DE7323408U - Aerosolvorrichtung - Google Patents
AerosolvorrichtungInfo
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Description
G ^0699 Gm
Firma ALLEN & HANBURYS LIMITED, Three colts Lane, Bethnal Green, LONDON, Ε.2 (England)
Aerosolvorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Aerosolvorrichtung.
Aerosole werden beispielsweise für die Behandlung der Nase, des
Halses oder Mundes verwendet. Sie werden den betreffenden Stellen über Nasen- bzw. Mundvorrichtungen oder -spender zugeführt, wobei
diese Glieder gewöhnlich einen Körper aufweisen, in dem ein entfernbarer bzw. austauschbarer Aerosolbehälter angeordnet ist.
Der Körper weist eine Auslaßnase auf, die gewöhnlich von einem abnehmbaren bzw. entfernbaren Deckel verschlossen ist. Ferner ist
ein Lufteinlaß vorgesehen, so daß das Medikament durch die in die Vorrichtung eintretende Luft ausgespült wird. Dabei entlädt sich
die Mischung über die Auslaßnase. Derartige Vorrichtungen werden vom Benutzer in einer Tasche oder einem Handbeutel aufbewahrt
bzw. getragen. Häufig wird der abnehmbare Deckel verloren, und die Auslaßnasen und Lufteinlaßkanäle verschmutzen infolge der
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im Handbeutel oder der Tasche vorhandenen Materialien, so daß die Wirksamkeit der Behandlung oft stark vermindert, wird.
Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung einer solchen Aerosolvorrichtung, die die beschriebenen Nachteile nicht aufweist.
Die Lösung der gestellten Aufgabe wird mittels einer Aerosolvorrichtung
erzielt, die sich auszeichnet durch einen an einem Ende offenen Körper zur Aufnahme und Halterung eines Aerosolbehälters,
durch eine Auslaßnase für eine Mischung aus einem Medikament und Luft, die von einer Seite des Körpers nach außen führt, und durch
eine klappbar am Körper befestigte Abdeckung, die in ihrer Schließposition mit einem ersten Teil das offene Ende des Körpers
und mit einem zweiten Teil die Auslaßnase verschließt. Weitere Merkmale ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird nachstehend unter Hinweis auf die Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 - einen Längsschnitt durch zwei Teile einer erfindungsge-
mäßen Aerosolvorrichtung,
Figur 2 - die zusammengebaute Aerosolvorrichtuny in ihrer öff-
Figur 2 - die zusammengebaute Aerosolvorrichtuny in ihrer öff-
nurgsposition und
Figur 3 - die Aerosolvorrichtung in ihrer Schließposition.
Figur 3 - die Aerosolvorrichtung in ihrer Schließposition.
Bei der dargestellten Ausführungsform d^r Erfindung weist eine
Aerosolvorrichtung für Narsenaerosole einen Körper 1 und eine Abdeckung
oder Klappe 2 auf, die mittels eines Gelenks verbunden sind. Der Körper, die Abdeckung und das Gelenk sind als zwei separate
Teile aus einem geeigneten Kunststoffmaterial, vorzugsweise
Polypropylen, im herkömmlichen Spritzguß hergestellt. Das Gelenk ist vorzugsweise in der Art ausgebildet, die in der Kunststoff
Industrie als 'living1-Gelenk bekannt ist. Es besteht aus
zwei dünnen flexiblen Membranen 3, 4 aus Kunststoffmaterial.
Diese beiden Membranen stellen Gießteile der entsprechenden Komponenten
der Aerosolvorrichtung dar.
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Die Membran 4 weist eine Warze bzw. einen Knopf 5 auf, der in eine entsprechende Öffnung 6 der Membran 3 einschn ppen kann.
Die Membran 4 der Abdeckung weist einen Bereich 7 verringerter Dicke euf, dessen geneigte Anschlagfläche 8 mit einer geneigten
Kante 9 der Membran 3 in Eingriff kommt, wenn der Körper und die Abdeckung zusammengebaut sind.
Der Körper 1 weist eine allgemein zylindrische, rohrförmige Forr
auf und ist an einem Ende Io geschlossen und am anderen Ende 11
geöffnet.
Aus Gründen einer einfachen Beschreibung wird das offene Ende des
Körpers nachfolgend als Kopfende behandelt. Dieses offene Kopfende
11 das Körpers führt in eine Kammer 12, in die ein Aerosolbehälter
(gestrichelte Darstellung) für ein Medikament eingesetzt werden kann. Die Kammer endet in einer Endwandung 13 mit
einem Kanal 14, durch den der Auslaß des Aerosolbehälters führen kann, wobei beispielsweise eine Feder oder Rippe 15 bzw. ein anderes
geeignetes Befestigungsglied, vorgesehen ist, das mit einem komplementären Befestigungsglied zusammenwirkt, um den
Aerosolbehälter in der Kammer lösbar zu haltern. Die gegenseitigen
Abmessungen des Aerosolbehälters und der Kaiuner sind so
gewählt, daß zwischen der Außenwandung des Behälters und der Innenwandung der Kammer ein Lufteinlaßabstand bzw. -raum vorgesehen
ist, wobei ein Ende des Behälters ein wenig aus dem offenen Kopftei? der Kammer hervorragt. Bei einer Verschiebung des
Aerosolbehälters gegen die Endwandung der Kammer wird ein Aerosolventil des Behälters in herkömmlicher Weise geöffnet, so daß
das Aerosol vom Aerosolauslaß in einen Auslaßraum 16 unter der
En&andung der Kammer eintreten kann. Durch den Einlaßabstand
oder -raum in der Kammer kann ebenfalls Luft in den Auslaßraum 16 strömen.
