DE7418448U - Spritzvorrichtung zur Bekämpfung von Pflanzenschädlingen - Google Patents
Spritzvorrichtung zur Bekämpfung von PflanzenschädlingenInfo
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7141 Schmiebardingen 14. IKlai 1974
Spritzvorrichtung zur Bekämpfung von Pflanzenschädlingen.
jn i nrd 9 s t an s
kämpfung von Pflanzenschädlingen, mitveinem Benälter zur Aufnahme
der zu Verspritzanden, aus einer mischung aus Wasser und einem
chemischen Schädlingsbekämpfungskonzentrat bestehenden Flüssigkeit,
mit einer über einen Schlauch an den Behälter angeschlossenen HandspritzB und mit einer von einem elektrischen Antriebsmotor,
der an eine Spannungsquelle angeschlossen ist, angetriebenen Pumpe, über die die Flüssigkeit mit Druck der Handspritze zu-1
geführt uiird. Unter den Begriff "Pflanzenschädlinge" fallen
Insekten, Pilze und Unkraut» In entsprechender lUeise besteht
das chemische Schädlingsbekämpfungskonzentrat aus einen Insektieid,
Fungicid oder Herbicid.
Bisher sind Spritzvorrichtungen der genannten Gattung verfügbar,
bei denen der Antriebsmotor mit Pumpe entweder auf der Einfüllöffnung
oder im Behälterinneren angeordnet sind. Beides ist nachteilig. Bei der erstgenannten Anordnung ist die Vorrichtung
außerordentlich unhandlich. Farner müssen Antriebsmotor mit
Pumpe beim BefUllen des Behältars abgenommen und hiernach \
wieder aufgesetzt uterden. Dies ist aufwendig und birgt dia t
Gefahr in sich, daß die genannten, relativ teueren und empfind- j lichen Bauteile beschädigt werden. Die andere genannte Anordnung
führt zu einem relativ kleinen nutzbaren Behälterinnenraum.
Ferner sind Antriebsmotor und Pumpe nicht auswechselbar, kaum zu reparieren oder zu warten, zumindest ohne den Behälter selbst
zu öffnen, sofern er überhaupt zu öffnen ist, und vor allem dauernd dem im Behälter eingefüllten Flüssigkeitsgemisch ausgesetzt,
das mitunter sehr aggressiv sein kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Spritzvorrichtung zur Bekämpfung von Pflanzenschädlingen zu schaffen, die
außerordentlich leicht und damit ohne Probleme tragbar ist, die ferner gut, und zwar auch von völligen Laien, zu handhaben
ist und sehr geringen Kostenaufwand erfordert, so daß sie sich vor allem auch für den Hobby-Gärtner eignet.
Die Aufgabe ist bei einer Spritzvorrichtung der eingangs ge— .
nannten Art gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der Antriebsmotor mit der Pumpe zu einer auswechselbaren Baueinheit
vereinigt sind, die in einer vorzugsweise verschließbaren Aussparung, vorzugsweise Bodenaussparung,des Behälters lösbar
gehalten ist. Hierdurch wird erreicht, daß der Antriebsmotor mit Pumpe von außen unsichtbar, aber dennoch sowohl gegen
Beschädigung als auch gegenüber der mitunter aggressiven Rlischflüssigkeit geschützt angeordnet sind, nicht störend
im !liege stehen und beim Befüllen nicht abgenommen werden
müssen. Dennoch ist ein leichtes Auswechseln zu Reparatur-,Reinigungsoder UJartungszusscken oder auch zu dem Zweck möglich, die
Baueinheit an einen anderen Behälter anzuschließen, der statt des im einen Behälter z.B. enthaltenen Insekticides
ein Fungicid oder Herbicid enthält. Der Benutzer kann also
die Baueinheit z.B. für drei Behälter mit jeweils verschiedenen, darin eingefüllten Flüssigkeiten benutzen, wobei die
Baueinheit immer geschützt und von außen unsichtbar am
Behälter gehalten ist und leicht vorn einen Behälter ablösbar und an den anderen anbringbar ist.
Bei einer vorteilhaften AusfUhrungsform ist vorgesehen, daß
am Behälter im Bereich der Aussparung ein mit einem Absperrventil versehener AnschluBstutzen befestigt, bei aus
Kunststoff bestehendem Behälter vorzugsweise angeformt, ist, und daß die Pumpe einen vorzugsweise mit einem Oichtring versehenen
Aufsteckstutzen aufweist, der auf den Anschlußstutzen aufsteckbar, vorzugsweise in diesen einsteckbar ist. Der
Anschlußstutzen kann eine sich vom freien Ende aus kegelstumpf förmig verjüngende Einsteckbohrung besitzen. Der Aufsteckstutzen
kann sich zum freien Ende hin entsprechend kegelförmig verjüngen. Hierduch ist der Austausch der Baueinheit
problemlos. Das Absperrventil verhindert das Abfließen der Flüssigkeit aus dem Behälter bei abgenommener
Baueinheit. Die Pumpe kann am Antriebsmotor angeflanscht sein, so daß beide ein einziges Bauteil bilden, das besonders leicht
austauschbar und halterbar ist.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform kann die Anordnung so getroffen sein, daß als Spannungsquelle für den
Antriebsmotor eine Gleichspannungsquelle in Form von vorzugsweise uiiederaufladbaren Batterien vorgesehen ist und daß
in der Speiseleitung zum Antriebsmotor ein Drucktastschalter
sitzt, der am Handgriff der Handspritze angeordnet ist und nur bei anstehendem Tastendruck die Speiseleitung elektrisch
schließt. Bei einem Akumulator als Spannungsquelle kann dieser bei Nichtgebrauch über ain Ladegerät, das auch Bestandteil
des Akumulators sein kann, vom Netz her wieder aufgeladen werden. Vor allem aber ist auch der Einsatz von Monozellen
ermöglicht, die ohne Fachkenntnisse so einfach wie Taschenlampenbatterien einsetzbar sind. Der Antriebsmotor ist so
gestaltet, daß er eine geringe Stromaufnahma hat. Als Pumpe kann vorteilhaft eine Zahnradpumpe vorgesehen sein, die
einfach und billig und wartungsarm ist. Der Leistungsbedarf für den Pumpenantrieb ist somit gering, so daß der Einsatz
von Iflanozellef; rentabel ist. Der Drucktastochalter ermöglicht
einen sparsamen Betrieb, da der Antriebsmotor immer nur dann
mit der Spannungsquelle elektrisch verbunden ist, wenn , der Drucktastschalter von Hand niedergedrückt ist.
