DE7421923U - Verschluss- und Tragklemmenleisten-Elementenpaar fuer Tragtaschen Folienbeutel Saecke und dergleichen - Google Patents
Verschluss- und Tragklemmenleisten-Elementenpaar fuer Tragtaschen Folienbeutel Saecke und dergleichenInfo
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Description
III · f · ·
Eugen Popp 7141 Möglingen
Verschluß- und Tragklemmenleisten-Elementenpaar für Tragtaschen,
Folienbeutel, Säcke und dergleichen
Vom bekannten technischen Stand der Beutel- und Sackklemmen-
leisten ausgehend, betrifft die vorliegende Erfindung unter folgendem Grundanwendungsmerkmal:
Verschluß- und Tragklemmenleisten-Elementenpaar für Tragtaschen, Folienbeutel, Säcke und dergleichen, in welches eine Hälfte der
Folien- bzw. Geweberänder einer Beutel- bzw. Sacköffnung oder ein verschlossener Beutel- bzw. Sackrand zum Verschluß und/oder
zum Tragen eingeklemmt wird und das Klemmenleisten-Elementenpaar aus einer Wickelachse sowie einem die Wickel-Rückdrehung
blockierenden Element besteht, das den aufgewickelten Folienbzw. Geweberand nach der Zugbelastung festhält und nach Lösung
der Rückdrehblcckierung den Folien- bzw* Geweberand freigibt=
Klemmenleisten-Elementenpaare sind für Trag- und/oder Verschlußzwecke
in den verschiedenartigsten Ausführungen bekannt. Das an die vorliegende Erfindung angrenzende Elementenpaar besteht
aus einer Wickelachse, deren Rückdrehung zur Festhaltung der aufgewickelten Folien- bzw. Geweberänder gesperrt ist und
durch Lösen der Sperre die Folien- bzw. Geweberänder freigibt. Eine kompliziertere öffnung unter Zugbelastung ist bei der vorliegenden
Erfindung nicht vorgesehen.
Für die Anwendung zu diesem vorgesehenen Zweck besteht die neue Aufgabe darin, anstatt in die Taschen- bzw. Beutel- bzw.
Sackränder Handgrifflöcher einzuschneiden, die doch nicht halten
oder in den Händen einschneiden, an sich, bekannte Handtraggriff doppelhaken oder dergleichen so zu gestalten, daß das an
sich bekannte Festklemmen durch Randaufwicklung auf eine Wickelachse in einfachster Weise angewendet werden kann. Die
Rückdrehblockierung der Wickelachse soll in die Funktion und der Anwendung einer Wickelachse und eines Handtraggriffdoppelhakens
eingefügt werden.
Die Hauptlösung dieser Aufgabe wird, ebenso wie alle untergeordneten
Aufgaben und Lösungen, in neuen Merkmalen anhand von Zeichnungen mit Bezugszeichen offenbart.
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Von der Zeichnung der Erfindungsbeschreibung zeigen:
Figur 1 die Anwendungstechnik an einer Tragtasche, von welcher der obere Rand gezeigt ist;
Fig. 2 und 3 die Anwendung der Wickelachse in zwei verschiedenen Ausführungen;
Fig, 4 und 5 an sich bekannte Traghaken; Fig. 6 bis 8 weitere Varianten der Wickelachse;
Fig. 9 und 9a bis 9c eine weitere Variante der Wickelachse mit Traghaken;
Fig. 10 und 11 eine Abwandlung der Wickelachse mit jeweils anderen
Traghaken;
Fig. 12 eine Abwandlung der Wickelachse beliebigen Querschnitts;
Fig. 13 schließlich eine Ergänzung, lediglich zur Anwendung als Verschlußkleinmenleiste, wahlweise als Zusatz zu Traghaken
oder allein als Verschlußleiste ohne Traghaken, wobei die Klemmenleiste allein als Tragklemmenleiste bei
ausgeschnittenem Handgriffloch im Beutelrand angewendet werden kann.
