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DE732805C - Kennzeichnung der richtigen Lage des Farbbandes an schreibenden oder druckenden Maschinen - Google Patents

Kennzeichnung der richtigen Lage des Farbbandes an schreibenden oder druckenden Maschinen

Info

Publication number
DE732805C
DE732805C DEW103287D DEW0103287D DE732805C DE 732805 C DE732805 C DE 732805C DE W103287 D DEW103287 D DE W103287D DE W0103287 D DEW0103287 D DE W0103287D DE 732805 C DE732805 C DE 732805C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ribbon
identification
writing
correct position
guide parts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW103287D
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Walther Anschuetz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Joh Winklhofer Beteiligungs GmbH and Co KG
Original Assignee
Wanderer Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wanderer Werke AG filed Critical Wanderer Werke AG
Priority to DEW103287D priority Critical patent/DE732805C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE732805C publication Critical patent/DE732805C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J35/00Other apparatus or arrangements associated with, or incorporated in, ink-ribbon mechanisms
    • B41J35/04Ink-ribbon guides
    • B41J35/10Vibrator mechanisms; Driving gear therefor
    • B41J35/12Vibrator mechanisms; Driving gear therefor adjustable, e.g. for case shift
    • B41J35/14Vibrator mechanisms; Driving gear therefor adjustable, e.g. for case shift for multicolour work; for ensuring maximum life of ink ribbon; for rendering ink-ribbon inoperative

Landscapes

  • Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)