l/on Uorteil kann es ferner sein, wenn dar zur Handspritze
führende Schlauch einen die zum Drucktastschalter führende Leitung enthaltenden und umkleidenden AuQsnmantel aufweist.
Dies fördert die Handlichkeit der Vorrichtung. Ferner wird eine evtl. Beschädigungsgefahr für dis elektrischen Leitungen
zum Drucktastschalter ausgeschaltet.
Die Batterien-könnenander Trägerplatte gehalten und Bestandteil der Baueinheit sein. Es ist jedoch auch möglich, daß die
Batterien lösbar an der Außenwand oder einer Tragvorrichtung des Behälters gehalten sind . Zweckmäßigerweise ist dann zur
Aufnahme der Batterien ein besonderes Gehäuse vorgesehen. Letzteres kann z.B. an einem Hängeriemen
als Tragvorrichtung anhängbar sein oder auch z.B. mittels Bändern, Haken oder anderen Befestigungsmitteln lösbar am
Behälter, Behältergriff etc. gehalten sein.
In üblicher Weise besitzt der Behälter genannter Spritzvorrichtungen
mindestens einen Einfüllstutzen für das Wasser und das chemische Schädlingsbekämpfungskonzentrat, wobei
der Einfüllstutzen mittels einer Schraubkappe verschließbar ist. Bei derartigen Spritzvorrichtungen besteht das Problem
der Zugabe des chemischen Schädlingsbekämpfungskonzentrats, und zvuai so, daß man möglichst nicht damit in Berührung kommt.
Fernar muß die für eine bestimmte UJassermenge richtige Klenge
an chemischem Schädlingsbekämpfungskonzentrat zugemischt werden, um das richtige mischungsverhältnis einzustellen.
Bisher wird das chemische Schädlingsbekämpfungskonzentrat, und zwar entweder als Insekticid, Fungicid oder Herbicid,
entweder in Tablettenform, Pulverform oder in besonderen
Flaschen in flüssiger Form zur Verfugung gasteilt. Tabletten
haben den Nachteil, daß das Auflösen und Vermischen mit
Wasser sehr lange Zeit erfordert. Pulver oder in Flaschen
bereitgestelltes flüssiges Konzentrat erfordert zur Herstellung des richtigen Mischungsverhältnisses große Aufmerksamkeit
und zumindest mathematische Grundkenntnisse, vor allem in der Prozentrechnung. Dies führt dazu, daß häufig
gerade Hobby-Gärtner nicht in der Lage sind, die richtige Mischung einzustellen, und wenn, dann nur mit außerordentlichem
Zeitaufwand, wobei immer die Gefahr basteht, mit dem chemischen Schädlingsbekämpfungskonzentrat in Berührung zu
kommen und dabei Schaden zu erleiden. Um dies auszuschalten, ist gemäß der Erfindung ferner vorgesehen, daß in den Einfüllstutzen
eine Hülse vorzugweise satt eingepaßt ist, die mit einem Radflansch am oberen Rand des Einfüllstutzens
aufÜBgt, daß die Hülse am zu;.i Behälterinneren weisenden
Ende zur Mitte hin vorstehende und zum Randflansch gerichtete Vorsprünge aufweist und daß in das Innere der
Hülse von der öffnung des Einfüllstutzens her ein verschlossenes, ein chemisches Schädlingsbekämpfungskonzentrat in Pulver-oder
flüssiger Form enthaltendes Behältnis einsteckbar ist, das durch Aufschrauben der Schraubkappe auf den Einfüllstutzen
in Richtung auf das Behälterinnere in die Hülse so weit hineindrUckbar ist, bis die den Vorsprüngen der Hülse zugewandte
Behältniswandung von den Vorsprüngen zur Freigabe ■
des Schädlingsbekämpfungskonzentrats aufgestoßen wird. Hierbei liegt also das chemische Schädlingsbekämpfungskonzentrat
in ja nach Inhalt mit besonderen Symbolen gekennzeichneten, in sich völlig geschlossenen Behältnissen in flüssiger Form
vor. Als weitere Information kann jedes Behältnis noch eine Angabe tragen, für welche Uiassermencje der Behältnisinhalt
bestimmt ist. Beim bestimmungsgemäßen Gebrauch wird nun das Behältnis nach Befüllen des Behälters mit UIa as er in den
Einfüllstutzen oder in die Schraubkappe eingesetzt. Hiernach wird die Schraubkappe auf den Einfüllstutzen aufgeschraubt,
UiObBX das Behältnis auf die Vorsprünge gedrückt wird, die die
Wandung des Behältnisses zerstoßen, so daQ das flüssige oder
pulv/Brförmige chemische schädlingsbekämpfungskonzentrat aus- und
in den Behälter eintreten kann, und zwar entweder durch Ausfließen oder bei Pulver durch Schütteln, und zwar ohne daß der Benutzer
