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DE732057C - Elektrische Empfangsanordnung fuer absatzweise uebertragene Impulsfolgen verschiedenen Charakters - Google Patents

Elektrische Empfangsanordnung fuer absatzweise uebertragene Impulsfolgen verschiedenen Charakters

Info

Publication number
DE732057C
DE732057C DEA82538D DEA0082538D DE732057C DE 732057 C DE732057 C DE 732057C DE A82538 D DEA82538 D DE A82538D DE A0082538 D DEA0082538 D DE A0082538D DE 732057 C DE732057 C DE 732057C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulse
relay
frequency
pause
duration
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA82538D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Max Lilienthal
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Priority to DEA82538D priority Critical patent/DE732057C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE732057C publication Critical patent/DE732057C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q1/00Details of selecting apparatus or arrangements
    • H04Q1/18Electrical details
    • H04Q1/30Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents
    • H04Q1/40Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents whereby duration of pulse or interval between two pulses is variable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

  • Elektrische Empfangsanordnung für absatzweise übertragene Impulsfolgen verschiedenen Charakters Es ist in der Wählertechnik der automatischen Telephonie und der Fernmeldeanlagen bekannt, durch Impulsreihen unterschiedlicher Impulszahlen die Wähler einzustellen, diese aber durch einen Impuls auszulösen, dessen Dauer sich von der der Einstellimpulse unterscheidet. Hier ist ein Relais vorgesehen, das die Länge der Impulse feststellt und das beim Eintreffen eines Impulses bestimmter Mindestdauer (längerer Impuls) zum Ansprechen oder Abfallen kommt, wodurch es den Auslösestromkreis für den Drehwähler oder Hebdrehwähler betätigt. Hier wird also in Abhängigkeit von der Dauer der Impulse diesen für verschiedene Schaltaufgaben ein verschiedener Weg zugewiesen. Ferner ist es bekannt, Impulse, die durch-verschiedene Frequenzen übertragen werden, mit Hilfe der bekannten Siebketten zu trennen, indem Impulse der einen Tonfrequenz an einen anderen Empfänger geleitet werden. Bei dieser Anordnung wird also der die Impulse übertragende Strom geprüft, nicht jedoch die Aufeinanderfolge der Impulse, so daB man zur Übertragung und Trennung verschiedener Nachrichten eine entsprechende Anzahl von Übertragungskanälen benötigt.
  • Sollen jedoch über einen übertragungskanal absatzweise verschiedene Impulsfolgen übertragen werden, bei denen also entweder das Verhältnis oder die Differenz von Impulspause zu Impulslänge oder die Impulsfrequenz, das ist die Zahl der Impulse in der Zeiteinheit, als Unterscheidungsmerkmal für die verschiedenen Übertragungen, beispielsweise zur Unterscheidung zweier verschiedener Schaltaufgaben oder zur Übertragung zweier verschiedenartiger Nachrichten, wie Fernmessung und Fernwahl, dient, so gibt es dafür bisher keine Anordnung, bei der es gleichzeitig erinöglicht ist, die einzelnen Impulse selbst, also z. B. auch ihrer- Anzahl nach, urverstümmelt den eigentlichen Empfängern für die verschiedenen Schaltaufgaben zuzuführen und gleichzeitig die Unterscheidung in Abhängigkeit von der besonderen Art der Impulsfolge zti bewirken.
  • Es ist lediglich eine aus einer 12elaisscli@iltung bestehende elektromechanische Weiche bekannt, mit deren Hilfe in Abhängigkeit von der empfangenen Impulsfrequenz die Umsclialtung auf den einen oder anderen Verbindungsweg ermöglicht wird, .Die enupfangenen Impulse selbst werden dabei nicht weiter übertragen. sondern haben lediglich den Zweck, die gewünschte Verbindung zu kennzeichnen.
  • Durch die vorliegende Erfindung wird dagegen eine Anordnung geschaffen. die es gestattet, über einen Telegraphiekanal beliebiger Art, also beispielsweise rnit einem Stroin-beliebiger Frequenz über Fernmelde- oder Starkstromleitungen, allsatzweise mehrere t'liertragun-satif-alien durchzuführen, bei denen die Impulszahl und der .',ufliau der Impulsfrage in ihrer ursprünglichen Gestalt erhalten bleiben.
