DE647902C - An der Schneidkante eines Saegekoerpers zu befestigender Saegezahn - Google Patents
An der Schneidkante eines Saegekoerpers zu befestigender SaegezahnInfo
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- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D61/00—Tools for sawing machines or sawing devices; Clamping devices for these tools
- B23D61/02—Circular saw blades
- B23D61/04—Circular saw blades with inserted saw teeth, i.e. the teeth being individually inserted
- B23D61/06—Circular saw blades with inserted saw teeth, i.e. the teeth being individually inserted in exchangeable arrangement
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
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- B28D1/00—Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
- B28D1/02—Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by sawing
- B28D1/12—Saw-blades or saw-discs specially adapted for working stone
- B28D1/121—Circular saw blades
- B28D1/122—Circular saw blades with exchangeable cutter bits or cutter segments
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- Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen einsetzbaren Sägezahn für Steinsägen, dessen
Schneidelemente aus harten Stoffen, wie Diamanten o. dgl., bestehen, die in den Metallkörper
des Zahmes eingebettet sind.
Sägezähne dieser Art sind früher mit einer zur Schneidrichtung senkrechten Schneidfläche
hergestellt worden. Die Zähne hatten einen solchen Querschnitt, daß die Schneidelemente
keilförmig angeordnet waren. Dadurch kommt das vorderste, in der Mitte def Schneidfläche befestigte Schneidelement
zuerst auf das Werkstück zur Einwirkung, während die folgenden keilförmig auseinanderstrebenden
Schneidelemiente anschließend
paarweise 'und nacheinander das Werkstück angreifen.
Wegen der. Anordnung der Schneidelemente in einer im wesentlichen senkrecht
zur Schneidrichtung liegenden Ebene werden bei beginnendem Schnitt die ein·
zelnen Schneidelemente im wesentlichen gleichzeitig belastet. Diese von Schnittbeginn
an auftretende starke Belastung" bringt Erschütterungen der Sägezähne hervor, die so lange bestehen bleiben, bis die
Säge einige Zentimeter in den Stein eingedrungen ist. Das hat einen am Anfang erheblich
breiteren Schnitt zur Folge als bei dem weiteren Eindringen. Hieraus ergeben sich ''unerwünschte Verschiedenheiten in der
Schnittfläche des Steines.
Die Erfindung vermeidet - diese Nachteile durch eine neuartige Verteilung der Schneidelemente
auf dem Zahn. Erfindungsgemäß sind die in rückwärtiger Richtung auf den vordersten Schneidkörper folgenden Schneidkörper
aufeinanderfolgend auf beidseitig gegen die Längsachse des Sägezahnes · hinneigenden
gekrümmten Linien, z. B. in Hyperbeiform, angeordnet, und zwar derart, daß
die in rückwärtiger Richtung auseinanderstrebenden, dem ersten Schneidkörper folgenden
Schneidkörper erst nach diesem allmählich nacheinander und immer weniger tief zum Eingriff in das Werkstück kommen.
Beim Arbeiten der Säge kommen dadurch zunächst der auf der Vorderseite sitzende
Schneidenteil und erst, nachdem dieser um ein gewisses Stück in das Werkstück eingeschnitten
hat, die folgenden, beiderseits der Kante, vorzugsweise in Keilform verteilten
Schneidenteile nacheinander zum Eingriff. Unter der Einwirkung eines oder einer verhältnismäßig
kleinen Zahl von Schneidelementen ergibt mithin die erste Berührung der Säge mit dem Werkstück einen verhältnismäßig
schmalen Schnitt, worauf beim allmählichen Vordringen der Säge : bzw. bei
allmählicher Vertiefung des Schnittes mehr und mehr Schneidenteile mit dem Werkstück
in Berührung kommen, so daß der ursprüngliche Schnitt allmählich verbreitert wird.
Dieses allmähliche Eingreifen von mehr und
mehr Schneidenteilen bei Beginn der Arbeit beansprucht die Säge langsam immer mehr
und vermeidet die durch das plötzliche Einsetzen der vollen Beanspruchung erzeugte!!
unangenehmen Erschütterungen. '.'..
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform, eines Sägezahnes gemäß der Erfindung beispielsweise
veranschaulicht.
Fig. ι ist die Seitenansicht eines Sägezahnes nach der Erfindung und die Teilansicht
eines kreisförmigen Sägekörpefs, in dem mehrere solche Zähne abnehmbar befestigt
sind.
