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DE888708C - Dynamisches Mikrofon - Google Patents

Dynamisches Mikrofon

Info

Publication number
DE888708C
DE888708C DEA8923D DEA0008923D DE888708C DE 888708 C DE888708 C DE 888708C DE A8923 D DEA8923 D DE A8923D DE A0008923 D DEA0008923 D DE A0008923D DE 888708 C DE888708 C DE 888708C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dynamic microphone
air
membrane
microphone according
following
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA8923D
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Dr-Ing Lauffer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Priority to DEA8923D priority Critical patent/DE888708C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE888708C publication Critical patent/DE888708C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R1/00Details of transducers, loudspeakers or microphones
    • H04R1/20Arrangements for obtaining desired frequency or directional characteristics
    • H04R1/22Arrangements for obtaining desired frequency or directional characteristics for obtaining desired frequency characteristic only 
    • H04R1/222Arrangements for obtaining desired frequency or directional characteristics for obtaining desired frequency characteristic only  for microphones

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Otolaryngology (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Audible-Bandwidth Dynamoelectric Transducers Other Than Pickups (AREA)

Description

  • Dynamisches Mikrofon Die Erfindung betrifft ein dynamisches Mikrofon, insbesondere mit tiefabgestimmtem Schwingungssystem. In der Regel handelt es sich bei derartigen Geräten darum, durch geeignete Kombination von Massen, Elastizitäten und Reibungswiderständen ein akustisches Schwingungssystem zu finden, dessen Scheinwiderstand für den übertragungsbereich konstant ist. Die Erfüllung dieser Bedingungen bereitet jedoch dann Schwierigkeiten, wenn es sich um tief abgestimmte Schwingungssysteme handelt, die eine hohe Empfindlichkeit besitzen sollen, und zwar ist dies einerseits auf die an dem schwingenden System selbst auftretenden Störschwingungen und andererseits auf die durch die mitschwingenden Luftsäulen bedingte Resonanz zurückzuführen, durch die sich unerwünschte Resonanzstellen in der Frequenzkurve bemerkbar machen. Erfindungsgemäß werden die Schwierigkeiten dadurch behoben, daß die außerhalb der Tauchspule durch die äußere Randzone der Membran und das Magnetsystem gebildete Luftsäule, vorzugsweise über Kanäle von dem übrigen Teil getrennt, in direktem Druckausgleich mit der Außenluft steht, während in dem verbleibenden, durch den Magnetmantel und den Kern gebildeten Raum Dämpfungsmittel (Watte oder ein ähnliches Fasergewebe 16) eingefügt sind.
  • Hierdurch wird einerseits die Rückstellkraft der Randzone bzw. der von ihr eingeschlossenen Luftsäule verkleinert und damit die Empfindlichkeit des Mikrofons erhöht, andererseits werden Resonanzüberhöhungen infolge der zwischen Kern und Magnetmantel vorhandenen Dämpfungsmittel abgeflacht und dadurch ein ausgeglichener Frequenzgang erreicht. Es ist bei dynamischen Schallwiedergabeapparaten an sich bekannt, die Luftsäule hinter der äußeren Randzone der Membran mit der Außenluft in direkten Druckausgleich zu bringen. Dabei ist aber diese Luftsäule nicht von dem hinter der Membran innerhalb der Antriebsspule liegenden Raum getrennt, so daß auch dieser Raum mit der Außenluft in direktem Druckausgleich steht. Dies soll aber gemäß der Erfindung gerade vermieden werden.