damit in Berührung kommt. Mithin wird die problemlose Handhabung
der Vorrichtung durch die Erfindung noch verbessert,
so daß die Vorrichtung keinerlei besonders Sachkenntnis zur Handhabung, mischung der Flüssigkeit etc. erfordert und vor
allem völlige Sicherheit dagegen bietet, daß man mit dem chemischen Konzentrat in Berührung gelangt. Die letzteres
enthaltenden Behältnisse können aus allen möglichen, hierfür geeigneten materialien, z.B. auch aus Kunststoff,bestehen.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist vorgesehen,
daß die Hülse auf einem etwa topfförmigen Napf besteht,
dessen Boden zur Bildung der Vorsprünge Ein- und/oder Ausschnitte und *ur Hülsenmitte und zum Randflanach hin
hochgebogene, etwa dornartige Bodenpartisn aufweist. Eine solche Hülse ist einfach und billig. Auch bereits im
Einsatz befindliche Vorrichtungen lassen sich entsprechend der Erfindung, zumindest hinsichtlich dar Zumischung des
chemischen Schädlingsbekämpfungskonzentrats, noch nachträglich
umrüsten. Die Hülse kann zu diesem Zweck in den Einfüllstutzen nachträglich eingesetzt werden. Hierbei sind von
der Form her die Volumeninhalte der Behältnisse mit chemischem Schädlingsbekämpfungskonzentrat dadurch vorgegeben und deut— ,
lieh erkennbar gemacht, daß verschiedene Größen solcher Behältnisse vorhanden sind, z.B. große Behältnisse, die bei
mischung mit z.B. 10 1 Wasser, und kleine Behältnisse, die bei mischung mit z.B. 5 1 Wasser das jeweils richtige
mischungsverhältnis ergeben. Entsprechend sind die Hülsen bezüglich ihres Innendurchmessers gestaltet, während ihr
Außendurchmesser immer der gleiche ist, der demjenigen der Einfüllstutzen in etwa entspricht. So sind beispielsweise
zwei Typen von Hülsen vorgesehen, und zwar eirn mit einem
großen und eineandere mit einem kleineren Innendurchmesser
so daß jedem Typ Hülse eine bestimmte Größe eines Behältnisses
mit chemischem Konzentrat zugeordnet ist.
Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist vorgesehen,
daß der Behälter zwei in Abstand angeordnete Einfüllstutzen mit unterschiedlichen Innendurchmessern und vorzugsweise auch
unterschiedlichen Außendurchmessern aufweist, von denen jeder zur Aufnahme entsprechend großer Behältnisse mit chemischem
Schädlingsbekämpfungskonzentrat inyr¥u8sigerrForm ausgebildet
ist. Deder Größe eines Behältnisses mit chemischem Schädlings»
bekämpfungskonzentrat ist also ein besonderer Einfüllstutzen
zugeordnet. Verwechslungen oder Fehlhandhabungen sind somit weitgehend auegeschaltet·
Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist vorgesehen, daß die Behälterwandung aus durchsichtigem Material besteht und
mindestens zwei Versttirkungssicken, die zugleich als Füllstandsmarkierungen dienen,aufweist,
vnn denen jede eine Befüllung mit einer vorgegebenen Wassermenge,
z.B. 2f5 1 und 5 1 Wasser, vorgibt, und daß der Einfüllstutzen mit größerem Innendurchmesser zur Aufnahme eines
Behältnissas mit chemischem Schädlingabekämpfungskonzentrat
auegebildet ist, dessen Inhalt zur Herstellung das erforderlichen Mischungsverhältnisses auf eine Befüllung bia zu
der einen VerstäVkungwlcke V dosiert ist, während der
Einfüllstutzen mit kleinerem Innendurchmesser zur Aufnahm?
eines Behältnisiies mit chemischem Schädllngebekämpfunge-Itonzentrat
ausgiabildet ist, dessen Inhalt auf eine BefUllung
bia zu der anderen, einer kleineren Ulasserfüllung zugeordneten
Verstcrkungsstcke dosiert ist. Hier stehen die
ruilstpndsmarkierungen in Bezug zu den Einfüllstutzen. Wird
der Behälter mit Wasser bis zur FUllstandsmarkierung z.B. für 5 1 Wasser gefüllt, so wird zur richtigen mischung das
Behältnis mit chemischem Schädlingsbekämpfungskonzantrat
benötigt, das die größeren Abmessungen hat und nur in den großen Einfüllstutzen paQt, hingegen nicht in den kleineren,
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so daß auch dadurch Fehlhandhabungen weitgehend ausgeschaltat
sind.
