. Am vorderen Ende der Platte q. ist auf deren Rückseite.eine Mutter 5 aufgeschweißt, in die die zur Bindungsbefestigung benötigte vordere Scbsaube 6 eingreift.
- In die von A-A reichende ebene Fläche des -Unterteils :2 ist eine ebenfalls ebene Stahlplatte 7 holzbündig eingelassen und mit Schrauben ß befestigt. Die Stahlplatte 8 weist in ihrem mittleren Teil eine schwalbenschwanzförmig hinterschnittene Nut 9 auf, die zur Aufnahme der die zugehörige Feder bilden:-den Stahlplatte q. des Oberteils i dient, und ebenso wie diese in der Längsrichtung leicht konisch gestaltet ist (Fig. 2).
- Die Stahlplatte 7 ist auf jeder Seite mit zwei Flanschen io (Fig. 3) versehen, in die die zur Befestigung der Ti6fzugregler dienenden Schrauben 12 eingreifen.
- Da bei dem Ski nach der Erfindung an der Zusammensteckstelle der beiden Skiteile' Metall in Metall liegt, hat die Neigung des Holzes zum Schwinden -oder Quellen - keinen . Einfluß auf die Paßgenauigkeit-der Skiteile, und durch die dargestellte Geradführung; die . auf der Strecke von A bis A eine Länge von 35 cm haben kann; ist den beiden ineinandergesteckten Skiteilen eine immer spurgerade Richtung verliehen, mit anderen -Worten, Ober- und Unterteil des Skis können sich nicht seitlich verbiegen oder durchknicken. Dadurch,. daß die Platten ¢ und 7 .aus Federstahl bestehen, ermöglichen sie das verlangte Durchfedern des Skis, das sonst nur bei einstückigen Skiern vorhanden ist.
- Das Zusammenhalten der beiden ineinandergesteckten Skiteile beim Laufen bewerkstelligt ein Umlaufkabel mit Bildsteinfederstrammer und vorderem Einhängetcil öder ein Umlaufkabel mit Vorderstrammer oder ein solches sowohl mit Vorderstrammer und mit Biidst:einfederstrammer und vorderem Einhängeteil. Der Skiläufer hat also, um eine innige Verbindung und das Halten der beiden Skiteile zueinander sicherzustellen, nichts weiter zu tun, als den Federstrammer oder das vordere Einhängeteil oder beide Teile zusammen mittels des vorgesehenen Druckhebels zu bedienen, wie er das zum Anschnallen der Skier tun muß. Es entfällt somit jede besondere Befestigung zum Zusammenhalten des Zerleg-Skis, weil das vordere Einhängeteil oder der Vorderstrammer auf .dem Unterteil :2 befestigt ist und der Fuß bzw. Skistiefel auf dem- Oberteil i des Skis steht. Das Umlaufkabel kann so geführt sein,, daß es die Trennungsfuge des- Skis ganz oder teilweise überdeckt.
- Die karniesartge Zusammenplattung unterhalb der Bindung hat den Vorteil, daß beim Durchfedern keine Bruchgefahr vorhanden ist, wie dies bei schräg und eckig angeordneter ÜTberplattung unbedingt der Fall ist. Ein Lösen des Skis ist infolge des genauen Paßsitzes der Platten q., 7 unmöglich, und der Ski wird beim Fahren durch das Umlaufkabel nochmals gesichert und zusammengepreßt, da die Tiefzugregelung am Unterteil angeordnet ist.
- Bei dieser beschriebenen Bauweise ist beim zusammengesteckten Ski überhaupt nichts von der Zusammensteckung zu sehen außer der seitlich karniesartig verlaufenden Trennungsfuge. Durch das geringe Gewicht der beiden F ederstahlplutten q., 7 erhält der Ski keine wesentliche Gewichtszunahme.
- Gemäß -Fig. q. ist an dem vorbeschriebenen Ski noch zusätzlich ein U-förmiger Winkel 13 mit Schrauben z¢ seitlich am Unterteil angebracht. Der. - die Lauffläche umgreifende Schenkel dieses Winkels' dient als Stahlkante. Die Tiefzugregler sind mit versenkten Nieten 15 an den Schienen 13 befestigt. Die Länge der Schienen richtet sich jeweils nach der karniesartigen überlappung.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. . Zerleg-Ski aus zwei unterhalb der Bindung durch das Fersenzugteil ineinandergesteckt zu haltenden Teilen, dadurch gekennzeichnet, daß -die an der Verbindungsstelle quer zur Gleitfiäche.kärniesartig gestalteten Skienden auf ihren bei zusammengestecktem Ski einander zugekehrten ebenen Flächen je eine Metall-`: platte (4, 7) tragen, von denen die eine (7) mit einer Nut versehen, die andere (q:) als in diese Nut einschiebbare Feder ausgebildet ist.
- 2. Zerleg-Ski nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet; daß die von den Flächen der Überplattung getragenen Metallplatten (4, 7) aus Federstahl bestehen.
- 3. Zerleg-Ski nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Nut und Feder der Metallplatten (4, 7) im Querschnitt schwalbenschwanzförmig und in . der Längsrichtung leichtkonisch gestaltet sind-:
- 4. Zerleg-Ski nach Anspruch r, dadurch. gekennzeichnet, daß die mit der Nut versehene Metallplatte (7) in das Skiunterteil der Plattung bündig eingelassen ist und die als Feder ausgebildete Metallplatte (4) in Federhöhe über ihre Befestigungsfläche am Skioberteil der Plattung vorsteht.
- 5. Zerleg-Ski nach den Ansprüchen 1 bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß die Metallplatte (7) des Unterteils (2) mit seitlichen Flanschansätzen .(io) zur Aufnahme der Befestigungsschrauben für die Tiefzugregler (i i) versehen ist. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften Nr. 188 888, 566 32 1 , 588 632; französische Patentschrift Nr. 8.37 r66; schweizerische Patentschrift Nr. 80 543; österreichische Patentschrift N_r. 87 876; Deutsche Sportartikel-Zeitung, Jg. 1942, Nr. 2; 3, 4. .
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB197517D DE754108C (de) | 1942-03-18 | 1942-03-18 | Zerleg-Ski |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB197517D DE754108C (de) | 1942-03-18 | 1942-03-18 | Zerleg-Ski |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE754108C true DE754108C (de) | 1953-04-09 |
Family
ID=7012001
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB197517D Expired DE754108C (de) | 1942-03-18 | 1942-03-18 | Zerleg-Ski |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE754108C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3104888A (en) * | 1963-09-24 | Disassemblable ski | ||
| DE2260077A1 (de) * | 1972-12-08 | 1974-06-12 | Hans Fuchsbichler | Zerlegbarer ski |
Citations (6)
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| DE188888C (de) * | ||||
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| AT87876B (de) * | 1917-08-06 | 1922-04-10 | Gustav Lauffer | Zerlegbarer Schneeschuh. |
| DE566321C (de) * | 1928-09-17 | 1932-12-15 | Enrico Silvestri | Zusammenklappbarer Ski |
| DE588632C (de) * | 1933-11-21 | Friedrich Schleif | Zweiteiliger Schneeschuh | |
| FR837166A (fr) * | 1938-04-27 | 1939-02-03 | Ski démontable |
-
1942
- 1942-03-18 DE DEB197517D patent/DE754108C/de not_active Expired
Patent Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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