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DE612864C - Vorrichtung zum Ausbrennen von Faessern - Google Patents

Vorrichtung zum Ausbrennen von Faessern

Info

Publication number
DE612864C
DE612864C DEK123032D DEK0123032D DE612864C DE 612864 C DE612864 C DE 612864C DE K123032 D DEK123032 D DE K123032D DE K0123032 D DEK0123032 D DE K0123032D DE 612864 C DE612864 C DE 612864C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
barrel
jacket
air
surrounding
outside
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK123032D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JAN KLEMPA
Original Assignee
JAN KLEMPA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JAN KLEMPA filed Critical JAN KLEMPA
Application granted granted Critical
Publication of DE612864C publication Critical patent/DE612864C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12GWINE; PREPARATION THEREOF; ALCOHOLIC BEVERAGES; PREPARATION OF ALCOHOLIC BEVERAGES NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES C12C OR C12H
    • C12G3/00Preparation of other alcoholic beverages
    • C12G3/04Preparation of other alcoholic beverages by mixing, e.g. for preparation of liqueurs
    • C12G3/06Preparation of other alcoholic beverages by mixing, e.g. for preparation of liqueurs with flavouring ingredients
    • C12G3/07Flavouring with wood extracts, e.g. generated by contact with wood; Wood pretreatment therefor