  • Ermöglicht «-ird dies durch die Verwendung einer die Impulsfolgen erhaltenden Weiche für unterschiedliche Impulsfolgen (Gleich- oder @\'ecliselstroiriiinptilse), in der die Impulsfolgen verschiedenen Charakters voneinander getrennt und den ihnen zugehörigen Empfangseinriclitmigen zugeführt werden. Hierbei können die Merkmale der unterschiedlichen Impulsfolgen entweder in einem bestimmten Impulsverhältnis (Impulslänge zu Impulspause oder umgekehrt, oder in einer bestimmten Impulsdifferenz (Impulslänge ---- Impulspause oder um gekehrt . oder aber in einer unterschiedlichen Impulsfrequenz (Zahl der Innpulse in der Zeiteinheit) oder auch in Kombinationen dieser :Merkmale bestehen, wobei irr Falle des Doppelstronibetriebs der Pause jeweils ein Innpuls entgegengesetzter Polarität entspricht. Dadurch ist es beispielsweise auch möglich, zwei absatzweise zu übertragende NIeßwerte,- die selbst durch die Art der Impulsfolge gekennzeichnet werden, verschiedenen Empfängern zuzuleiten, wenn der Meßwert für den einen Empfänger immer unterhalb und der Meßwert für den anderen Empfänger ininier oberhalb einer bestimmten Grenze bleibt.
  • Die Anordnung wird erfindungsgeliläl-.) so getroffen, daß die Impulsfolgen dem Prüfkreis einer elektromechanischen Weiche zugeführt «-erden, die die unterschiedlichen Impulsfolgen voneinander trennt und an die zugehörigen Empfangseinrichtungen weiterleitet, und daß eine Verzögerungseinrichtung vorgesehen ist, die die Weitergabe der empfangenen Impulse für die Dauer der Prüfung auf ihren Charakter verzögert unter gleicheitiger Aufrechterhaltung der die Impulsfolge bildenden Anzahl von Einzelimpulsen. handelt es sich um die Schaffung einer Weiche, die die Inupulsfolgen nach unterschiedlichen Verhältnissen oder i.niptilsdifferenzen trennen soll, so wird nach einem weiteren Gedanken der Erfindung das die Art der Impulsfolge feststellende Glied so ausgebildet, daß vorzugsweise zwei in ihrer Ansprech- oder Abfallzeit dafür bemessene Relais die Länge der Dauer der Stroinstoßgabe und die Länge der Strompause bzw. des Stromes anderer Richtung oder Frequenz feststellen, worauf in Abhängiglkcit von diesem Feststellungsergebnis eine Unischaltung des Übertragungsweges für die Irrpulse bewirkt wird, dem diese unter Zwischenschaltung einer vorzugsweise aus einer Relaiskette bestehenden Verzögerungseinrichtung zugeführt wird. Ist dageg n das Unter-I ele sche'dungsmerkmal eine unterschiedliche Impulsfrequenz. darin wird in dem die Art der Impulsfolge feststellenden Glied die Impulsfrequenz zunächst durch eine die Impulsfrequenz nachbildende Impulszeit umgewandelt, die ihrerseits zur Prüfung der Art der Impulsfolge herangezogen wird. Dabei wird zweckmäßig die Anordnung so getroffen, daß entweder unter Vermittlung einer Röhren- oder Relaisschaltung aus jedem einzelnen Impuls der Impulsfolge durch eine Einrichtung nach Art der bekannten Impulsberichtigungsschaltungen eine (z.1-',. die Strom-Uabe) Zeit konstant gehalten wird, so daß sich die Frequenzunterschiede nur in der Länge der anderen Impulszeit (Strompause lizw. Stromgabe anderer Richtung und Fiequenz) auswirken und die nun ihrerseits für die Prüfung ausgewertet wird.
  • Inder Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt Abb. t das Prinzipschaltbild einer Anordnung gemäß der Erfindung, die Abb. 2 eine Anordnung, bei der absatzweise eintreffende Impulse unterschiedlicher Impulsdifferenz oder Impulsverhältnisses verschiedenen Wegen zuzuführen sind, während die _Mili. d eine Anordnung zeigt, bei der das gleiche in Abhängigkeit von zwei unterschiedlichen Impulsfrequenzen bewirkt wird. Die beschriebenen und dargestellten Anordnungen sind in sinngemäßer Abänderung ancli für die Trennung von mehr als zwei unterschiedlich aufgebauten Impulsfolgen geeignet, wobei es nur notwendig ist, daß jeweils die entsprechenden Vergleiche vorgenommen werden und nach dem Ansprechen von einem oder mehreren das Vergleichsergebnis feststellenden Organen eine Art Wähler m eine der vielen möglichen Stellungen gebracht wird.
