DE732806C - Verbauchsabrechnungsgeraet fuer Strom, Gas, Wasser o. dgl. - Google Patents
Verbauchsabrechnungsgeraet fuer Strom, Gas, Wasser o. dgl.Info
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Description
- Verbrauchsabrechnungsgerät für Strom, Gas, Wasser o. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf ein Verbrauchsabrechnungsgerät für Strom, Gas, Wasser oder andere Abrechnungszwecke.
- Bisher 'erfolgte die Verbrauchsabrechnung für Strom, Gas und Wasser meist in der Weise, daß der Zählerableser die Zählerstände der Verbraucher am Ende einer Verbrauchsperiode feststellte und sie der Rechnungsstelle meldete, die daraufhin die Rechnungen ausschrieb und den Verbrauchern gelegentlich eines besonderen Bestellganges eines Kassenboten oder beim nächsten Ablesegang, also erst nach einer weiteren Vexbrauchsperio-de, zur Bezahlung zustellen ließ.. Dazwischen lag ein teilweise recht erhebliicher Zeitraum bis zu mehreren Wochen, der für das Lieferwerk, insgesamt betrachtet, einen erheblichen Zinsverlust bedeutet. Dieses mittelbare Abrechnungsverfahren erforderte aber auch einen erheblichen Aufwand an Arbeftsl:räften, insbesondere in Orten mit aufgelöstex Bauweise. Es besteht daher ein Bedürfnis nach der Diurchsetzungeines unmittelbaren Abrechnungsverfahrens.. Die Erfindung bat sich daher die Aufgabe gestellt, -dem Zählerableser ein bequem tragbares Gerät in die Hand zu geben, das ihm erlaubt, in ihre die für den jeweiligen Bezirk bzw. Ablesegang in Betracht Buchungsformulare mitzuführen, an Hand des alten und neuen Zählerstandes, .des Tarifs und einer leicht zu übersehenden Tariftabelle sogleich ordnungsgemäß Rechnungen über den erfolgten Verbrauch zu erteilen und über den Empfang des Rechnungsbetrages zu quittieren bzw. diesen der Abrechnungsstelle als offenstehend zu melden, aber auch das Grundblatt (Hebeliste), die Rechnung sowie das Kontoblatt des Verbrauchers in ein und demselben Schreibvorgang 'übereinstimmend zu beschriften.
- Gegenstand der Erfindung ist demnach ein vom Zählerableser z. B. mittels eines Traggriffes oder Umhängeriemens mitfü rbares Dnuchschreiheg,erät an sich bekannter Art, bestehend aus einem kastenförmigen Behälter mit klappbarem Deckel und einer den Kastenunterteil abschließenden, auf ihrer Unterseite
Vorrats-, Umkehr- und @uftvicl:eltialzcn für Vordruckstreifen und Kohlepapier aufweisen- den Sclireiliplatte und gegebenenfalls darunter im Kastenurnterteil vo-rgeselienem Raum zur Aufbewahrung von losen Vordrucken, Geld o. dgl. soicie mit an der einen oder be:dcn Stirnseiten der Schreibplatte aiigeordnzten Zugangsöffnufogen für Fächer, die die ztt- gehörigen Vordrucke, wie Grundblätter, Kontoblätter, Quittungen o. dgl. aufnehmen, an der Rückseite der Schreibplatte bz«-. Innenseite des Kastenbodens entlang ver- laufen und so, nach den öffnungen der Schreibplatte liin abgebogen sind, daß die oberen Ränder der in diesen Fächern unter- gebracht:en Vordrucke in Höhe der Schreib- platte bequem erfaßb.a.r sind. Zu diesen #,o,rdrucl;en rechnen Grund- blätter für die Abre-chatmgsst-elle, Rechtiuin- g-en für die Verbraucher, Verbraucherkonto- blätter, die die für die Abrechnung wichtigen Vorgänge der einzelnen Al>lesepe,ri@odeti ab- lesen lassen. Sie werden n.acIi:einander aus dem einen Fach entnommen und dann bi ein anderes Fach abgelegt. Wenn mann aus Grundblatt u@nd-Rechnu@ng bestehende Dttrch- schreibsätze, die hinsichtlich des Namens, der Straße und Hau,snunnm.er