DE7418867U - Bürstenständer - Google Patents
BürstenständerInfo
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Description
Die Neuerung bezieht sich auf einen Bürstenständer für einen Bürstenlockenwickler, der einen
Handgriff mit einer in Längsrichtung des Griffes vorstehenden Halteelementanordnung aufweist, auf die
im wesentlichen zylindrische und radial abstehende Borsten aufweisende Bürsten in Längsrichtung aufgeschoben
und von der sie in Längsrichtung abgezogen werden können.
Ein Bürstenlockenwickler dieser Art ist aus dem deutschen Gebrauchsmuster 1 982 123 bekannt. Die Halte-1
elementanordnung besteht dabei in auf einem Kreis angeordneten, von dem Handgriff parallel zueinander gabelartig
vorstehenden Zapfen oder Zinken, die zwischen die Borsten einer im wesentlichen zylindrischen Bürste
eingreifen und diese an den Borsten halten. Nach dem Wickeln einer Locke wird der Handgriff mit den Zapfen
oder Zinken zwischen den Borsten herausgezogen, während die Bürste im Haar verbleibt.
Die bekannte AusfUhrungsform ist nur zum Wickeln
einer Locke auf der Bürste geeignet, nicht aber für ein regelrechtes Bürsten. Die dabei an der Bürste angreifenden
Kräftesind nämlich so groß, daß die bloß
durch die Borsten gegebene Haltewirkung nicht mehr ausreicht, um die Bürste richtig festzuhalten. Die
Bürste verrutscht dann innerhalb der Zapfen oder Zinken auf eine Seite, was ein ordnungsgemäßes Handhaben
zur Erzielung einer einwandfreien Bürstwirkung unmöglich macht.
Um vor dem Wickeln der Locke und dem Herausziehen des Handgriffs auch regelrecht bürsten zu können, ist
<Q auch bereits eine Bürste mit einem im wesentlichen zy
lindrischen Kern aus hartem Material entwickelt worden, an dem die Halteelementanordnung unmittelbar angreift,
Hierdurch ist erreicht, daß das Festhalten der Bürste an dem Handgriff nicht mehr durch die nachgiebigen ·
Borsten bewerkstelligt werden muß, sondern ein gestaltfester Bürstenteil vorhanden ist, an dem die Halteelementanordnung
sicher angreifen kann und der seine eindeutige Position gegenüber dem Handgriff beibehält.
Es wird natürlich in der Praxis mit Bürstenlockenwicklern dieser Art nicht mit einer einzelnen Bürste
gearbeitet, sondern es sind ein Handgriff und ein ganzer Satz von Bürsten vorhanden , die gegebenenfalls noch
O verschieden dimensioniert sein können. Diese Bürsten
können nacheinander mit dem Handgriff vereinigt und unter Bürsten in der Frisur untergebracht werden, um
in der bekannten Weise an verschiedenen Stellen Locken zu bilden.
Die Neuerung hat nun die Aufgabe, einen für den besonderen Bürstenlockenwickler und die entsprechenden
Bürsten geeigneten Bürstenständer zu schaffen, der das Arbeiten mit dem Bürstenlockenwickler erleichtert.
Der Bürstenständer ist zu diesem
Zweck so gestaltet, daß er mindestens ein von einem Fuß hochstehendes Aufnahmeelement aufweist, mit dem
eine Bürste durch Stecken in Achsrichtung zusammenbringbar ist und in dieser Stellung unter Aufstecken
des Handgriffs mit dem Handgriff zum Bürstenlockenwickler
zusammenfügbar ist.
Nach dem Zusammenbringen der Bürste mit dem Aufnahmeelement hält das Aufnahmeelement die Bürste fest,,
so daß bei dem nachfolgenden Aufstecken des Handgriffs die Bürste nicht umkippt. Der Bürstenständer ist natürlich
vorzugsweise mit einer dem ganzen Satz der vorhandenen Bürsten entsprechenden Zahl von Aufnahmeelementen
versehen und bietet die Bürsten dem Handgriff aufnahme- ■%
bereit dar. Es braucht also bloß der Handgriff mit einer Hand auf die in demBürstenständer befindlichen Bürsten
aufgesteckt zu werden. Die Bürsten werden nacheinander ,.·. dem Fortgang der Arbeit entsprechend, aus dem Bürstenständer
herausgeholt.
