DE7401633U - Elektronisch gesteuerter Summer, insbesondere für Weckeruhren - Google Patents
Elektronisch gesteuerter Summer, insbesondere für WeckeruhrenInfo
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Description
Die Neuerung betrifft einen elektronisch gesteuerten Summer als Signalgeber, insbesondere für Weckeruhren, mit einer elektromagnetisch erregbaren Membrane, welche wenigstens teilweise den Boden eines von einem Gehäuse gebildeten Resonanzraumes bildet und unterhalb welcher im Abstand ein Magnetsystem in einem Gehäusesockel angeordnet ist, wobei die Membrane im Bereich des Magnetsystems vorhandene Hohlräume vom Resonanzraum trennt.
Bei solchen elektronisch gesteuerten Summern, die als akustische Signalgeber für Weckeruhren Verwendung finden sollen,
besteht ein Hauptziel darin, bei möglichst kleiner Bauweise und möglichst geringem Energieverbrauch akustische Signale mit ausreichender Lautstärke zu erzeugen.
Bereits durch offenkundige Vorbenutzung bekannte elektronische Summer dieser Art weisen ein gegenüber der Außenluft völlig abgeschlossenes Magnetsystem auf, bei dem die sich unterhalb der Membrane im Bereich des Magnetsystems befindenden Hohlräume weder zur Außenluft noch zum Resonanzraum eine Verbindung haben. Damit die Membrane in ihrer Eigenschaft als schallerzeugendes Element während ihrer Schwingungen nicht stirnseitig am darunterliegenden Magnetsystem anschlägt, ist sie auf einer erhöhten Ringschulter des Gehäuses gelagert. Zur Verringerung des von der Membrane zu überwindenden Dämpfungswiderstandes, der auf der Kompression der sich in geschlossenen Räumen unterhalb der Membrane befindenden Luft bzw. der Bildung eines Unterdruckes in diesen Räumen beruht, hat man bei einem bekannten Summer der eingangs genannten Art versucht, das Gesamtvolumen dieser Hohlräume dadurch zu vergrößern, dass man unterhalb der Membrane tiefe Ringnuten angeordnet hat. Im übrigen wird bei den bekannten Summern im wesentlichen durch die spezielle Ausbildung des Resonanzraumes bzw. durch die Bildung einer bis an den Resonanzraum anschließenden Luftsäule eine Erhöhung der Lautstärke angestrebt und in gewissem Umfange auch erreicht. Dies bedingt aber räumliche Ausdehnungen des Resonanzraumes bzw. der Luftsäule, für welche bei einer kompakten Bauweise
der betreffenden Weckeruhr der erforderliche Raum nicht zur Verfügung steht.
Die der Neuerung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, einen solchen Summer derart zu verbessern, dass mit einem kleineren Resonanzraum ohne zusätzliche Luftsäule in möglichst flacher Bauweise des Summers eine größere Lautstärke bei gleicher Leistungsaufnahme erreicht werden kann.
Die neuerungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ist dadurch gekennzeichnet, dass die durch die Membrane vom Resonanzraum getrennten Hohlräume durch Durchbrüche mit der Außenluft verbunden sind.
Neben der dadurch erreichten erheblichen Verbesserung der Lautstärke, die im wesentlichen darauf beruht, dass die Membrane nunmehr freischwingen kann, weil sie keine aus den geschlossenen Hohlräumen resultierenden Dämpfungswiderstände mehr zu überwinden hat, wie das bei den erwähnten bekannten Summern der Fall ist, ist der Vorteil erreicht, dass die Erhöhung der Lautstärke auf Maßnahmen beruht, die keinen zusätzlichen Raum beanspruchen und darüberhinaus eine wesentliche Verkleinerung des Resonanzraumes erlauben. Die Baugröße eines solchen Summers kann also durch die vorliegende Neuerung bei gleicher Lautstärke wesentlich verringert werden.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Neuerung sieht vor, dass im Sockel um einen ringförmigen Permanentmagneten herum innerhalb einer die Membrane tragenden Ringschalter des Gehäuses mehrere axiale Bohrungen oder Schlitze angeordnet sind.
Darüberhinaus ist es zweckmäßig, auch in der den Eisenkern tragenden rückseitig angeordneten Jochplatte des Magnetsystems Durchbrüche anzubringen.
Diese Durchbrüche haben übrigens noch den Vorteil, dass durch sie die Spulenenden zur elektronischen Schaltung herausgeführt werden können.
Anhand der beiliegenden Zeichnung wird nun im folgenden ein Ausführungsbeispiel der Neuerung näher erläutert. Es zeigt: Fig. 1 einen neuerungsgemäßen Summer in Rückansicht, Fig. 2 einen Schnitt A-B durch Fig. 1.
Der Aufbau des neuerungsgemäßen Summers ist am besten aus der Schnittzeichnung der Fig. 2 erkennbar. Ein zylindrisches Gehäuse 1 bildet zusammen mit einem eingesetzten Deckel 2, der im Zentrum eine Öffnung 3 besitzt, einen Resonanzraum 4. Auf der Innenseite des dickwandigen Bodens 5 des Gehäuses 1 befindet sich eine Ringschulter 6, auf welcher eine die Membrane bildende dünne Metallplatte 7 rundherum lose aufliegt. Im Zentrum der Metallplatte 7 ist eine Schwingungsmasse 8
resonanzraumseitig angeordnet. Am Boden 5 des Gehäuses 1 ist ein im Durchmesser verjüngter Gehäusesockel 9 angeformt. In diesem Gehäusesockel 9 ist konzentrisch zur Ringschulter 6 unterhalb der die Membrane bildenden Metallplatte 7 ein ringförmiger Permanentmagnet 10 so angeordnet, dass eine obere Stirnseite 11 von der Metallplatte 7 einen gewissen Abstand aufweist und dadurch zwischen dem Permanentmagneten 10 und der Metallplatte 7 ein kreisförmiger Hohlraum 12 entsteht.
