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DE745165C - Gasbeheizter Ofen zum Anwaermen der Enden von Rohren und anderen Hohlkoerpern - Google Patents

Gasbeheizter Ofen zum Anwaermen der Enden von Rohren und anderen Hohlkoerpern

Info

Publication number
DE745165C
DE745165C DEK164724D DEK0164724D DE745165C DE 745165 C DE745165 C DE 745165C DE K164724 D DEK164724 D DE K164724D DE K0164724 D DEK0164724 D DE K0164724D DE 745165 C DE745165 C DE 745165C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas
heated
pipes
hollow bodies
heating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK164724D
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Kus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEK164724D priority Critical patent/DE745165C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE745165C publication Critical patent/DE745165C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D9/00Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
    • C21D9/08Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor for tubular bodies or pipes
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D2221/00Treating localised areas of an article
    • C21D2221/01End parts (e.g. leading, trailing end)

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Commercial Cooking Devices (AREA)

Description

  • Gasbeheizter Ofen zum Anwärmen der Enden von Rohren und anderen Hohlkörpern Bekanntlich müssen die Enden gewisser rohrartiger Hohlkörper, beispielsweise von Stahlflaschen für komprimierte Luft, Kohlensäure, Sauerstoff oder andere gasförmige, aber auch flüssige Stoffe, zum Zwecke des Zusammenfaltens und Verschweißens angewärmt werden. Das erfolgt gewöhnlich in gasbeheizten Wärmöfen, in deren Heizraum die Rohrenden in gewisser Läge eingeschoben werden. Das andere Rohrende wird dabei verstopft, damit die Wärme aus dem Heizraum nicht durch das Rohr entweichen kann. Dabei umspült die Wärme nur die Außenseite dieser Rohrenden, da sie in das Innere derselben wegen des mangelnden Luftzuges nicht eintreten kann. Das hat zur Folge, daß die Erwärmung dieser Rohrenden eine nicht unerhebliche Zeitdauer und der Ofen nur ungenügend ausgenutzt ist. Auch ist der spezifische Gasverbrauch eines. solchen Ofens, bezogen auf die Erwärmung eines Rohrendes, verhältnismäßig hoch, wodurch die laufenden Betriebskosten belastet werden.
  • Der den Gegenstand der Erfindung bildende neue Anwärmofen für derartige rohrförmige Hohlkörper ist geeignet, diese Nachteile in sehr einfacher und vollkommener Weise zu beseitigen. Die Erfindung besteht nun darin, daß innerhalb des Heizraumes eines solchen Anwärmofens ein aus feuerfesten Stoffen bestehender Wärtneleitkörper eingebaut ist, der rohrförmig gestaltet, an seinem Außenende geschlossen und in seinem Durchmesser kleiner ist als der anzuwärmende Hohlkörper. Der Einbau erfolgt in der Weise, daß der Leitkörper konzentrisch dem anzuwärmenden Rohrende gegenüberliegt und dabei um ein gewisses Maß in den Innenraum desselben hineinragt. Dabei ist dieser Leitkörper um seine Längsachse drehbar, in seiner Längsrichtung verschiebbar und somit in seiner Tauchtiefe in das Rohrende einstellbar. An einer Seite ist dieser Leitkörper mit einer Durchbrechung versehen, die nach Bedarf einem in der Vorderwand des Wärmofens angebrachten Wärmeabzugsschacht gegenübergestellt werden kann. Dadurch wird erreicht, daß nach Bedarf ein Teil der Verbrennungsgase des Heizraumes nach Eintritt in das anzuwärmende Rohrende in das Innere dieses Leitkörpers einströmt und durch diesen in den Abzugsschacht gelangt, während die Außenwandung des Rohrendes nach wie vor von den Verbrennungsgasen des Heizraumes umspült wird, die dann auf anderem Wege zum Abzugsschacht gelangen. Infolge der Drehbarkeit des Leitkörpers besteht dabei die Möglichkeit, die Größe der zum Abzugsschacht führenden @üznulig desselben dem Bedarf entsprechend genau einzustellen, so dalt nunmehr das anzuwärmende Rohrende nicht nur von außen, sondern auch von innen erhitzt wird, wodurch die Z,-itdauer der Anwärmung sehr erheblich abgekürzt und auch erlieblich all der Heizung gespart wird.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in der beilie-enden Zeichnen- in einem Ausführun-sbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigen Abb. i einen senkrechten Querschnitt durch den rieticn Anwä rnlofen durch die \littellinic eines Rührendes und des zugehörigen Leitkörpers nach Linie A-h der Abb. 2, abb.2 einen senkrechten Querschnitt durch den Anwä rmofen nach Linie C-D der Abb. i. Abb. @; einen waagerechten Querschnitt durch den Anwärinnfen nach Linie C-D der Abb. i.