Anhand der Zeichnung besteht die *eue Aufgabe darin, einen
Tragtaschenrand mit einem Handtraggriif in einfachster Weise für die beliebige Wiederverwendung zu versehen, so daß wahlweise
eine Hälfte der Beutelöffnung oder der verschlossene Beutelrand
festgeklemmt getragen wird. , ·■
Unter Anwendung des bekannten Standes der Technik ergibt sich, daß eine Wickelachse mit einem Handtraggriff zu kombinieren ist.
Die Lösung dieser Hauptaufgabe ist im
1. Merkmal, unter Benutzung des Grundanwendungsmerkmals, mit Klemmenleisten-Elementenpaar, dadurch gekennzeichnet, daß einer
zur Folien- bzw. Geweberandeinklemmung vorgesehenen Wickelachse 1, Fig. 1 bis 12 (zunächst aus beliebigen Querschnittsformen)
mindestens (in der Zahl) ein die Wickelachsrückdrehung blockierender und zugleich als Tragelement kombinierter sowie zugleich
die Wickelachse aufnehmender Traghaken 2, mit der Elementenpaar-Passung zwischen Haken und Wickelachse 2 und 1, zugeordnet ist,
daß eine mindestens an einem ümfangsabschnitt überlappt auf die
Wickelachse 1 zu wickeln vorgesehene Folien- bzw. Gewebedicke dazwischenpaßt. Die Wickelachse 1 soll zumindest zwischen den
Traghaken eingehängt werden können und sich dabei nicht durch-
ι Ibt· I I
III·
drehen lassen. Dazu besteht die Detailaufgabe darin, daß eine Wickelachse mit günstigem Querschnitt angewendet wird; andererseits
die Wickelachse im tragfähigsten Zustand und rüokdrehblocJrierend
getragen wird. Die Lösung dieser Aufgabe ist im
2. Merkmal, unter Anwendung des 1. Merkmals, mit Wickelachse und einen diese Achse aufnehmenden Traghaken, gekennzeichnet
durch eine Flachleiste 1, Fig. 1 und 2, mit einem Querschnitt, der mit einem vorzugsweise hochkanten Traghaken-Öffnungsquerschnitt
2 bzw. letzterer mit dem Leisten-Querschnitt zusammenpaßt. Breite und Höhe des Flachleistenquerschnitts ist
zur Rückdrehsperrung mit etwa 1:3 vorgesehen,· dementsprechend auch die Traghakenöffnung gebogen. Die Aufwicklung des Folienbzw.
Geweberandes auf eine Flachleiste genügte an sich. Zur Wickel- und Klemmenfunktion kann jedoch, insbesondere für die
beliebige Wiederverwendung, ein höherer Aufwand gerechtfertigt sein. Die Lösung dieser Aufgabe ist im
3. Merkmal, unter Anwendung des 2. Merkmals, mit Flachleiste, gekennzeichnet durch die zur Zwischenklemmung eines Folien- bzw.
