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DE740908C - Vorrichtung zum selbsttaetigen Stillsetzen der Messwalze einer Stofflaengenmessmaschine - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttaetigen Stillsetzen der Messwalze einer Stofflaengenmessmaschine

Info

Publication number
DE740908C
DE740908C DEK152040D DEK0152040D DE740908C DE 740908 C DE740908 C DE 740908C DE K152040 D DEK152040 D DE K152040D DE K0152040 D DEK0152040 D DE K0152040D DE 740908 C DE740908 C DE 740908C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
measuring
roller
brake disc
axis
measuring roller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK152040D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Kleidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WILHELM KLEIDT
Original Assignee
WILHELM KLEIDT
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WILHELM KLEIDT filed Critical WILHELM KLEIDT
Priority to DEK152040D priority Critical patent/DE740908C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE740908C publication Critical patent/DE740908C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/02Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring length, width or thickness
    • G01B5/04Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring length, width or thickness specially adapted for measuring length or width of objects while moving
    • G01B5/043Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring length, width or thickness specially adapted for measuring length or width of objects while moving for measuring length

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum selbsttätigen Stillsetzen der Meßwalze einer Stofflängenmeßmaschine Die Erlindung betrifft eine Vorrichtung zum selbsttätigen Stillsetzen der Meßwalze einer Stofflängenmeßmaschine, die mit einem Stofftaster und einer Bremsscheibe ausgerüstet ist. Bei solchen Vorrichtungen läuft der Stoff über die Meßwalze oder Meßräder, die mit einer Zähl- und gegebenenfalls einer Anzeigevorrichtung versehen sind. Diese Mittel müßten beim Durchlaufen des Stoffendes mit großer Geschwindigkeit sofort zum Halten gebracht werden, um ein einwandfreies Meßergebnis zu erzielen.
  • Es sind bereits Längenmeßvorrichtungen für Gewebebahnen bekannt, bei denen durch schwenkbare Fühlhebel beim Verschwenken mittels Hebel und Zwischengestänge durch eine auf der Achse der Meßwalze befindliche Kupplung das Zählwerk der Meßmaschine ausgerückt wird. Auch sind Längenmeßvorrichtungen bekannt, bei denen eine Fühlwalze nach Ablaufen des Stoffendes sich seit und auf die Bremshebel fällt, wodurch mittels Bremsringe und Bremsbacken die Meßwalze angehalten wird. Diese mechanischen Vorrichtungen zum Abstellen der Meßwalze haben den Nachteil, daß das Stillsetzen der Meßwalze oft nicht augenblicklich beim Durchgang des Webstoffendes erfolgt und daß daher das Meßergebnis auf der Zählscheibe oft nicht genau mit der wirklichen Länge des Gewebes übereinstimmt.
  • Es ist außerdem eine Vorrichtung zum selbsttätigen Stillsetzen der Meßwalze einer Stofflängenmeßmaschine bekannt, die mit einem Stofftaster, also einem während des Meßvorganges am Meßgut anliegenden Tasthebel, einer Bremsscheibe und einer auf einer parallel zur Meßwalzenachse angeordneten -Achse befestigten Exzenterscheibe, die gegen die Bremsscheibe der Meßwalze von unten her unter Federwirkung anschlägt und so als Klemmrolle wirkt, sobald das Ende der gemessenen Stoffbahn am Fühlende des Stofftasters vorbeigelaufen ist, ausgerüstet ist. Die Bremsflächen an der Exzenterscheibe sind dabei ungerauht und keilförmig ausgebildet, und die Bremsscheibe ist mit einer Keilnut versehen, der Stofftaster ist an der Exzenterscheibe, also in unveränderlicher Winkellage gegenüber deren Exzentrizität, befestigt.
  • Die Erfindung besteht demgegenüber zunächst darin, daß bei einer im übrigen gemäß der unmittelbar vorstehend genannten vorbekannten Bauart ausgebildeten Vorrichtung auf der parallel zur Meßwalzenachse angeordneten Achse ein unter Gewichtsbelastung stehender zweiarmiger Kipphebel gelagert ist, dessen freies Ende eine gegenüber der Bremsscheibe einstellbare geraubte Klemmrolle trägt und der Tasthebel auf der auch den Kipphebel tragenden Achse sitzt. Diese Vorrichtung ermöglicht es, die Meßwalze beim Ablauf der Stoffbahn volp Tasthebelende erheblich rascher stillzusetzen als bei sämtlichen vorbekannten Vorrichtungen und so die Meßgenauigkeit wesentlich zu erhöhen. Die Raschheit des Stillsetzens ergibt sich zunächst schon aus der Einstellbarkeit der Klemmrolle gegenüber der Bremsscheibe, welche es erlaubt, den zwecks Einfallens in Bremsstellung von der Klemmrolle zu beschreibenden Weg äußerst klein zu halten, weil infolge der Einstellbarkeit der Klemmrolle gegenüber der Bremsscheibe von der beim Fehlen einer solchen Einstellbarkeit zur Vermeidung ungewollten Eintritts einer Bremsung nötigen Toleranz abgesehen werden kann. Überdies ergibt diese Einstellbarkeit der Klemmrolle gegenüber der Bremsscheibe den denkbar kleinsten Abstand der Klemmrolle von der Bremsscheibe während des Messens auch bei Verwendung der Vorrichtung für verschiedene Meßgüter vom dünnsten und nachgiebigsten, wie z. B. Gaze, bis zum dicksten und steifsten, wie z. B. Teppicgewebe; führt man nämlich bei der zuletztgenannten vorbelKannten Bauart das Aggregat Exzenterscheibe-Tasthebel derart aus, daß beim Messen des lockersten,- also leichtest nachgiebigen Meß -guts die Exzenterscheibe von der Bremsscheibe den für die Vermeidung ungewollten Bremsens nötigen Kleinabstand hat, so wird dieser Abstand wesentlich größer beim Messen weniger nachgiebigen Meßguts, weil dieses das Tasthebelfühlende weiter nach unten drückt. Die erfindungsgemäße Einstellbarkeit der Klemmrolle gegenüber der Bremsscheibe dagegen erlaubt es bei jedem Übergang von einem Meßgut zum anderen, den zulässigen Kleinstabstand der Klemmrolle von der Bremsscheibe leicht und rasch einzustellen. Auch die Anordnung der