DE7403084U - Schneidmeissel fuer ein abstechwerkzeug - Google Patents
Schneidmeissel fuer ein abstechwerkzeugInfo
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Landscapes
- Cutting Tools, Boring Holders, And Turrets (AREA)
Description
·":·::·. ·· ·· . "::'": Dr. Max Schneider
!.,-..: .:..·. i : Dr. Alfred Eitel Dlpl..lng.
Ernst Czowalia Ζ\.Ά.
Pateotan^väDte Peter Matschkur DIP,..phya.
85 Nürnberg 106, den 4.11.1 977
KönlgstraßG 1 (Museumsbrücke) Fernsprech-Sammel-Nr. 203931
Parkhaus Katharlnenhof Parkhaus Adlerstraße
diese.Nr. 26 021/ma-he
"Sehneidmeißel für ein Abstechwerkzeug"
Die Erfindung betrifft einen Sehneidmeißel für ein Abstechwerkzeug,
insbes. für ein Abstechwerkzeug, bei dem der an der Ober- und Unterseite prismatisch ausgebildete Schneidmeißel klemmend
zwischen einem blattförmigen Messerträger und einer Klemmplatte gehaltert ist, die jeweils entsprechend geformte V-förmige Lagernuten
aufweisen.
Ein erhebliches technisches Problem besteht bei Ein- oder Abstechwerkeeugen
mit Schneidmeißeln darin, daß bei größeren Einstichtiefen, insbes. Einstichen die tiefer sind als etwa 15 mm ein
einwandfreier Spanabschluß nicht mehr gewährleistet ist. Durch das sich Verkeilen der Späne in der eingedrehten Nut ist das
weitere Abstechen nur schwer möglich, so daß mit den bisherigen Werkzeugen größere Einstichtiefen bei schmalen Nutbreiten nur
Deutsche Bank A. G. Nürnberg Nr. 03/30688, BLZ 760 70012 - Hypobank Nürnberg Nr. 156/274 500, BLZ 760 20214
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unter Schwierigkeiten möglich ist.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Schneidmeißel
für Abstechwerkzeuge so auszugestalten, daß durch entsprechende Formung des Spans erreicht wird, daß dieser die Nut
leicht verlassen kann, um auf diese Weise der bisher gegebenen Begrenzung der Einstichtiefe entgegenzuwirken. Zur Lösung dieser
Aufgabe ist bei einem Schneidmeißel, insbes. einem Schneidmeißel der eingangs beschriebenen Art vorgesehen, daß in die die Spanleitfläche
bildende Schneidfläche des Schneidmeißels eine langgestreckte, von der stirnseitigen Freifläche ausgehende und am
hinteren Ende stoßfrei wieder in die Schneidfläche einmündende Längsnut eingeschliffen ist.
Durch die erfindungsgemäße Längsnut, die bei Hartmetell-Schneidmeißeln
mit Hilfe einer Diamantscheibe und bei Schnellstahl-Meißeln
mittels einer Borazonscheibe eingeschliffen werden kann, wird der durch einen derartigen Schneidmeißel vom Werkstück abgehobene
Span je nach dem zu bearbeitenden Material und gegebenenfalls abhängend vom Spanwinkel des Schneidmeißel bereits beim
Abheben vom Werkstück entweder in drei einzelne Späne zerlegt oder aber so geformt, daß er sich zusammenzieht und damit schmäler
wird als die Breite der Nut. In jedem Fall ergibt sich somit eine Verschmälerung des abgehobenen Spans gegenüber der Nutbreite,
so daß der Span oder der in einzelne schmälere Abschnitte zerfallene Span leicht die Nut verlassen kann.
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Je nach dem zu bearbeitenden Werkstück kann die eingeschliffene Längsnut verschiedene Durchmesser aufweisen, wobei in Weiterbildung
der Erfindung auch vorgesehen sein kann, daß die Schneidfläche und der Boden der Längsnut unterschiedliche Spanwinkel
aufweisen, vorzugsweise derart, daß der Boden der Längsnut entsprechend dem Umfangsverlauf der zu seiner Herstellung verwendeten
Schleifscheibe konkav gewölbt ist.
Es ist zwar bereits ein Schneidmeißel bekannt geworden, bei dem im Bereich seiner Schneidkante eine kalottenfönnige Vertiefung
eingesintert ist, doch läßt sich mit einem derartigen Schneidmeißel zum einen keine Anpassung an die jeweiligen Arbeitsverhältnisse
dadurch erzielen, daß aufgrund der Tiefe der Breite und dem Spanwinkel des Bodens dieser Vertiefung ein Zerfallen
des abgehobenen Spans oder zumindest dessen sich Zusammenziehen sichergestellt ist und insbes. wird bei einer derartigen
lediglich kalottenförmigen eingesinterten Vertiefung die spanleitende Wirkung nicht erreicht wie sie die erfindungsgemäße
Längsnut bietet und die für das saubere verklemmungsfreie Herausführen
der Späne insbes. bei großen Einstichtiefen von entscheidender Bedeutung ist. Hinzu kommt schließlich noch, daß
Schneidmeißel mit eingesinterten kalottenförmigen Vertiefungen im Gegensatz zu erfindungsgemäßen Werkstücken nicht nachgeschliffen
werden können sondern nach Abnützung ihrer Schneidkanten weggeworfen werden müssen.