Geweberandes zugeordnete bzw. für einen Traghaken-öffnungsquerschnitt
2, Fig. 1 und 3 bis 5, vorgesehene zweite Flachleiste 1, Die Wickelart ist dabei freigestellt. Eine kurze Überlappung genügt
jedenfalls zur Selbstklemmung. Zur Handhabung genügen an sich zwei Holz- oder Metall-Flachleisten, ohne besondere Verbindung
der Flachleisten unter sich. Für die Wiederverwendung ist jedoch auch diesbezüglich eine Verhindung der Leisten unter sich
von Vorteil. Die Lösung dieser Aufgabe ist im
4. Merkmal, unter Anwendung des 3. Merkmals, mit zwei Flachleisten,
gekennzeichnet durch allqemein verbindende Soharniergelenke
3, Fig. 6 und 7, um die Folien- bzw. Geweberänder dazwischenklemmen
zu können. Je nach zulässigem Aufwand sind zwei Möglichkeiten vorgeschlagen. Eine Lösung ist im
5. Merkmal, unter Anwendung des 4. Merkmals, mit Flachleistenscharnier,
gekennzeichnet durch das an den beiden Flachleistenenden angeordnete Scharnier 3, Fiq. 6. Die dadurch gebildete
Zange aus zwei Leisten kann zur Anbringung an den Tragtaschenrand oder dergl. von Vorteil sein. Eine andere Lösung ist im
6. Merkmal, unter Anwendung des 4. Merkmals, mit Flachleistenscharnier,
gekennzeichnet durch das längs der beiden Flach-
/4
leisten 1 und 1,1, Fig. 7 angeordnete Scharnier 3. Dadurch läßt sich der Beutelrand exakter zv:ischen die zwei Flachleisten eine
Umdrehung einv.'ickeln. Gegen das Herausrutschen des Folienrandes
soll eine weitere Variante vorgeschlagen werden. Diese Lösung
ist im
ist im
7. Merkmal, unter Anwendung des 3. Merkmals, mit zwei Flachleisten,
gekennzeichnet durcl" die gegeneinander auf der Leistenfläche 1 und 1,1, Fig. 8, angeordneten Verbindungs-Elementenpaare
4 aus beispielsweisen Nocken und Löcher. Diese an sich
bekannten Verbindungs-Elementenpaare aus Nocken und Löcher können in der Anwendung zum vorliegenden Zweck- nämlich der Einhakung eines die Wickelachse aufnehmenden und drehblockierenden
Traghakens 2 ebenso für wiederverwendbare Tragklemmenleisten
von Vorteil sein.
bekannten Verbindungs-Elementenpaare aus Nocken und Löcher können in der Anwendung zum vorliegenden Zweck- nämlich der Einhakung eines die Wickelachse aufnehmenden und drehblockierenden
Traghakens 2 ebenso für wiederverwendbare Tragklemmenleisten
von Vorteil sein.
Um für bestimmte Anwendungen der erfindungsgernäßen Tragklemmenleiste
die Kanten an den Flachleisten durch runde Wickelachsen zu ersetzen, besteht die Aufgabe darin, auch den Traghaken
funktionsgerecht diesem Wickelachsquerschnitt entsprechend zu
gestalten. Die Lösung ist im
funktionsgerecht diesem Wickelachsquerschnitt entsprechend zu
gestalten. Die Lösung ist im
8. Merkmal, unter Anwendung des 3. Merkmals, mit zwei Flachleisten,
gekennzeichnet durch zwei Halbrundquerschnitte 5,
Fig. 9a.
Fig. 9a.
Die Lösung für den Traghaken ist im
9. Merkmal, unter Anwendung der 8. und 1. Merkmale, mit Rundleiste
und die Wickelachse aufnehmenden Traghaken, gekennzeichnet durch den spiralenförmig mit seinem Hakenende ausgebildeten
Rundachsen-Widerlagerhaken 6, Fig. 9. Dieser Traghaken hat eine Hakenöffnung zur Einführung einer Halbrundleiste, wobei zur
Wickelfunktion die erste Halbrundleiste im Traghaken verbleibt
und nach Beilage des Folien- bzw. Geweberandes die zweite Halbrundleiste eingefügt und eine Wickelumdrehung im Traghaken den
Folienrand aufwickelt und durch den spiralenförmigen Widerlagerhaken die Rückdrehung blockiert wird. Zur öffnung wird eine
Halbrundleiste aus dem Traghaken herausgenommen. An einem Doppel-Traghaken, Fig. 9b, ist vorgesehen, die spiralenförmigen
Hakenenden gegenüberliegend in einem langen Federboqen 6,1, Fig. 9c, so zu verbinden, daß diese Rückdrehsperre zur Rück-
Wickelfunktion die erste Halbrundleiste im Traghaken verbleibt
und nach Beilage des Folien- bzw. Geweberandes die zweite Halbrundleiste eingefügt und eine Wickelumdrehung im Traghaken den
Folienrand aufwickelt und durch den spiralenförmigen Widerlagerhaken die Rückdrehung blockiert wird. Zur öffnung wird eine
Halbrundleiste aus dem Traghaken herausgenommen. An einem Doppel-Traghaken, Fig. 9b, ist vorgesehen, die spiralenförmigen
Hakenenden gegenüberliegend in einem langen Federboqen 6,1, Fig. 9c, so zu verbinden, daß diese Rückdrehsperre zur Rück-
/5
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• I 4 11
drehung und Lösung der aufgewickelten Folienränder federn d
offenbar ist, indem lediglich etwa die Mitte dieses Federbogens 6,1 ein spiralenförmig - im Querschnitt gesehenes - Hakenende
hat.