  • Wie ersichtlich, ist i der allseitig geschlossene, langgestreckte Heizraum des Anw-irniofens, in dessen Rückwand 2 der anzuwärmende Hohlkörper 3 eingesetzt ist. Die Besatzlöcher .I sind dabei entsprechend dein wechselnden Durchmesser der Hohlkörper 3 durch Einsatzstücke ; abgedichtet. Die Rohrend.,-ii 3 sind nach außen zu verstopft, damit die ;'4'ärine nicht durch dieselben entweichen kann. An der Vorderwand 6 des Anwärmofens befinden sich oberhalb und unterhalb des Rohrendes 3 die nach dem Innenraum zu trichterförmig erweiterten Einsatzlöcher 7 für die Gasbrenner. Konzentrisch finit dem anzuwärmenden Rohrende 3 und demselben gegenüberliegend ist der Wärmeleitkörper 8 in die Vorderwand 6 eingebaut, und zwar drehbar und in seiner Längsrichtung verschiebbar. Der Leitkörper e besteht aus feuerfesten Stoffen und ist gleichfalls rohrförmig gestaltet. An seinem Vorderende ist er verschlossen und besitzt etwa in seiner Mitte eine schlitzartige üffnung 9. Außerdem sind in der Vorderwand 6 die Abzugsöffnungen io für die Verbrennungsgase angeordnet, die, wie Abb. 2 zeigt, in einen seitlichen Abzugsschacht z i einmünden, der zum Schornstein-fUC1iS 12 führt und in seiner Weite durch den Schornsteinschieber 13 einstellbar ist.
  • An der entgegengesetzten Seite des Leitkörpers 8 befindet sich ein weiterer Abzugsschacht 14, der gleichfalls zum Schornsteinfuchs 12 führt, aber keinen Schieber besitzt. An seinem oberen Ende ist er durch den kurzen waagerechten Schacht 15 unmittelbar bis zum Leitkörper 8 geführt und steht dein Schlitz 9 desselben gegenüber. Die Weite dieses Abzugsschachtes kann durch Drehung des Leitkörpers e 11111 seine Läii";saclise eingestellt «-erden.
  • In einen Wärmofen dieser Art sind beliebig viele dieser Einsatzlöcher q. für die Rohrenden und eine entsprechende Anzahl dies: i- Wärnieleitkörper 8 nebeneinander angeordrict, wie Abb.2 zeigt.
  • Die Arbeitsweice des neuem Anwärinofens ist folgende: ach dem Einsetzen und Abdichten der anzuwärinenden Hohlkörper 3 in die Besatzlöcher d. der Ofenrückwand werden tlie Wärnieleitkörper 8 in ihrer Längsrichtung so weit .eingeschoben, bis die Eintauchtiefe derselben in den Innenraum der Hohlkörper 3 deni Bedarf entspricht. Sodann wird durch Drehen der Leitkörper 8 um ihre Längsachse die Weite der Offnung der Abzugsschlitze o derselben eingestellt und schließlich nach durch die Schieber 13 die Weite der Abzugsscliächta i i geregelt. Die durch die Gasbrenner erzeugte Wärme un ispült dabei die in den Heizraum i hineinragenden Enden der Hohlkörper 3, und die Verbrennungsgase treten teilweise in den Innenraum derselben ein, von wo sie durch (lie Wärlneleitkörper 8 in die Abzugschächte 1a_ gelangen. Der übrige Teil der Verbrennungsgase entweicht <-lurch die Abzugslöcher io in die Abzugsschächte i 1 nach Maßgabe der Schieberstellung 13. Durch Drehen der Leitkörper 8 können auch die Abzugsschlitze 9 derselben ganz verschlossen werden, wenn es der Bedarf erfordert. Auf diese Weise ist nunmehr die Möglichkeit einer genauen Leitung des Wärmestromes gegelxn, «-as zur Folge hat, daß die Erwärmung des Rohrendes 3 nicht nur von der Außenseite, sondern auch voll der Innenseite her erfolgen kann, und zwar in genauer Anpassung all den Bedarf ini Einzelfalle.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE-: i. Gasbeheizter Ofen zum Anwärmen der Enden von Rohren und anderen Hohlkörpern, dadurch gekennzeichnet, daß konzentrisch und gegenüberliegend dem in der Rückwand (2) der Heizkammer (i) eingesetzten anzuwärmenden Rohrende (3) ein aus feuerfesten Stoffen bestehender Wärmeleitkörper (8) angeordnet ist, der um ein gewisses Maß in das Rohrende (3j hineinragt und rohrförmig gestaltet ist, wobei sein Vorderende verschlossen ist, und der in seiner Mitte einen Abzugsschlitz (9) besitzt, durch welchen die in seinen Innenraum einströmenden Verbrennungsgase durch den Abzugsschacht (1q) in den Schornsteinfuchs (i2) gelangen, während der übrige Teil der Verbrennungsgase aus der Heizkammer (r) unmittelbar durch die Abzugsöffnungen (io) in einen weiteren, zum Schornsteinfuchs führenden, durch einen Schieber (i3) in seiner Weite einstellbaren Abzugsschacht (i i) strömt.
  2. 2. Gasbeheizter Ofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Wärmeleitkörper (8) in seiner Längsrichtung verschiebbar und um seine Längsachse drehbar ist, so daßnach Maßgabe seiner Drehung die Öffnungsweite des Schlitzes (9) desselben gegenüber dem Abzugsschacht (i5, i..) einstellbar ist. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren keine Druckschriften in Betracht gezogen worden.
DEK164724D 1942-05-19 1942-05-19 Gasbeheizter Ofen zum Anwaermen der Enden von Rohren und anderen Hohlkoerpern Expired DE745165C (de)

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DEK164724D DE745165C (de) 1942-05-19 1942-05-19 Gasbeheizter Ofen zum Anwaermen der Enden von Rohren und anderen Hohlkoerpern

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DEK164724D Expired DE745165C (de) 1942-05-19 1942-05-19 Gasbeheizter Ofen zum Anwaermen der Enden von Rohren und anderen Hohlkoerpern

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Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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