  • In der Abb. i ist E das -Empfangsrelais, beispielsweise ein polarisiertes Relais am ankommenden Ende einer Fernleitungsschleife, dessen Kontakt e zur Steuerung ,einer Prüfvorrichtung P und einer Verzögerungsvorrichtung h dient. Z ist ein Umschaltrelais mit einem Kontakt z, durch den entweder ein Drehmagnet D für einen Drehwähler oder für einen anderen Drehwähler ein Relais 11-7 an den Ausgang der Vorrichtung Il angeschaltet werden kann.
  • Wenn Impulse am Empfangsrelais E ankommen, beispielsweise ein Impuls bestimmter Länge mit daran anschließender Pause bestimmter Länge, so gelangt diese Impulsfolge in die Prüfvorrichtung P, in der restgestellt wird, ob diese Impulslänge oder fmpulspause von solcher Größe ist, daß sie dem Drehmagneten D oder dem Relais i17 zu- zuführen ist. Sind die Impulse von richtiger Größe, so spricht das Relais Z nicht an, da dann, wie in der abgebildeten Schaltstellung gezeigt ist, die Impulse, die der Kontakt e macht und die über die Verzögerungsvorrichtung V weitergegeben werden, an den richtigen Empfänger gelangen. Unterschreitet oder überschreitet die Länge des Impulses und der Impulspause je nach der Einstellung der Vorrichtung P einen bestimmten Wert, der dem Drehmagneten oder Relais D zugeordnet ist, so spricht das Relais Z an, und die Impulsfolge wird dann über den Kontakt z in der unteren Stellung dem anderen Drehinagneten oder dem Relais 11I zugeführt. Die Verzögerungseinrichtung h kann in einer Relaiskette bestehen oder in einem umlaufenden oder einem pendelnden Glied mit einstellbarer Umlaufdauer bzw. Schwingungsweite, so daß die Impulse und Impulspausen erst dann von der Verzögerungseinrichtung weitergegeben werden, wenn die Prüfung in der Vorrichtung P mit Sicherheit beendet ist. Als Pendelglied kann beispielsweise ein Svstem nach Art eines Pendelgleichrichters benutzt werden, als umlaufendes Glied ein inagnetisierbares Stahlband oder eine Stahlscheibe, wodurch an einer bestimmten Stelle in Abhängigkeit von dem eintreffenden Impuls die Magnetisierung erfolgt, die an einer späteren Stelle, d. h. nach einem bestimmten zurückgelegten Weg, zur neuerlichen Erregung eines Impulsweitergaberelais benutzt wird. Alle diese Verzögerungseinrichtungen haben die Eigenschaft, das Impulsbild der Impulsfolge nicht zu verändern, so daß alle überhaupt eintreffenden Impulse richtig an die Empfänger D, AI gelangen.
  • Die Abb. 2 zeigt eine Anordnung, bei der je nach dem Eintreffen eines bestimmten Impulsverhältnisses oder einer Impulsdifferenz entweder die eintreffende Impulsfolge einem Drehmagneten D oder einem Relais III zugeführt werden soll. Als Verzögerungseinrichtung ist eine Relaiskette vorgesehen, die aus den Relais U, X, I' besteht. Die Schaltung ist weiterhin so getroffen, daß die Relais V1 und Y2 mit einer gewissen Ansprechverzögerung versehen sind, so daß das Relais h1 nur dann anspricht, wenn der Impuls eine bestimmte Länge gedauert hat, das Relais l-., dagegen nur dann, wenn die Pause bzw. ein Stromstoß anderer Richtung bei Doppelstrombetrieb eine bestimmte Mindestlänge angedauert hat. Nur in diesem Fall wird über die Kontakte v1, v. das Relais Z zum Ansprechen kommen, das durch seinen Kontakt das Relais l1 an den Impulsweitergabekontakt y des letzten Relais I' anschließt. Gleichzeitig mit dem Beginn der Erregung des Relais V1 wurde über den Kontakt e. des Empfangsrelais E auch das Relais U zum Ansprechen gebracht, das seinen Kontakt u schließt, wodurch das Relais x zum Ansprechen kommt, das schließlich an seinem Kontakt x das Relais I' zum Ansprechen bringt. Die Zeit, die erforderlich ist, um den oder die Impulse vom Beginn des Kontaktschlusses des Kontaktes e2 bis zum Beginn des Kontaktschlusses des Kontaktes y durch 4eRelaiskette hindurchzubringen, ist so bemessen, daß auf alle Fälle die Prüfung der Beschaffenheit der Impulsfolge durch die Relais V1, Tlz, Z vorher beendet ist. Es kann also nicht vorkommen, daß bei zwei zu erwartenden unterschiedlichen Impulsfolgen für irgendeine der Impulsfolgen ein Impuls oder eine Pause nicht richtig ausgewertet werden kann. Dies ist beispielsweise richtig, wenn es sich um die Mehrfachübertragung von Telegraphie-, Wahlanruf-, Fernineß- oder Fernsteuerstrornzeichen handelt, die irgendwie gegeneinander unterscheidbar gemacht werden durch Änderung des Impulsbildes der Impulsfolge, ohne daß jedoch für jede der absatzweise vorzunehmenden Übertragungsvorgänge ein Impuls oder eine Pause verlorengehen darf. Die Schemadarstellung der Abb.'z zeigt beispielsweise einen Drehwähler D zur Durchführung eines Wahlanrufs für einen Telephonie- oder Fernschreibvorgang oder auch einen Fernsteuerwähler und ein Relais M, das beispielsweise einer Fernmessung nach einem Impulsverfahren zugeordnet sein mag.
