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DE802072C - Kartei in Mappen- oder Buchform - Google Patents

Kartei in Mappen- oder Buchform

Info

Publication number
DE802072C
DE802072C DEP22290A DEP0022290A DE802072C DE 802072 C DE802072 C DE 802072C DE P22290 A DEP22290 A DE P22290A DE P0022290 A DEP0022290 A DE P0022290A DE 802072 C DE802072 C DE 802072C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
card
cards
tongues
card index
index according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP22290A
Other languages
English (en)
Inventor
Arthur Dr Tolksdorf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP22290A priority Critical patent/DE802072C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE802072C publication Critical patent/DE802072C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F17/00Card-filing arrangements, e.g. card indexes or catalogues or filing cabinets

Landscapes

  • Sheet Holders (AREA)

Description

  • Kartei in Mappen- oder Buchform
    Die l--A-fndung betrifft eine Kartei in Mappen-
    oder Buchf(lrni, welche gcgeniil>er bekannten Kar-
    teien in Mappenform wesentlich einfacher, billiger
    und handlicher ist und außerdem den Vorzug hat,
    (lal.i die vollstiiil(lig;e Beschriftung der einzelnen
    Karten beine Aufschlagen der 'Mappe oder des
    Buches stets offrn in Erscheinung tritt.
    f:s sind bereits Karteien bekannt, bei «-elchen die
    Kai-teil)liitter oder -karten übereinanderliegend
    derart <itlg(@or(lilet sind. (1a13 eitle gestaffelte Lage-
    rung (gei- Hl<itter oller Karten entsteht. Derartige
    Karteien haben den Nachteil. (lal) von den überein-
    anderliegenden Hlä ttern oller Karten, mit Aus-
    nahme (ges zti obcrst liegenden. nur ein kleiner
    Streifen sichtbar Weiht, wahrend der grüßte Teil
    der Kartei? oder Hlätter durch die darüberliegenden
    Kartell oder Platter verdeckt sind, wodurch die
    l`llci-sicht ulid eitle schnelle ()rientiertuig stark be-
    hindert wird. Ein weiterer Nachteil bestellt aber
    auch darin, (laß die Blätter oder Kartell mittelbar
    oder unmittelbar durch besondere Halte- und Auf-
    reihvorrichtungen in der gestaffelten Stellung; ge-
    halten «-erden miissen.
    Beispielsweise ist es bekannt, die Blätter und
    Karten, beispielsweise aus Karton mit Tragflächen,
    Taschen. Gefä ehern und ähnlichen Tragvorrich-
    tungen zu versehen oder auszugestalten und diese
    in einen solchen Abstand voneinander anzuordnen,
    (1a(3 die sich schuppenartig überdeckenden Karten
    oder Blätter an ihnen befestigt oder lose eil sie ein-
    gesteckt werden können.
    l3ei anderen Karteien in Mappenforen wer(leil
    zum einheften und Einordnen der Karten oller
    Kartenstreifen besondere Rinnen, #-;cliicneil, hüh-
    rullgsstallgen (in die die Karten entweder von
    ollen ()der voll unten eingeschoben werden). l)ruck-
    knöpfe usw. verwendet, wodurch die Karteibauart teuer und umständlich in der Bedienung ist.
  • Ihr Hauptnachteil besteht darin, daß die eingehefteten Karten frei flattern und deshalb beim Umschlagen der Blätter leicht beschädigt werden.
  • Diese Nachteile werden mit der Erfindung dadurch beseitigt, daß die Karten mittels in sie eingestanzter Zungen und Löcher, also ohne Zwischenglieder, auswechselbar zu senkrecht verlaufenden Bändern verflochten werden, die auf den Blättern der Mappe z. B. mittels dort eingestanzter Zungen leicht lös- und auswechselbar befestigt werden.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen enthalten.