Zur Aufnahme einer Wickelachse beliebigen Querschnitts, der mit den oben angeführten Mitteln nicht zur Rückdrehsperrung geeignet
ist, besteht die Aufgabe darin, die Wickelachse so zu gestalten, daß ein vertikal stehendes Traghakenende die Aufnahme
und Rückdrehblockierung gewährleistet.
Die Lösung dieser Aufgabe ist im
10. Merkmal, unter Anwendung des 1. Merkmals, mit Wickelachse
und einem diese Achse aufnehmenden Traghaken, gekennzeichnet durch die Wickelleiste 7, Fig. 10 und 11, beliebigen Querschnitts
, mit zur Aufnahme des Traghaken vertikal durchgehender Haken-Aufnahmebohrung 8. Nach einer etwas überlappten Aufwickli.ing
des Folienrandes wird der Traghaken durch die aufgewickelte Folie gestoßen und in die Aufnahmebohrung 8 eingeführt. Eine
andere Lösung zur obigen Aufgabe ist im
11. Merkmal, unter Anwendung des 1. Merkmals, mit Wickelachse und einenj. diese Achse aufnehmenden Traghaken, gekennzeichnet
durch die Wickelleiste 9, Fig. 12, beliebigen Querschnitts, mit zur Aufnahme des Traghakens vertikal außen abgefrästen Aussparungen
10, die in die Traghakenöffnung 2 passen, d. h. anstatt
die gesamte Klemmenleiste mit ihrem Querschnitt für die Funktionen der Aufnahme und Rückdrehsperrung zu formen, sind
hier nur die vertikalen Aussparungen dem Traghaken-Öffnungsquerschnitt
entsprechend geformt.
Um für die Lösung gemäß dem 10. Merkmal die Folie leichter von oben durchstoßen zu können, besteht die Aufgabe darin, einen
Traghaken zu diesem Zweck zur Verfügung zu stellen. Die Lösung dieser Aufgabe ist im
12. Merkmal, unter Anwendung des 10. Merkmals, mit Hakenaufnahmebohrungen
für die Aufnahme der Traghaken, gekennzeichnet durch den am unteren Ende mit Widerhakenzunge 11, Fig. 11, versehenen
Traghakendorn 12. Die Widerhakenzunae 11 wird z. B. aus einem 180 spitz abgebogenen Federstahldrahtende hergestellt,
das sich nach Durchstoßung durch die Folie und die Aufnahmebohrung 8 abspreizt und ein Widerlager bildet, das durch Zusammen-
drücken der Widerhakenzunge geöffnet werden kann. Durch ledigliehe
Zugbelastung des Traghakens und ziemlich senkrechte Knickbelastung der Viiderlagerzunge läßt sich dieser Traghaken auch
voll aus gießbarem elastischem Material spritzgießen.
