DE7424775U - Versenkbarer Absperrpolier - Google Patents
Versenkbarer AbsperrpolierInfo
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Description
DIPL.-ING. ERNST RATHTlA-NN
München 71, Melchlorttr. 42
Stahlbau Greschbach 7854- Herbolzheim/Brsp;.
Postfach 9
Versenkbarer Absperrpoller
Die Neuerung betrifft einen Absperrpoller mit einem in das Erdreich eingesetzten Aussenrundrohr, in welches der Absperrpoller
versenkbar ist.
Absperrpoller sind in dem täglichen Leben in eine;:· grossen
Vielzahl in Verwendung, um in der Regel eine Absperrung für Fahrzeuge vorzusehen. Da eine solche Absperrung häufig nur
zeitweise gewünscht ist, ist es bekannt, Absperrpoller versenkbar auszuführen, indem der eigentliche Absperrpoller in
einem Aussenrohr verschiebbar angeordnet und das Aussenrohr
selbst im Erdreich eingegraben ist.
Um derartige Absperrpoller im öffentlichen Verkehx1 als Absperrbake
verwenden zu können, müssen sie mit einer rotweiss gestreiften Farbkennung versehen sein.
Fs/wi Es
7*24775 3fti.7S
GR7G-1138
Es sind bereits versenkbare Absperrpoller bekannt, die aus einem runden Aussenrohr und einem runden Absperrpoller bzw.
einem viereckigen Aussenrohr und einem viereckigen Absperrpoller bestehen. Die Innenabmessungen des in das Erdreich
eingesetzten Aussenrohres sind so ausgelegt, dass der grund-r sätzlich den gleichen Querschnitt aufweisende Absperrpoller
mit verhältnismässig geringem Spiel in dem Aussenrohr verschiebbar ist.
Bei solchen bekannten Absperrpollern, die entweder als runder Poller in einem Aussenrundrohr oder als Rechteckpolier in
einem Aussenvierkantrohr verschiebbar sind, ist der Abstand zwischen den äusseren Oberflächen der Absperrpoller und der
Innenwand des Aussenrohres so klein wie möglich bemessen, damit der Poller im Aussenrohr gut geführt und möglichst fest
gegen seitliches Kippen gehaltert ist. Wenn ein solcher bekannter Poller mit den im öffentlichen Verkehr erforderlichen
Farbkennungen versehen ist, werden diese Farbkennur.gen beim Ein- und Ausfahren des Absperrpoliers sehr rasch beschädigt
und abgerieben.
Weitere Schwierigkeiten ergeben sich auch dadurch, dass derartige bekannte Absperrpoller im Winter im versenkten Zustand
leicht einfrieren und dann nur schwer oder überhaupt nicht herauszuziehen sind. Bei Absperrpollern, die nur selten benutzt
werden und daher über verhältnismässig lange Zeiträume versenkt sind, kann es auch passieren, dass diese aufgxund des
geringen Spieles zwischen dem Aussenrohr und dem Absperrpoller trotz des Vorhandenseins von Schutzüberzügen im Laufe der Zeit
einrosten und dann kaum noch herauszuziehen jind.
Der Neuerung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen versenkbaren
Absperrpoller zu schaffen, bei dem aufgrund der konstruktiven Ausgestaltung die Beschädigung der Parbkennung am
Absperrpoller während des Versenkens und Herausziehens grund-
- 2 - sätzlich
GR7G-1138
sätzlich weitgehendst zu vermeiden ist, wenn der Absperrpoller richtig gehandhabt wird. Ferner soll der Äbspeirpoller uuch
eine Möglichkeit bieten, dass in den Zwischenraum «wischen dem
Absperrpoller und dem Aussenrohr durch die obere Aufnahmeöffnung eingedrungenes Erdreich und Feuchtigkeit nicht zu einer
Verklemmung bzw. zum Einrosten und Einfrieren des im Aussenrohr versenkten Absperrpoliers führt.
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäss dadurch gelöst, dass der
Absperrpoller aus einem Vierkantrohr besteht, dass das Vierkantrohr einen Diagonaldurchmesser von etwa dem Innendurchmesser
des Aussenrundrohres hat und dass das Vierkantrohr im Aussenrundrohr durch einen'oder mehrere Führungseinsätze ge-%
haltert ist.