\7 on Vorteil kann es sein, uienn das Behältnis auf der mit der
Hülse in Berührung gelangenden Fläche Rastvorsprünge, z.B. Zähne aufweist, über die das Behältnis v/erdrehsicher in der Hülse
gehalten ist. Dadurch wird v/erhindert, daß das eingesetzte Behältnis
baim Aufschrauben der Schraubkappe sich zusammen mit dieser
relativ gegenüber der Hülse und dem Einfüllstutzen dreht. Von Vorteil kann es ferner sein, uienn der Behälter mehrere, mindestens
zuiei, durch eine Trennwand abgsteilte, völlig abgeschlossene
Kammern aufweist, die jeweils einen Anschlußstutzen mit Absperrventil zum Anschluß der Baueinheit basitztan,Beispielsweise ist
der Behälter durch eine Trennwand in zwei vorzugsweise gleichgroße Kammern unterteilt, die jeweils für sich selbständige Behälter
darstellen mit Anschlußstutzen und Absperrventil zum An-
oder gemeinsamen
schluß der Baueinheit und mit einer eigenenVverscniieuöaren Aussparung,
in der die Baueinheit aufgenommen wird. Ferner kann jeder Kammer noch eine eigene, verschließbare Aussparung zugeordnet
sein zur Aufnahma der Batterien für den Antriebsmotor.
Hierduch wird es möglich, die beiden Kammern des Behälters mit verschiedenen mischungen zu füllen und die Baueinheit je nach
Uiunech an den Anschlußatutzan der einen Kammer oder dar anderen
Kammer anzuschließen, und zwar durch einfaches Aufstecken bzw.
Lösen von Hand *
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Von Vorteil kann es ferner sein, wenn die Schraubkappe im
Inneren in radialem Abstand von dem auf den Einfüllstutzen aufschraubbaren Außenmantel einen zylindrischen Stützmantel
aufweist, dessen durch diesen umgrenzter Innenraum zur Aufnahme und Stützung des Behälhnissas mit chemischem Schädlingsbekämpfungskonzentrat
ausgebildet isc. Die Schraubkappe kann ferner zumindest im Deckelbereich aus durchsichtigem
material bestehen oder eine Durchblicköffnung aufweisen, die vorzugsweise nach außen hin dicht abgeschlossen ist, damit
von außen arkannbar ist, ob ein Behältnis in den Einfüllstutzen
eingesetzt ist oder nicht.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen einer Spritzvorrichtung
zur Bekämpfung von Pflanzenschädlingen näher erläutert. Es zeigen?
Fig. 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht der Spritzvorrichtung,
eines Behältnisses mit dem darin enthaltenen flüssigen chemischen Schädlingsbekämpfungskonzentrat,
Fig. 3 einen vergrößerten vertikalen Schnitt eines Einfüllstutzens, und zwar auf der linken
Seite vor dem und auf der rechten Seite nach dem Durchstoßen des eingesetzten
Behältnisses mit chemischem Schädlingsbekämpfung skonzen trat,
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Fig. 5 einen vertikalen Schnitt, etwa entsprechend Fig. 3, eines weiteren Aus·-
führungsbeispiels im Bereich des Einfüllstutzens
,
Fig. 6 einen schematischen vertikalem Schnitt eines weiteren Ausführungsbeispiels.
In Fig. 1 ist eine Spritzvorrichtung 10 zur Bekämpfung von
Pflanzenschädlingen gezeigt. Unter den Begriff Pflanzenschädlinge fallen Insekten, Pilze und auch Unkraut, Die Spritzvorrichtung
10 meist einen Behälter 11, vorzugsweise aus durchsichtigem Kunststoffmaterial, auf, der auf der Oberseite
einen Traggriff 12 trägt, an dem als weitere Tragvorrichtung angedeutete Tragriemen 13 lösbar befestigt sein können. Der
Behälter 11 besitzt auf seiner Außenlandung z.B. als Verstärkungssicken
ausgebildete Füllstandsmarkierungen 14 und
15 in verschiedenen Höhen, z.B. für eine Befüllung des
Behälterinneren mit einer Ulassermenge von 5 1 bzui. 2,5 1.
Dieser Ulassermenge muß zur Herstellung des zu verspritzenden flüssigen Schädlingsbekämpfungsmitteis eine bestimmte Dosis
eines chemischen Schädlingsbekämpfungskonzentrats beigemischt werden.
Auf der dem Traggriff 12 gegenüberliegenden Seite, d.h. im ,
Bodenbereich, ist der Behälter 11 mit einer Bodenaussparung
16 versehen,, die durch einen ablösbaren Deckel 17 nach außen
hin völlig abgeschlossen ist» Im Inneren der Bodenaussparung 16 ist auf einer mittels einer Mutter 18 lösbar am Behälter
gehaltenen Trägerplatte 19 eine Baueinheit befestigt, die folgende Einzelelemente aufweist; Einen elektrischen Antriebemotor
20 in Form eines Gleichstrommotors, eine an die Antriebswelle dos Antriebsmotors 20 mittels einer Schraubenfeder
22 angekuppelte Pumpe 21 und ferner ein Gehäuse mit darin enthaltener Gleichspannungsquelle 23, die entweder als
wiederaufladbare Batterie ausgeführt ist oder aber durch mehrere fflonozellen gebildet ist.