Klemmrolle am freien Ende eines zweiarmigen Kipphebels, welche Anordnung zwangsläufig eine Klemmrolle von verhältnismäßig kleinem Durchmesser ergibt, begünstigt das rasche Anhalten der Meßwalze, weil beim Hineinziehen der Klemmrolle in den Weg des Bremsscheibenumfangs die EClemmrolle infolge ihrer kleinen Druckfläche den Werkstoff der Bremsscheibe elastisch etwas deformiert und so noch einen die Wirkung der Reihung übersteigenden Widerstand gegen die Messung fälschendes Weiterlaufen der MeSwa] ze schafft. Im gleichen Sinn wirkt auch eine L'auhung der Kiemmrolle. Auch eine Gewichtsbclastung des Kipphebels wirkt hinsichtlich der Raschheit des Stillsetzens der SIeliwalze günstig, weil eine Gewichtsbelastung derart angeordnet sein kann, daß während des Einschwingens der Klenimrolle in K] emmiage keine wesentliche Verminderung des Einschwingkraftmoments oder sogar eine Erhöhung desselben stattfindet, während hei Belastung durch Feder stets während des Einschwinbens der Klemmrolle in Klemmstellung eine Abnahme der Federzugkraft stattfindet.
  • Außerdem erlaubt eine Gewichtsbelastung ciii stetige Veränderung der Kraftwirkung im Gegensatz zu Federn, bei welchen eine Veränderung, selbst wenn man eine Auswechselung der Feder zu diesem Zweck vornimmt, nur sprungweise und in erheblich umständlicherer Art vorgenommen werden kann. Eine Veränderlichkeit der auf das Einschwingen der Klemmrolle in Bremslage hinwirkenden Kraft aber ist günstig. um bei jedem Meßgut diese Kraft so bemessen zu können, daß das Meßgut durch das Stofftasterfühlende nicht beschädigt und die Klemmrolle beim Messen nicht ungewollt nahe an die Bremsscheibe gebracht und auf den Klemmrollentraghebel doch die unter Berücksichtigung dieser zum stünde größtzulässige Kraft ausgeübt wird.
  • Endlich begünstigt auch die Befestigung des Tasthebels auf der Kipphebelachse die Raschheit des Stillsetzens der Meßwalze, weil dann auch der Tasthebel gegenüber dem zweiarmigen Kipphebel im Winkelsinn verstellbar und dadurch stets ein ein sofortiges sicheres Festklemmen bei Berührung zwischen Klemmrolle und Bremsscheibe ergebender stumpfer Winkel der Radien von Kipphcbeischwing. achse und Brcmsschcibcnachse nach der Berührungsstelle zwischen Klemmrolle und Bremsscheibe herstellbar sein kann.
  • Vorteilhaft dient dann noch zum Feststellen des Tasthebels bei Beginn des Messens ein Sperrhebel, der in eine Rast der Nahe des Kipphelbels greift.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung gemäß der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. I eine Seitenansicht und Abb. 2 eine draufsict.
  • Die Bremsscheibe 1 ist auf der Achse 2 der Meßwalze 20 angebracht. Über die Meßwalze läuft der zu messende Stoff 3. Gegen die Bremsscheibe 1 ist von unten her ein unter Gewichtsbelastung 12 stehender zweiarmiger Kipphebel I9, I3 schwingbar, der auf der parallel zur Meßwalzenachsc 2 angeordneten Achse 5 verstellbar gelagert ist. Auf derselben Achse ist auch der Rast oder Fühlhcbcl 4 befestigt, ferner eine geteilte Nahe 6, 6', in der die verstellbare Gabel 7 mit der gerauhten Klemmrolle 8 zur Bremsscheibe I entsprechend eingestellt werden dann. Diese Einstellung erfolgt derart, daß während des Meßvorganges die Klemmrolle 8 sich in geringer Entfernung von der mit Leder belegten Bremsscheibe 1 befindet. Die Gabel 7 ist an ihrem Schaft mit einem Feingewinde 9 versehen, so daß mit den Muttern 10, 11 die Klemmrolle 8 genau eingeregelt und möglichst nahe an die Bremsscheibe 1 angestellt werden kann.
  • Sobald bei dem Meßvorgang das Stoffende 3 den Fühlhehel 4 überschreitet, wird dieser durch das auf der Achse an dem Kipphebel I3 angeordnete Stellgewicht 12 ausgeschwenkt, wobei die wie ein Kniegelenk zwischen den Achsen 2 und 5 wirkende Klemmrolle 8 gegen die Bremsscheibe I drückt und durch die sich drehende Bremsscheibe I augenblicklich festgeklemmt und stillgesetzt und damit auch die Meßwalze 20 sofort angehalten wird. Das Stellgewicht 12 läßt sich auf dem Hebel 13 verschieben und feststellen.
  • Um diese Bremsvorrichtung außer Wirkung zu setzen, ist am Maschinenrahmen 14 ein Sperrhebel 15 angelenkt, dessen Nase 16 in eine Rast 17 der Nabe I8 des Kipphebels I9, I3 eingelegt wird, so daß die Achse 5 gegen Drehung gesperrt ist. Diese Sperrung ist unter Umständen nötig, wenn eine neue Stoffbahn in die Maschine zum Messen eingezogen wird. Dler Gewichtshebel I3 ist mit seiner Nabe I8 auf der Achse 5 befestigt, so daß der gleichfalls auf dieser Achse angeordnete Fühlhebel 4 bei Beginn des Messens erst dann in Tätigkeit tritt, wenn der Sperrhebel 1 5 mit der Hand aus seiner Sperrstellung ausgelöst wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE : I. Vorrichtung zum selbsttätigen Stillsetzen der Meßwalze einer Stofflängenmeßmaschine, die mit einem Stofftaster, ein, er Bremsscheibe und einer auf einer parallel zur Meßwalzenachse' angeordneten Achse gelagerten Klemmrolle, die gegen die Bremsscheibe der Meßwalze von unten her anschlägt, sobald das Ende der gemessenen Stoffbahn am Fühlende des Tastiiebels vorbeigelaufen ist, ausgerüstet ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf der parallel zur Meßwalzcnachse (2) angeordneten Achse (5) ein unter Gewichtsbelastung (IZ) stehender zweilarmiger Kipphebel (I 9, 13) gelagert ist, dessen freies Ende eine gegenüber der Bremsscheibe einstellbare gerauhte Klemmrolle (8) trägt, und der Tasthebel (4) auf der Kipphebelachse (5) sitzt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Feststellen des Tasthebels 94) bei Beginn der Messung ein Sperrhebel (I5) dient der in eine Rast (17) der Nabe (18) des Kipphebels (19, 13) greift.
    Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschrift Nr. 398 582 665 473; amerikanische Patentschrift ... Nr. 526 275, 871 848 ; britische Patentschrift Nr. 187 041, 622 vom Jahre I894.
DEK152040D 1938-10-08 1938-10-08 Vorrichtung zum selbsttaetigen Stillsetzen der Messwalze einer Stofflaengenmessmaschine Expired DE740908C (de)