  • Die Anordnung nach Abb. 3 gibt eine Schaltungsanordnung wieder, durch die es ermöglicht wird, unterschiedliche Impulsfrequenzen unterschiedlichen Wegen zuzuleiten, wenn die Impulsfrequenz einen bestimmten Wert über- oder unterschreitet. Das Relais Z dient wieder dazu, unterschiedliche Wege den beiden verschiedenen Impulsfolgen zuzuweisen. Die Prüfeinrichtung besteht hier aus den Relais B, C, S, Z', wenn man von dem Umschaltrelais Z absieht. Das Relais B hat eine gewisse Ansprechverzögerung, das Relais C eine bestimmte Abfallverzögerung. Das Relais B kommt bei jedem Schließen des Kon-@ taktes e1 des Empfangsrelais E zum Ansprechen, das Relais B durch die Reihenschaltung des einen Kontaktes e.. des Empfangsrelais E mit einem Kontakt h des Relais B stets nur für eine Zeit, die sich aus der Differenz der Verzögerungen der beiden Relais ergibt und die unabhängig von der Länge der eintreffenden Impulse stets einen bestimmten Wert ausmachen wird. Das vorübergehende Ansprechen des Relais C bewirkt das Ansprechen des Relais S durch den Kontakt cl, das sich nach seinem Ansprechen über den Kontakt s, und einem dritten Kontakt des Empfangsrelais F_, nämlich den Kontakt e, so lange hält, wie der empfangene Impuls andauert. Nach dem @@'iederabfallen des Relais C schließt dieses seinen Ruhekontakt c.@ und bringt dadurch über den Kontakt s., da während dieser Zeit das Relais S noch erregt ist, das Relais L' zum Ansprechen, das sich nun über seinen eigenen Kontakt z, zunächst über den Kontakt s3 des Relais S und nach dessen Wiederabfallen über den Ruhekontakt e,4 des Empfangsrelais E hält, und zwar, wie ersichtlich, für eine Zeit, die vom Wiederabfallen des Relais C bis zum Eintreffen des nächsten Impulses (oder Impuls gleicher Stromrichtung) andauert. Da diese Zeit je nach der eintreffenden Impulsfrequenz verschieden sein wird, so ist also für die Prüfung der Art der eintreffenden Impulsfrequenz diese durch eine Prüfung des eigentlichen Abstandes zwischen dem Beginn des Abfallens des Relais C und dein Wiederansprechen des Relais E ersetzt. Durch das Relais L" wird ein Kontakt v. betätigt, der seinerseits ein Relais R mit Ansprechverzögerung steuert. Wenn die Zeitdauer des Kontaktschlusses des Relais I' so groß ist, daß das Relais R zum Ansprechen kommen kann, so wird dieses seinen Kontakt r schließen und dadurch das Umschaltrelais Z betätigen, während im anderen Fall das Relais R nicht anspricht, daher das Relais Z nicht zum Ansprechen kommt und infolgedessen auch die eintreffenden Impulse der eingestellten Wegrichtung zugeleitet werden. Die Verzögerungseinrichtung f- kann in ähnlicher Weise aufgebaut sein, wie vorhin für die Anordnungen nach Abb. i und 2 angegeben, wobei nur darauf hingewiesen sein soll, daß die Dauer der Verzögerung so bemessen sein inuß, daß die Prüfung des Maßes der Impulshäufigkeit beendet ist, bevor die betreffenden Impulse durch das Relais Z in bestimmte Wege geleitet werden.
