DE7408165U - Schraubenband mit einer elastischen Tragbandanordnung - Google Patents
Schraubenband mit einer elastischen TragbandanordnungInfo
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Hallstahammar, Schweden
Befestigungsini ttelpackungen, die aus einem länglichen Band bestehen, das mit einer Vielzahl von im gleichen Abstand
verteilten Befestigungsmitteln versehen ist, sind seit laingem
bekannt.
Eine solcher Befestigungsmittelpackungen, wie sie in der US-PS 2 771 610 beschrieben ist, besitzt ein längliches
Band, das längs seines einen Seitenrandes umgefaltet ist, wobei sich der umgefaltete Abschnitt auf der Oberseite des Bandes
befindet und sich über einen Teil des Tragbandes in Richtung
auf das gegenüberliegende Ende des Bandes erstreckt, sowie
Scho/12
Deutsche Bank (München) Kto. 51/61 070 Dresdner Bank (München) Kto. 3939 844 Postscheck (München) Kto. 670 43-804
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Befestigungsmittel mit Schäften, die sich im gleichmäßigen Abstand durch den Abschnitt des Bandes erstrecken, der nicht von
dem umgefalteten Abschnitt überdeckt ist. Die Befestigungsmittel besitzen Köpfe, die gegen die Oberseite des Bandes und gegen jenen Abschnitt gesetzt sind, der nicht von dem umgefalteten Abschnitt bedeckt ist. Das Band ist an seitlich gerichteten Linien geschwächt, die von jedem Schaft zu dem Rand des
Bandes verlaufen, der nicht umgefaltet worden ist.
Befestigungsmittelpackungen der eben beschriebenen Art haben den Nachteil, daß das Band seitlich von dem Befestigungsmittel weggezogen werden muß, nachdem dös Befestigungsmittel
durch einen leichten Hammerschlag eingesetzt worden ist. Aus
diesen und anderen Gründen kann eine Befestigungsmittelpackung der eben besprochenen Art nicht in der Befestigungsmittel-Befestigungseinrichtung verwendet werden.
Eine jweitere Art von Befestigungsmittelpackungen ist
in der GB-PS 1 284 035 beschrieben. In diesem Fall werden Schrauben in Abständen durch eine Doppeilage aus einem flexiblen
Streifen oder einer Bahn gedrückt, die vorteilhaft die gleiche geringe Dicke haben und ohne weiteres von den Schrauben durchbohrt werden können. Bei diesem doppellagigen Streifen mit den
eingesetzten Schrauben ist jede Schraube in unmittelbarer Nähe des Kopfes von zwei konzentrischen Bunden umgeben, die jeweils
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cHirch die zwei Streifenlagen gebildet werden und die auf den
Schraubenschaft einen Griff ausüben, so daß die Schraube in dem Streifen festgehalten wird, tin sicherer üriff wird ins- |
besondere mit einem verjüngten Schraubenschaft erzielt und es wurde in der Beschreibung ausdrücklich darauf hingewiesen,
daß ein Gewinde keine wesentliche Rolle in der Erzielung eines sicheren Griffs spielt, sofern der Schraubenschaft ein Gewinde
besitzt.
Die eben beschriebene Schraubenpackung ist nicht für Verwendung in einer Schraubenfestigungseinrichtung vorgesehen;
tatsächlich kann sie in einer derartigen Einrichtung nicht verwendet werden, und zwar aus de.ii einfachen Grunde, daß die konzentrischen
Bunde, die die Schraubenschäfte mit Reibgriff erfassen, durch den Schraubenkopf beim Eindrehen der Schraube von
dem Streifen weggerissen werden können und an dem Schraubenschaft haften bleiben, so daß zwischen der Unterseite der Schraube und dem Werkstück festgeklemmte unansehnliche Streifenreste
verbleiben.