des Verbrauchers, seines Tarifsatzes und Grundpreises usw. von der Abrechnungsstelle vorbereitet sind und an dem einen Rande zusatilme:nhäiigen, in Leporelloforin liegen oder aber aufgespult sind, verwendet und Kohlepapier da7wisclien- legt oder ähnliche bekannte Mittel verwendet; so kann man nach Auflegen des Kontobuttes auf allen drei Blättern gleiche Eintragungen in dem gleichen Schreibvorgang auf der Schreibplatte herstellen. Verwendet man ei:n- zelne Schreibsätze, so können diese- auch in Fächern des Iiasteninnettratrmes unter der zu diesem Zwecke abnehmbaren bzw. um ein Scharnier abschwenkbaren Schreibplatte auf- bewahrt werden. Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Bc- schreibung. Zum Stande der Teclinil: sei envä liiit, daß ein D,tirclisclireibegerät bekannt ist, welches, nach Art einer Rollfilmkamera, gebault, aus einem niedrigen kastenförmigen Beliälte@r be- steht und eine- Schreibplatte aufweist, über die die 1>andförinigen Vordruckstreifen ge- führt ttüd nach Schließen des Deckels durch ein Fenster desselben hindurch beschrieben werden. Die Vorratsrollen für die Vordruck- streifen uaid die Aufwickehvalze sind dort auf der Rückseite hinter der Schreibplatte im Behälter angeordnet. Dieses Gerät besitzt aber keine Fächer für die Aufbewahrung der für die Rechnungsausstellung erforderlichen Formulare, insbesondere Kointoblätter, auf denen die Zählerstände der laufenden Ab- vermerkt i;-erdcn und die deni Benutzer bequem zur Hand sein müssr°n und a.tlCIi nicht Ve1-loreiigchen cIiii-fell. Daher läl>t sich mit diesem Gerät die gestellte Aufgabe nicht erfüllen. - Der Ableser müClte bei Ver- « enduni; eines solchen Gerätes diFormu- lare no-cli in besonderen Behälterft od; r Ta- schen. mitführen, was die Arbeit sehr um- ständlich machen würde. Es ist ferner ein Dtirclisclireiliegei-ät b;,- ka.nnt, bei dem ein foi-drttckstreifen, in Leporelloform gestapelt, in dem Kastcnratnn unter der Schreibplatte untergebracht ist, zu dcsseii Einlegen die des Kastcn- u.iitertcilcs wie ein Schieber nach der Stirn- seite abziehbar ist. Att,Cli hier fehlt dem- nach die Möglichkeit, die erforderlichen Fo-i-nittla.i-e neben der Schreibplatte übersicht- lich und bequem erfaßbar bereitzustellen bzw. nach dem Beschriften aufzttbec@-ahren. An sich ist es hei Durchschreibef;erüten auch bekannt, über der Schreibplatte eine Scliietie fest oder verstellbar anzuordnen, um die Formulare am Abheben zu Bindern und das Abreißen durch den Schienenrand zu cr- leiclitcrn. Schließlich sei -erwähnt, (1a1.1 es aticl) an sich hei D,tii-chsclii-eibegeräten llekannt ist, auf d;r lfinefiseite des Geli:itisrdeclccls Tabellen o. dnl. voi-ztiselien, die bei geöllnct:m Deckel im Blickfeld des Benutzers licgeti. In der Zeichntltfg ist ein Ausführungs- beispiel des Erflndtrügsgegetistandcs mit t"m- hänberiemen dargestellt. Fig. i zeigt das Gerät attf-uklappt, Fi-. 2 und 3 dasselbe mii Meiden Seiten, Fig. 4. in verkleinertem 11@1:>sta@ic in der Benutzungslage, die es am Körper einniinnit. Fig. 5 eine Einzelheit der Tragric,ni@n- befesti@un.g. Fig,.0 die Schreibplatte allein von rück- %l-ärts und F 7g. ,- bis n von C-erscliied.eilen Seiten g sehen in Ansicht. Fig. io und i i zeigen die @-oi-dru@.kan nUng bei Durchführung des @chreibvoraii-es. Der Kastenunterteil (J besitzt ci.t:rn Boden i. zwei Längswände a und zwei gebogene Stirn- wände 3. An der einen Stirnseite ist dor Deckel 4. mit einem Gelenk 5 btfüstigt. 