Für die unter den obigen neuen Merkmalen angeführten Traghaken besteht die Aufgabe darin, diese Traghaken zu an sich bekannten
Traggriffen weiter zu gestalten. Die Lösung ist im
13. Merkmal, unter Anwendung eines der 1. bis 12. Merkmale,
mit die Wickelachse aufnehmendem Traghaken, gekennzeichnet durch den durch die horizontale Bohrung eines an sich bekannten Traggriffs
13, Fig. 1, 4 und 9 bis 12, durchgezogenen Doppeltraghaken 2., an welchem 90° zur Traggriff achse 13 die Hakenenden hochgebogen
sind, und zwar unter den obigen Merkmalen. Daß ein solcher Doppeltraghaken auch aus Flachmaterial gestanzt und gebogen
oder durch Spritzguß statisch günstiger und funktionsgerechter hergestellt werden kann, wie Fig. 4a zeigt, das schließen die
obigen neuen Merkmale ein. . .
Die Anwendungstechnik für Wickelachse und Traghaken soll auch auf Beutel- und Sackunterhalte-bzw. Aufhängvorrichtunqen und
dergleichen ausgedehnt werden. Die Lösung dieser Aufgabe ist im
14. Merkmal, unter Anwendung eines der 1. bis 12. Merkmale, mit die Wickelachse aufnehmendem Traghaken, Gekennzeichnet durch
den an einem tragenden Gegenstand 14. Fig. 5, zu befestigenden bzw. befestigten Traghaken 2. Die Anbringung dieser Traghaken 2
an Zwischenbefestigungselemente, wie z. B. Sauger oder Kleber oder Schrauben oder Nägel und dergl, oder Spezialklemrnen oder
Anschweißenden usw., ist unter den obigen Merkmalen eingeschlossen.
Die Anwendungstechnik für Wickelachse und Traghaken-Öffnungsquerschnitte
der obigen Merkmale soll außerdem auch auf d η kombinierten
und/oder ausschließlichen Verschlußzweck ausgedehnt werden. Die Lösung dieser Zusatzaufgabe ist im
15. Merkmal, unter Anwendung des 3. Merkmals, mit aus zwei Flachleisten (beliebigen Querschnitts) bestehender Wickelachse,
gekennzeichnet durch den zur Zusammenhaltung vorgesehenen Klemmbügel 15, Fig. 13, z. B. aus Flach- oder Rund-Federmaterial im
Querschnitt der unter den obigen Merkmalen angeführten Trag-
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haken-öffnungsquerschnitte 2, zusätzlich an den Enden angebrachte
Halterasten. Dadurch ist die r.nwendunqstechnik auch auf die
Befestigung und den Verscnluß von Folien- b.iV7. Geweberänder an
Folien- bzw. Gewebebahnen ausgedehnt, ohne daß am Traghakenöffnungsquerschnitt
eine Befestigungsabsicht zu erkennen sein muß; d. h. daß die Wickelachse 1 unter den obigen Merkmalen auch ohne
die Rückdrehsperrungsmerkirale, unter Anwendung der Klemmbügel
15, Fig. 13, in beliebige Trag- und/oder Spannhaken eingehakt werden können, wobei lediglich die Traghaken-Wickelachs-Passung
auf den Klemmbügel 15 zur Rückdrehsperrung angewendet, und das Traghakenteil weggelassen und von beliebigen anderen Haken ersetzt
werden kann.
Zur Anpassung der konstruktiven Merkmale an eine Fertigungs-
Uy
und zugleich am Strag kombinierte Anbringungstechnik mit Fertigungs-
und Anbringungsgeschwindigkeiten, die bis etwa den 20. bis 50. Teil des Zeitaufwands herkömmlicher Spritzguß-Steck- und/
oder Schweißtechnik benötigen und aus einfacheren Vorrichtungen bestehen können, dazu besteht die «.ufgabe darin, an Wälzwerkzeugen
herstellbare Doppel-Traghaken vorzuschlagen. Die Lösung dieser
Aufgabe ist im
16. Merkmal, unter Anwendung des .. Merkmals bzw, des Grund&nwendungsmerkmals,
mit eine Tragachse (beliebig auch zum Einhängen in Paketschnur und dergl.) aufnehmenden Traghaken, gekennzeichnet
durch die aus einem ebenen Blechband (auch Kunststoff) von z. B. 1:10:200 (mm) Maßverhältnissen an beiden Enden ausgestanzten bzw.