Eine weitere Art von Befestigungsmitteln, insbesondere
für verhältnismäßig kurze Schrauben, besteht aus einem ziemlich dicken Band aus Pappe oder Plastik, das seitlich offene Schlitze
oder öffnungen besitzt, in die die Schrauben seitlich so eingesetzt
werden, daß sich deren Schäfte durch das Tragband erstrecken. Befestigungsmittelpackungen dieser Art haben einige
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Vorteile, aber auch bestimmte Nachteile, unter anderem den Nachteil, daß die Schrauben manchmal in unbefriedigender Weise
in dem Band gehalten werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Nachteile der Befestigungsmittelpackungen
der zuvorerwähnten und anderer bekannter Arten zu beseitigen und eine Packung zu schaffen, die
einfach, leicht herzustellen und billig ist und auf Grund ihrer Beschaffenheit ohne weiteres in manuell oder automatisch
betriebenen Schraubenbefestigungseinrichtungen verwendet werden kann.
Erfindungsgemäß besitzt die Befestigungsmittelpackung ein Tragband, das in gleichmäßigen Abständen durchgehende
Löcher hat; jedes von ihnen nimmt von einer Seite des Bandes aus eine mit einem Kopf und einem Gewindeschaft versehene Schraube
auf, wobei die Unterseite des Schraubenkopfes auf der einen Seite des Bandes aufliegt; die Löcher sind in Bezug auf die Abmessung
der Schraubenschäfte so ausgeführt und bemessen, daß
beim Einführen der Schraubenschäfte in die Löcher die Lochränder des Bandes so verformt werden, daß sie eine oder mehrere
Lippen bilden, die in das Gewinde der Schraubenschäfte eingreifen, um die Schraube in dem Loch sicher festzuhalten, wobei
die Unterseite des Kopfes fest gegen die eine Seite des Bandes anliegt.
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Vorzugsweise sind die Lochränder radial geschlitzt,
so daß deren Verformung zu Schraubenhaltezungen erleichtert
wird. Bei einer Ausführungsform der Erfindung haben die Radial schlitze eine derartige Länge, daß verhältnismäßig lange Lippen gebildet werden können, die ausweichen und eine Öffnung
für den Durchgang des Schraubenkopfes liefern, wenn die Schrau be eingedreht wird. In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind die Enden der Schlitze, die radial zu den Löchern und in Längsrichtung des Bandes verlaufen, so dicht angeordnet daß das Band in zwei geteilte Bandabschnitte aufgespaltet wird wenn die Schraube eingedreht wird.
so daß deren Verformung zu Schraubenhaltezungen erleichtert
wird. Bei einer Ausführungsform der Erfindung haben die Radial schlitze eine derartige Länge, daß verhältnismäßig lange Lippen gebildet werden können, die ausweichen und eine Öffnung
für den Durchgang des Schraubenkopfes liefern, wenn die Schrau be eingedreht wird. In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind die Enden der Schlitze, die radial zu den Löchern und in Längsrichtung des Bandes verlaufen, so dicht angeordnet daß das Band in zwei geteilte Bandabschnitte aufgespaltet wird wenn die Schraube eingedreht wird.
Die Erfindung wird im folgenden anhand schematischer
Zeichnungen an mehreren Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Zeichnungen an mehreren Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt graphisch in Seitenansicht einen Abschnit eine erfindungsgemäßen Befestigungsmittelpackun
Fig. 2 zeigt die Befestigungsraittelpackung der Fig. 2
in der Draufsicht;
in der Draufsicht;
Fig. 3 zeigt graphisch in Seitenansicht einen Abschnit einer zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Befestigungsmittelpackung; und
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Fig. 4 zeigt die Befestigungsmittelpackung der Fig. 3 in der Draufsicht.
In der in den Figuren 1 und 2 veranschaulichten Ausführungsform der Erfindung bestehen die Befestigungsmittel aus
verhältnismäßig kurzen Schrauben 10, wie beispielsweise selbstschneidende Schraubenfür Blechmaterial, die in dem gezeigten
Beispiel einen abgerundeten Kopf 11 mit einer Aussparung 12 zum
Drehen der Schraube haben, sowie einen zugespitzten, «it einem Gewinde versehenen Schaft 13.