1)cn Abschlulä des Kastenratri-dcs bildet eine ali- nehmhare Schreibplatte 6. Diese besitzt an ihren beiden Enden Schlitze ; ufid S, die die @lttnttngcti van im Kastenunterteil l_% unter- Clebrachten fächern g. io bilden. 1>tesc F;ichei- vcrlaufen. bo",xenförmig .auf der Rückseite der Sclii-cibplatte 6 oder aber auch stuf der Innen- seite des Kastenbodens t, so daß die R@itider der dort eingestellten Vordrucke, insbeson- dere der Kontoblätter I( der @"erl)rattchc!r, bequem erfaßbar sind. während sich die Blät- ter selbst in einem gebo@g,enen Stapel zum Teil in Richtung der Kastenebene erstreck,-n. An der einen Seitenwand 2 befindet sich eine Schlitzführungsschi-ene i r, in deren Schlitz z 2 das Befestigem gsstüc#k i 3 des Umhängeriemens 14., falls nicht ein Traggriff Verwendung findet, mit einem Zapfen gleitet. Diese Schiene i i besitzt etwa L-förmiges Profil, so daß das Befestigungsstück 13 des Riemens nur eine beschränkte Verscli@l-enlcun- aus- führen kann und .ein Verschlingen des Rie- mens verhindert wird. An der anderen Seitenwand z des Kastens U ist ein Hsbcl 15 befestigt. Er wird so. durch einen nicht dar- gestellte. Anschlag der Seitenwand 2 in siner Schwenkung begrenzt, daß er beim Anheben des Gerätes vor dem Körper des Benutzers in eine etwa. waagerechte Stvllung eine : t@t-a 4.5" nach oben zeigende Lage einnimmt (Fig. 4.1. Auf diese Weise erhält das an.dere- Ende des Tragriemens i.1 .eiiie,i li<ili:,#,r; n An- griffspunkt, welcher dem Benutzer die nötige Freiheit für seine rechte Hand bzim Schreiben sichert. Dieser Hebel 15 trägt einen Vor- sprung 16, an dem sich der Deckel 4. in diesgr für die Blickrichtung des Benutzers günstigen Lage abstützt, so daß er die auf der Innenseite des Deckels befindliche Ta- belle 17 leicht übersehen kann, welche die Ausrechnungswerte für den Verbrauch nach verschiedenen Tarifen darbietet. Natürlich kann auch der Deckel 4. einen Vorsprung an seiner Seitenwand tragen, der sich dann an dem Hebel 15 abstützt. Die Schreibplatte 6 besitzt ferlier an ihren Stirnseiten Schlitze 18, i9 für l'ordru,cke, die von Vorratsrollen auf der Rückseite der Schreibplatte, nach deren Vordersckc hin- durchtreten. Auf der Vorratsrolle 2o be- findet sich die Hebeliste, das Grundblatt G,- welches über eine Umkelirwalze-2i gröberen Durchmessers führt und dann durch den Schlitz 18 auf die Vorderseite der Schreib- platte tritt und sodann durch den weiteren Schlitz i 9 nach der Rückseite gelangt, wo, eine AufwickelroRe 22 angebracht ist, die mit einem Handrad 23 gedreht wird. Dieses Grundblattband G trägt (Fig. i o. i i ) die den Abnehmer betreffenden Angaben. seinen Na- men, Wohnung, Tarifsatz, Grundpreis. Kenn- nummer usw., in kleinen Abständen, damit möglichst an Bandlänge gespart wird. Auf der anderen Vorra:tsrolle 2.1 befindet sich ein Rechnungsband R, «-elches die glei- chen Angaben für den Abnehmer trägt wie das Grundblatt. Die Zwischenräume zwi- schen diesen Angaben aber sind wesentlich größer, weil hier noch Angaben über den Rechnungsaussteller untergebracht sind. An den Lagerwänden 2 5 der Umkehrwalze 21, über die auch cl<ieses Rechnungsband R. ge- ausgestellten Rechnung als Widerlager zu dienen. Es trägt Fenster 35, 36. 