(mit Trommelwerkzeugen) ausgeschnittenen Hakenöffnung3n 2,
Fig. 4a, mit etwa parallelen Hakenöffnungsflanken von z. B. etwa
einem Drittel der Bandbreite und 3-fach .tieferen Hakentiefe und über der Hakenöffnung, oberhalb des Hakenendes, nochmals der Hakentiefe
entsprechende verlängerte Aussparung am etwa geraden Hakenschaft (zur Einhakung einer Flachleiste), und von der Blechbandlänge
an beiden Enden etwa ein Viertel-Länge jeweils 90 U-förmig nach unten abgewinkelten Doppelhaken, von welchen bis zur
Hakentiefe das jeweilige Blechbandende 180° nach oben dicht angelegt
gefaltet sein kann, und am verbindenden Handgriff-Steg 13
ein Eindrittel- bis Einhalb-Kreisquerschnitt eingeformt sein kann, von welchem (für Griffpaarungen) der Handgriffsteg zur Beilage
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eines zweiten solchen entgegengesetzten Handgriffsteges der
Stegquerschnitt einseitig hochgezogen sein kann.
Die Herstellungstechnik der Flachleisten durch wälzende Stranggeschwindigkeiten und Aufwicklung der Folien- bzw. Geweberär.der
auf dip. Flachleiste bzw. -leisten parallel zur Herstellung und Anbringung der Traghaken, ist im obigen Merkmal eingeschlossen.
Ebenso ist - anstatt dem zeitraubenden Schweißen der Tragtaschenböden
- die schweißnahtersetzende Anbringung von Klemmenbügeln 15, Fig. 13, an Klemmenleisten 1 zusammen mit der Anbringung
der Klemmenleiste mit Doppeltraghaken an der Tragtaschenöffnung vorgesehen. Das Trennen der am Strang kontinuierlich
angebrachten Klemmenleisten aus fortlaufenden Bändern ist ebenso durch Wälz-Schnittwerkzeuge vorgesehen.
Die konstruktiven Merkmale sind somit nicht allein auf die
Handhabung, sondern auch auf mechanische Anbringung "ausgerichtet. . .
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Claims (16)
1. Verschluß- und Tragkleminenleisten-Elementenpaar für Tragtaschen,
Folienbeutel, Säcke und dergleichen, in welches eine Hälfte der Folien- bzw. Geweberänder einer Beutel- bzw. Sacköffnung
oder ein verschlossener Beutel- bzw. Sackrand sum Verschluß
und/oder zum Tragen «ingeklemmt wird und das Klemmenleisten-Elementenpaar
aus einer Wickelachse sowie einem die Wickel-Rückdrehung blockierenden Element besteht, das den aufgewickelten
Folien- bzw. Geweberand nach der Zugbelastung festhält und nach Lösung der Rückdrehblockierung den Folien- bzw. Geweberand
freigibt, dadurch gekennzeichnet, daß einer zur Folien- bzw. Geweberandeinkleiranung vorgesehenen
Wickelachse (1, Fig. 1 bis 12; zunächst aus beliebigen Querschnittsformen) mindestens (in der Zahl) ein die Wickelachsrückdrehung
blockierender und zugleich als Tragelement kombinierter sowie zugleich die Wickelachse autnehmender Traghaken
(2) mit der Elementenpaar-Passung zwischen Haken und Wickelachse 0 und 2) zugeordnet ist, daß eine mindestens an einem Umfangsabschnitt
überlappt auf die Wickelachse (1) zu wickeln vorgesehene Folien- λ zw. Gewebedicke dazwischenpaßt.
2. Klemmenleisteii-Elementenpaar nach Anspruch 1, mit Wickelachse
und einen diese Achse aufnehmenden Traghaken, gekennzeichnet durch eine Flachleiste (1, Fig. 1 und 2) mit einem Querschnitt,
der mit einem vorzugsweise hochkanten Traghaken-Öffnungsquerschnitt
(2) bzw. letzterer mit dem Leisten-Querschnitt zusammenpaßt.