Die Schrauben 10 werden im gleichen gegenseitigen Abstand auf einem Tragband 14 getragen, wobei die Schraubenschäfte
sich durch das Tragband erstrecken.und die Schraubenköpfe mit ihren Unterseiten auf der Oberseite des Bandes 14 aufliegen. Wie
aus Fig. 2 ersichtlich, ist das Band im gleichmäßigen Abstand mit Löchern 15 versehen, deren Durchmesser etwas geringer ist als
der des unmittelbar an der Unterseite des Schraubenkopfes gemessenen Schraubenschaftes. Wie deutlich aus Fig. 2 ersichtlich,
besitzen die Löcher 15 Schlitze, die sich von den Löchern aus radial erstrecken, wie z.B. Schlitz 16, wobei zwischen den
Schlitzen Zungen bzw. Lippen gebildet sind, beispielsweise Lippe 17.
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Bei Betrachtung der Fig. 1 erkennt man, daß beim Anbringen
der Schrauben 10 an das Band 14 unter Einstecken der Schraubenschäfte 15 in die Löcher 15 die Lippen schwach abwärts
gebogen werden, wobei sie mit den Schraubenschäften 13 in Reibungsberührung
kommen, so daß die Schrauben 10 gegen Herausfallen aus dem Band 14 festgehalten werden. Es sei hervorgehoben»
daß beim Abwärts- und Einwärtsbiegen der Lippen 17 die innersten Enden der Lippen mit dem Gewinde der Schrauben in Eingriff
kommen, und zwar in einer sehr vorteilhaften Weise, in ler die Schrauben zwangsläufig auf ihrem Platz festgehalten werden.
Das linke Ende der Fig. 1 zeigt die Schraube bei ihrer Anwendung. Man sieht, daß die Schraube mittels des Endes 18
einer geeigneten Schraubenbefestigungseinrich^ung durch das
Tragband 14 gedruckt wird. Um zu verhindern, daß der Rand der Unterseite der Schraube lose Abschnitte aus dem Tragband herausreißt,
müssen die radial liegenden Schlitze eine geeignete Länge haben, so daß sich die Lippen 17 seitlich abbiegen können
und ohne weiteres einen Durchgang des Schraubenkopfes ermöglichen.
Die in den Figuren 3 und 4 gefcigte Ausführungsform der
Befestigungsmittelpackung ist der zuvor beschriebenen sehr ähnlich,
mit der Ausnahme, daß in dieser zweiten Ausführungsform die Schrauben 1OA hexagonale Köpfe 11A besitzen und mit einer
geeigneten Unterlegscheibe 19 verseilen sind. In dieser zweiten
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Ausführungsform stehen jedoch die Enden der in Längsrichtung das Tragbands verlaufenden radialen Schlitze benachbarter
Löcher 15 verhältnismäßig dicht, nämlich in einer Weise, daß sie Schwachstellen bilden, so daß sich das Tragband ohne weiteres
in zwei getrennte Bandabschnitte aufspaltet, beispielsweise in die Abschnitte 14A und 14B, wenn die Schrauben 11A nacheinander
beim Ansetzen und anschließenden Eindrehen durch das Tragband gedrückt werden. Zumindest zwei gegenüberliegende
Schlitze, die von jedem Loch 15 ausgehen, beispielsweise die Schlitze 20, 21 in Fig. 4, sollten vorzugsweise quer zum Tragband
14 gerichtet sein, damit das seitliche Abknicken des Tragbandes erleichter*: wird, wie es aus dem linken Abschnitt der
Fig. 4 ersichtlich ist, so daß die Gefahr verringert wird, daß die Teilchen vom Tragband gerissen werden, wenn die Schrauben
11A bei ihrer Verwendung durch das Tragband gedrückt werden.
Das Tragband 14 kann zum Beispiel aus Pappe bestehen, die eine geeignete Steifigkeit besitzen sollte, damit das Tragband
r.it Befestigungsmittel gemäß Andeutung rechts in der Fig. 3 in Form einer Spirale gewickelt werden kann, die sich in das
Magazin einer Schraubenbefestigungseinrichtung einlegen läßt, wobei jedoch die notwendige Stabilität zum sicheren Halten der
Schrauben und zur zuverlässigen Führung des Tragbands in der Schraubenbefestigungseinrichtung gewährleistet bleiben muß.
