DE7421660U - Blindniet - Google Patents
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Landscapes
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Description
MB 376
21.6.74 Tl PQ/-W
Blindniet
Die Erfindung betrifft einen Blindniet bestehend aus einem mit einem
Setzkopf versehenen Hohlniet und einen Nietdorn mit einem verdickten
Kopf, der beim Einziehen des Nietdorns aus de/rs freien
Ende des Hohlniets den Schließkopf bildet, und dor Zugschaft des fJistdorns nach Bildung des SchlieÄkcpfes an der Sollbruchstelle
abreißt.
Bekannte Blindniete, entsprechend der OE-PS 222 U36, bestehen aus
swei Teilen. Sie weisen einen Hohlniet mit einem Setzkopf aus
relativ weichem Material, wie z.B. weicher Stahl, auf. Mit dem Hohlniet ist ein Setzdorn aus hartem Material, z.B. Werkzeugstahl,
unverlierbar zusammengefügt. Dar Setzdorn ragt mit seinem
freien Ende, dem Zugschaft an der Setzkopfseite des Hohlniets aus dem Hohlniet heraus, um das Einspannen des Zugschafts in bekannte
Nietvorrichtungen zu ermöglichen. Am anderen Ende hat der Setzdorn einen verdickten Kopf, der grüßer ist als das zylindrische
oder konische Durchgangsloch des Hohlniets, wobei der Setzdorn hinter dem verdickten Kopf in Richtung Zugschaft eine Rippe, einen
gerändelten Schaftabschnitt, wieder eine Rippe, eine Sollbruchstelle
und noch einen Stauchkonus aufweist. Diese einzelnen Teil-8t(Ickß
des Setzdorns weisen alle einen unterschiedliehen Durchmesser auf, der jeweils größer ist als der des Zugschafts. Beim
Setzen <ies Blindniets weit«t der Stauch- bzw. Aufweitkonus das
Durchgangs loch des Hohlniets plastisch auf und der verdickte Kopf des Setzdorns bildet mit dem Hohlniet ein.»n Schließkopf. Der
Zugschaft reißt nach Bildung des Sehließkopfes an der Sollbruchstelle vom Setzdorn ab.
Aus dem DT-GM 70 37 457 ist ein aus Hülse und Zugdorn bestehender Spreizdübel bekannt geworden, bei dem die Hülse aus Kunststoff
742166017.10.7t
und der Zugdorn aus Stahl besteht und die Hülse am Schaftende
geschlitzt ist, «ο daft beim Einziehen seines mit ein^m konischen
Kopf versehenen Zugdorna die Hülse aufgespreizt wird. Mit diesem
DiIb=I k=nn jsi-sch vjsdsr ein* "i-5l? Y\*?™***ivX%-ir·?: ·. wie mit ein··»»
Niet erzielt werden* noch ist eine Schließkopfbildung mit
einem Umfassen des Dornkopfes möglich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Blindniet zu schaffen, der korrosionsbeständig und sofort nietbereit isc,
dabei relativ große Lochtoleranzen der zu nietenden Werkstücke aufnimmt und trotzdem eine beispielsweise wasserfeste Dichtigkeit
gewährleistet. Außerdem soll der Blindniet derart setzbar und lös bar sein, daß die Oberfläche an den Nietstellen der zu nietenden
Teile keinesfalls verletzt wird.
Die·· Aufgabe wird bei einem Blindniet bestehend aus einem mit
einem Setzkopf versehenen Hohlniet und einem Kietdorn mit einem
verdickten Kopf, der beim Einziehen des Nietdoms aus dem freien Ende des Hohlniets den Schließkopf bildet und der Zugschaft des
Nietdorns nach Bildung des Sehlieftkopfes an der Sollbruchstelle abreißt, erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß Hohlniet und Nietdorn aus thermoplastischem Kunststoff bestehen.
Eine Ausbildung der Erfindung besteht darin, daß der Kopf des Nietdorns unmittelbar am Schaftende des Hohlniete angeordnet
ist.
Eine weitere Ausbildung der Erfindung besteht darin, daß .«ich
das Durchgangsloch des Hohlniets an seinem dem Setzkopf entgegenliegenden
Ende bei gleichbleibenden Auftendurehmesser der
Hülse des Hohlniets verlangt.
Aufgrund der Erfindung ist es möglich, Blindniete mit einfachen Werkzeugen als Massenteil herzustellen; bei der erfindungsgenäflen
Verwendung von thermoplastischem Kunststoff in beispielsweise Druck- oder Spritzgußmaschinen. Durch Verwendung von
Kunststoff sind die Blindniete korrosionssicher. Außerdem lassen
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■ich dl· erfindungsgemäften Blindniete mit handelsüblichen Blindnietwerkzeug*!«
setzen. Die einwandfreie Schließkopfbildung erfolgt auch bei groAcn Toleranzen der Dicke der AUfnahmeteile
inner direkt an der Rückseite des AUfnähmeteiIs. Dadurch ent-•tehx
«in* von der Dicke der Aufnähmet ei 1ε unabhängige inur.sr
gleiche axiale Klemmkraft.
Die erfindungsgemäßen Blindniete können ohne Hubverlust mit
normalen, handelsüblichen Blindnietmontagewerkzeugen gesetzt
werden. Beim Setzen der erfindungsgemäßen Slindniete tritt im
Gegensatz zu den bekannten Blind- und Spreiznieten auch keine Oberflächenverletzung der zu nietenden Teile schließkopfseit ig
auft was bein Setzen derartiger Befestigungselemente, beispielsweise
an bereite fertig lackierten Automobilkarosserien, sehr wichtig ist« um auch an diesen Stellen die Korrosion zu verhindern
.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnung, die Ausführungsbeispiele
zeigt, genauer erläutert.