Fig. 2 ist die Endansicht des in Fig. ι gezeigten
Zahnes.
Fig. 3 ist die Draufsicht auf den vorspringenden Teil des in Fig. 1 gezeigten Zahnes.
Fig. 4 ist die schaubildliche Ansicht eines die Umdrehungs- und Arbeitsrichtung der
*2o Säge zeigenden Sägekörpers.
Fig. 5 ist die Ansicht eines Felsstückes, das die von den Zähnen hergestellte Form der
Nut beim Vortreiben der Säge zeigt.
Der erfindungsgemäß ausgebildete Sägezahn 10 hat ein Schneidenden mit zur Längsachse
des Zahnes geneigter Außenfläche. Auf dem scheibenförmigen Sägekörper 12 sind
mehrere Sägezähne 10 befestigt, und zwar ist zu diesem Zweck für jeden Zahn ein Einschnitt
15 vorgesehen. Die Zähne 10 haben V-förmige Längsnuten 13, in die V-förmige
Teile 14 der anliegenden Seiten der Einschnitte 15 hineinpassen. Die Zähne sind in
der üblichen Weise auf der Scheibe 12 durch Niete "befestigt.
Die Zähne 10 sind besonders für gewöhnliche Steinsägen geeignet, und ihre Schneidefläche
besteht aus einem gegen die Längsachse etwas geneigten Hauptteil 18 und einer
zur Fläche 18 entgegengesetzt geneigten Stirnfläche 19. Das Schneidenende des .Zahnes 10
ist breiter als der Sägekörper 12, und der Hauptteil des Zahnes ist gleich oder weniger
dick als der Sägekörper, so daß die von den Zähnen gebildete Nut erheblich breiter als
der Sägekörper ist. Die Hinterkante der Zähne 10 überragt den Sägekörper nur wenig,
dagegen steht die Vorderkante mehr vor. Der Betrag" dieser Überstände wird durch die
Neigung ihrer Schneideflächen bestimmt. Der Kopfteil des Zahnes wird gleichfalls von
einem Paar entgegengesetzt geneigter Flächen 21 begrenzt. Die Vorderfläche 19
schneidet die Fläche 18 auf der Linie 23. Die einander gegenüberliegenden, entgegengesetzt
geneigten Flächen 21 schneiden die Flächen iS und 19 je auf den Linien 26
und 25. *
In den am weitesten vorspringenden Teil der Fläche 18 ist auf der Mittellinie des Zahnes
ein Diamant oder Schneidenteil 28 eingebettet. Bei der ersten Berührung des Zahnes mit dem Werkstück schneidet dieser
, Teil eine der in Fig. 5 angegebenen und mit " 35 gekennzeichneten ähnliche Nut. Zwei
Diamanten oder Schneidenteile 29 finden ihren Platz auf der Fläche 18, so daß sie
mitten zwischen der Mittellinie des Zahnes und seinen Seitenkanten liegen. Die Diamanten
29 schneiden nach der ersten Berührung mit dem Werkstück solche Nuten aus, wie sie
in Fig. 5 mit 36 bezeichnet sind. Beim Fortschreiten des Schneidvorganges kommen zwei
Diamanten 30, die hinter den Diamanten 29 befestigt und so in den Zahn eingelassen sind,
daß sie sowohl über die Fläche 18 wie über die Seiten des Zahnes vorstehen, mit dem
Werkstück in Berührung und schneiden Nuten aus, wie sie In Fig. 5 mit 37 bezeichnet sind.
Man wird bemerken, daß der in Fig. 5 dargestellte Schnitt 34 mit der verhältnismäßig
schmalen Nut 35 anfängt, die sich mit dem Vorschreiten der Säge in das Werkstück allmählich
erweitert, bis sie die volle Breite des Schnittes erlangt. Offensichtlich wird die Beanspruchung
oder der Widerstand, der aus der ersten Berührung des einzelnen Schneidenteils 28 herrührt, so klein wie möglich,-
und die unangenehmen anfänglichen Erschütterungen der Säge, die sich sonst aus dem plötzlichen Eindringen der Säge in das
Werkstück zur Herstellung einer Nut in voller Breite ergaben, werden vermieden. Beim
weiteren Vordringen der Säge werden- die Nuten 35, 36 und 37 vertieft, sie wachsen, 95
und nun wirken die entsprechenden Schneidenteile 31 und 32 paarweise als glättende
Teile und entfernen die rauhe Oberfläche der die Nut 34 begrenzenden Seitenwände.