λ In der bevorzugten Ausführungsform ist das Auf-
λ In der bevorzugten Ausführungsform ist das Auf-
nähmeelement ;als in seinem Durchmesser etwa den Bürsten
entsprechender, nach oben offener, unten einen Anschlag für die BUrstenaufwe!sender Zylinder ausgebildet.
Die Tiefe des Zylinders richtet sich nach der Länge der Bürsten. Zweckmäßig stehen die Bürsten etwas nach
oben aus den Zylindern hervor, damit der richtige Angriff des Handgriffs an den Bürsten leicht beobachtet werden
. kann.
Es ist herstellungsmäßig zweckmäßig, daß der Zylinder als Vertiefung in eine den Fuß bildende
Platte eingeformt ist.
Der Bürstenständer kann beispielsweise aus einer Kunststoffolie unter Anbringung der zylindrischen Vertiefung
tiefgezogen werden. Eine andere Möglichkeit ist die Herstellung; als entsprechend geformter
Schaumkunststoffblock.
Eine ,andere Ausführungsform sieht vor, daß das
Aufnahmeelement durch mindestens einen von dem Fuß
hochstehenden Zapfen gebildet ist.
Dieser Zapfen kann in eine Längenausnehmung des Kerns der jeweiligen Bürste eingreifen. Es können aber
auch mehrere Zapfen in zylindrischer Anordnung vorgesehen sein, die über den Umfang der Bürste verteilt
sind.
Es empfiehlt sich, daß der Fuß Mittel zur Aufnahme des Handgriffs umfaßt, so daß alle für die Erfindung
notwendigen Elemente in einem einheitlichen Aufbewahrungs
gebilde vereint sind.
In der Zeichnung sind AusfUhrungsbeispiele der Neuerung dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines BUrstenständers mit einigen Bürsten;
Fig. 2 zeigt einen Teilschnitt durch den Bürstenständer nach Fig« 1 zur Darstellung der Art und Weise ,
in der die Bürsten mit dem Handgriff vereinigt werden?
Fig. 2 zeigt einen Teilsohnitt durch einen anderen
Bürstenatändar.
in Fig. 1 1st ein als Ganzes mit 1 bezeichneter Bürstenständer dargestellt, der einen Satz von
Bürsten 2 aufnimmt und in dem die Vereinigung der Bürsten mit dem Handgriff 1 jeweils vor Einbringung
der betreffenden Bürste 2 in das Haar stattfindet.
Der Bürstenständer 20 umfaßt einen in dem Ausführungsbeispiel
als Tiefziehteil aus Kunststoff ausgebildeten Fuß 21 etwa pultförmiger Gestalt, in dessen
Oberseite in ihrer Anzahl und ihrem Durchmesser den Bürsten 2 entsprechende zylindrische Vertiefungen 22
eingeformt sind. Die Bürsten 2 sitzen auf dem einen Anschlag bildenden Boden 23 der Vertiefungen 22 auf
und stehen oben um einen gewissen Betrag aus der Vertiefung 22 hervor.
Auf der Vorderseite des Fußes 21 ist eine Mulde 24 eingeformt, die in ihren Umrissen den Handgriffen
1,1' entspricht und diese zur Aufbewahrung aufnehmen kann.
In Fig. 1 stehen die Bürsten 2 in dem Fuß 21 mit etwa vertikaler Achse. Es ist natürlich auch
möglich, den Fuß 21 so auszubilden, daß er an der Wand
O aufgehängt werden kann. Dabei sind die Vertiefungen
so angeordnet, daß die Bürsten 2 nicht herausfallen können.