Durch diese Ausgestaltung des versenkbaren Absperrpoliers erreicht
man in vorteilhafter Weise, dass zwischen den Vierkantoberflächen des Absperrpollers und der Innenwand des Aussenrundrohres
ein segmentförmiger freier Raum entsteht, so dass
einerseits eingedrungenes Erdreich nach unten durchfallen karoi
j und andererseits die Vierkantoberflächen des Absperrpollers
nicht mehr an der Innenwand des Aussenrundrohres anliegen und
j beim Herausziehen bzw. Versenken des Absperrpoller,1·. am Aussen-
rohr reiben.
Durch die Ausgestaltung des verhaltnismassig grossen freien
Raumes zwischen dem Vierkantrohr des Absperrpollers und dem Aussenrundrohr besteht auch keine Gefahr, dass durch Eindringen
von Feuchtigkeit der Absperrpoller im Aussenrundrohr einfriert
bzw. das Vierkantrohr grossflächig im Aussenrundrohr einrosten kann und damit nicht mehr herausziehbar ist.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Neuerung ist vorgesehen, dass der eine Aufnahmeöffnung umfasende Führungseinsatz aus
einer in das Aussenrundrohr eingesetzten bzw. aufgeschweissten
- 3 - Scheibe
3R7G-1138
Scheibe besteht, deren Aufnahmeöffnung mit zu den Kanten des Vierkantrohres in geringem Abstand verlaufenden Fü,tirungswinkeln
versehen ist und im Bereich der Vierkantoberi'Lächen in
einem grösseren Abstand zu diesen verläuft.
Ein derartig ausgestalteter versenkbarer,Vierkantpoller wird
beim Absenken und Herausziehen mit Hilfe des Führungseinsatzes sicher geführt, wobei letzterer nur an den Kanten des vierkantigen
Absperrpollers anliegt und an diesem entlanggleitet sowie genügend freien Raum zwischen der Vierkantoberfläche und
der Innenkante der Aufnahmeöffnung im Führungseinsatz bietet,
so dass eine Beschädigung der Oberfläche des Abspe3?rpollers bzw. der darauf angebrachten Beschichtung vermieden wird.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Neuerung ist vorgesehen, dass die Führungswinkel im Scheitelbereich mit einer etwa
kreisförmigen Ausnehmung versehen sind, in welcher ein auf die Aussenkante des Vierkantrohres aufgeschweisster Rundstab bzw.
Wulst geführt ist. Durch diese Ausgestaltung lässt sich erreichen, dass der vierkantige Absperrpoller mit seinen Längskanten
mit nur sehr geringem Abstand von der Innenoberfläche des Aussenrundrohres geführt werden kann, so dass keine grösseren
Flächen einander unmittelbar gegenüberliegen, die durch Einfrieren oder durch Einrosten das Herausziehen des Absperrpollers
unmöglich machen.
Um den Absperrpolier sowohl im versenkten Zustand als auch im herausgezogenen Zustand in seiner Position sicher festzuhalten,
ist gemäss der Neuerung vorgesehen, dass auf dem Innenmantel des Aussenrundrohres über einen Teil der Länge bzw. über
die gesamte Länge Verriegelungsschienen diametral einander gegenüberliegend angeordnet sind und etwa parallel zur entsprechenden
Aussenfläche des Vierkantrohres verlaufen, und dass die Verriegelungsschienen mit Verriegelungsscalitzen versehen
sind, in welche ein am Vierkantrohr gehalterter Riegel
- 4- - eines
GR7G-1138 eines Verriegelungsmechanismus einschwenkbar ist.
Für diesen Verriegelungsraechanisraus ist nach einer weiteren
Ausgestaltung der Neuerung vorgesehen, dass dieser einen durch das Vierkantrohr verlaufenden Stab umfasst, der an seinem unteren
Ende den Riegel trägt, dass der RiegejL mit einer an diesem
angreifenden Feder in der Verriegelungsposition haltbar ist und dass der Riegel mit dem Stab gegen die Kraft der Feder aus
der Verriegelungsposition schwenkbar ist.