37, die die für die Berechnung wichtigen Eintragungen des Kontoblattes von der vorhergehenden Ableseperiode erkennen lassen, und zwar den alten Zählerstand und gegebenenfalls den eines Zählerausta'usches.führt wird, bevor es durch den Schlitz t S auf die Schreibplatte 6 gelangt, ist eine elastisch nachgiebige kleine Walze 26 gelagert, die den beiden übereina@nderliegcndc:n Bändern R, G als Gegenführung dient bind die allein unter ihren, Eigengewicht gegen' den Uml>e@tir- ualzenumfang drängt. Die t-mlcelir,.valze 21 steht unter dem Einfluß einer Sperrvorrich- tung gegenüber der einen Lageri@-aiid 25, da- mit man beim Verdrehen der Atifwicleehvalze 22 weiß, wann das neue Feld des Grund- blattes G in die Schreiblage gerückt ist. Die Sperrvorrichtung kann beliebiger Art sein. Sie hat die Wirkung eines Abstandreglers und bestellt z. B. aus einer federbcein$ußten Kugel, die in der StirncÄ-and der Umkehr- walzc 2 i untergebracht ist und in jeder neuen Arbeitslage in ein Loch =; der kreisförmig angeordneten Lochreibe der LagLr@i-a.nd 25 eindringt (Fi.g.7), so da.ß der Benutzer dies gefühlsmäl.ig feststellt. Er erfaßt dann das Ende des Rechnungsbandes R Lind bringt derer, die gleichen Angaben enth.altcndes Feld in i: bereinstimmung mit dem Grundblatt G. Mit besonderem Vorteil wird ein Rechnungs- band R ,aus durchscheinendem Papier ver- wendet und unterhalb eines weiteren, der Kastenseitenivand 2 entlang sich erstreckenden Schlitzes 28 eine Vorratsrolle 29 für ein Du,rchschreibpapier D(Kohlepapier) ange- ordnet, welches zwischen Grundblatt G und Reclrnu!ng R liegt. Damit die Eintragun- gen auf der Rückseite der Rechnung R und auf dem GrundblattG stets klar sind, soll bei jedem neuen Schreibvorgang ein Feld des Durchschreibblattes D, benutzt werden, uelches vorher noch nicht in Anspruch genommen wurde. Die durch die S'errvo-rrichtung be- stimmte Varschubbewegun- der Umkehrwalze 21, also die Abstandiveite zwischen zwei Sperrvorgängen, ist daher um die Höhe ciii,er Schreibzeile geringer als der Zeaenabstand zwischen den Eintragungen der Hebeliste G bemessen. Dias verschriebene Kohlepapier D wird nach einiger Zeit allgerissen und, durch ein von der Vorratsrolle 29 abgezogen es frisches Stück ersetzt. Am linken Rande der Schreibplatte 6 ist eine untergriffige Führungsschiene 3o angebracht. Unter ihr führt sich ein Fiiiirnngsstüclc 3i, das durch eine Blattfeder 32 finit dein Lineal 33 verbunden ist, «-elches noch mit seinem ando- ren Ende unter eine Gegenfiiliru@ngsschiene 34. greift. Diese dient zugleich den Vor- druckbahnen als Randschutz beim Schreiben. Dias Lineal33 wird so durch die Blattfeder 32 normalerweise immer in angehobener Lage gehalten und von Hand nur niedergedrückt, um den Schreibsatz, insbesondere das lose aufgelegte Ko:ntobl.att I( beim Schreiben fest- zuhalten und später beim Abreißen der .fertig - Ein weiterer Schlitz 38 der Schreibplatte 6 liegt vor dem Fach 8, i o. Eine Leitwand 39 ragt über die Schreibplatteneb.ene 6 heraus und ist. nach dem Lineal 33 hin gebogen. Sie hat die Aufgabe, den unteren Rand des Kontoblattes K" abzufangen und unter die Schreibplatte zu leiten, wenn dieses sonst gegen die aus dem Fach 8, io herausragenden Blätter I< stoßen %i-ü@rde. Die Leitwand 39 bildet eine Verlängerung der inneren, das Fach io begrenzenden Wand.
- An der dem Körper zugewendeten Stirnwand 3 des Kastens U ist eine nachgiebige Stütze angebracht, die beliebiger Art sein kann. Sie soll das Gerät beim Schreiben in .einen günstigen Abstand vom Körper bringen und ein bequemes Oftnen und Schließen des Deckels ermöglichen, aber auch das Abrutschen vom Anzug verhindern. Hier besteht es aus einem Gurtband 4o, das von den Enden federnder Haltestützen 41 getragen wird.