Die Diamantenpaare 31 und 32 glätten auch ioo
oder entfernen die rauhen Flächen 38 der den Schnitt 34 begrenzenden Wände und dienen gleichzeitig dem Sägekörper als versteifende
Führungen. Sie entfernen auch alle beim Entfernen der Säge aus dem Schnitt durch Rückschlag erzeugten Schrunden.
Der Druck der Säge bei Annäherung an das Ende des Steines, in Fig. 5 durch die
Linie 59 angegeben, führt zur Absplitterung des Steines, indem er ihn nach den punk- tio
tierten Linien 58 bricht. Die Linien 58 erstrecken sich unter einem Winkel von annähernd
45° von den Seiten der Anfangsnut aus, und die Splitterflächen werden sämtlich
durch die Endwirkung der Diamanten 29 und 30 entfernt, so daß eine glatte Fläche
zurückbleibt. Die Neigung zur Splitterbildung am Ende des Steines ist geringer als bei
den bisher gebauten Sägen mit Zähnen von winkliger Schneidefläche, da der von solchen
Sägen ausgeübte Druck notwendig größer ist als bei dem spitzen "Schnitt der Erfindung.
In der Praxis findet sich, daß das durch, diesen Sägendruck hervorgerufene Absplittern
auf Linien vor sich geht, die gegen die Schnittrichtung unter Winkeln von etwa 45°;
verlaufen, und daß die Splitterlinien an den Seiten des Schnittes beginnen und rauhe, ab:,
gesplitterte Teile hinterlassen, die völlig außerhalb des fertigen Schnittes liegen. Diese
Neigung der Zähne, das Absplittern auf ein
ίο Mindestmaß zurückzuführen, zusammen mit
der Bauart, die das Absplittern innerhalb eines Streifens vor sich gehen läßt, der von
den Seitenflächen des fertigen Schnittes begrenzt wird, ist ein erheblicher Vorteil der
Erfindung.
Claims (1)
- Patentanspruch:An der Schneidkante eines Sägekörperszu befestigender Sägezahn mit einer Mehrzahl von Schneidkörpern, welche auf der Schneidfläche keilförmig rückwärts zur Bewegungsrichtung auseinanderstrebend derart angeordnet sind, daß der vorderste Schneidkörper zuerst auf das Werkstück zur Einwirkung kommt, während die folgenden, keilförmig auseinanderstrebenden · Schneidkörper ,anschließend nacheinander das Werkstück angreifen, dadurch gekennzeichnet, daß die in rückwärtiger Richtung auf den vordersten Schneidkörper (28) folgenden Schneidkörper (29 bis 32) aufeinanderfolgend auf beidseitig gegen die Längsachse des Sägezahnes (10) hinneigenden, gekrümmten Linien, z. B. in Hyperbelform, angeordnet sind, und zwar derart, daß die in rückwärtiger Richtung auseinanderstrebenden, dem ersten Schneidkprper (28) folgenden Schneidkörper (29 bis 32) erst nach diesem allmählich nacheinander und immer weniger tief zum Eingriff in das Werkstück kommen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB160027D DE647902C (de) | 1933-03-10 | 1933-03-10 | An der Schneidkante eines Saegekoerpers zu befestigender Saegezahn |
| FR752484D FR752484A (fr) | 1933-03-10 | 1933-03-15 | Perfectionnements relatifs à une dent de scie |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB160027D DE647902C (de) | 1933-03-10 | 1933-03-10 | An der Schneidkante eines Saegekoerpers zu befestigender Saegezahn |
| FR752484T | 1933-03-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE647902C true DE647902C (de) | 1937-07-16 |
Family
ID=32851660
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB160027D Expired DE647902C (de) | 1933-03-10 | 1933-03-10 | An der Schneidkante eines Saegekoerpers zu befestigender Saegezahn |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE647902C (de) |
| FR (1) | FR752484A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| KR100531499B1 (ko) * | 2002-02-08 | 2005-11-28 | 이화다이아몬드공업 주식회사 | 다이아몬드 공구용 절삭팁 및 다이아몬드 공구 |
-
1933
- 1933-03-10 DE DEB160027D patent/DE647902C/de not_active Expired
- 1933-03-15 FR FR752484D patent/FR752484A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR752484A (fr) | 1933-09-23 |
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