3. Klemmleisten-Elementenpaar nach Anspruch 2, mit Flachleiste,- gekennzeichnet durch die zur Zwischenklemmung eines Folien-
bzw. Geweberandes zugeordnete bzw. für einen Traghaken-Öffnungsquerschnitt
(2, Fig. 1 und 3 bis 5) vorgesehene zweite Flachleiste (1,1).
4. Klemmenleisten-Elementenpaar nach Anspruch 3, mit zwei Flachleisten, gekennzeichnet durch verbindende Scharniergelenke
(3, Fig. 6 und 7).
5. Klemmenleisten-Elementenpaar nach Anspruch 4, mit Flachleistenscharnier,
gekennzeichnet durch das an den beiden Flachleistenenden angeordnete Scharnier (3, Fig. 6).
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■' - 2''- ' Ansprüche
6. Klemmenleisten-Elementenpaar nach Anspruch 4, mit Flachleistenscharnier,
gekennzeichnet durch das längs der beiden Flrchleisten (1 und 1,1, Fig. /) angeordnete Scharnier (3).
7. Klemmenleisten-Elementenpaar nach Anspruch 3, mit zwei Flac" leisten, gekennzeichnet durch die gegeneinander auf der
Lei.M-enflache (1 und 1,1, Fig. 8) angeordneten Verbindungs-Elementenpaare
(4) aus beispielsweisen Nocken und Löcher.
8. Klemmenleisten-Elementenpaar nach Anspruch 3, mit zwei Flachleisten, gekennzeichnet durch zwei Halbrundquerschnitte
(d, Fig. 9).
9. Klemmenleisten-Elementenpe.ar nach den Ansprüchen 8 und 1,
mit Rundleiste und die Wickelachse aufnehmenden Trrghaken, gekennzeichnet
durch den spiralenförmig mit seinem Hakenende ausgebildeten Rundachsen-Widerlagerhaken (6, Fig. 9).
10. Klemmenleisten-Elementenpaar nach Anspruch 1, mit Wickelachse und einen diese Achse aufnehmenden Traghaken, gekennzeichnet
durch die Wickelleiste (7, Fig. 10 und 11) (beliebigen Querschnitts) mit zur Aufnahme des Traghaken vertikal durchgehenden
Haken-Aufnahmebohrung (8). -
11. Klemmenleisten-Elementenpaar nach Anspruch 1, mit Wickelachse und einen diese Achse aufnehmenden Traghaken, gekennzeichnet
durch die Wickelleiste (9, Fig. 12) (beliebigen Querschnitts) mit i.ur Aufnahme des Traghakens vertikal außen abgefrästen Aussparungen
(10) .
12. Klemmenleisten-Elementenpaar nach Anspruch 10, mit Hakenauf nahmebohrungen für die Aufnahme der Traghaken, gekennzeichnet
durch der. am unteren Ende mit Widerhakenzunge (11, Fig. 11) versehenen Traghakendorn (12).
13. Klemmenleisten-Elementenpaar nach einem der Ansprüche
1 bis 12, mit die Wickelachse aufnehmendem Traghaken, gekennzeichnet
durch den durch die horizontale Bohrung eines an sich bekannten Traggriffs (13, Fig. 1, 4 und 9 bis 12) durchgezogenen
Doppel-Traghaken (2), an welchem 90° zur Traggriffachse (13) die
Haken hochgebogen sind.
14. Klemmenleisten-Elementenpaar nach einem der Ansprüche
1 bis 12, mit die Wickelachse aufnehmendem Traghaken, gekennzeichnet
durch den an einem tragenden Gegenstand (14, Fig. 5) zu be-
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• I t
• t i
• 1*1
- 3 - Ansprüche
festigenden bzw. befestigten Traghaken (2).