Mit einem auf diese Weise ausgebildeten Verriegeluiigsmechanismus
kann der Absperrpolier sowohl im versenkten wie auch im herausgezogenen Zustand fest in dem Aussenrundrohr verriegelt
werden, wobei dafür Sorge getragen ist, dass er sieh nicht durch irgendwelche Erschütterungen von selbst aus der Verriegelung
löst.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Neuerung ist auch vorgesehen,
dass der Stab unter einer das Vierkantrohr oben verschliessenden Kalotte endet und durch eine öffnung in der
Kalotte bedienbar ist. Die Kalotte ist im Bereich der öffnung mit einer Vertiefung versehen, in welche eine Abdeckplatte
oberflächenbündig einsetzbar ist. Diese Abdeckplatte ist mit Hilfe eines durch die Hülse in das Innere des Vierkantrohres
verlaufenden Stiftes horizontal verschwenkbar und vertikal verschiebbar gehaltert.
Durch diese Abdeckung wird in vorteilhafter Weise dafür gesorgt, dass der Verriegelungsmechanismus vor grobem, durch
die Bedienungsöffnung eindringenden Schmutz geschützt wird.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Neuerung ist ferner vorgesehen,
dass die Vierkantoberfläche des AbsperrpcLlers mit einer lichtreflektierenden Beschichtung versehen ist, wobei
diese Beschichtung aus einer Reflexfolie bestehen kann.
- 5 - Die
Die Neuerung wird nachfolgend enhand eines in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeiopieles erläutert. Es »eigen:
Fig. 1 eine geschnittene Seitenansicht des versenkbaren Absperrpollers gomäss der Neuerung, wobei im oberen
Teil der Darstellung der Absperrpolier im ausgefahrenen Zustand und im unteren Teil der Darstellung der
untere Teil des Absperrpollers im versenkten Zustand
dargestellt ist;
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II der F:'.g. 1;
Fig. 3 eine Draufsicht auf den Absperrpoller gemüse Fig. I41.
Fig. 4 eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer weiteren
Ausführungsform des versenkbaren Absperrpollers gemäse der Neuerung;
Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie V-V der Fig. 4·.
- 6
Der
GR7G-1138
Der versenkbare AbHporrpoller geni/iß Fig, 1 bcHtchl; buh rloin
eigentlichen Absperrpolier 1 und einem in das Erdreich 5 vorsenkten
Außenrundrohr 2, Zur Sicherung des Absperrpollers sowohl im ausgefahrenen wie im versenkten Zustand ist ein Vorriegelungsmechanismus
3 vorgesehen, der aus einem in Längsrichtung durch das Vierkantrohr des Absperrpollers 1 verlaufenden
Stab besteht, an dessen unterem Ende ein Riegel 9 befestigt ist. Eine auf den Stab aufgeschobene und mit einer
Seite am Riegel 9 befestigte Feder ist mit ihrer anderen Seite in einer Ankerplatte 10 festgehalten, die als untere Lagerplatte
für den Stab ausgebildet an der Innenseite des vierkantigen Absperrpollers befestigt ist. Am oberen Ende ist der
Stab 4 in einer oberen Lagerplatte 12 geführt, die ebenfalls auf der Innenseite des viereckigen Absperrpollers befestigt ist.
Der Stab endet innerhalb des Absperrpollers unter einer das Vierkantrohr oben verschließenden und über das Vierkantrohr
überstehenden Kalotte 13. Das obere Ende des Stabes ist als Drei- bzw. Vierkant 14 ausgebildet und liegt unmittelbar unterhalb
einer in der Kalotte vorgesehenen Öffnung 15. Durch diete öffnung 15 ist der Verriegelungsmechanismus 3 mit Hilfe eines
auf den Drei- bzw. Vierkant 14 aufsteckbaren Schlüssels zu bedienen.
- 7 - Die
S 742477530.1.75
GR7G-1138
Die Kalotte 13 ist im Bereich der öffnung 15 mit einer Vertiefung
16 versehen, in welche eine Abdeckplatte 17 oberflächenbündig
einsetzbar ist. Diese Abdeckplatte wird mit Hilfe
eines durch eine Hülse 18 verlaufenden Stiftes 19 horizontal
verschwenkbar und vertikal verschiebbar gehaltert. Der Stift 19 ist an der Unterseite mit einer Anschlagscheibe 20 versehen,
so dass die Abdeckplatte aus der Kalotte nicht herausziehbar ist und damit nicht verloren geht.