Description

  • Kennzeichnung der richtigen Lage des Farbbandes an schreibenden oder druckenden Maschinen Die Erfindung besteht in der, Kennzeichnung der richtigen Lage des Farbbandes an schreibenden oder druckenden Maschinen gegenüber seinen Führungsteilen, vor oder hinter denen es zur Ausführung seiner Längsbewegung und seiner Hub- und Senkbewegung geführt ist, durch Kennmarken an den Führungsteilen, derart, daß -die Kennmarken durch das Farbband entweder sämtlich verdeckt oder nicht verdeckt sind.
  • Das Einführen des Farbbandes, das sich zwischen den verschiedenen Führungsteilen der Farbbandeinrichtung von schreibenden oder druckenden Maschinen hindurchwinden muß, war bisher schwierig. Der Benutzer der Maschine mußte besondere Erfahrungen besitzen, um das Farbband sicher und richtig durch die verschiedenen Führungen zu legen und von einer Spule zur anderen zu leiten. Es kam trotzdem häufig vor, daß das Farbband nicht richtig eingelegt war. Das konnte von dem Benutzer nicht gleich bemerkt werden und trat erst nach einiger Zeit durch schlechtes Arbeiten der Maschine und durch unsaubere Schrift in Erscheinung. Außerdem konnte @es beim Schreibvorgang, bei dem das Farbband ständig sowohl auf und ab als auch in seiner Längsrichtung bewegt wird, leicht vorkommen, daß sich das Farbband aus seiner richtigen Lage in den Führungsteilen verschob, ohne daß der Bedienende dies bemerkte. Die Erfindung hilft diesen Mängeln ab und bewirkt, daß das Einführen des Farbbandes ,erleichtert ist und der Benutzer der Maschine sofort auf Fehler in der Lage des Farbbandes aufmerksam wird. Es ist bei einer andersartigen technischen Einrichtung, nämlich bei einer vereinigten Reibungs- und Klauenkupplung, vorgeschlagen worden. zum Zwecke des sicheren und stoßfreien Herbeiführens des Klauenschlusses eine verschiebbare Muffe und den Hohlkegel der treibenden Kupplungshälfte mit in grellen Farben ---- weiß und rot - angestrichenen Hörnern zu versehen, so daß die gegenseitige Stellung der Klauen bei der Herstellung des Reibungsschlusses erkennbar gemacht «-erden kann und gleichzeitig ersichtlich ist, ob der Reibungsschluß vollständig hergestellt ist. Diese vorg°schlagene Verwendung von farbigen Hörnern zur äußeren Kenntlichmachung der Eingriffsstellung zweier Kupplungsteile lag jedoch auf einem völlig anderen Fachgebiet und diente einem ganz. anderen Zweck als der Gegenstand der Erfindung. Durch das Bekannte wurde irgendein Hinweis für die Kennzeichnung der richtigen Lage eines Farbbandes an schreibenden oder druckenden Maschinen gegenüber seinen Führungsteilen weder gegeben noch nahegelegt.
  • Auf der Zeichnung ist die Einrichtung nach der Erfindung in verschiedenen Ausführungsformen, beispielsweise für eine Schreibmaschine, dargestellt, und zwar zeigen Fig. i die teilweise Ansicht einer Ausführungsform ohne Farbband, Fig. 2 die Ausführungsform nach Fig. i mit -zweifarbigem Farbband, Fig. 3 die Ansicht einer weiteren Ausführungsform, Fig. 4. einen Schnitt nach Linie 4-4 in Fig. 3, Fig.5 und 6 Teilansichten weiterer Ausführungsformen.
  • Das Farbband i wird von einer der beiden Farbbandspulen 2 der Schreibmaschine, die in den Spulengehäusen 3 auf Achsen 4. aufgesetzt sind, abgewickelt und über die Farbbandgabel5 an der Druckstelle vorbei zur Farbbandspule 2 auf der anderen Seite der Maschine geführt. Die Spulengehäuse 3 sind an ihrem äußeren Rande je mit einer Austielimung 6 versehen, in die Führungsteile für das Farbband i eingesetzt sind. Diese Führungsteile bestehen aus einer Einfassung und einem damit zusammenhängenden Steg 3, die einen Schlitz zwischen sich frei lassen, durch den das Farbband i hindurchgehen muß.
  • Die Farbbandgabel 5, die an ihrem unteren Ende von einem auf der Zeichnung nicht dargestellten Farbbandheber getragen und beim Schreiben vor die Druckstelle gehoben wird, gleitet in einem U-förmig gestalteten,- am festen Gestell 14 angebrachten Bügel 15. Die beiden Arme 9 der Farbbandgabel 5, zwischen denen beim Schreiben die Typen hindurchgehen und auf das Farbband auftreffen, sind mit Stegen i o versehen, die kurzen Ansätzen i i der Farbbandgabel 5 gegenüberliegen. Durch jeden Arm 9 und den dazugehörigen Steg io wird so eine öse gebildet, durch die das Farbband i hindurchgeführt wird. Schlitze zwischen den Stegen i o und den Ansätzen i i ermöglichen das Herausnehmen des Farbbandes i aus den äsen.
  • An den oberen Endender Arme 9 sind schräg abwärts gerichtete Fortsätze 12 vorgesehen, deren Enden hakenförmige Umbiegungen 13 aufweisen, in die das Farbband i eingelegt ist. Diese Fortsätze 12 sind schräg nach vorn von der Drucksten-- abgebogen, so daß die Umbiegungen 13 das Farbband i in gerader Richtung zwischen den Führungsteilen 6, ;, S des Spulengehäuses 3 und den Führungsteilen 9, i o, i i der Farbbandgabel 5 halten und führen.
  • Zur genauen Bestimmung der Bahn des Farbbandes i zwischen den verschiedenen Führungsteilen 5, 6. ; , 3, 9, 10, 11, 12, 13 hindurch sind gemäß der Erfindung Kennmarken vorgesehen, die an einzelnen Führungsteilen angebracht sein können.
  • Die Kennmarken können beispielsweise aus Farbstreifen, aus erhöht oder vertieft angebrachten Marken, aus Strichen, Pfeilen, Zahlen oder Buchstaben, die in bestimmter Reihenfolge angeordnet sein können, bestehen.