  • Ferner ist es bei dynamischen Schallwiedergabeapparaten an sich bekannt, mit der Membran innerhalb der Tauchspule ein Dämpfungsmaterial in Verbindung zu bringen. Erfindungsgemäß wird ein Dämpfungsmaterial in Verbindung mit einer Membran angewendet, bei der eine äußere Randzone vorhanden ist, die zusammen mit dem Magnetsystem eine Luftsäule einschließt.
  • Erst durch die Vereinigung der den Gegenstand der Erfindung bildenden Mittel wird der gewünschte ausgeglichene Frequenzgang bei gesteigerter Empfindlichkeit erreicht.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Abb. i einen Schnitt nach Linie I-I der Abb. 2 durch ein dynamisches Mikrofon,.
  • Abb. 2 einen Schnitt nach Linie II-II der Abb. i. Das Magnetfeld des dynamischen Mikrofons besteht aus einem, äußeren Magnetmantel i, einem Kern :2 und einer Grund- und Deckplatte 3 und 4, von denen die Grundplatte 3 den (Kern 2 innerhalb des Mantels in seiner Lage festhält, während in eine Aussparung der Deckplatte 4 das freie Ende des -Kernes hineinragt, so daß an dieser Stelle der Luftspalt 5 für den Übergang des magnetischen Feldes gebildet wird. Das magnetische Feld kann durch einen permanenten Magneten oder auch durch eine Wicklung elektrisch erzeugt werden.
  • Auf der Deckplatte 4 ist die Membran 6, die in ihrer Mitte eine domartige Wölbung besitzt, bei 7 eingespannt. Die Membran 6 wird vorzugsweise auf einen tiefen Eigenton in bezug auf den zu übertragenden Frequenzbereich, z. B. i5o Hz oder tiefer, abgestimmt, indem sie z. B. am Rand _mit einer flachen, in entgegengesetzter Richtung wie der Dom 8 gekrümmten Sicke 9 versehen und dabei dünn ausgebildet wird. Je nach der Größe des Krümmungsradius der Sicke kann die Elastizität der Membran und damit der Eigenton geändert werden, und zwar wird dieser mit wachsendem Radius tiefer.
  • Innerhalb der domartigen Wölbung der Membran 6 befindet sich die Tauchspule io, die in den Luftspalt 5 des Magnetfeldes hineinragt. Die Tauchspule io wird im Gegensatz zu bekannten Ausführungen so ausgebildet, daß die von der Tauchspule begrenzte Fläche der Membran nur einen Teil der Gesamtfläche der Membran einnimmt; vorzugsweise wird der Durchmesser der zylindrischen Spule io gleich dem halben Durchmesser der Membran 6 gewählt. Diese Spulenbefestigung in dem Dom 8 trägt ferner dazu bei, die Steifigkeit zu erhöhen und damit Verformungen der Membran 6 zu vermeiden. Bei einer derartigen Anordnung der Tauchspule ist, im Gegensatz zu den bekannten Membranen, die äußere Randzone i2 dieser Membran 6 ebenfalls an den Schwingungen beteiligt. Um nun einen ausgeglichenen Frequenzgang gemäß der Erfindung zu erreichen, ist dafür gesorgt, daß die Luftsäule, die außerhalb der Tauchspule zwischen der Randzone der Membran und der Deckplatte 4 des Magnetsystems eingeschlossen ist und die an sich eine starke Rückstellkraft ausüben und damit die Amplitude der Membran verkleinern würde, in direktem Druckausgleich mit der Außenluft steht. Zu diesem Zweck sind in der Deckplatte 4 Öffnungen i i vorgesehen. Für die Verbindung mit der Außenluft besitzt der Magnetmantel ringsektorförmige Aussparungen 13.
  • Es hat sich nun gezeigt, daß eine scharfe Trennung dieser Luftsäule von der von dem Kern 2 und der Spule io eingeschlossenen Luftsäule, die ebenfalls über den Luftspalt 5 mit dem durch den Kern 2 und den Magnetmantel i gebildeten Raum in Verbindung steht, zur Vermeidung eines akustischen Kurzschlusses wichtig ist. Diese Trennung erfolgt zweckmäßig durch in den Ausschnitten 13 vorgesehene Trennwände 14, vorzugsweise aus Pappe od. dgl., die sich vör die Öffnungen i i legen und die von der Randzone z2 der Membran 6, der Spule io und der Deckplatte 4 eingeschlossene Luftsäule für den Druckausgleich mit der Außenluft verbinden. Diese Trennwände 14 besitzen vorzugsweise einen aufgebogenen Rand 15, so daß ein an einer Seite und oben offener kastenförmiger Behälter entsteht. Dieser ist in den Aussparungen 13 so befestigt, daß er mit seiner offenen Seite nach außen zeigt und mit Hilfe seiner schmalen Längswände eine gute Befestigung in den Aussparungen 13 erlaubt.