1111
· ι·
Ι.:. /β
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Im Bereich dar Bodanausspaiung 16 ist am Behälter 11 ein
Anschlußstutzen 24 angeformt, der eine sich vom freien Ende
aus kegelstumpfförmig verjüngende Einsteckbohrung 25 besitzt
und dar mit einem von Hand betätigbaren Absperrventil 26 versehen ist« Die Pumpe 21 meist einen entsprechenden, sich
auf dar Außenfläche zum freien Ende hin kegelstumpfförmig
verjüngenden Aufateckstutzen 27 mit einem O-Ring 28 als
Dichtungsring auf. Zum Anschluß dar Pumpe 21 an dan Behälter 11 uiird die Pumpe 21 mit ihrem Aufsteckatutzen 27 in den
Anschlußstutzen 24 hineingeschoben· Auf der Druckseite der Pumpe 21 ist ein Rückschlagventil 29 vorgesehen, ferner
ein Anschlußetutzen 30, an den lösbar ein biegsamer Schlauch
31 angeschlossen ist, der mit einer Handspritze 32 mit Handgriff 33 und Düse 34 am freien Ende versehen ist. Im
vorderen Bereich des Handgriffes 33 ist ein Drucktastschalter 35 angeordnet. Von der Gleichspannungsqualle 23
zweigt über einen Stecker 36 eine elektrische Speiseleitung 37, 3B ab. Die Leitung 37 führt unmittelbar z.B.über einen
Stecker 39 zum Antriebsmotor 20, während die Leitung 38
durch den Schlauch 31 bis zu einem Kontakt 40 des Drucktastschalters 35 geführt ist. An dem anderen Kontakt 41
des Drucktastschalters 35 ist die Rückleitung 42 angeschlossen, die durch den Schlauch 31 zurück bis zum Stecker 39 und
Antriebsmotor 20 geführt ist. Dar Schlauch 31 ist doppelwandig gestaltet und enthält einmal die eigentliche Flüssig- '
keitsleitung 43 und ferner einen letztere umgebenden Außenmantel
44, der die Leitungen 38 und 42 enthält und umkleidet.
Auf der Oberseite ist der Behälter 11 mit zwei Einfüllstutzen
51 und 52 mit Außengewinde versahen, auf die eine jeweils passende Schraubkappe 53 bzw. 54 aufachraubbar ist. Der
Einfüllstutzen 51 ist sowohl bezüglich des Außendurchmessers als auch bezüglich des Innendurchmessers größer gestaltet
als der andere Einfüllstutzen 52. In jeden Einfüllstutzen 51, 52 ist eine darin passende Hülse 55 bzw. 56 satt eingepaßt,
- 11 -
die mit einem oberen Randflansch am oberen Rand des jeweiligen Einfüllstutzens 51 bzui. 52 aufliegt.
Einzelheiten des Einfüllstutzens 51 mit Hülse 55 und Schraubkappe 53 sind insbesondere aus Fig. 3 ersichtlich. Jede Hülse
ist, uiie die Hülse 55 in Fig. 3, am zum Inneren des Behälters
11 maisenden Ende mit zur Mitte hin vorstehenden und zum
oberen Randflansch gerichteten, spitzen Uorsprüngen 57 v/ersehen.
Bei der Herstellung der Hülse 55 geht man von einem öfcuja topfförmigen Napf aus, dessen Boden zur Bildung der
Vorsprünge 57 mit in Fig. 4 gezeigten Ausschnitten 58 versehen uiird, so daß die Vorsprünge 57 stehen bleiben. Die
so stehen gebliebenen Bodenpartien sind dann zum oberen
Randflansch der Hülse 55 hin hochgebogen, so daß sie Dorne bilden.
In das Innere der Hülse 55 ist von der öffnung des Einfüllstutzens
51 her ein in sich völlig verschlossenes Behältnis 59 einsteckbar, das im Inneren ein chemisches Schädlingsbekämpfungskonzentrat,
beispielsweise Insekticid, Fungicid oder Herbicidyenthält. Das Behältnis 59 besteht z.B. aus
dünnem metall, Aluminiumblech, Staniol, Kunststoff oder
dgl. Beim Aufschrauben der Schraubkappe 53 auf dan Einfüllstutzen 51 uiird sodann das eingesetzte Behältnis 59 in
Richtung auf das Innere des Behälters 11 und so weit in die
Hülse55in Richtung auf die Vorsprünge 57 hineingedrückt, bis die den Vorsprüngen 57 der Hülse 55 zugewandte Behältnisuiandung
60 von den Vorsprüngen 57 aufgestoßen uiird, so daß daβ im Inneren des Behältnisses 59 enthaltene flüssige oder pulverig
Konzentrat durch die öffnung der Hülse 55 nach unten in das Innere des Behälters 11 hineinläuft oder bei Pulver durch
Schütteln hinsingeschuiemmt uiird.
In Fig. 1 ist mit gestrichalten Linien angedeutet, daß die
Gleichspannungsquelle 23 statt in der Bodenausspsrung 16
auch an der Außenseite des Behälters 11 lösbar befestigt
— 1 ■? —
sein kann, z.B. an den Tragriemen 13, In diesem Falle führt
von der Gleichsfäannungsquelle 23 zum Antriebsmotor 20 eine
in Fig. 1 mit gestrichelten Linien angedeutete Speiseleitung 61. Mit strichpunktierten Linien ist eine weitere Ausführungrform
angedeutet, bei der die Gleichspannungsquelle an einer Seitenwandung des Behälters 11 lösbar befestigt ist. Auch
hier ist die Gleichspannungsquells mit dem Antriebsmotor Über eine Speiseleitung 61 verbunden.