  • Die Anordnung der Kennmarken kann so erfolgen, daß sie bei richtiger Lage des Farbbandes i durch dasselbe verdeckt werden. Eine solche Ausführungsmöglichkeit ist beispielsweise in Fig. i und 2 dargestellt. Hierbei bestehen die Kennmarken aus Farbstreifen, die an den Stegen io, den Ansätzen i i, den Fortsätzen 12, der Farbbandgabel 5 sowie an der Einfassung ; am Farbbandspulengeliäuse 3 angebracht sind, also an Teilen, die bei richtiger Einführung des Farbbandes von diesem verdeckt werden. In Fig. i sind die Farbstreifen, die entsprechend den verschiedenfarbigen Zonen des Farbbandes i in zwei Streifen verschiedener Farbe aufgeteilt sind, sichtbar, da das Farbband noch nicht eingelegt ist. Bei richtig eingelegtem und geführtem Farbband sind die Farbstreifen nicht mehr sichtbar. Der die Maschine Bedienende erkennt hieraus, daß das Farbband seine richtige Lage einnimmt.
  • Die Kennmarken können auch an solchen Teilen angebracht sein, die bei richtiger Einführung und Lage des Farbbandes von diesem nicht verdeckt sein dürfen. Eine solche Ausführung ist in Fig.3 dargestellt, bei der in der linken Hälfte das Farbband i weggelassen und seine Bahn lediglich strichpunktiert angedeutet ist. Hierbei sind ebenfalls Farbstreifen zur Bezeichnung der Bahn und Lage des' Farbbandes vorgesehen, die entsprechend den verschiedenen Zonen des Farbbandes unterteilt sind. Die Farbstreifen sind bei diesem Ausführungsbeispiel an den Teilen 8, g und 13 angebracht, so daß sie bei richtiger Lage des Farbbandes stets sichtbar bleiben. Hingegen sind die Führungsteile 7, i o, 11 und 12 ohne Farbstreifen geblieben. Beim Einführen des Farbbandes müssen also die nicht mit Farbe versehenen Führungsteile 7 , 10, 11, 12 vom Farbband verdeckt werden und nur die mit Farbstreifen versehenen Teile 8, 9, - 13 vom Farbband unverdeckt gelassen- werden. Die sichtbar bleibenden Farbstreifen zeigen also sowohl die richtige Führung des Farbbandes zwischen den einzelnen Führungsteilen als auch die richtige Höhenlage der verschiedenen Farbzonen des Farbbandes an und geben dem Bedienenden etwaige Fehler beim Einführen und Verschiebungen aus der richtigen Lae während des Betriebes sofort zu erkennen.' Fig. q., der Grundriß zu Fig. 3, läßt deutlich erkennen, wie sich das Farbband zwischen den Führungsbeilen hindurchwinden muß. Es ist daraus zu ersehen, wie leicht ein unrichtiges Einführen des Bandes in die Führungen möglich ist und welche Erleichterung der Erfindungsgegenstand hier bringt.
  • In Fig. 5, - die der 'Anschaulichkeit halber eine Hälfte der Farbbandführung mit und eine Hälfte ohne Farbband zeigt, sind die Kennmarken als einfache, an den Führungsteilen 7 und 1o angebrachte Markierungsstriche dargestellt, die bei richtiger Einführung des Farbbandes verdeckt sind. Diese Markierungsstriche können entweder -erhaben oder vertieft angebracht sein. Sie können auch farbig gehalten sein. Vorteilhaft ist es, sie als vertiefte, farbig ausgelegte Einkerbungen ,auszubilden, da dann die Kennmarken nicht durch das sich längs bewegende Farbband weggescheuert werden können.
  • In dem Ausführungsbeispiel nach Fig.6 sind die Kennmarken als Pfeile dargestellt, die ebenfalls an Führungsteilen angebracht sind, die bei richtiger Einführung des Farbbandes verdeckt sind. Die Pfeile können so gerichtet sein, daß aus ihnen die zweckmäßige Einführungsrichtung des Farbbandes erkennbar ist.
  • Die Kennmarken können auch als Zahlen oder Buchstaben ausgebildet sein, deren Reihenfolge die richtige Folge der Führungsteile angibt, zwischen die nacheinander das Farbband beim Einführen eingelegt werden muß.
  • Selbstverständlich sind noch beliebige andere Arten und Zusammenstellungen von Kennmarken zur Bestimmung der Bahn des Farbbandes möglich. Die Kennmarken können anstatt an den Farbbandführungsbeilen selbst auch an anderen Teilen angebracht sein, die in der Nähe der Bahn des Farbbandes liegen, beispielsweise an der Typenführung, an Abdeckblechen öder sonstigen Gehäuseteilen der Maschine.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Die Kennzeichnung der richtigen Lage des Farbbandes (1) an schreibenden oder druckenden Maschinen gegenüber seinen Führungsteilen (5 bis 13), vor oder hinter denen @es zur Ausführung seiner Längsbewegung und seiner Hub- und Senkbewegung geführt ist, durch Kennmarken an den Führungsteilen (5 bis 13), derart, daß die Kennmarken durch das Farbband (1) entweder sämtlich verdeckt oder nicht verdeckt sind.
DEW103287D 1938-04-09 1938-04-09 Kennzeichnung der richtigen Lage des Farbbandes an schreibenden oder druckenden Maschinen Expired DE732805C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW103287D DE732805C (de) 1938-04-09 1938-04-09 Kennzeichnung der richtigen Lage des Farbbandes an schreibenden oder druckenden Maschinen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW103287D DE732805C (de) 1938-04-09 1938-04-09 Kennzeichnung der richtigen Lage des Farbbandes an schreibenden oder druckenden Maschinen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE732805C true DE732805C (de) 1943-03-12

Family

ID=7615933

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW103287D Expired DE732805C (de) 1938-04-09 1938-04-09 Kennzeichnung der richtigen Lage des Farbbandes an schreibenden oder druckenden Maschinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE732805C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1046074B (de) * 1954-04-17 1958-12-11 Adlerwerke Kleyer Ag H Farbbandgabel an schreibenden oder druckenden Geschaeftsmaschinen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1046074B (de) * 1954-04-17 1958-12-11 Adlerwerke Kleyer Ag H Farbbandgabel an schreibenden oder druckenden Geschaeftsmaschinen

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