  • Für die durch die Spule io und den Kern 2 gebildete-Luftsäule, die über den Luftspalt 5 mit dem Raum zwischen Magnetmantel i und Kern 2 mit der Außenluft durch die Ausschnitte 13 in dem Magnetmantel in Verbindung steht, ist es wichtig, daß die durch diese einzelnen Resonatoren entstehenden Resonanzüberhöhungen abgeflacht werden, um auch hier einen ausgeglichenen Frequenzgang zu erreichen. Zu diesem Zweck wird vorzugsweise der Raum zwischen Kern 2 und Magnetmantel i unterhalb der Tauchspule io mit schalldämpfenden Mitteln 16 ausgefüllt, z. B. Watte oder einen ähnlichen Faserstoff.
  • Die durch die Öffnung i z in der Deckplatte 4 mit der Außenluft verbundene Luftsäule kann durch entsprechende Bemessung der Öffnungsdurchmesser während ihres Druckausgleiches gedrosselt werden; dadurch tritt ein Druckgefälle ein. Auf diese Weise ist eine Beeinflussung, insbesondere der tiefen Frequenzen, möglich.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z: Dynamisches Mikrofon, insbesondere mit tiefabgestimmtem Schwingungssystem, dadurch gekennzeichnet, daß die außerhalb der Tauchspule durch die äußere Randzone der Membran und das Magnetsystem gebildete Luftsäule, vorzugsweise über Kanäle, von dem übrigen Teil getrennt in direktem Druckausgleich mit der Außenluft steht, während in dem verbleibenden, durch den Magnetmantel und den Kern gebildeten Raum Dämpfungsmittel (Watte oder ein ähnliches Fasergewebe 16) eingefügt sind. a.
  2. Dynamisches Mikrofon nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Deckplatte (4) für die Verbindung der sich darüber befindenden Luftsäule mit der Außenluft Öffnungen (ii) besitzt.
  3. 3. Dynamisches Mikrofon nach Anspruch i und dem folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß für die Verbindung der Luftsäule nach außen der Magnetmantel (i) ringsektorförmige Ausschnitte (13) besitzt.
  4. 4. Dynamisches Mikrofon nach Anspruch i und den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennung mehrerer Lufträume voneinander durch Trennwände (14) erfolgt.
  5. 5. Dynamisches Mikrofon nach Anspruch i und den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwände (14) in den ringsektorförmigen Ausschnitten (13) gegenüber den Öffnungen (ii) der Deckplatte (4) vorgesehen sind.
  6. 6. Dynamisches Mikrofon nach Anspruch i und den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Tauchspule annähernd gleich dem halben Durchmesser der Membran gewählt ist.
DEA8923D 1938-02-23 1938-02-23 Dynamisches Mikrofon Expired DE888708C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA8923D DE888708C (de) 1938-02-23 1938-02-23 Dynamisches Mikrofon

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA8923D DE888708C (de) 1938-02-23 1938-02-23 Dynamisches Mikrofon

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE888708C true DE888708C (de) 1953-09-03

Family

ID=6921632

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA8923D Expired DE888708C (de) 1938-02-23 1938-02-23 Dynamisches Mikrofon

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE888708C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1226645B (de) * 1962-10-01 1966-10-13 Electro Voice Dynamisches Mikrophon

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1226645B (de) * 1962-10-01 1966-10-13 Electro Voice Dynamisches Mikrophon

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