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DE732228C - Holzfass, insbesondere zur Aufnahme fluessigen Inhaltes, auch eines solchen mit hohem inneren UEberdruck, wie Bier, Mineralwasser, Brause u. dgl. - Google Patents

Holzfass, insbesondere zur Aufnahme fluessigen Inhaltes, auch eines solchen mit hohem inneren UEberdruck, wie Bier, Mineralwasser, Brause u. dgl.

Info

Publication number
DE732228C
DE732228C DEM133365D DEM0133365D DE732228C DE 732228 C DE732228 C DE 732228C DE M133365 D DEM133365 D DE M133365D DE M0133365 D DEM0133365 D DE M0133365D DE 732228 C DE732228 C DE 732228C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
barrel
beer
high internal
mineral water
soda
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM133365D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEM133365D priority Critical patent/DE732228C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE732228C publication Critical patent/DE732228C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D9/00Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of wood or substitutes therefor
    • B65D9/32Details of wooden walls; Connections between walls

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)
  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)

Description

  • Holzfaß, insbesondere zur Aufnahme flüssigen Inhaltes, auch eines solchen mit hohem inneren Überdruck, wie Bier, Mineralwasser, Brause u. dgl. Bei Holzfässern, insbesondere zur Aufnahme flüssigen Inhaltes, auch solchen mit hohem inneren Überdruck, wie Bier, Mineralwasser u. dgl., wurden die Böden aus einlagi,gem Eichenspiegel- oder Kernholz hergestellt. Diese Böden mußten am Rand abgefräst werden, da die Kimme, die den Boden aufnimmt, zur Vermeidung einer übermäßigen Schwächung der Faßdauben nicht im vollen Maße der Bodenstärke gestaltet werden kann-Durch das keilförmige Abfräsen liegen die Kapillaren des Holzes bloß, so daß der Faßinhalt hier eindringen kann. Die Folge war Flüssigkeits-Gas-Durchlässigkeit, wie beispielsweise für Kohlensäure. Durch das Abfräsen entstand außerdem zwischen Faßwand und Boden ein spitzer Winkel, der immer feuchtbleibende sog. Sumpfring, der große hygienische Nachbeile mit sich brachte.
  • Es wurden bereits ebene Böden aus mehrlagigem Holz vorgeschlagen. Diese Böden besitzen jedoch dem Reifendruck gegenüber keine Ausweichmöglichkeit. Beim Aufziehen der Reifen zum Zwecke der Dichtung des Fasses muß entweder der Reifen zerreißen oder der Boden bersten.
  • Es sind ferner nach innen gewölbte, mehrschichtige sog. Furnierdeckel vorgeschlagen worden, die überall gleichen Querschnitt besaßen und von Faßrand zu Faßrand nach dem Faßinnern zu durchgebogen (gewölbt) waren. Derartige Böden sind für Dichtfässer nicht zu verwenden, weil sie dem Druck der Reifen unbegrenzt ausweichen, so daß ein dichter Anschluß des Bodens an die F. aßwand und damit Dichtheit des Fasses nicht zu erreichen ist.
  • Die Erfindung besteht demgegenüber darin, daß die Holzfässer, die zur Aufnahme flüssigen Inhaltes, insbesondere solchen mit hohem inneren Überdruck, wie Bier usw., bestimmt sind, mit Böden ausgerüstet sind, die aus mehreren Tagen von Holz in solcher Form hergestellt werden, daß sie von der Faßumwandung zunächst als flache (senkrecht zur Faßlängsachse) ringförmige Ränder abgehen, an die sich tiegelförmig nach innen durchgebogene Wölbungen anschließen.