In Fig* 2 ist dargestellt, wie die einzelnen Bürsten 2 in dem Bürstenständer 20 mit dem Handgriff
1 zu einem funktionsfähigen Bürstenlockenwickler vereinigt werden. Der Randgriff 1 wird mit den Zapfen 6
oder den sonst vorhandenen Halteelementen auf die in den Vertiefungen 22 befindlichen Bürsten 2 aufgesteckt.
Durch die Unterbringung in den Vertiefungen 22 sind
die Bürsten 2 gegen Umfallen oder Ausweichen bei dieser
Operation geschützt. Die Bürsten 2 werden durch den
Handgriff 1 wie mit einer Gibel aufgespießt. In Fig. 2
ist der Handgriff 1 noch nicht ganz auf die Bürste 2 f aufgesteckt. Das Aufstecken kann mit einer Hand er- §
die Bürsten 2 gegen Umfallen oder Ausweichen bei dieser
Operation geschützt. Die Bürsten 2 werden durch den
Handgriff 1 wie mit einer Gibel aufgespießt. In Fig. 2
ist der Handgriff 1 noch nicht ganz auf die Bürste 2 f aufgesteckt. Das Aufstecken kann mit einer Hand er- §
folgen, so daß die· andere Hand für die Arbeit an der f
Frisur frei bleibt. Wenn eine bestimmte Bürste 2 |
unter Bildung einer Locke in die Frisur eingebürstet |
ist, wird der Handgriff lvon ihr abgezogen und eine |
neue Bürste aus dem Bürstenständer 20 herausgeholt. J.
In Fig. J5 ist ein anderer Bürstenstander 20' dar- H
gestellt, bei dem der Fuß 21 als Platte ausgebildet f
ist und an seiner Oberseite für die Bürsten 2· hoch» |
stehende Zapfen 25 aufweist. Der Kern der Bürsten 2, die j
für den Bürstenständer 20' verwendet werden sollen, j
weist eine Mittenlängsausnehmung IJ auf, mit der die . j
Bürsten 2 auf die Zapfen 25 aufgesteckt werden. Die , i Bürsten 2 werden zusammen mit einem Handgriff 1 ent-.
sprechend Fig. 2 verwendet. Dabei sti5ren sidi die Zapfen
6 des Handgriffs 1 und die Zapfen 25 des Bürsten-O
Ständers 20' nicht.
Claims (5)
1.BUrstenständer ' für einen Bürsten- j
lockenwickler, der einen Handgriff mit einer in Längsrichtung des Griffes vorstehenden Halteelementanordnung
aufweist, auf die im wesentlichen zylindrische und radial abstehende Borsten aufweisend» Bürsten in Längsrichtung aufgeschoben und von denen sie in Längsrichtung
abgezogen werden können, dadurch gekennzeichnet, daß er
mindestens ein von einem Fuß (21,2I1) hochstehendes Aufnahmeelement (22*24) aufweist* mit dem eine Bürste(2)
durch Stecken in Achsrichtung zusammenbringbar ist und In dieser dieser Stellung unter Aufstecken des Handgriffs (1,1·) mit dem Handgriff (1,1') zum Bürstenlockenwickler zusammenfügbar ist.
2. Bürstenständer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufnahmeelement als in seinem Durchmesser etwa den Bürsten (2) entsprechender, nach oben
offener, unten einen Anschlag für die Bürsten (2) aufweisender Zylinder (22) ausgebildet ist.
3. Burstenständer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder (22) als Vertiefung in
eine den Fuß (21) bildende Platte eingeformt ist.
4e Bürstenständer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufhahmeelement durch mindestens einen
von dem Fuß (21'hochstehenden Zapfen (25) gebildet ist.
5. BUfstenständer nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der Fuß (21) MiV-I (24) zur Aufnahme des Handgriffs (1,I1) umfaßt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH355973 | 1973-03-09 |
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| DE7418867U true DE7418867U (de) | 1975-01-16 |
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| DE7418867*U Expired DE7418867U (de) | 1973-03-09 | Bürstenständer |
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