Ein nasenartiger Auslaß 17 führt von dem Auslaßraum aus der rohrförmigen
Wandung des Körpers. Dieser Auslaß 17 führt schräg nach oben. Selbstverständlich kann der Auslaß auch andere Formen und
Anordnungen aufweisen, wenn die erfindungsgemäße Aerosolvorrich-
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tung nicht für e^ne nasale, sondern für beispielsweise eine orale
Anwendung gedacht ist.
Die Abdeckung 2 iat derart geformt, daß sie in ihrer Schließposition
nicht nur das offene Ende des rohrf_>rmigen Körpers, sondern
ebenfalls den nasenähnlichen Auslaß 17 scnließt. Aus diesem Grunde weist die Abdeckung einen Querschnitt auf, der in etwa
L-förmig ist. So v/eist sie einen Kopf bereich auf, der mit dem
Kopf des Körpers mittels der Gelenkineinbrane 4 verbunden ist,
welche sich auf der dem nasenartigen Auslaß 17 abgewandten Seite des Körpers befindet. In der Schließposition der Abdeckung 2
liegt dieser Kopfteil auf dem Kopf des Körpers (s.. Figur 3) . Das Kopfteil weist eine hohle Wandung bzw. einen entsprechenden
Flansch auf, die bzw. der das hervorstehende Ende des Aerosolbehälters umgibt. Wenn die Abdeckung geschlossen ist, dichtet
das Kopfteil den Raum zwischen den Wandungen des Aerosolbehälters und der Kammer gegen den Eintritt von Schmutz oder anderen
Verunreinigungen ab.
Die Abdeckung weist auch ein zweites oder Seitenteil auf, dessen Form nahezu einem Segment eines Zylinders entspricht, so daß die
Abdeckung in ihrer Schließposition den nasenförmigen Auslaß umhüllt,
um einen Eintriff von Schmutz oder anderen Verunreinigungen zu verhindern.
Im Schließzustand ist ein Schiebesitz auf dem Körper der Aerosolvorrichtung
vorhanden, so daß diese geschlossen gehalten wird.
Die erfindungsgemäße Aerosolvorrichtung hat ein ansprechendes Aussehen und ist einfach auch von Kindern zu öffnen und zu
schließen. Im Schließzustand dichtet die Abdeckung sowohl den Lufteinlaßraum des Körpers als auch die Auslaßnase gegen eine
Verschmutzung ab, die gewöhnlich bo.i derartigen in einer Tasche oder einem Handbeutel getragenen Gegenständen auftri1+. Das ist
besonders wichtig, wenn die Aerosolvorrichtung zur Anwendung eines Medikaments benutzt wird, das beispielsweise für die Behandlung
eines allergischen Schnupfens (rhinitis) bestimmt ist. -Patentansprüche- -5-
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Claims (3)
1. Aerosolvorrichtung, gekennzeichnet durch einen an einem Ende
offenen Körper (1)' zur Aufnahme und Halterung eines Aerosolbehälters,
durch eine Auslaßnase (17) für eine Mischung aus einem Medikament und Luft, die von einer Seite des Körpers
nach außen führt, und durch eine klappbar am Körper befestigte Abdeckung (2), die in ihrer Schließposition mit einem ersten
Teil das offene Ende des Körpers und mit einem zweiten Teil die Auslaßnase (17) verschließt«
2. Aerosolvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Körper (1) weitgehend zylindrisch geformt und an einem Ende (lo) geschlossen sowie am anderen Ende (11) geöffnet ist,
wobei das offene Ende (lo) des Körpers in eine erste Kammer (1.2) führt, die zur Aufnahme eines Aerosolbehälters geeignet
ist, der mit Gliedern (15) zur lösbaren Halterung des Behälters in der Kammer versehen ist und der über einen Kanal (1.4)
mit einem Auslaßraum (16) in Verbindung steht, von dem sich
die Auslaßnase (17) erstreckt.
3. Aerosolvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (2) und der Körper
(J) im Spritzguß aus Kunststoffmaterial hergestellt sind und daß das Gelenk ein Paar aus flexiblen Membranen (3, 4) umfaßt,
wobei die eine ein Gußteil der Abdeckung und die andere ein Gußteil des Körpers darstellt, und daß die beiden Membranen
unter Flächenberührung miteinander verbunden sind, indem
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ein Knopf (5) der einen Membran (4) in eine öffnung (6) der
anderen Membran (3) eingreift.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB2995672 | 1972-06-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7323408U true DE7323408U (de) | 1973-10-25 |
Family
ID=1294488
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7323408U Expired DE7323408U (de) | 1972-06-27 | Aerosolvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7323408U (de) |
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