Der Verriegelungsmechanismus 3 arbeitet mit auf den Innenmantel
des Aussenrundrohres über einen Teil der Länge bzw. über
die gesamte Länge aufgeschweissten Verriegelungsschienen 21 zusammen, die einander diametral gegenüberliegen ur.d etwa
parallel entsprechend den Aussenflächen des Vierkar.trohres
verlaufen. Diese Verriegelungsschienen 21 sind mit Verriegelungsschlitzen 22 versehen, in welche der schwenkbare Riegel
9 eingreift. Durch die Vorspannung der Feder 11 wird dafür gesorgt, dass der Riegel 9 in der Ruhelage die in Fig. 1 dargestellte
Verriegelungsposition einnimmt. Vor dem Versenken bzw. Herausziehen des Absperrpollers wird der Riegel 9 gegen
die Kraft der Feder 11 durch Drehen des Stabes y+ in das Innere
des vierkantigen Absperrpollers geschwenkt, so dass der Absperrpolier in dieser Stellung innerhalb des Aussenrundrohres
nach oben bzw» unten verschiebbar ist. Sobald der Absperrpoller mit dem ausser Eingriff mit dein Schlitz 22 stehenden
Riegel 9 geringfügig nach oben oder unten verschoben ist, kann der Verriegelungsmechanismus losgelassen werden, se dass sich
der Riegel 9 -an die Innenfläche der Verriegelungsscihiene 21
anlegt und an dieser beim Herausziehen bzw. Versenken des Absperrpollers entlanggleitet, bis er in die Ebene d^s oberen
bzw. unteren Verriegelungsschlitzes 22 kommt und deinn durch
die Kraft der Feder 11 wieder in den Verriegelungsjschlitz 22 geschwenkt wird.
- 8 - Das
Das Aussenrundrohr 2 wird vollständig in das ErdroLch \>
ein^esetzt, wobei vorzugsweise durch eine Kiesfüllung unterhalb
einer Abschlussplatte 23 am unteren Ende des Ausscinrundrohreü
2 und durch eine in der Abschlussplatte 23 vorgesehene öffnung
24 dafür Sorge getragen wird, dass in das Aussenrundrohr eindringende
Flüssigkeit nach unten versickern kann.
Das obere Ende des Aussenrundrohres 2 ist mit einem scheibenförmigen
Führungseinsatz 6 verschlossen. Dieser Fthrungseinsatz 6 wird vorzugsweise auf das obere Ende aufgerchweisst und
hat einen etwa der Kalotte 13 entsprechenden Durchmesser. Dadurch wird erreicht, dass die Kalotte 13 im versenkten Zustand
des Absperrpollers den Führungseinsatz 6 vollkommen verdeckt, womit auch die Aufnahmeöffnung 7 im Führungseinsatz 6 für das
Vierkantrohr des Absperrpollers 1 verschlossen wird. Die Formgebung der Aufnahmeöffnung 7 geht aus der SchnittdErstellung
gemäss Fig. 2 im einzelnen hervor. Wie aus dieser Darstellung zu entnehmen ist, ist eine grundsätzlich der Vierkantform des
Absperrpollers 1 angepasste Aufnahmeöffnung 7 in ά·3η scheibenförmigen
Führungseinsatz 6 eingeschnitten, wobei j3doch die Innenkanten der Aufnahmeöffnung, die den Vierkantoberflächen
gegenüberliegen, in einem ausreichend grossen Abstand von diesen verlaufen, so dass beim Versenken und Herausziehen des Absperrpollers
1 diese Vierkantoberflächen nicht mit den Innenkanten der Aufnahmeöffnung in Berührung kommen. Im Bereich der
Längskantön des Absperrpollers 1 sind Führungswinkel 8 angeordnet,
die mit ihrer Führungsfläche in geringem Abstand von den Kantenbereichen des Vierkantrohres liegen und beim Verschieben
des Absperrpollers diesen mit verhältnisniässig geringem
Spiel führen. Die Führungswinkel 8 sind im Scheitelbereich mit einer etwa kreisförmigen Ausnehmung 24 versehen, in welcher
ein auf die Aussenkante des Vierkantrohres aufgeschweisster Rundstab oder Wulst 25 geführt ist. Durch das Vorsehen eines
solchen Rundstabes oder Wulstes 25 auf der Aussenkante des Vierkantrohres
kann dafvr Sorge getragen werden, dass das Vierkant-
- 9 ~ rohr
GR7G-1138
rohr des Absperrpollers praktisch nur längs einer Linie im
Kantenbereich an der Innenfläche des Aussenrundrohres anliegen
kann, womit ein Festfrieren bzw. Pestrosten, selbst wenn es unvermeidbar ist, das Herausziehen des Absperrpollers nicht
unmöglich macht.