  • Wenn mehr als zwei Impulshäufigkeiten oder Impulsverhältnisse als Unterscheidungsinerkmale dienen, beispielsweise bei der absatzweisen Übertragung von drei oder mehr Nachrichten, dann muß selbstredend iede Impulsfolge mit der anderen verglichen werden. wodurch je nach dem Prüfungsergebnis eine Wählervorrichtung entsprechend dem Relais Z_ die Impulsfolgen einem von mehr als zwei U'egen zuweist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrische Empfangsanordnung für absatzweise übertragene Impulsfolgen, die sich hinsichtlich des zeitlichen Aufbaus der Impulse bzw. Impulspausen voneinander unterscheiden, für Fernmessung, Fernsteuerung, Wahlanruf. Telegraphie o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Impulsfolgen dem Prüfkreis einer elektromechanischen Weiche zugeführt werden, die die unterschiedlichen Impulsfolgen voneinander trennt und an die zugehörigen Empfangseinrichtungen weiterleitet, und daß eine Verzögerungseinrichtung vorgesehen ist, die die Weitergabe der empfangenen Impulse für die Dauer der Prüfung auf ihren Charakter verzögert unter gleichzeitiger Aufrechterhaltung der die Impulsfolge bildenden Anzahl von Einzelimpulsen. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die U nterscheidungsmerkmale der einzelnen Impulsfolgen entweder in einem bestimmten Impulsverhältnis (Impulslänge zu Impulspause oder umgekehrt) oder in einer bestimmten Impulsdifferenz (Impulslänge-Inipulspause oder umgekehrt) oder aber in einer unterschiedlichen Impulsfrequenz (Zahl der Impulse in der Zeiteinheit) oder auch in Kombinationen dieser 1lerkinale bestehen. 3. Anordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das die Art der Impulsfolge feststellende Glied so ausgebildet wird, daß vorzugsweise durch zwei in ihrer Ansprech- oder Abfallzeit dafür bemessene Relais die Länge der Dauer der Stroinstoßgabe und die Länge der Strompause (bz,%v. des Stromstoßes anderer Richtung oder Frequenz) festgestellt wird, worauf in Abhängigkeit von diesem Feststellungsergebnis eine Umschaltung des Übertragungsweges für die Impulse bewirkt wird, dein diese unter Zwischenschaltung einer vorzugsweise aus einer Relaiskette bestehenden Verzögerungseinrichtung zugeführt wird. 4.. Anordnung nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß im Falle der Übertragung durch -unterschiedliche Impulsfrequenzen in dem die Art der Impulsfolge feststellenden Glied die Impulsfrequenz in eine die Impulsfrequenz nachbildende Impulszeit umgewandelt wird und diese zur Prüfung der Art der Impulsfolge herangezogen wird. 5. Anordnung nach Anspruch i, z und 4, dadurch gekennzeichnet, daß unter Vermittelung einer Röhren- oder Relaisschaltung aus jedem einzelnen Impuls der Impulsfolge ein Impuls konstanter Dauer und aus der Zeitspanne bis zum Beginn des nächsten Impulses eine Impulspause veränderlicher Dauer gebildet wird, so daß sich die Impulsfrequenzunterschiede nur in der Länge der Impulspause bzw. der Stromgabe anderer Richtung oder Frequenz auswirken, die nun ihrerseits für die Prüfung ausgewertet wird. 6. Anordnung nach Anspruch i, a, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Dauer der Verzögerung der Impulsweitergabe an den ausgewählten Weg mindestens der längsten vorkommenden Zeitdauer eines Impulses und anschließenden Pause (Stromgabe anderef Richtung oder Frequenz) entspricht. 7. Anordnung nach Anspruch i, 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Verzögerungseinrichtung ein an sich bekanntes phasendrehendes Netzwerk oder ein in seiner Geschwindigkeit einstellbares umlaufendes oder pendelndes Speicherglied dient.
DEA82538D 1937-04-05 1937-04-06 Elektrische Empfangsanordnung fuer absatzweise uebertragene Impulsfolgen verschiedenen Charakters Expired DE732057C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1157510B (de) * 1957-03-22 1963-11-14 Bbc Brown Boveri & Cie Mehrfach-UEbertragungsverfahren fuer Fernmesszwecke

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1157510B (de) * 1957-03-22 1963-11-14 Bbc Brown Boveri & Cie Mehrfach-UEbertragungsverfahren fuer Fernmesszwecke

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