Es zeigen:
Figur 1 und 2 zeigen Nietdorn 4 und Hohlniet 1, wobei der
Hohlniet 1 aus Setskopf 2 und Hülsenteil 3 besteht und am Ende des Hülsenteile 3 eine das Durchgangsloch des Hohlniets i
verjüngende Anspritzung 11 aufweist. Der Nietdorn H besteht aus einen Verdickten Kopf S und des Zugschaft 5. Zwischen Zug«
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| • · * · » ' · | Fig. | /ι ι | |
| • · · ft · • • |
« · r * · , » . · · · |
} | |
| 3). | |||
| schaft S und Kopf 6 ist die Sollbruchstelle 7 angeordnet. Der Kopf 6 zeigt noch eine Nut 12 in die beim Zusammen fügen zum nietbereiten Blindniet von Hohlniet 1 und Niet dorn H die Anspritzung 11 des Hohlniets einrastet (siehe |
|||
Die Aueführungeform nach Figur H bis 6 ist bis auf Anspritzung
11 und Nut 12 die gleiche wie bei Figur 1 bis 3. Hohlniet 1 und Nietdorn ·» sind hierbei durch Preßsitz
zusammengefügt. In beiden Fällen ist die Unverlierbarkeit von Hohlniet 1 bzw. Nietdorn «♦ gewährleistet.
Zum Setzen dieses aus thermoplastischem Kunststoff bestehenden
Blindniets wird ein an sich bekanntes Nietwerkzeug verwendet. Das Nietwerkzeug ist iedoch aus Gründen
der besseren Obersicht nicht eingezeichnet. Das Mundstück des Nietwerkzeuges liegt während der Bildung des Schließkopf
es 10 (siehe FIg1 7) am Setzkopf 2 des BiindnietS an,
wobei der Zugschaft 5 des Nietdorns 4 in das Nietwerkzeug
hineingezogen wird. Hierbei wird ü*·*·· Kopf 6 des Nietdorns u
in den Hülsenteil 3 des Hohlniets hineingezogen, bis die Bleche 8 und 9 fest zusammengepreßt sind, wobei sich der
HülsenteiV 3 zusammen mit der Anspritzung 11 fest um den Kopf 6 gelegt hat. Nachdem der Schließkopf 10 auf diese Weise
ausgebildet ist und keine Verformung mehr stattfinden kann, reißt, da der Zug weiterhin ansteigt, der Zugschaft 5 an der
Sollbruchstelle 7 vom Kopf 6 des Nietdorns U ab und damit ist der Blindniet fertig gesetzt.
Sollte der Blindniet einmal gelöst werden müssen, so kann z.B. mit einem Durchschlag der Kopf 6 herausgeschlagen und der
Hohlniet herausgezogen werden.
- 5
| 376 | ft | |
| MB | .6.7U | S |
| 21 | Pü/jw | |
| Tl | ||
Blindniet
1 Hohlniet
2 Setzkonf
3 HUlsenteil ·η Nietdorr.
5 Zugechaft des Nietdorne
6 Kopf des Nietdorns
7 Sollbruchstelle
8 Blech
9 Blech
Nut
742166017.10.74
- 7 - MB 376
21.6.74 Tl P0/1w
Blindniet
Bei der Anmeldung berücksichtigter
Stand der Technik
OE-PS 222 4 36
DT-GM 7 037 457
DT-GM 7 037 457
742166017.10.7t
Claims (3)
1. Blindniet bestehend aus einem mit einem Setzkopf versehenen Hohlniet und einem Nietdorn mit einem verdickten Kopf, der
beim Einziehen des Nietdorns aus dem freien Ende des Kohlniet«?
den Schließkopf bildet und der Zugschaft des Nietdorns
nach Bildung des Schließkopfes an der Sollbruchstelle abreißt,dadurch gekennzeichnet ,
daß Hohlniet (1) und Nietdorn (U) aus thermoplastischem Kunststoff bestehen.
2. Blindniet nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kopf (6) des Nietdorns (4) unmittelbar am Schaftende des Hohlniets (1) angeordnet ist.
3. Blindniet nach Anspruch 1 und 2,dadurch gekennzeichnet
, daß sich das Durchgangsloch des Hohlniets (1) an seinem dem Setzkopf (2) entgegenliegenden
Ende bei gleichbleibendem Außendurchmeseer der Hülse (3)
des Hohlniets (1) verjüngt.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7421660U true DE7421660U (de) | 1974-10-17 |
Family
ID=1306439
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7421660U Expired DE7421660U (de) | Blindniet |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7421660U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0142960A1 (de) * | 1983-11-15 | 1985-05-29 | Tucker Fasteners Limited | Blindniet-Verbindung |
| DE102006019156A1 (de) * | 2006-04-21 | 2007-10-25 | Universität Rostock | Niet, insbesondere Blindniet |
-
0
- DE DE7421660U patent/DE7421660U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0142960A1 (de) * | 1983-11-15 | 1985-05-29 | Tucker Fasteners Limited | Blindniet-Verbindung |
| DE102006019156A1 (de) * | 2006-04-21 | 2007-10-25 | Universität Rostock | Niet, insbesondere Blindniet |
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