Unterhalb des Führungseinsatzes 6, und zwar im Innorn des
Aussenrundrohres besteht ein kreissegmentförmig freier Bereich
zwischen dem Innenmantel des Aussenrundrohres und ler Vi.erkantflache
des Absperrpoliers. Dieser freie Bereic.i gewährleistet, dass selbst durch den Schlitz im Führungseinsatz zwischen
der Innenkante der Aufnahmeöffnung und dem Vierkantrohr des Absperrpollers eindringendes Erdreich nach unten frei hindurchfallen
kann und sich nicht zwischen dem Absperrpoller und
dem Innenmantel des Aussenrundrohres verklemmt.
Aufgrund der genauen Führung beim Versenken und Herausziehen
des Absperrpollers durch die Führungswinkel 8 ist auch dafür Sorge getragen, dass der grössere Abstand zwischen den Verriegelungsschienen
21 und der Aussenfläche des Vicsrkantrohres
im wesentlichen gleich bleibt und die Verriegelun^sschienen auch immer im wesentlichen parallel zu der Oberfläche des
Vierkantrohres verlaufen, da der Absperrpoller innerhalb des Aussinrundr ohr es" nicht verdrehbar ist.
Zur Benutzung des Absperrpollers im öffentlichen Verkehr muss
dieser als Absperrbake in Form einer gestreiften Farbmarkierung gekennzeichnet sein. Diese Farbmarkierung besteht vorzugsweise
aus einer weiss-roten Beschichtung der Vierkantoberfläche des Absperrpollers, z.B. in Form von Fjirbe oder
einer aufgeklebten Reflexfolie, Durch den Abstand der Innenkante der Aufnahmeöffnung 7 von der Vierkantoberfläche des
Absperrpollers im Bereich des Führungseinsatzes 6, und ferner durch den freien kreiosegmentförmigen Innenraum zwischen dem
Innenmantel des Aussenrundrohres und der Vierkantoberfläche
- IO - des
7A2A77530. i. 75
Γ GR?G-1138
j des Absperrpollers bzw. dem verhältnismässig grosG£'n Abstand
■ der Vierkantoberfläche von der Verriegelungsschiene 21 kann
:| diese Beschichtung der Vierkantoberfläche beim Versenken bzw.
ί Herausziehen des Absperrpollers nicht beschädigt wEirden, so
I dass im Vergleich zu bekannten versenkbaren Absperrpollern eine
I lange Lebensdauer für die Beschichtung des Absperrpoliers gege-
\ ben is υ. Durch die Ausbildung des Schlitzes zwischen der Innen-
r kante der Aufnahmeöffnung 7 und der Oberfläche des Absperrpol-
k lers im Bereich des Führungseinsatzes 6 wird auch gewährleistet,
f dass in das Innere des Ausserirundrohres nur verhält;nismässig
I feinkörniges Erdreich eindringen kann, das jedoch in den wesent-
^ lieh grösseren freien Räumen unterhalb des Führungseinsatzes
I frei nach unten fällt und somit sich nicht zwischen dem Ab-
I sperrpoller und dem lussenrundrohr verklemmen kann.
* Durch diese neuerungsgemässe Ausgestaltung des Aüsperrpollers
i; wird die Gewähr geboten, dass der Poller immer leicht heraus-
ί ziehbar ist und dass die Oberfläche des Absperrpollera nicht
1 durch in das Aussenrundrohr gefallenes und sich verklemmendes
Γ Material beschädigt wird.
i Aus den Fig. 1 und 3 geht eine vorteilhafte Ausgestaltung der
I Abdeckplatte 17 zum Verschliessen der öffnung 15 in der Kalotte
i1 13 hervor. Diese -Abdockplatto verläuft in Durchmesserrichtung
I über einer. Teil der Kalotte 13, d.ie in diesem Bereich mit der
ί Vertiefung 16 versehen ist, so dass die entsprechend der Ober-
I flächenkrümmung der Kalotte gekrümmte Abdeckplatte 17 ober-
\ flächenbündig in dieser Kalotte liegt. Durch ein Anheben und
•y seitliches Verschwenken der Abdeckplatte 17 wird die öffnung
15 zum Bedienen des Verriegelungsmechanismus 3 freigegeben.
Am äusseren Rand der Kalotte 13 sind diametral einginder gegenüberliegend
zwei Bohrungen 26 angebracht, in welche! gegebenenfalls Absperrketten einhängbar sind.