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DEK152040D DE740908C (de) 1938-10-08 1938-10-08 Vorrichtung zum selbsttaetigen Stillsetzen der Messwalze einer Stofflaengenmessmaschine

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DEK152040D DE740908C (de) 1938-10-08 1938-10-08 Vorrichtung zum selbsttaetigen Stillsetzen der Messwalze einer Stofflaengenmessmaschine

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Publication Number Publication Date
DE740908C true DE740908C (de) 1943-10-30

Family

ID=7252523

Family Applications (1)

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DEK152040D Expired DE740908C (de) 1938-10-08 1938-10-08 Vorrichtung zum selbsttaetigen Stillsetzen der Messwalze einer Stofflaengenmessmaschine

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DE (1) DE740908C (de)

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US526275A (en) * 1894-09-18 watson
GB189400622A (en) * 1894-01-11 1894-11-17 Caroline Cooper Improvements in Machines for Lapping, Rolling, and Measuring Textile Fabrics.
US871848A (en) * 1907-01-05 1907-11-26 John E Windle Unwinding-machine.
GB187041A (en) * 1921-07-21 1922-10-19 George Bertram Holdsworth Improvements in machines for winding lengths of material into rolls
DE398582C (de) * 1923-09-14 1924-07-15 Richard Beutner Gewebemessmaschine
DE665473C (de) * 1938-09-26 Rudolf Horn Vorrichtung zum Laengenmessen von Textilstoffbahnen

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