  • Diese Kartei hat die Vorteile, daß die Karten (bis auf einen ganz schmalen Streifen, der von der jeweils tiefer angeordneten Karte verdeckt wird), vollständig sichtbar bleiben, daß Karten verschiedener Höhen und Breiten in derselben Kartei verwendet und daß die Karten einzeln oder gruppenweise leicht und schnell aus dem Verband gelöst und wieder eingeflochten, also in dem Verband stets an der Stelle eingeordnet werden können, welche ihnen nach Alphabet, Zahlengröße, Zeitfolge oder anderer Ordnung zukommt.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Loseblattmappe mit auf der Vorder-und Rückseite der Blätter eingeordneten Kartenbändern, Abb.2 ein Mappenblatt mit einem schmalen Kartenband, Abb. 3 ein Mappenblatt mit aus einem die ganze Breite ausfüllenden Kartenband, Abb. 4 zwei aus dem Kartenband gelöste, unter sich aber noch verbundene Karten und Abb. 5 ein noch aus einem Stück bestehendes, jedoch schon mit Zungen und Löchern versehenes, für die Beschriftung bestimmtes, in Karten eingeteiltes Papierband.
  • Die in Abb. i dargestellte Mappe i ist mit lose eingehefteten Blättern 2 versehen, die eingeschnittene Zungen 3 aufweisen. Letztere sind in vier parallelen Reihen versetzt zueinander angeordnet, so daß jedes Blatt auf seiner Vorder- und Rückseite j e zwei senkrechte Kartenbänder aufnehmen kann, die an ihren Rändern von den Zungen 3 in Stellung gehalten werden. Die Kartenbänder 4 werden aus den leicht lös- und auswechselbar miteinander verbundenen Karteikarten 5 gebildet. Diese sind in Abb. 2 und 3 von geringer Breite, so daß auf jeder Seite der Blätter 2 zwei Kartenbänder 4 nebeneinander untergebracht werdest können, aber je nach der Größe der Blätter 2 könnten auch drei oder mehr Kartenbänder 4 nebeneinander auf den Blättern angeordnet werden; in Abb.3 sind die Kartenbänder 4 von einer solchen Breite, daß sie fast die ganze Breite eines Blattes einnehmen.
  • Je nach dem Zweck, dem die Kartei dienen soll, bestimmt sich die Kartengröße. Bei Leitkarteien (die ja nur kurze Hinweise zu enthalten pflegen) wird man im allgemeinen niedrige, schmale Karten, bei Kunden- und Warenkarthotheken oder solchen, die (etwa für Literatur) nicht nur Hinweise, sondern auch Auszüge oder Inhaltsangaben verzeichnen, höhere oder breitere Karten wählen. Dadurch wird die Kartei sehr vielseitig verwendbar.
  • In sämtlichen Karten sind an den oberen Ecken Zungen 6, in den unteren Ecken Löcher 7 eingeschnitten, damit , werden die Karten miteinander verflochten.
  • Abb. 4 zeigt zwei so verbundene Karten 5, die gemeinsam aus einem Kartenband 4 herausgelöst sind, wobei die gestrichelte Linie 8 die untere von der folgenden Karte verdeckte Kante der oberen Karte darstellt.
  • Das. Kartenband 4 kann auf dem Mappenblatt 2 hicht nur mittels der Zungen 3 befestigt werden, sondern auch (zusätzlich) mittels einer auf dem Blatt aufgeklebten Befestigungskarte 9, in deren Löcher die Zungen 6 der obersten Karteikarte eingreifen.
  • Die Karten 5 werden zweckmäßig aus einem zusammenhängenden, beispielsweise auf einer Rolle aufgewickelten Papierband io (Abb. 5) hergestellt, welches bereits mit eingestanzten Zungen 6 und Löchern 7 versehen sowie in Felder eingeteilt und durch Vordrucke vorbereitet ist; darin können die oberen Ränder der einzelnen Karten in Felder eingeteilt sein, die bei der späteren Benutzung in der Kartei durch Reiter, Fähnchen o. dgl. markiert werden. Das Papierband io wird, nachdem es von Hand oder mittels Schreibmaschine beschriftet ist, längs der Linien 8 in Karten geschnitten, die dann mit den schon vorhandenen Karten 5 verflochten werden, wobei die neu hinzukommenden Karten an den.jeweils erforderlichen Stellen in die zusammengeflochtenen Kartenbänder 4 eingeordnet werden. Für die Aufzeichnungen können im Bedarfsfalle auch mehrere benachbarte, auf dem Papierband io markierte Kartenfelder zusammen benutzt werden, wobei dann die Karte nur am Ende des letzten Feldes abgetrennt wird.