- Die Benutzungsweise ist -wie folgt: Der Ableser trägt das Gerät am Riemen 14 über die rechte Schulter und nirmnt es dann in die Lage nach Fig. 4. vor den Körper. Durch Drehen des Handgriffes 23 stellt er das Grundblatt auf dein Namen des Kunden ein, zieht das Rechnung sband so weit, bis das zugehörige erste Rechnungsblatt (Fig. io) sich in Übereinstimmung mit dem entsprechenden Teil des Grundblattes befindet, so daß die beiden Laufnummern >>6 i 2;< in übereinstimmurng stehen, alsdann legt er das .aus ,dem Fach 7, 9 entnommene zugehörige Kontoblatt I\' des Kunden unter das Lineal 33 so, daß die Eintragungen von der letzten Ablesung durch Fenster 35, 36, 37 sichtbar werden, insbesondere der alte Zählerstand. Nun trägt er z. B. unter dem Monat den Ablesetag -ein und daneben über Fenster 35 den neuen Zählerstand >:245 i«. Er errechnet die Differenz »39r. und stellt aus der Tarifgruppe >:8« der Tariftabelle 17 auf der Innenseite des Deckels den Arbeitspreis >.@?,fd 3,12« fest und trägt -ihn in die vorgesehene Spalte en. Nun nimmt er das Kontoblatt I( fort und stellt es in ein anderes Fach des Gerätes ab, z. B. hier das Fach 8, 1o. Das Gerät zeigt nunmehr das Bild nach Fig. i i. Die durchgeschriebene Zahl :..lt 3,i2« für den Arbeitspreis erscheint unter den Zahlenwerten, die auf dem Rechnungsblatt für diesen Verbraucher vorbereitet sind, also ;:it,.JL 12,5o:; und >:@?id 2,o5#;, so daß sich durch Addition der Rechnungsbetrag von -AJd i7,67#; ergibt. Erhält der Kassenbote den Rechnungsbetrag, so kreuzt er dies am Rande unter der Zahl :;6i2« an und stellt den Quittungsteil aus, der am linken Rande des Rechnungsblattes vorgesehen ist. Auch hier sind die Werte in der Durchschrift erzielt. Da. das Kohlepapier D doppelseitig eingefärbt ist und das Reclinumgsblatt R aus durchscheinendem Papier besteht, so sind alle Eintragungswerte gut zu erkennen und in demselben Schreibvarga.ng herstellbar. Nun wird die Rechnung R abgetrennt. Wird die Rechnung nicht bezahlt, so wird am Rande an Stelle des Kreuzes der Rechnungshetrag auf der Hübeliste G vermerkt.
- Werden die Vordrucke nicht in Bandform bereitgestellt, so fallen die Vorratsrollen und die Umkehrwalze auf der Rückseite der Schreibplatte fort. In diesem Falle kann die Schreibplatte um ein Scharnier etwa am linken Rande wie das Blatt eines Buches aufgeklappt werden, um den darunterliegenden Innenraum des Kastens U zugänglich zu machen, wo zwischen den Fächern9, io weitere Fächer für Rechnungen vorgesehen. sein können., die mit dem zugehörigen Grundblatt irgendwie vereinigt sind. Es wird dann jeweils ein solcher Schreibsatz G, R herausgenommen und auf der Schreibplatte unter dem Lineal 33 in sonst gleicher Weise fest--gelegt und beschrieben. Das dem Ableser als Durchschlag für die Abrechnungsstelle verbleibende Grundblatt G kann in demselben Raum unter der Schreibplatte aufbewahrt i?#rerden, aber eis kann auch für diesen Zweck ein Schuhkasten von der rechten Längswand 2 des KastensU herausgezogen werden. Da die Kontoblätter I( schmal sein können (Fig. io), so kann auch das obere Fach 7 breiter gemacht und in der Mitte durch eine Trennwand unterteilt sein, so daß links die Kontoblätter bereitgestellt und rechts nach ihrer Beschriftung abgelegt werden können. In diesem Falle kann das Fach 8, io für die einzelnen Grundblätter G benutzt werden.
- Der Deckel 4. hat ebenfalls hohe Seitenwände -, die, wenn das Gerät geschlossen ist. die Seiten und Stirnwände des Kastens U so weit überdecken., daß die Schreibplatte gegen Witterungseinflüsse geschützt bleibt.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vom Zählerableser mitführbares Verbrauchsabrechnungsgerät für Strom, Gas, Wasser o. dgl., bestehend aus einem D:urchschrei.begerät an sich bekannter Art mit- einem kastenförmigen Behälter r U mit klappbarem Deckel (4) und einer den Kastenunterteil abschließenden, auf ihrer Unterseite Vorrats-, Umkehr- und Aufwickelwalzen für Vordruckstreifen und Kohlepapier aufweisenden Schreibplatte (6) und gegebenenfalls darunter im Kastenunterteil vorgesehenem. Raum zur Aufbewahrung von losen Vordrucken, Geld o. dgl. sowie mit an der .einen oder beiden Stirnseiten der Schreibplatte (6) angeordneten Zugangsöffnungen (7, 8) für Fächer (g, io), die die zugehörigen Vordrucke, wie Grundblätter, Kontoblätter, Quittungen o-. d,-I., aufnehmen, an der Rückseite der Schreibplatte (6) bzw. Innenseite des Kastenhodens (i) entlang laufen und so nach den Öffnungen (7, 8) der Schreibplatte hin abgebogen sind, daß die oberen Ränder der darin untergebrachten Vordrucke (10) in Höhe der Schreibplatte bequem erfaßbar sind.