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Bioinformatics & Cheminformatics (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Genetics & Genomics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Ausbrennen von Fässern Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ausbrennen von Fässern mit einem in das Faß eingreifenden Feuerungsbehälter, an den eine Rauchgasableitung angeschlossen und der von einem Mantel mit Abstand konzentrisch umgeben ist.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, die Beheizung des Fasses so zu gestalten, daß einerseits eine genügend schnelle Trocknung erreicht, andererseits aber das Faß gegen eine zu starke Erhitzung oder aber gegen Verbrennen geschützt wird und daß schließlich durch die Beheizung das Faß nicht verunreinigt wird. Dies ist insbesondere für zur Aufnahme von Nahrungs- und Genußmitteln aller Art bestimmte Fässer sehr wesentlich.
  • Allein aus diesem Umstande sind die bekannten Vorrichtungen, bei denen die Rauchgase freien Zutritt zu der inneren Faßwandung haben, unbrauchbar, weil bei einer solchen Beheizung Verunreinigung der Faßwandung oder mindestens eine solche Beeinflussung unvermeidlich ist, durch die die Verwendung des Fasses für Nahrungs- und Genußmittel, z. B. für Weine, ausgeschlossen wird. Außerdem aber ist bei diesen bekannten Vorrichtungen eine zu starke Erhitzung des Fasses wegen des unmittelbaren Zutrittes der Feuergase zu der Faßwandung unvermeidlich.
  • In der richtigen Erkenntnis dieser grundsätzlichen Mängel wurde nun schon vorgeschlagen, die Beheizung nicht unmittelbar durch die Feuergase, sondern durch einen in das Faß eingesetzten geschlossenen Feuerungsbehälter, also in der Weise zu bewirken, daß die Erwärmung der Faßwandung mittelbar durch die den Feuerungsbehälter umgebende Luft erfolgt. Aber auch die bekannten Vörrichtungen dieser Art sind nach den praktischen Erfahrungen nicht geeignet, um die eingangs genannten Aufgaben in einer den praktischen Verhältnissen Rechnung tragenden Weise zu lösen, denn auch bei diesen bekannten Vorrichtungen ist das Faß gegen eine zu starke Erhitzung nicht oder mindestens nicht genügend geschützt.
  • Die Erfindung bringt nun eine grundsätzliche Lösung dadurch, daß für eine Bewegung der Luft in dem Faß und auch außerhalb desselben gesorgt wird, indem unterhalb der Kanten des vollwandigen, den gegen das Faßinnere in an sich bekannter Weise geschlossenen Feuerungsbehälter umgebenden, innen und außen, von unten nach oben, von Frischluft bestrichenen Mantels Zuführungsöffnungen für die Frischluft in ringförmigem Grundriß angeordnet werden und jeweils etwa hälftig innerhalb und außerhalb der Mantelunterkanten münden. Durch die Luftströmung wird eine Überhitzung der Faßwandung vermieden, ohne eine genügend schnelle Trocknung zu verhindern. Weiter wird durch die Bewegung der Luft durch das Faß hindurch und auch an der Faßaußenwandung entlang die Trocknung besonders gleichmäßig im Gegensatz zu der praktisch in Ruhe befindlichen Luft bei der bekannten Vorrichtung mit geschlossenem Feuerungsbehälter. Die oben aus dem Faß austretende Luft wird in einer das Faß umgebenden Deckhaube gefangen, umgelenkt und nach unten zu einem oder mehreren an der Deckhaube befindlichen Abzügen geleitet.
  • Das Einschließen des Fasses in eine Deckhaube ist an sich bekannt, jedoch nur bei Vorrichtungen, die das Faß praktisch zwar ebenfalls mittelbar beheizen, deren Feuerüngsrost jedoch von unten her nicht völlig gegen das Faßinnere abgeschlossen ist, die daher keine Gewähr dafür bieten, daß nicht doch Rauchgase, wenn auch nur in beschränktem Umfange, in das Faßinnere eindringen, es verunreinigen und überhitzen und so unbrauchbar machen.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes. Abb. i zeigt einen senkrechten Schnitt durch die Vorrichtung, Abb.2 einen Querschnitt durch die Vorrichtung gemäß X-X der Abb. 1.
  • Der Feuerungsbehälter i mit einem Rost 2, einem Deckel s und daran anschließendem Schornstein 6 ist von einem konzentrischen Mantel 7 umgeben. Über Feuerungsbehälter und Mantel ist der Faßmantel A (ohne Böden) und über das Ganze eine Deckhaube 3 gestellt, die unten mit dem Boden 4 abschließt. Unterhalb des Mantels 7 ist in den Boden 4 ein Ringkanal 8 für die Zuführung der zum Trocknen und Heizen des Faßinnern indirekt aufzuheizenden Frischluft eingelassen,- während ein besonderer, gegen das Faßinnere geschlossener Frischluftkanal 13 von außen unmittelbar unter den Feuerungsrost führt. Mantel 7 und Ringkanal sind in bezug aufeinander so bemessen, daß die Luft aus dem Ringkanal sowohl in den Ringraum zwischen dem Feuerungsbehälter i und dem Mantel 7 wie auch in den Raum zwischen dem Mantel 7 und dem Faß A hineinströmen kann. Die durch den Querschnitt 9 (vgl. auch Abb. 2) in den unmittelbar vom Faß umgrenzten Raum einströmende Luft wirkt kühlend, während die durch den Querschnitt io in den Ringraum zwischen dem Feuerungsbehälter i und dem Mantel 7 einströmende Luft beheizt wird und dann oberhalb des Mantels mit der durch den Querschnitt 9 eingetretenen Luft zusammenströmt und nach Eintritt in die Deckhaube3 umgelenkt wird. Die Luft strömt dann an der Außenwandung des Faßmantels A nach unten und mündet in die an die Deckhaube am unteren Rande angeschlossenen Abzugsrohre 12, die gegebenenfalls in den Schornstein 6 einmünden können.
  • Die Luft zirkuliert also zwischen dem Feuerungsbehälter i, dem Faßmantel A und der Deckhaube 3 und verläßt die Vorrichtung mit Dampf gesättigt durch die Abzugsrohre. Durch die Erwärmung der Luft zwischen dem Feuerungsbehälter i und dem Mantel 7 entsteht ein Zug, der einesteils ein Verbrennen des Faßmantels an dessen Innenseite verhindert, -andernteils auch die Außenseite trocknet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Ausbrennen von Fässern mit einem in das Faß eingreifenden, geschlossenen, von einem Mantel mit Abstand konzentrisch umgebenen Feuerungsbehälter mit Rauchgasableitung und mit einer das Faß umgebenden Deckhaube, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Kanten des vollwandigen, den Feuerungsbehälter umgebenden, innen und außen, von unten nach oben von Frischluft bestrichenen Mantels die Zuführungsöffnungen für die Frischluft in ringförmigem Grundriß angeordnet sind und jeweils etwa hälftig innerhalb und außerhalb der Mantelunterkanter. münden.
DEK123032D 1930-11-29 1931-11-20 Vorrichtung zum Ausbrennen von Faessern Expired DE612864C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CS612864X 1930-11-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE612864C true DE612864C (de) 1935-05-06

Family

ID=5453905

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK123032D Expired DE612864C (de) 1930-11-29 1931-11-20 Vorrichtung zum Ausbrennen von Faessern

Country Status (1)

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DE (1) DE612864C (de)

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