DE7313043U - Grabdenkmal - Google Patents
GrabdenkmalInfo
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Landscapes
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Description
Anmelder: Walter GrUntgens, 4404 Telgte, Waldfriedhof
Lauheide
Die Neuerung betrifft ein Grabdenkmal mit wenigstens einer Sichtfläche und einem im Bereich der Sichtfläche angebrachten Schmuckrelief.
Grabdenkmäler sind seit dem Altertum bekannt und in fast unabsehbarer Vielfalt gestaltet worden. Auch in heutiger Zeit
ist es Üblich, das Grab eines Menschen mit einem Denkmal zu schmlicken, auf dessen Sichtseite der Name mit den wichtigsten
Daten angebracht ist. Zuweilen wird die Sichtseite des Grabsteins oder -denkmals auch mit einem Schmuckrelief, sei es
in konkreter, sei es in abstrakter Form, geschmückt. Derartige individuelle Ausschmückung des Grabsteins ist jedoch mit
hohen Kosten verbunden. Andererseits wird jedoch von vielen Angehörigen gewünscht, daß die gängigen Formen des Grabdenkmals, die meist von einem quaderförmigen Stein ausgeht, in
individueller Weise abgewandelt wird, ohne daß damit die Kosten unerträglich hoch werden.
Es stellt sich damit die Aufgabe, von den an sich bekannten, gängigen Formen eines Grabdenkmals auszugehen und diese Form
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mit relativ einfachen Mitteln so umzugestalten, daß im Prinzip jeder so hergestellte Stein ohne großen Kostenaufwand
ein eigenes Gepräge erhält.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, das Grabdenkmal
mit einer streifenförmigen, über wenigstens eine Sichtfläche
reichende Nut zu versehen und in dieser Nut ein Schmuckrelief anzubringen. Eine solche Nut kann mit relativ geringen Kosten
über eine Sichtseite des Steins eingefräst werden. Die Nut kann senkrecht, waagerecht, mehr am Rande oder mehr an der
Oberkante des Steins verlaufen. Außerdem können ohne große Kosten verschiedenartige Schmuckrelief-Bänder bereitgehalten
werden, die nach den Wünschen des Käufers eingesetzt werden können. Hervorzuheben ist, daß die bereits hergestellten Muster
in einer für den Fachmann überraschenden Weise ein ästhetisch reizvolles Spiel von Licht und Schatten im Bereich der Nut und
des Reliefs zeigen.
Das Schmuckrelief kann einmal bandartig in einem Stück gestaltet oder mosaikartig aus Einzelteilen zusammengesetzt sein.
Bei der ersten Ausführungsform ergibt sich der Vorteil, daß
das Band des Schmuckreliefs praktisch im Endlosverfahren gegossen oder gewalzt werden kann/ im zweiten Falle ist vorteilhaft,
daß nur eine bestimmte Anzahl von Einzelteilen bereitge-
13.9.7·
halten werden müssen, die in großer Vielfalt zusammengesetzt werden können. Beide Möglichkeiten bieten dem Käufer
eine große Auswahl an individuell zu gestaltenden Grabdenkmälern.
Fertigungstechnisch günstig ist es auch, die Einzelheiten
des Schmuckreliefs so zu gestalten, daß sie sich rapportartig Über die Länge der Nut wiederholen.
Als Beispiel wird ein Blattmotiv genannt, das sich aus vier verschiedenen Blattgrößen zusammensetzt, die sich von oben
nach unten zweimal Über die eingefräste Nut wiederholen. Die Einzelteile des Reliefs können durch dUnne Stege verbunden
sein oder auf einer Klebefolie angeliefert werden, auf der sie bereits die endgültige Form der Anordnung einnehmen, so
daß sie nur noch mit Stiften am Stein befestigt werden müssen, wonach anschließend die Klebefolie abgezogen werden kann.
Weitere Einzelheiten und Vorzüge des reliefgeschmückten
Grabdenkmals gehen aus der Zeichnung hervor. Die Figuren der Zeichnung zeigen:
Fig. Ί ein Grabdenkmal mit senkrecht verlaufender Nut in
Fig. 2 das Denkmal der Figur 1 ist Draufsicht/ Fig. 3 ein Denkmal mit waagerecht verlaufender Nut;
Fig. 4 das Denkmal der Figur 3 in Draufsicht.
Figur 1 zeigt ein Grabdenkmal 1 aus einem quaderförmigen
Stein und einer von oben nach unten verlaufenden Nut 2 (siehe auch Figur 2). Die Nut ist bandförmig gestaltet. Darin
sind zahlreiche Elemente 3, 4 eines Schmuckreliefs 5 angebracht.
Die Elemente 3,4 sind mit Hilfe von Tragstiften 6 im Stein verankert. Vorzugsweise werden die Elemente so verteilt, daß
sie sich über die Länge der Nut 2 rapportcrtig wiederholen. Auf eine mögliche Anbringungsart wurde bereits hingewiesen.
Es ist auch möglich, das Relief nur aus ein oder zwei Teilen herzustellen, wobei diese Teile aus einem endlos gewalzten
oder gegossenen Band herausgeschnitten sind.
In den Figuren 3 und 4 ist ein Grabdenkmal dargestellt, dessen oben liegende Kante stufenförmig tiefer gefräst wurde.
Dabei entsteht eine Nut 8, die entsprechend mit einem Relief 5 versehen ist. Für die Möglichkeiten der Anordnung und Gestaltung des Reliefs gilt das fUr die Figuren 1 und 2 gesagte.
Aus den vorstehenden Ausführungsbeispielen ist zu erkennen, daß durch entsprechende Gestaltung der Relief-Einzelteile
eine nahezu unendliche Vielfalt von verschiedenen Anordnungen des Reliefs und seiner Einzelteile in bezug auf den Grabstein
gegeben ist. Für die Auswahl sind in erster Linie ästhetische Maßstäbe gültig. Durch die große Vielfalt ist es möglich,
die nur beschränkte Auswahl an Steinen entsprechend
den Kunderwünschen abzuwandeln, ohne daß jeweils der Preis für ein völlig neu gestaltetes Unikat zu entrichten wäre.
den Kunderwünschen abzuwandeln, ohne daß jeweils der Preis für ein völlig neu gestaltetes Unikat zu entrichten wäre.
Claims (1)
- Aktenzeichen: G 73 13 043.5 Anmelder: Walter GrüntgensSchutzanspruchGrabdenkmal mit wenigstens einer Sichtseite und einem im Bereich der Sichtseite angebrachten Schmuckrelief, gekennzeichnet durch eine streifenförmige, über wenigstens eine Sichtfläche reichende Nut zur Aufnahme eines in der Nut angebrachten Schmuckreliefs.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7313043U true DE7313043U (de) | 1973-09-13 |
Family
ID=1291921
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7313043U Expired DE7313043U (de) | Grabdenkmal |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7313043U (de) |
-
0
- DE DE7313043U patent/DE7313043U/de not_active Expired
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