Die Handhabung der tragbaren Spritzvorrichtung ist wie folgt:
jf Ee uiird davon ausgegangen, daQ als zu verspritzende Flüssigkeit
eine (flange von ca. 5 1 benötigt wird. Hierzu uiird die
Schraubkappe 53 am größeren Einfüllstutzen 51 abgeschraubt
und der Behälter 11 mit Wasser gefüllt bit zur Füllstands-(
markierung 14, die die Volumenangabe 5 1 wiedergibt. Hiernach uiird ein völlig verschlossenes Behältnis 59 mit
chemischem Schädlingsbekämpfungskonzentrat in flüssiger oder pulveriger
Form, beispielsweise mit einem Insekticid, Fungicid oder Herbicid genommen, das etwa die gleiche Größe aufweist,
wie der Innendurchmesser der Hülse 55 im größeren Einfüllstutzen 51 vorgibt. Das Behältnis 59 wird so in den Einfüllstutzen
51 eingebracht, daß die Behältnisusa.^dung 60
den Vorsprüngen 57 zugewandt ist. Sodann wird die Schraubkappe 53 aufgeschraubt,
<uobei das Behältnis 59 in Richtung auf die Vorsprünge 57 verschoben wird soweit, bis die :
Behältniswandur.g 60 schließlich «/on den Vorsprüngen 57
aufgerissen und durchstoßen wird, so daß das chemische Schädlingsbekämpfungskonzentrat aus dem Behältnis 59 nach
unten in das Innere des Behälters 11 hineinfließt und sich mit dem Nasser vermischt. Nun ist im Behälter 11 eine Spritzflüssigkeit
enthalten, die das richtige Mischungsverhältnis hat. Soll diese Flüssigkeit verspritzt werdan, dann wird der
Drucktastschalter 35 am Handgriff 33 von Hand heruntergedrückt, so daß die beiden Kontakte 40 und 41 elektrisch
geschlossen werden. Der Antriebsmotor 20 läuft nun an und
treibt die Pumpe 21, die die Flüssigkeit aus dem Behälterinneren
durch die Flüssigkeitsleitung 43 zur Düse 44 drückt, aus der die Flüssigkeit in einem feinen Sprühstrahl unter
Druck austritt.
1st die im Behälter 11 enthaltene Flüssigkeit nicht völlig verspritzt und soll mit einer anderen Flüssigkeit, beispiels—
ly· «η μ I^ l-i ρ ι j· ρ λ
uieise zur Bekämpfung von Pilz/ gespritzt werden, die in
einem anderen Behälter im richtigen mischungsverhältnis vorliegt, dann wird das von außen erreichbare Absperrventil
von Hand geschlossen, der Deckel 17 im unteren Bereich des Behälters 11 abgelöjt und sodann die gesamte Trägerplatte
mit Pumpe 21, Antriebsmotor 20 und Gleichspannungsquelle
sowie zugeordnetem Schlauch 31 mit Handspritze 32 heraus-
und abgenommen und am anderen Behälter in gleicher Uieise mieder befestigt.
Soll im Behälter 11 eine zu verspritzende Flüssigkeit mit der menge von ca. 2,5 1 zur Verfügung stehen, dann wird der
Behälter 11 bis zur Füllstandsmarkierung 15 mit Wasser gefüllt und dann in den kleineren Einfüllstutzen 52 ein entsprechendes
kleineres Behältnis mit chemischem Schädlings—
bekämpfungskonzentrat in gleicher UJeise eingesetzt.
Anhand des in Fig, 5 gezeigten weiteren Ausführungsbeispiels ι
ist verdeutlicht, daß eine bereits im Gabrauch befindliche Spritzvorrichtung noch nachträglich im Bereich des EinfUllstutzens
64 entsprechend umgerüstet werden kann. Zu diesem Zweck wird in den Einfüllstutzen 64 eine Hülse 65 eingebracht,
deren Außendurchmesser D. konstant ist und deren Innendurchmesser
D7 sich danach richtet, ob ein großes Behältnis 66
mit chemischem Schädlingabekämpfungskonzentrat oder aber
ein kleinör^s Behältnis eingebracht werden soll. Wan hat
somit zweierlei Typen von Hülsan 65 zur Verfügung, die jeweils
im AuQendurchmessei D1 gleich sind, jedoch verschieden große
- 14 -
Innendurchmesser D2 besitzen und dadurch dazu geeignet sind,
entweder ein größeres Behältnis 66 mit chemischem Konzentrat oder aber sin kleineres entsprechendes Behältnis aufzunehmen.
Die Gestaltung der Hülse 65 im unteren Bereich zur Bildung der Vorsprünge kann derjenigen gemäß dem vorhergehenden Ausführungsbeispial
entsprechen. Zur Bildung der Uorsprünge gibt es jedoch die verschiedensten Varianten, die alle im
Bereich der Erfindung liegen.
In Fig. 3 ist mit gestrichelten Linien gezeigt, daß die Schraubkappe
53 im Inneren im radialen Abstand von dem Außenmantel, der auf den Einfüllstutzen 51 aufschraubbar ist, einen zylindrischen
Stützmantel 62 aufweist. Der von dem Stützmantel 62 umgrenzte Innenraum dient einmal zur Aufnahme des Behältnisses 59,
vor allem aber auch zur Stützung des Behältnisses dann, wenn das Behältnis 59 in Richtung auf die Vorsprünge 57 gedrückt uiird.
In Fig. 2 ist mit gestrichelten Linien angedeutet, daß das Behältnis 59 auf dar mit der Hülse 55 in Berührung gelangenden
Fläche, und zwar im Randbereich, Rastvorsprünge in Form von
Zähnen 67 aufweist, über die das Behältnis 59 verdrehsicher
in der Hülse 55 gehalten werden kann, da dia radial nach auQsn
gerichteten Zähne 67 des Behältnisses 59 sich an der Innentvandung
der Hülse 55 festkrailen. Die Zähne 67 können auch
an anderer Stelle des Behältnisses 59 vorgesehen sein, und ;zuiar
immer dort, u»a uas Behältnis 59 mit der Hülse 55 in Berührung
gelant. Dia Zähne 67 verhindern, daß sich beim Aufschrauben der Schraubkappe 53 das Behältnis 59 gegenüber der Hülse 55
dreht,
Die Pumpe 21 kann am Antriebsmotor 20 angeflanscht sein,
sodaß beide zusammen ein einziges Bauteil bilden, des leicht auf den Anschlüßstutzen 24 aufgesteckt werden kann.