  • Bei einer lediglich als Anschriftenverzeichnis dienenden Kartei können die Kartenbänder 4 auch aus Metallfolien bestehen, in welche die Beschriftungstypen mittels der Schreibmaschine eingedrückt werden, so daß die Karten mittels Adressiermaschine zur Beschriftung von Briefumschlägen usw. benutzt werden können.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kartei, insbesondere in Mappen- oder Buchform, dadurch gekennzeichnet, daß mit Zungen (6) und Löchern (7) versehene Karten (5) zu einem fortlaufenden Band (4) miteinander verflochten werden, das beiderseits mittels eingeschnittener Zungen (3) auf den lose oder fest eingehefteten Blättern (2) der Mappe des Hefters oder Ordners (i) leicht lösbar in Stellung gehalten wird. ,
  2. 2. Kartei nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am Kopfe der Blätter (2) zusätzliche, mit Löchern (7) oder Zungen (6) versehene Befestigungskarten (9) eingeklebt sind, an welchen die obersten Karten (5) des geflochtenen Kartenbandes (4) mit ihren Zungen (6) oder Löchern (7) eingehängt «erden.
  3. 3. Kartei nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Blättern (2) eine, zwei oder mehrere parallele senkrechte Doppelreihen von Zungen (3) eingeschnitten sind, welche die Befestigung eines oder mehrerer Kartenbänder (.4) nebeneinander gestatten.
  4. 4. Kartei nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahl und Anordnung der Zungen (3) so getroffen ist, daß sowohl Vorderals auch Rückseiten der Blätter (2) mit Kartenbändern (.I) versehen werden können.
  5. 5. Kartei nach =ltispruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die miteinander zu verflechtenden Karten (5) von beliebiger und auch verschiedener Höhe sind.
  6. 6. Kartei nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, claß die Karten (5) mit Vordruck versehen und in Felder eingeteilt sind, welche durch aufgesteckte Reiter, Fähnchen oder in anderer Weise markiert werden können. Kartei nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Karten (5) aus einem zusammenhängenden Papierband (i o) abgeschnitten werden, das durch eingeschnittene Zungen (6) und Löcher (7) sowie durch Vordruck, Feldereinteilung und Markierung der Abtrennlinien (8) vorbereitet ist. B. Kartei nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle eines Papierbandes (io) ein Band aus dünner Metallfolie verwendet wird, in welche die Schriftzeichen mittels Schreibmaschine eingedrückt werden, so daß die mit erhabenen Typen versehene Rückseite zum Abdruck verwendet werden kann. g. Papier- und Metallfolienband nach Anspruch 7 bzw. 8, dadurch gekennzeichnet, daß es auf einer Rolle aufgewickelt ist.
DEP22290A 1948-11-23 1948-11-23 Kartei in Mappen- oder Buchform Expired DE802072C (de)

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DEP22290A DE802072C (de) 1948-11-23 1948-11-23 Kartei in Mappen- oder Buchform

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DEP22290A DE802072C (de) 1948-11-23 1948-11-23 Kartei in Mappen- oder Buchform

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE802072C true DE802072C (de) 1951-02-01

Family

ID=7368666

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DEP22290A Expired DE802072C (de) 1948-11-23 1948-11-23 Kartei in Mappen- oder Buchform

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DE (1) DE802072C (de)

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