DE7309058U - Scheibenbremse, insbesondere fur Kraftfahrzeuge - Google Patents
Scheibenbremse, insbesondere fur KraftfahrzeugeInfo
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Description
SOCIETE ANONYME PRANCAISE DU FERODO, Paris, Frankreich
Scheibenbremse, insbesondere für Kraftfahrzeuge
Priorität: Frankreich vom 10. März 1972
Die Erfindung betrifft allgemeine Scheibenbremsen, insbesondere für Kraftfahrzeuge, und befaßt sich insbesondere
mit solchen Bremsen, die eine drehfest mit dem abzubremsenden Organ verbundene Scheibe, einen festen
Träger und zwei Bremsschuhe aufweist, die zu beiden Seiten der Scheibe angeordnet sind und von denen wenigstens
einer verschiebbar in einen in diesem festen Träger gebildeten Lager gelagert ist.
Dieser feste Träger, der meist die Bremse insgesamt trägt, ist beispielsweise ein Werkstück mit der allgemeinen Form
eines umgekehrten L bzw. eines Galgens, dessen Flansch mit einem Ausschnitt versehen ist, welcher ein Lager für
den Bremsschuh bilden soll.
ionon co
Es kann sich auch um ein Werkstück im wesentlichen in
der Gestalt eines umgekehrten U handeln, bei dem ,jeder der Schenkel mit einem solchen Ausschnitt versehen ist.
Für solche Träger, die üblicherweise aus gebogenem Metall hergestellt sind, wird oder werden dieser Ausschnitt oder
diese Ausschnitte meist vor dem Biegen und vor der Formgebung hergestellt.
Hieraus folgt, daß diejenige der Kanten des oder der durch den oder diese Ausschnitte gebildeten Lager (s), die sich
der Eiegezone am weitesten benachbart befindet, nicht die ganze wünschenswerte Regelmäßigkeit aufweist, um unter günstigen
Bedingungen die Radialabstützung des in diesem Ausschnitt gelagerten Schuhs sicherzustellen; unter Radialabstützung
des Schuhs versteht man das Halten dieses Schuhs längs eines durch diesen Schuh verlaufenden Radius der
Bremse.
Durch die Erfindung soll dieser Nachteil behoben werden.
Hierzu geht die Erfindung aus von einer Scheibenbremse mit einer drehfest mit einem abzubremsenden Organ verbundenen
Scheibe, einem festen Träger und zwei Bremsschuhen, die zu beiden Seiten der Scheibe angeordnet sind und von denen
wenigstens einer in einem in diesem festen Träger gebildeten Lagerung verschiebbar gelagert ist. Die Erfindung
zeichnet sich dadurch aus, daß der Bremsschuh seitlich Zungen aufweist, wobei die entsprechende Lagerung des
festen Trägers seitlich Ausschnitte oder Aussparungen aufweist und diese Zungen in diese Aussparungen zum Halten
des Schuhs in einer im wesentlichen radialen Richtung dsr durch diesen Schuh gehenden Scheibe greifen.
So erfolgt die Abstützung des Schuhs für seinen radialen Halt nicht nur auf derjenigen der Kanten seiner La^erun^,
die in unmittelbarer Nähe der Biegezone des Trägers sich erstreckt, sondern seitlich auf der vorteilhaft von dieser
Biegezone entfernten Kante oder Fläche der Aussparungen.
Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung soll nun mit Bezug auf die beiliegende Zeichnung näher erläutert
werden, in der
Fig. 1 ein Teilschnitt durch eine Bremse nach der Erfindung
längs der Linie I-I in Fig. 2 ist;
Fig. 2 ist eine Ansicht dieser Bremse in Richtung des Pfeils II in Fig. 1.
Nach der in den Figuren dargestellten Ausführungsform umfaßt die Bremse nach der Erfindung einen mit Befestigungsaugen
12 versehenen Träger 10.
Parallel zur Ebene der abzubremsenden Scheibe 13 weist dieser Träger einen Flansch 14 auf und ist im dargestellten
Beispiel am Umfang dieser Scheibe mit einer im wesentlichen abgewinkelten Rückführung 15, die diesen Umfang
überragt, versehen.
Diese Rückführung ist in Fig. 1 unterbrochen dargestellt, da es sich beispielsweise um den Vorkragenden Teil eines
im wesentlichen gügenförmigen Trägers, d. h. in Form
eines umgekehrten L oder auch um den mittleren Teil eines Trägers handeln kann, der im wesentlichen die Gestalt eines
umgekehrten U aufweist.
In jedem Fall weist der Flansch 14 des Trägers 10 einen Ausschnitt 16 auf, der als Lagerung für einen Bremsschuh
dienen kann, wobei dieser Schuh so ausgelegt ist, daß αν in Λίοβοτ>
Τ,οίτοηιησ ο ays Ir τ· or» Vs+ Tiir· TiViortö rl er·
verschiebbar ist, um gegen letztere beaufschlagt zu werden und letztere somit abzubremsen; die für eine
solche Beaufschlagung notwendigen Modalitäten sind an sich bekannt und brauchen im Rahman der Erfindung daher
nicht erläutert zu werden.