7411*4«-
- 15 -
Bei dam in Fig. 6 gezeigten weiteren Ausführungabeispiel meist
der Behälter 11 zwei durch eine Trennwand 69 abgeteilte und in sich völlig abgeschlossene Kammern 70 u.71 auf, die jeweils
einen Anschlußstutzen '24 mit Absperrventil 26 zum .Anschluß
der Baueinheit, bestehend aus Antriebsmotor 20 und Pumpe 21 ,
besitzen. Jede Kammer 70, 71 ist mit einem besonderen Einfüllstutzen 68 vorsehen und meist ferner jeweils eine besondere,
in einer Aussparung 72 bzw. 73 unterzubringende Gleichspannungsquelle
23 auf. Die Gestaltung der Einfüllstutzen 68 kann genauso wie bei den vorhergehenden Ausführungsbeispielen gewählt
sein. Das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 6 macht, es möglich, in jede der Kammern 70, 71 eine besondere mischung,, beispielsweise
ein Insekticid einerseits und ein Fungicid andererseits
einzufüllen und die Baueinheit, bestehend aus Antriebsmotor 20 mit Pumpe 21 t jeweils an die Kammer 7G oder 71 anzuschließen,
deren Inhalt gerade verspritzt weiden soll. Der Anschluß erfolgt dadurch, daß der Antriebsmotor 20 mit Pumpe 21 mit dem Aufsteckstutzen
,27 in den jeweiligen Anschlußstutzen 24 der Kammer 70 oder 71 eingesteckt wird. Das Absperrventil 26
derjenigen Kammer, an die die Antriebseinheit nicht angeschlossen ist, ist dabei geschlossen. Ist der- Spritzvorgang der in einsr
Kammer, beispielsweise in der Kammer 70 , enthaltenen flüssigen Mischung abgeschlossen, und soll nun die in dar anderen Kammer,
beispielsweise in der Kammer 71 , enthaltene mischung versprüht werden, dann wird der Antriebsmotor 20 mit Pumpe 21 vom Anschlußstutzen
24 nach Schließen des Absperrventiles 26 abge- !
zogen und auf den Anschlußetutzen der anderen Kammer 71 aufgesteckt,
so daß nach Öffnen des zugehörigen Absperrventiles 26 dann der Inhalt der Kammer 71 versprüht werden kann. Die
in den beiden Aussparungen 72 und 73 enthaltene Gleichspannungs
| quelle 23 | ■ | ist | gemeinsam zur Speisung | des | Antriebsmotor | 20 |
| vorgesehen | • | |||||
| 74tWtt-*HH | ||||||
Claims (1)
- Patentanwälte *' · · · ·
Kehl a D-7300 Essiingen 'Dlpl.-Mg. Wartmut Kehl Kratzseh MUlbergerstr. 65 Dipl.-Ing. Volkhard Kratzach Telefon Stuttgart 0711 - 35 99 92 Deutsche Bank Essiingen 210906 cable «kehlpatent» esslingenneckar Postscheckamt Stuttgart 10004-701 Chase Manhattan Bank New York Erich Wunsch Antualtsakte 1748 - ASchiuieberdingen 14. ITlai 1974Schutzansprüche1. Spritzvorrichtung zur Bekämpfung von Pflanzenschädlingen, mit mindestens einem Behälter zur Aufnahme der zu verspritzenden, aus einer Mischung aus Wasser und einem chemischen Schädlingsbekämpfungskonzentrat bestehenden Flüssigkeit, mit einer über einen Schlauch an den Behälter angeschlossenen Handspritze und mit einer von einem elektrischen Antriebs-· motor, der an eine Spannungsquelle angeschlossen ist, angetriebenen Pumpe, über die die Flüssigkeit mit Druck der Handspritze zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (20) mit der Pumpe (21) zu einer auswechselbaren Baueinheit vereinigt sind, d.ie in einer vorzugsweise verschließbaren Aussparung (16), vorzugsweise Bodenaussparung,des Behälters (11) lösbar gehalten ist.2. Spritzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Behälter (11) im Bereich der Aussparung (16) ein mit einem Absperrventil (26) versehener Anschlußstutzen (24) befestigt, bei aus Kunststoff bestehendem Behälter (11) vorzugsweise angeformt, ist74ti44e-7.1t 7*- 17 -und daß die Pumpe (21) einen vorzugsweise mit Biuem Dichtring (28) versehenen Aufstecksiitzen (27) aufweist, der auf den Anschrlußstijtzsn (24) aufsteckbar, vorzugsweise in diesen einsteckbar,ist.3. Spritzvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß der Anschlußstutzen (24) eine sich vom freien Ende aus kegelstumpffcrmig verjüngende Einsteckbohrung (25) besitzt und dar Aufstecketutzen (27) sich zum freien Ende kegelstumpf förmig verj-'ingt.4. Spritzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 3 ,f. dadurch gekennzeichnet, daß alsSpannungsquelle für den Antriebsmotor (20) eine Gleich-Spannungsquelle (23) in Farm von vorzugsweise wieder-;. aufladbaren Batterien vorgesehen ist und daß in der"· Speiseleitung (37, 38, 42) zum Antriebsmotor (20) einDrucktastschalter (35, 40, 41) sitzt, der am Handgriff (33) der Handspritze (32) angeordnet ist und nur bei anstehendem Tastendruck die Speiseleitung (38, 42) elektrisch schließt.5. Spritzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzsichnet, daß der zur Handspritze (32) führende Schlauch (31) einen die zu>Ti Drucktastschaltar (35) führende Leitung (38, 42) enthaltenden und umkleidenden Außenmantel (44) aufweist.6. Spritzvorrichtung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Batterien