  • Dadurch werden folgende Vorteile erreicht: Der durch den Reifenaufzug entstehende starke radiale Druck der Faßwand wird von dem verhältnismäßig steifen ringflächenförmigen Teil des Bodens aufgenommen. Die tiegelförmige Wölbung gestattet eine Formänderung, indem sie ihrerseits in axialer Richtung etwas nachgibt, wodurch das Bersten und Zertrümmern des Faßbodens ebenso wie das Zerreißen der Reifen verhindert wird. Gleichzeitig wird eine wirksame Dichtung zwischen der Randfläche des Bodens und den Begrenzungsflächen der Nut in der Faßwandung erreicht und das Eindringen von Flüssigkeit in die Kapillaren verhindert. Da ein Boden nacli der Erfindung einer am Rande eingespannten kreisförmigen Platte mit gleichförmiger Belastung entspricht, ergeben sich außerdem noch für den Bestand des Faßbodens sehr günstige Festigkeitsverhältnisse. Die Innenseite des Bodens wird in der bei Furnierböden üblichen Weise ungeteilt und unverletzt hergestellt.
  • Für besonders stark beanspruchte Fässer wird die Mitte der Böden durch Holzeinlagen von geringerem Durchmesser verstärkt, wobei jedoch gegebenenfalls auch die äußerste Furnierlage um ein: geringes nach dem Faßinnern zu gewölbi ist.
  • Die Erfindung ist in den beiliegenden .Abbildungen in einer Ausführungsform schematisch dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen in ein Faß eingesetzten Boden im Schnitt.
  • Abb.2 zeigt einen Boden für ein Faß mit großem Durchmesser.
  • In Abb. t ist ein nach der Erfindung hergestellter Boden in die Nuten des Faßmantels e eingesetzt. Der Boden b besteht aus unter hohem Druck aufeinandergepreß-ten Lagen von Holz. Er hat eine glatte durchgehende Innenhaut aus einer durchgehenden Holzlage. Der Boden hat einen flachen Rand, dessen Ebene senkrecht zur Faßachse steht. In der Mitte ist er nach innen gewölbt. Bei innerem Lberdruck dehnt er sich radial etwas aus, wodurch er sich fest in die Nut c einpreßt. Seine Wölbung bewirkt, daß er dem Druck einen hohen Widerstand bietet. Da der Rand des Bodens b flach ausgebildet ist, bildet er mit dem Faßmantel einen stumpfen NZ'inkel a. Dieser stumpfwinklige Raum ist vollkommen glattwandig und leicht zu reinigen.
  • Abb.2 zeigt einen Boden, zwischen dessen äußerer Lage gleichmittige Scheiben i und /r von kleinerem Durchmesser eingelegt sind, so daß die Mitte verstärkt ist. Diese Verstärkung ist jedoch so zu bemessen, daß auch die außen liegende Holzlage noch um ein geringes nach dem Faßinnern zu gewölbt ist. Er eignet sich damit für Fässer mit sehr großem Durchmesser.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. HOlzfah, insbesondere zur Aufnahme von Flüssigkeiten, auch solchen mit hohem inneren Überdruck, wie Bier, Mineralwasser u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die aus mehreren Lagen von Holz gebildeten Böden von der Faßumwandung zunächst als flache (senkrecht zur Faßl.ängsachse) ringförmige Ränder abgehen, an die sich tiegelförmig nach innen durchgebogene Wölbungen anschließen.
  2. 2. Holzfaß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitte der Faßböden durch Holzeinlagen von geringerem Durchmesser verstärkt ist.
DEM133365D 1936-01-30 1936-01-30 Holzfass, insbesondere zur Aufnahme fluessigen Inhaltes, auch eines solchen mit hohem inneren UEberdruck, wie Bier, Mineralwasser, Brause u. dgl. Expired DE732228C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM133365D DE732228C (de) 1936-01-30 1936-01-30 Holzfass, insbesondere zur Aufnahme fluessigen Inhaltes, auch eines solchen mit hohem inneren UEberdruck, wie Bier, Mineralwasser, Brause u. dgl.

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE732228C true DE732228C (de) 1943-02-25

Family

ID=7332747

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM133365D Expired DE732228C (de) 1936-01-30 1936-01-30 Holzfass, insbesondere zur Aufnahme fluessigen Inhaltes, auch eines solchen mit hohem inneren UEberdruck, wie Bier, Mineralwasser, Brause u. dgl.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE732228C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1173012B (de) * 1957-06-27 1964-06-25 Gay Bell Corp Packfass

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1173012B (de) * 1957-06-27 1964-06-25 Gay Bell Corp Packfass

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