Im Hohlraum 13 des Premanentmagneten 10 befindet sich ein in der Ebene der Stirnfläche 11 endender Eisenkern 14, der mit einer an der unteren Stirnfläche 15 des Permanentmagneten anliegenden Jochplatte 16 versehen ist. Um den Eisenkern 14 sind eine
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konzentrisch zueinander angeordnet.
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konzentrisch zueinander angeordnet.
Die Jochplatte 16 besitzt
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(Fig 2), durch welche der Hohlraum 13 des Permanentmagneten mit der Außenluft verbunden ist.
Um den Permanentmagneten 10 herum sind im Sockel axial verlaufende Bohrungen 20 angeordnet, die den sich zwischen den Permanentmagneten 10 und der ferromagnetischen Metallplatte 7 befindenden Hohlraum
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Mittels eines nicht dargestellten durch die
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angeregten elektronischen Schwingkreises der
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angeregten elektronischen Schwingkreises der
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wird die mit der Schwingmasse 8 behaftete Metallplatte bzw.
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Schwingungen angeregt, die einen durch den Resonanzraum 4 des Gehäuses 1 in seiner Lautstärke verstärkten
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hervorbringen.
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hervorbringen.
Statt der Einschnitte
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könnten in der Jochplatte 16 Bohrungen oder Schlitze vorgesehen sein. Die am Umfang der Jochplatte 16 offenen Einschnitte 15 haben jedoch den Vorteil, dass die Spulenenden 21 leichter durch die Jochplatte 16 hindurch geführt werden können, als dies beim Vorsehen von Bohrungen oder Schlitzen der Fall wäre. Bei Bohrungen oder Schlitzen müssen nämlich die Spulenenden 21 beim Aufsetzen der Spulen 17, 18 auf den Eisenkern 14 zuerst durch diese Bohrungen oder Schlitze gesteckt werden, was sicher mehr Zeit in Anspruch nähme als das einfache Einlegen der Spulenenden in einen der Ausschnitte 19, das nach dem Aufsetzen der Spulen 17, 18 auf den Eisenkern 14 erfolgen kann. Der Eisenkern 14 wird erst nach dem Aufbringen der Spulen 17, 18 in den Permanentmagneten eingesetzt. Die Jochplatte 16 wird mittels eines Klebers oder Permanentmagneten befestigt.
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könnten in der Jochplatte 16 Bohrungen oder Schlitze vorgesehen sein. Die am Umfang der Jochplatte 16 offenen Einschnitte 15 haben jedoch den Vorteil, dass die Spulenenden 21 leichter durch die Jochplatte 16 hindurch geführt werden können, als dies beim Vorsehen von Bohrungen oder Schlitzen der Fall wäre. Bei Bohrungen oder Schlitzen müssen nämlich die Spulenenden 21 beim Aufsetzen der Spulen 17, 18 auf den Eisenkern 14 zuerst durch diese Bohrungen oder Schlitze gesteckt werden, was sicher mehr Zeit in Anspruch nähme als das einfache Einlegen der Spulenenden in einen der Ausschnitte 19, das nach dem Aufsetzen der Spulen 17, 18 auf den Eisenkern 14 erfolgen kann. Der Eisenkern 14 wird erst nach dem Aufbringen der Spulen 17, 18 in den Permanentmagneten eingesetzt. Die Jochplatte 16 wird mittels eines Klebers oder Permanentmagneten befestigt.
Claims (4)
1. Elektronisch gesteuerter Summer als Signalgeber, insbesondere für Weckeruhren, mit einer elektromagnetisch erregbaren Membrane, welche wenigstens teilweise den Boden eines von einem Gehäuse gebildeten Resonanzraumes bildet und unterhalb welcher im Abstand ein Magnetsystem in einem Gehäusesockel angeordnet ist, wobei die Membrane im Bereich des Magnetsystems vorhandene Hohlräume vom Resonanzraum trennt, dadurch gekennzeichnet, dass die durch die Membrane (7) vom Resonanzraum getrennten Hohlräume (12, 13) durch Durchbrüche (19, 20) mit der Außenluft verbunden sind.
2. Summer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Sockel (9) um einen ringförmigen Permanentmagneten (10) herum innerhalb einer die Membrane (7) tragenden Ringschulter (6) des Gehäuses (1) mehrere axiale Bohrungen (20) oder Schlitze angeordnet sind.
3. Summer nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in einer einen Eisenkern (14) tragenden rückseitig angeordneten Jochplatte (16) Durchbrüche (19) vorgesehen sind.
4. Summer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Durchbruch (19) der Jochplatte (16) als am Umfang offener Einschnitt angebracht ist,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7401633U true DE7401633U (de) | 1975-08-21 |
Family
ID=1300948
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7401633U Expired DE7401633U (de) | Elektronisch gesteuerter Summer, insbesondere für Weckeruhren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7401633U (de) |
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- DE DE7401633U patent/DE7401633U/de not_active Expired
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