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DE7310012U - Vorrichtung zum Abisolieren von Drähten o.dgl - Google Patents

Vorrichtung zum Abisolieren von Drähten o.dgl

Info

Publication number
DE7310012U
DE7310012U DE19737310012 DE7310012U DE7310012U DE 7310012 U DE7310012 U DE 7310012U DE 19737310012 DE19737310012 DE 19737310012 DE 7310012 U DE7310012 U DE 7310012U DE 7310012 U DE7310012 U DE 7310012U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cutting
cutting tools
round
edge
round material
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19737310012
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Priority to DE19737310012 priority Critical patent/DE7310012U/de
Publication of DE7310012U publication Critical patent/DE7310012U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G1/00Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines
    • H02G1/12Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for removing insulation or armouring from cables, e.g. from the end thereof

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  • Turning (AREA)

Description

Vorrichtung zum Abisolieren von Drähten od.dgl.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur äußeren Bearbeitung von Rundmaterialien, insbesondere zum Abisolieren von Lackdrähten und Kunststoffaderleitungen odrdgl. mit mehrerer, radial geführten, gleichzeitig durch ihre zueinander gericnteten Enden eine axiale Führung für das zu bearbeitende Runamaterial bildenden sowie in radialer Richtung verstellbaren Schneidwerkzeugen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine hinsichtlich der Schneidv/erkzeugaufhängung und äußeren Abmessungen verbesserte sowie in ihrem Aufbau vereinfachte und dennoch zuverlässige Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen.
Zur Lösung schlägt die Erfindung insbesondere vor, daß die Verstellführungen fürdie einzelnen Schneidwerkzeuge durch stirnseitig offene Schlitze in einem insbesondere durch Einschrauben in Axialrichtung verstellbaren Körper gebildet sind und daß als Abschluß der offenen Schlitze ein an diesem Körper
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lösbar befestigbarer Deckel od.dgl. vorgesehen ist, welcher gleichzeitig ein eine innere Schräge für die Radialverstellung der Schneidwerkzeuge aufweisendes Gehäuse od.dgl. mit einem überstehenden Rand übergreift, wobei dieser Rand des Deckels od.dgl. vorzugsweise als Stellring ausgebildet ist.
Durch die unmittelbare Führung der Schneidwerkzeuge können gesondert geführte Halterungen zur Aufnahme der Schneidwerkzeuge vermieden werden, wodurch die gesamte Vorrichtung platzsparend ausgebildet sein kann.
Zweckmäßigerweise können die Schneidwerkzeuge aus L-förmigen Ausstanzteilen gebildet sein, wobei der kurze L-Schenkel als Widerlager für eine den Abstand von Schnittkanten der Schneidwerkzeuge vergrößernde Rückstellfeder dienen kann. Dabei können die Schneidwerkzeuge mit ihrem langen L-Schenkel in die Schlitzführung eingreifen.
In vorteilhafter Weise kann zumindest ein Schneidwerkzeug vorzugsweise vergütet sowie durch eine entgegen der Schnittrichtung verlaufende Abschrägung eine scharf geschliffene Schnittkante mit vorzugsweise runder Form aufweisen, die z.B. gehärtet sein kann oder aus Hartmetall besteht. Die anderen Schneidwerkzeuge dienen dann im wesentlichen lediglich zum zuverlässigen Halten und Führen des zu bearbeitenden Rund-Materials.
Zweckmäßigerweise können die Schneidwerkzeuge mit ihren vorzugsweise abgerundeten Schnittkanten in Längsrichtung zum Rundmaterial orientiert sein, wobei die an der jeweiligen Schnittkante endende Stirnfläche des Schneidwerkzeuges auf der Verlängerung eines Radius des Rundmaterials angeordnet sein kann. Diese symmetrische und sternförmige Anordnung der Schneid- bzw. Haltewerkzeuge begünstigen einen zuverlässigen Halt des Rundmaterials in dem zu bearbeitenden Bereich.
Nachstehend ist die Erfindung mit ihren ihr als erfindungswesentlich zugehörenden Einzelheiten anhand der Zeichnung noch näher erläutert. Es zeigt in unterschiedlichen Maßstäben:
Fig. 1 eine Abisoliervorrichtung in Seitenansicht,
Fig. 2 die Vorrichtung gemäß Fig. 1 in einer Vorderansicht,
Fig. 3 die Vorrichtung gemäß Fig. 1 ebenfalls seitlich sowie im Schnitt dargestellt und
Fig.4/4a ein Schneidwerkzeug der Vorrichtung.
Fig. i zeigt eine im ganzen mit V bezeichnete Vorrichtung gemäß der Erfindung zum Abisolieren von Rundmaterial 14. Die
7310Π12 10.Π5.7