- 2. Gerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der einen. Längswand (2) des Kastenunterteiles (U) eine Schlitzführung (i i, 12) für das eine Befestigungsende (13) eines Umhängetragriemens(14) vorgesehen ist, das bei der Einstellung des Gerätes in eine etwa waagerechte Schreiblage vor dem Körper an das diesem benachbarte, gegebenenfalls verkürzt henutzbare Ende des Schlitzes (12) wandert, während der Tragriemen (I4) an der anderen Seite des Gerätes an einem Hebel (15) befestigt ist, der sich, durch einen Anschlag begrenzt, unter etwa 45° aufwärts einstellt und dadurch eine für die Schreiblage des sich auf dem Gerät abstützenden Armes günstige Riemenlage herbeiführt.
- 3. Gerät nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, da.ß die Schlitzschiene (i i) etwa Uförmiges Profil aufweist, dessen zur Schienenebene senkrechter Steg die Sch-,venkhewegung des in der Führung gleitenden Befestigungsstückes (13) begrenzt.
- 4. Gerät nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich. .der auf der Innenseite eine Tariftablellleaufweisende Deckel (4) des Gerätes in dar Schreiblage vor dem Körper in einer für den Benutzer übersichtlichen Schräglage an dem Befestigungshehel (15) des Tragriemens (14) abstützt.
- 5. Gerät nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an dem dem Deckelgelenk (5) entgegengesetzten Rande des Kastenunterteiles (U) ein rauhes nachgiehiges Polster, vorzugsweise in Gestalt eines mit seinen Enden auf federnden Stützen (41) befestigten Gurtbandes (40) o. dgl. als Körperanlage angeordnet ist.
- 6. Gerät nach Anspruch i bis 5 mit einer über die Schreibplatte hinweg.rei:chenden Leiste, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste (33) zwischen zwei an den Längsrändern: der Schreibplatte (6) a:ngeordneten Führungsschienen (30,34) längs verschiebbar ist und durch eine breite, gehogene Blattfeder (32) getragen wird, die sie in gegenüber der Schreibplatte angehobener Lage hält, aus der sie gegen die Schreibplatte und die Formulare niedergedrückt werden kann., sowie da.ß die Leiste (33) mit Fenstern (35, 36, 37) versehen ist, die die zur Berechnung wichtigen Felder des auf die Rechnung aufzulegenden Kontoblattes (1o) erkennen lassen:.
- 7. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfeder (32) um die Führungsschiene (3o) Herumgreift und an einem auf deren Außenseite untergriffig geführten Gleitstück (31) befestigt ist. B. Gerät nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Umkehrwalze (21) unter dem Einfluß einer Sperrvorrichtung steht, z. B. einer federbeeinflußten Kugel, die jeweils nach einem bestimmten Dinchweg fühlbar in eine Rast (27) der benachbarten Lagerwand (25) einfällt, wobei der Drehtveg um etwa seine Schreibzeilenhöhe geringer ist als der Schreibfeldabstand des Grundblattbandes (0). g. Gerät nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Grundblattband (Cr) bzw. auch das Rechnungsband (R) durch eine Andruckwalze gegen den Umfang der Umkehr-,valze (21) gehalten werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST60871D DE732806C (de) | 1941-07-02 | 1941-07-02 | Verbauchsabrechnungsgeraet fuer Strom, Gas, Wasser o. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEST60871D DE732806C (de) | 1941-07-02 | 1941-07-02 | Verbauchsabrechnungsgeraet fuer Strom, Gas, Wasser o. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE732806C true DE732806C (de) | 1943-03-13 |
Family
ID=7468405
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST60871D Expired DE732806C (de) | 1941-07-02 | 1941-07-02 | Verbauchsabrechnungsgeraet fuer Strom, Gas, Wasser o. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE732806C (de) |
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1941
- 1941-07-02 DE DEST60871D patent/DE732806C/de not_active Expired
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