an der Trägerplatte (19) gehalten und Bestandteil der Baueinheit sind.7. Spritzvorrichtung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Batterien lösbar741WAS-7.HT*18 -an der Außenwand oder einer Tragvorrichtung (13) des Behälters (11) gehalten sind.B. Spritzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 7, wobei der Behälter mindestens einen Einfüllstutzen für das Wasser und das Schädlingsbekämpfungskonzentrat aufweist, desr mittels einer Schraubkappe verschließbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß in dan Einfüllstutzen (51, 52) eine Hülse (55, 56) vorzugsweise satt eingepaßt ist, die mit einem Randflansch am oberen Rand des Einfüllstutzens aufliegt, daß die Hülse (55, 56) am zum Behklterinneren weisenden Ende zur mitte hin vorstehende und zum Randflansch gerichtete Vorsprünge (57) aufweist und daß in das Innere der Hülse (55, 56) von derÖffnung des Einfüllstutzans (51, 52) her ein verschlossenes,/Pulver- oder ein chemischas Schädlingsbekämpfungskonzentrat in/flüssiger Form enthaltendes Behältnis (59) einsteckbar ist, das durch Aufschrauben der Schraubkappe (53'bzw. 54) auf den Einfüllstutzen (51 bzw. 52) in Richtung auf das Bshältsrinnare in die Hülse (55 bzw. 56) soweit hineindrückbar ist, bis die den Vorsprüngen (57) der Hülse zugewandte Behältniswandung (60) von den Vorsprüngen (57) zur Freigabe des Schädlingsbekämpfungskonzentrats aufgestoßen wird.9. Spritzvorrichtung nach Anspruch B, dadurch gekennzeichnet , daß die Hülse (55) aua einem etwa topfförmigen Napf besteht, dessen Boden zur Bildung der Vorsprünge (57) Ein- und/oder Ausschnitte und zur Hülsenmitte und zum Randflansch hin hochgebogene, etwa dornartige Bodenpartien (57) aufweist.10. Spritzvorrichtung nach Anspruch θ oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (11) zwei in Abstand angeordnete Einfüllstutzen (51 und 52) mit unterschiedlichen Innendurchmessern und vorzugsweise auch- 19 -unterschiedlichen AuSendurchmessern aufweist, von denen jeder (Q zur Aufnahme entsprechend großer Behältnisse ( 59 ) mit chemischem Schädlingsbekämpfungskonzentrat in Pulver oder flüssiger Form ausgebildet ist«11. Spritzvorrichtung nach einem der Ansprüche B - 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Behältnis ( 59 ) auf der mit der Hülse (55, 56) in Berührung gelangenden Fläche Rastvorsprünge, z.B. Zähne» aufweist, über die das Behältnis (59) verdrehsicher in der Hülse (55, 56) gehalten ist»12· Spritzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-11, dadurch C. ( gekennzeichnet, daß die Behälterwandung aus durchsichtigem material besteht und mindestens zuiöi Verstärkungssicken, die zu gleich als Füllstandsmarkierunaen OA1)A) dienen »aufweist, von denen jede eine BefUllung πι einer vorgegebenen lUassermen^e, z.B. mit 2,5 und 5 1 Wasser, vorgibt, und daß der Einfüllstutzen (51) mit größerem Innendurchmesser zur Aufnahme eines Behältnisses (59) mit chemischem Schädlingsbekämpfungskonzentrat ausgebildet ist, dessen Inhalt zur Herstellung des erforderlichen Mischungsverhältnisses auf eine Befüllung bis zu der sinsn * Verstärkung«! eke ._ . -dosiert ist, während der Einfüllstutzen (52) mit kleinerem Innendurchmesser zur Aufnahme eines Behältnisses mit chemischem Schädlingsbekämpfungskonzentrat ausgebildet ist, dessen Inhalt f euf eine Befüllung bis zu der anderen, einer kleineren Wasser-füllung zugeordneten Verstärkungssicke dosiert hfr, - ., .• ■ ■ ■·'...-13. Spritzvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 - 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiraubkappe (§3) im Inneren in radialem Abstand von dem auf den Einfüllstutzen (51) aufschraubbaran Außenmantel einen zylindrischen Stützmantel (62) aufuiei&t, dessan durch diesen umgrenzter Innanraum zur Aufnahme und Stützung des Behältnisses (59) mit chemischem Schädlingsbekämpfuncjskonzentrat ausgebildet ist.14. Spritzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 13, d β durch gekennzeichnet, daß die Pumpe (21) am Antriebsmotor (20) angeflanscht ist.15. Spritzvorrichtung nach einem der Ansprüche Il - 14, d a durch gekennzeichnet, daß der Behälter (11) mehrere, mindestens zwei, durch eine Trennwand (69) abgeteilte, völlig abgeschlossene Kammern (70,71) aufweist, die jeweils einen Anschlußstutzen (24) mit Absperrventil (26) zum Anschluß der Baueinheit (20, 21) besitzen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7418448U true DE7418448U (de) | 1974-11-07 |
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| DE7418448U Expired DE7418448U (de) | Spritzvorrichtung zur Bekämpfung von Pflanzenschädlingen |
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