Vorrichtung V wird mit ihrem Einspannzapfen 6 in ein Drehwerkzeug, [jcispieiöweiüfc! in das Bohrfutter einer Bohrmaschine ein^n;-,pannt. Innerhalb des Einspannzapfens 6 ist ein Anschlagbolzen 7 geführt, der mit Hilfe einer Schraube 8 bei'estirfbar ist. Mit Hilfe dieses Anschlagbolzens 7 kann die y.\i bearbeitende Länge des Rundmaterials eingestellt werden. Durch eine Bohrung 5 im Außenteil 1 der Vorrichtung V ist das bereits bearbeitete Ende 14a des Rundmaterials l4 erkennbar, wie es sich bereits in Anschlagposition auf einer . .Endplatte 7a des Anschlagbolzens 7 abstützt. Derartige Bohrungen 5 können mehrfach vorgesehen sein, zumal sie auch als Abführung der anfallenden Drehspäne dienen.
Fig. 2 läßt in einer Vorderansicht der Vorrichtung V die Anordnung von gestrichelt angedeuteten Schlitzen 10 erkennen, in denen sich Schneidwerkzeuge IJ> führen. Die Vorderseite der Vorrichtung V und damit auch die stirnseitig offenen Schlitze 10 sind von einem Einstellring 15 mit einer Bohrung 15a abgedeckt. In diese Bohrung wird das Rundmaterial zum Bearbeiten gesteckt. Der Einstellring 15 ist mit zwei Schrauben 16 befestigt.
Fig. J> zeigt die Vorrichtung im Längsschnitt. Dabei wird erkennbar, daß der Einstellring 15 mit den Schrauben 16 an einem Körper 9 geschraubt ist. Der Körper 9 greift mit seinem
Gewinde 3 in ein darauf abgestimmtes Gewinde J>a. des Gehäuses ι der Vorrichtung V. Wird der Einstellring 15, nachfolgend auch kurz Stellring 15 genannt, in Pfeilrichtung PfI gemäß Fig. 2 gedreht, bewegt sich dieser und mit ihm der Körper 9 gemäß Pfeilrichtung Pf2 in Fig. 3 in axialer Richtung in. die Vorrichtung hinein. Dabei nähern sich in noch zu beschreibender Weise die Schneidkanten 17 der Schneidwerkzeuge 13 einander, bis deren gewünschter Abstand für einen entsprechenden Querschnitt des Rundmaterials 14 eingestellt ist. Anschließend kann der Körper 9 mit Hilfe einer Feststellschraube 4 arretiert werden und die Vorrichtung ist betriebsbereit.
'.vie die Fig. 4 bzw. 4a erkennen lassen, sind die Schneidwerkzeuge 13 L-förmig gestanzt. Mit dem kurzen, hier oben eingezeichneten L-Schenkel 18 werden sie mit ihrer Federauflage i8a von einer als Druckfeder ausgebildeten Rückstellfeder 12 beaufschlagt und mit ihrer Gleitwinkelfläche 19 an eine schräg nach innen verlaufende Ringfläche 2 des Gehäuses 1 gedrückt. Beim Drehen des Einstellringes 15 in vorbeschriebener Weise in Pfeilrichtung PfI wandert die Gleitwinkelfläche 19 des Schneidwerkzeuges 13 an der konischen Ringfläche 2 entlang und bewirkt eine Radialverschiebung gemäß der Pfeilrichtung Pf3 der Schneidwerkzeuge IJ gegen die Kraft der Ruckstellfeder 12. Die Rückstellfedern 12 sind lagebeständig in Bohrungen 11 des Körpers 9 geführt.
? in.ne.76
Die Schneidwerkzeuge i3 können aus Hartmetall bestehen. Ggf. ist es ausreichend, wenn nur ein Schneidwerkzeug 13 eine geschliffene Schneidkante 17 aufweist, die zusätzlich p-.ehärtet sein kann. Die übrigen Schneidwerkzeuge sind demnach stumpf ausgebildet und dienen lediglich als Zentrierung und Halterung für das zu bearbeitende Rundmaterial 14. Je nach zu bearbeitendem Querschnitt des Rundmaterials 14 können auch drei, vier oder mehr als fünf Schneidwerkzeuge 13 vorgesehen sein.
Damit auf der >tundmaterialoberfläche keine die Bruchgefahr erhöhende Kante entsteht, ist die Schneidkante 17 des Schneidwerkzeuges 13 abgerundet ausgebildet. Im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 ist sie halbkreisförmig. Sowohl durch diese Abr^ndung als auch durch die relativ große mögliche Anzahl von Schneidwerkzeugen können mit der Vorrichtung V auch aus Drahtlitzen gebildete Leitungen mit Kunststoffummantelung abisoliert werden, ohne daß einzelne Drähte geknickt oder durchtrennt werden.
Mit der Vorrichtung V gemäß der Erfindung können vom Ausführungsbeispiel Lackdrähte von 0,5 rom bis 4 mm Durchmesser und Kunststoffaderleitungen von 1 mm bis 3 mm Durchmesser abisoliert werden. Für größere Drahtdurchmesser können entsprechend größere Vorrichtungen V vorgesehen sein. Die hier mit fünf Schneidwerkzeugen abgebildete Vorrichtung V eignet sich besondersfür Rundmaterialstärken ab etwa 0,8 mm Dicke.
Angetrieben werden kann die Vorrichtung V beispielsweise durch Bohrmaschinen, über biegsame Wellen, kleinere gesonderte Elektromotoren und so weiter.
Alle in der Zeichnung, der Beschreibung und den folgenden Ansprüchen beschriebenen und dargestellten Merkmale und Konstruktionsdetails können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination erfindungswesentlich sein.
- ansprüche -
731ΠΠ12
'7 Γ»