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Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben
sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Auaführungsbeispiels
sowie anhand der Zeichnung. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäß ausgestalteten Schneidmeißels für ein Abstechwerkzeug,
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Schneidmeißel nach Fig. 15
Fig. 3 eine Rückansicht und
Fig. 4 eine Vorderansicht des Schneidmeißels.
Der dargestellte Schneidmeißel ist an seiner Unterseite 1 mit einer durchgehenden und an seiner Oberseite in dem an die
Schneidfläche 2 anschließenden hinteren Klemmabschnitt 3 prismatisch ausgebildet, wobei diese Lagerprismen in entsprechenden
V-förmige Lagernuten eines unteren Messerträgers bzw. einer oberen durch eine Klemmschraube anpressbaren Klemmplatte eingreifen,
wodurch eine außerordentlich feste Halterung des Sehneidineißels
am Werkzeug selbst bei relativ geringem Klsmmdruck gewährleistet ist. Durch diese einwandfreie Festlegung des Schneidmeißels
lassen sich gegenüber anders aufgebauten Klemmhalterungen bereits größere Ei istichtiefen erreichen.
Zur weiteren Erhöhung der erzielbaren Einstichtiefe ist in die die Spanleitfläche bildende Schneidfläche 2 des Schneidmeißels
eine langgestreckte von der stirnseitigen Freifläche 4 ausgehende Längsnut 5 eingeschliffen, was bei Hartmetall-Meißeln
mit Hilfe einer Diamantscheibe und bei SchnelLstahl-Meißeln
mit Hilfe einer Borazonscheibe erfolgen kann, wobei im dargestellten Ausführungsbeispiel der Boden 6 der Längsnut 5
konkav gewölbt ist und damit sowohl einen anderen Spanwinkel aufweist als die Schueidflache 2, die im dargestellten Ausführungsbeispiel
praktisch den Spanwinkel Null besitzt, als auch ein stoßfreies Einmünden des Bodens am hinteren Ende der
Nut in die Schneidfläche 2 sichergestellt ist, so daß die Punktion der Schneidfläche 2 als Spanleitfläche nicht beeinträchtigt
wird. Durch diese Längsnut 5 zerfällt der Span beim Abdrehen entweder sofort in drei schmale Einzelspäne die sich
in der Nut des Werkstücks nicht verkeilen können oder aber es entsteht ein Span der in der Mitte eine ausgedrückte Rinne
aufweist, wodurch er sich insgesamt zusammenzieht und damit ebenfalls eine geringere Breite erhält als es der Breite des
Schneidmeißels und damit der Nut im Werkstück entspricht.
Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt, insbes. ist es nicht notwendig, daß ein
Schneidmeißel mit prismatischen Lagerflächen für mit entsprechenden Pührungsnuten versehene KLemmplatten verwendet wird, sondern
die erfindungsgemäße der Spanformung dienende Längsnut läßt sich mit Vorteil auch bei Schneidmeißeln für andere Abstechwerkzeuge
verwenden.
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Claims (3)
1. Schneidmeißel für ein Abstechwerkzeug, insbes. für ein Abstechwerkzeug
böi dem der an der Unter- und teilweise der Oberseite prismatisch ausgebildete Schneidmeißel klemmend
zwischen einem blattförmigen Messerträger und einer Klemmplatte gehaltert ist, die jeweils entsprechend geformte
V-förmige Lagsrnuten aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß in die die Spanleitfläche bildende Schneidfläche (2)
des Schneidmeißels eine langgestreckte von der stirnseitigen Freifläche (4) ausgehende und am hinteren Ende stoßfrei
wieder in die Schneidfläche einmündende Längsnut (5) eingeschliffen ist.
2. Schneidmeißel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidfläche (2) und der Boden (6) der Längsnut (5)
unterschiedliche Spanwinkel aufweisen.
3. Schneidmeißel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (6) der Längsnut (5) konkav gewölbt ist.
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19747403084 DE7403084U (de) | 1974-01-30 | 1974-01-30 | Schneidmeissel fuer ein abstechwerkzeug |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19747403084 DE7403084U (de) | 1974-01-30 | 1974-01-30 | Schneidmeissel fuer ein abstechwerkzeug |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7403084U true DE7403084U (de) | 1978-02-09 |
Family
ID=31956915
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19747403084 Expired DE7403084U (de) | 1974-01-30 | 1974-01-30 | Schneidmeissel fuer ein abstechwerkzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7403084U (de) |
-
1974
- 1974-01-30 DE DE19747403084 patent/DE7403084U/de not_active Expired
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