Den Träger 10 erhält man im allgemeinen durch Formgebung eines zunächst planen Elechs, nach Bildung des für die
Lagerung des Schuhs 17 vorgesehenen Ausschnitts 16. Es schließt sich dann eine gekrümmte Anschlußzone 18
zwischen dem Plansch 14 und der Rückführung 15 an, wobei diese gekrümmte Zone die Biegezone des Trägers bildet;
dieses Biegen kann aus den Unregelmäßigkeiten für die der Biegezone am weite f?n benachbarte Kante bzw.
Schnittfläche 20 resultieren, wobei diese Kante insbesondere die Tendenz hat, während dieses Biegens "aufzustehen"
oder aufzuklaffen.
Es ist aber üblich, diese Kante 20 für das Zurückhalten des Schuhs 17 in einer radialen Richtung der durch diesen
Schuh gehenden Scheibe zu halten, wobei der Schuh gegen diese Kante 20 durch eine Feder 22 gepreßt wird, die sich
,?;egen die gegenüberliegende Kante 21 abatützt.
Aufgrund der eventuellen Unregelmäßigkeiten der Kante 20 kann aus den oben dargelegten Gründen die Abstützung des
Schuhs gegen diese Kante nicht zufriedenstellend sein und/ oder diese Unregelmäßigkeiten können das Verschieben des
Schuhs senkrecht zur Ebene der Scheibe hindern.
Nach der Erfindung weist der Schuh 17 seitlich, um diese Nachteile zu beheben, Zungen 24 auf und gleichzeitig
weist der Ausschnitt 16 des Trägers 10 seitlich Ausschnitte oder Aussparungen 25 auf, die den Eingriff, vorzugsweise
mit Spiel, dieser Zungen 24 ermöglicht.
So erfolgt das radiale Zurückhalten des Schuhs 17 nicht mehr vermittels der Kante 20 des Ausschnittes 16, sondern
über die entsprechenden Kanten der Aussparungen 25, die vorzugsweise weiter als die Kante 20 von der Faltzone entfernt
sind und die von dieser Faltung nicht beeinflußt werden.
Vorzugsweise existiert ein Spiel am Ende der Zungen 24 zwischen diesen und dem entsprechenden Ende der Aussparungen
25, während der Schuh 17 seitlich im Anschlag gegen die entsprechenden Ränder des Ausschnittes 16 sich befin-
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ren Drehrichtung der Scheibe 13 ist so durch die Ränder dieses Ausschnitts 16 und nicht durch die Enden der Aussparungen
oder Ausschnitte 25 sichergestellt.
Für den Fall insbesondere, wo der Träger 10 die allgemeine Form eines umgekehrten U aufweist, kann eine analoge Anordnung
für den Bremsschuh 30 vorgesehen werden, der auf der anderen Seite der Scheibe, bezogen auf den Schuh 17,
angeordnet ist; dieser Schuh 30 und die Scheibe 13 sind
strichpunktiert in Fig. 1 dargestellt.
Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die dargestellte Ausführungsform begrenzt; umfaßt vielmehr sämtliche
Ausführungsvarianten, insbesondere was die Kontur der seitlichen Zungen des oder der Schuhe und der Aussparungen
entsprechend dem oder den Ausschnitten, die ihnen als Lägerungen dienen, angeht.
Ansprüche:
Claims (4)
1. Scheibenbremse mit einer fest mit dem abzubremsenden
Organ verbundenen Scheibe, einem festen Träger und zwei Bremsschuhen, die zu beiden Seiten der Scheibe
angeordnet sind und von denen wenigstens einer verschiebbar in einer in diesem festen Träger gebildeten
Lagerung gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Bremsschuh seitlich Zungen aufweist, wobei die
entsprechende Lagerung in dem festen Träger seitlich Aussparungen aufweist und diese Zungen in diese Aussparungen
zum Halten des Schuhs in einer Richtung im wesentlichen radial zu der durch diesen Schuh gehenden
Scheibe greifen.
2. Scheibenbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Spiel zwischen den Zung£n des Schuhs
und den entsprechenden Ausschnitten oder Aussparungen des Lagers dieses Schuhs wenigstens an den Enden
dieser Zungen vorgesehen ist.
3· Scheibenbremse nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schuh seitlich im Anschlag gegen die entsprechenden Ränder des ihm
als Lagerung dienenden Ausschnittes steht.
4. Scheibenbremse nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Zungen des Schuhs radial
in Abstützung gegen die entsprechenden Kanten der Ausschnitte oder Aussparungen, in die sie greifen,
durch eine Feder beaufschlagt sind, die zwischen dem Schuh und einer der Kanten oder Schnittflächen der
Lagerung des letzteren angeordnet ist.
PATS47ANWXLTE
Wt-WQ. N. FIHCKB, DIH.-ING. H. ΒΟΗ«
s. a. STA*»«
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR7208359 | 1972-03-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7309058U true DE7309058U (de) | 1973-06-07 |
Family
ID=1290851
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7309058U Expired DE7309058U (de) | 1972-03-10 | Scheibenbremse, insbesondere fur Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7309058U (de) |
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- DE DE7309058U patent/DE7309058U/de not_active Expired
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