Claims (3)

1. Vorrichtung zur äußeren Bearbeitung von Rundmaterialien, insbesondere zum Abisolieren von Lackdrähten und Kunststoff aderleitungen od.dgl. mit mehreren radial geführten, gleichzeitig durch ihre zueinander gerichteten Enden eine axiale Führung für das zu bearbeitende Rundmaterial bildenden sowie in radialer Richtung verstellbaren Schneidwerkzeugen, dadurch gekennzeichnet, da3 die Verstellführungen (1, I5) für die einzelnen Schneidwerkzeuge (I3) durch stirnseitig offene Schlitze (10) in einem insbesondere durch Einschrauben in Axialrichtung verstellbaren Körper (9) gebildet sind und daß als Abschluß der offenen Schlitze ein an diesem Körper lösbar befestigbarer Deckel (I5) od.dgl. vorgesehen ist, welcher gleichzeitig ein eine innere Schräge (2) für die Radialverstellung (PO) der Schneidwerkzeuge aufweisendes Gehäuse (l) od.dgl. mit einem überstehenden Rand (15b) übergreift, wobei dieser Rand des Deckels od.dgl. vorzugsweise als Stellring ausgebildet ist.
7310012 io.06.76
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidwerkzeuge (13) aus L-förmigen Ausstanzteilen gebildet sind, wobei der kurze L-Schenkel als Widerlager (18) für eine den Abstand von Schnittkanten (17) der Schneidwerkzeuge vergrößernde Rückstellfeder (12) dient.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidwerkzeuge (13) mit ihrem langen L-Schenkel in die Schlitzführung (10) eingreifen, wobei zumindest ein Schneidwerzeug vorzugsweise vergütet sowie durch eine entgegen der Schnittrichtung verlaufende Abschrägung eine scharf geschliffene Schnittkante (17) mit vorzugsweise runder Form aufweist, die z. B. gehärtet ist oder aus Hartmetall besteht.
k. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidwerkzeuge (13) mit ihren vorzugsweise abgerundeten Schnittkanten (17) in Längsrichtung zum Rundmaterial '14) orientiert sind, wobei die an der jeweiligen Schnittkanto endende Stirnfläche (13a) des Schneidwerkzeuges auf der Verlängerung eines Radius des Rundmaterials angeordnet ist.
Patentanwalt
1On676
DE19737310012 1973-03-16 1973-03-16 Vorrichtung zum Abisolieren von Drähten o.dgl Expired DE7310012U (de)

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