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Für gewisse Anwendungsarten kann es wünschenswert sei das Tragband aus einem Plastikmaterial herzustellen, das durc
Strecken in geeigneter Weise orientiert worden ist. Durch dei artige Streckung ist es möglich, ein Material herzustellen,
das sich beträchtlich leichter in seiner Längsricntung als in seiner Querrichtung aufspaltet. In einem derartigen Fall
könnten die Längsschlitze als verhältnismäßig kurze Schwachstellen ausgebildet werden, oder könnten möglichen/eise überhaupt
ganz weggelassen werden, wobei trotzdem gewährleistet wäre, daß sich das Tragband bei Verwendung der Schrauben in
zwei geteilte Bandabschnitte aufspaltet, von denen jeder gegen Abreißen kleiner Teilchen sehr widerstandsfähig wäre.
Mit der Erfindung wird somit eine Befestigungsmittelpackung
geschaffen, die ein Tragband besitzt, das in glefch-.
mäßigen Abständen durchgehende Löcher hat; jedes von ihnen nimmt von einer Seite des Bandes aus eine mit einem Kopf und
einem Gewindeschaft versehene Schraube auf, wobei die Unterseite des Schraubenkopfes auf der einen Seite des Bandes aufliegt.
Die Löcher sind in Bezug auf die Abmessung der Schraubenschäfte so ausgeführt und bemessen, daß beim Einführen der
Schraubenschäfte in die Löcher die Lochränder des Bandes zu Lippen verformt werden, die fest in die Schraubengewinde eingreifen.
Radialschlitze können die Bildung der Halteschlitze erleichtern, wobei die Schlitze lang genug sein müssen, damit
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ein Abbiegen der Lippen ermöglicht wird, um die Schraubenköpfe hindurchzuiäSäüü· Benachbarte, in Längsrichtung verlaufende Schlitze können derart dicht angeordnet sein, daß das Band
in zwei Bandabschnitte aufgespaltet wird, wenn die Schrauben durch das Band hindurch eingedreht werden.
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Claims (2)
- lj/Schraubenband mit einer elastischen Tragbandanordnung^" die in gleichmäßigen Abständen die Tragbandanordnung durchdringende Schrauben mit einem Kopf und einem mindestens teilweise mit Gewinde versehenen Schaft trägt und als einstückiges elastisches Tragband mit vorgestanzten Löchern für jede Schraube ausgebildet ist, wobei die Lochränder zur Bildung elastischer, vorzugsweise in das Schraubenschaftgewinde eingreifender Haltelippen mit nach außen gerichteten, vorzugsweise radial verlaufenden Schlitzen versehen sind, dadurch gekennzeichnet,daß der Durchmesser der Löcher (15) geringfügig kleiner als de>" Schraubenschaftdurchmesser ist,daß mindestens eine der Haltelippen (17^ beim Einsetzen der Schraube abwärts gebogen ist und mit ihrem äußeren Ende - gegen eine axiale Verschiebung wirkend - elastisch am Schraubenschaft anliegt undIV/14Dresdner BankKto,rs Postscheck (München) Kto. 670-43-804"ldaß die Schlitze (16) eine derartige Länge haben, daß verhältnismäßig lange Haltelippen (17) gebildet werden, die ausweichen und eine öffnung für den Durchlaß des Schraubenkopfes (11) liefern, wenn die Schraube (10) eingedreht wird, und gleichzeitig kurz genug sind, um eine größtmögliche elastische Haltekraft der Haltelippe bzw. der Haltelippen gegen den Schraubenschaft zu gewährleisten.
- 2. Schraubenband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet:., daß Schlitze (16) in Längsrichtung des Tragbandes (14) verlaufen, deren Enden derart dicht aneinander angeordnet sind, daß das Tragband in zwei getrennte Abschnitte (14A, 14B) aufgespaltet wird, wenn die Schrauben (10) nacheinander eingedreht werden.1:5.01.77
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