- 11 - Bei
742A77S30US
Claims (1)
- GR7G-11581. Absperrpolier mit einem in das Erdreich eingesetzten Aussenrundrohr, in welches der Absperrpolier versenkbar ist, dadurch geke. nnzeichnet, dass der Absperrpoller (1) aus einem Vierkantrohr besteht, dass das Vierkantrohr einen Diagonaldurchraesser vcn etwa dem Innendurchmesser des Aussenrundrohres hat und dass das Vierkentrohr im Aussenrundrohr (2) durch einen oder mehrere Führungseinsätze (6) gehaltert ist.2. Absperrpoller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Aufnahmeöffnung umfassende Führungseinsatz (6) aus einer in das Aussenrundrohr (2) eingesetzten bzw. aufgeschweissten Scheibe bosteht, deren Aufnahmeöffnung (7) mit zu den Kanten des Vierkantrohres in geringem Abstand verlaufenden Führungswinkeln (8) versehen ist und im Bereich der Vierkantoberfläche mit einem grösseren Abstand zu dieser Vierkantoberfläche verläuft.3· Absperrpoller nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungswinkel (8) im Scheitelbereich mit einer etwa kreisförmigen Ausnehmung (24) versehen sind, in welcher ein auf die Aussenkante des Vierkantrohres aufgeschweisster Rundstab bzw., Wulst (25) geführt ist.(rfi7G-1138A·. Absperrpoller nach einem der Ansprüche 1 bis :$, dadurch gekennzeichnet, dass auf dsm Innoninantel des Aussenrundrohres über einen Teil der Länge bzv/. über die gesamte Länge Verriegelungsschienen (21) diaraotrnl gegenüberliegend angeordnet sind und etwa parallel zu entsprechenden Aussenflachen des Vierkantrohres verlaufen, und dass die Verriegelungsschienen (21) mit Vorriegelungaschlitzen (22) versehen sind, in welche ein am Vierknntrohr gehalterter Riegel (9) eines Verriegelungsmechonismus (3) eincchwenkbar ist.5· Absperrpoller nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennze ich'η e t, dass der Verriegelungsmech^- nisaius einen durch das Vierkantrohr verlaufenden Stab (A-) umfasst, der an seinem unteren Ende den Riegel (9) trägt, dass der Riegel mit einer an ihm angreifenden Feder (11) in der Verriegelungsposition haltbar ist und dass der Riegel mit dem Stab gegen die Kraft der Feder aus der Verriegelungsposition schwenkbar ist.6. /bsperrpoller nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, dass der Stab (A-) unter einer das Vierkantrohr oben veirschliessenden Kalotte" (13) endet und durch eine öffnung (15) in. der Kalotte bedienbar ist.7· Absperrpoller nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kalotte (13) im Bereich der öffnung (15) mit einer Vertiefung (16) versehen ist, in welche eine Abdeckplatte (7) oberflächenbündig einnetzbar ist.8. Absperrpoller nach Anspruch 7> dadurch gekennzeichnet, daas die Abdeckplatte mit Hilfe eines durch eine Hülse (18) in das Innere des VierkantrohresÜR7G-1158 Jverlaufenden Stiftes (19) horizontal verschwenkbar und vertikal verschiebbar gehalteib ist.9. Absperrpolier nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch geken α zeichnet, dass die Vierkantoberfläche des Absperrpollers mit einer lichtreflektierenden Beschichtung versehen ist.10. Absperrpoller nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtung aus Reflexfolien besteht.11. Absperrpollor nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Aussenrundrohr (2) mit Kappen (30, 31) nach aussen verschlossene Verriegelungsschlitze (28, 29) angeordnet sind, in welche ein am Vierkantrohr gehalterter Riegel (9) eines Verriegelungsmechanismus einschwenkbar ist.
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| DE7424775U true DE7424775U (de) | 1975-01-30 |
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Family Applications (1)
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| DE7424775U Expired DE7424775U (de) | 1974-02-06 | Versenkbarer Absperrpolier |
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| DE (1) | DE7424775U (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2621625A1 (fr) * | 1987-12-07 | 1989-04-14 | Clapier Georges | Borne autonome a hauteur variable |
| DE8814454U1 (de) * | 1988-11-19 | 1990-03-22 | GFK Kunststoffe Trimborn oHG, 5358 Bad Münstereifel | Verkehrsbake |
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- DE DE7424775U patent/DE7424775U/de not_active Expired
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