15. Klemmenleisten-Elementermaar nach Anspruch 3, mit aus
zwei Flachleisten bestehender Wickelachse, gekennzeichnet durch
den zur Zusanunenhaltuna vorgesehenen Klemmenbügel (15, Fig. 13).
16. KltiiiuTienleisten EleiuGntcripaar nach Anspruch 1, mit eine
Tragachse (beliebig auch zum Einhängen in Schnur und dergl.) aufnehmenden!.Traghaken, gekennzeichnet durch die aus einem
ebenen Blechband (auch Kunststoff) von z. B. etwa 1:10:200 (mm) Maßverhältnissen an beiden Enden ausgestanzten bzw. (mit Trommelwerkzeugen)
ausgeschnittenen Hakenöffnungen (2, Fig. 4a) mit etwa parallelen Hakenöffnungsflanken von z. B. etvra einem
Drittel der Bandbreite und 3-fach tieferen Hakentiefe und über der Hakenöffnung, oberhalb des Hakenendes, nochmals der Hakentiefe entsprechende verlängerte Aussparung am etwa geraden Hakenschaft
(zur Einhakung einer Flachleiste), und von der Blechbandlänge an den beiden Enden etwa ein Viertel Länge jeweils
U-förmig nach unten abgewinkelten Doppelhaken, von weichen bis zur Hakentiefe das jeweilige Biechbändende ISO nach oben dicht
angelegt gefaltet sein kann, und am verbindenden Handgriff-Steg (13) ein Eindrittel- bis Einhalb-Kreisquerschnitt einaeformt
sein kann, von welchem (für Griffpaarungen) der Handgriffsteg zur
Beilage eines zweiten solchen entgegengesetzten HandgriffSteges der Stegquerschnitt einseitig hochgezoaen sein kann.
7421923 ig. 1274
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19747421923 DE7421923U (de) | 1974-06-27 | 1974-06-27 | Verschluss- und Tragklemmenleisten-Elementenpaar fuer Tragtaschen Folienbeutel Saecke und dergleichen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19747421923 DE7421923U (de) | 1974-06-27 | 1974-06-27 | Verschluss- und Tragklemmenleisten-Elementenpaar fuer Tragtaschen Folienbeutel Saecke und dergleichen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7421923U true DE7421923U (de) | 1974-12-19 |
Family
ID=6645546
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19747421923 Expired DE7421923U (de) | 1974-06-27 | 1974-06-27 | Verschluss- und Tragklemmenleisten-Elementenpaar fuer Tragtaschen Folienbeutel Saecke und dergleichen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7421923U (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2950282A1 (de) * | 1979-02-05 | 1980-08-14 | Soedra Skogsaegarna Ab | Verfahren und vorrichtung zur handhabung von saecken, insbesondere papiersaecken |
| DE29609802U1 (de) * | 1996-06-03 | 1996-08-14 | PRO-PACK Handels- und Vertriebs GmbH & Co. KG, 81373 München | Sackverschluß |
| FR2843690A1 (fr) * | 2002-08-21 | 2004-02-27 | Alain Collard | Dispositif amovible, permettant de fermer, de saisir, d'accrocher, de porter et de suspendre des objets comportant des elements en materiaux plats et souples |
-
1974
- 1974-06-27 DE DE19747421923 patent/DE7421923U/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2950282A1 (de) * | 1979-02-05 | 1980-08-14 | Soedra Skogsaegarna Ab | Verfahren und vorrichtung zur handhabung von saecken, insbesondere papiersaecken |
| DE29609802U1 (de) * | 1996-06-03 | 1996-08-14 | PRO-PACK Handels- und Vertriebs GmbH & Co. KG, 81373 München | Sackverschluß |
| FR2843690A1 (fr) * | 2002-08-21 | 2004-02-27 | Alain Collard | Dispositif amovible, permettant de fermer, de saisir, d'accrocher, de porter et de suspendre des objets comportant des elements en materiaux plats et souples |
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