DE7305208U - Elektromagnet - Google Patents
ElektromagnetInfo
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Description
Patentanwalt Dipl.-Phys. Gerhard Liedl 8 München 22 Steinsdorfstr. 21-22 Tel. 29 84
A 58δ6
UHER WERKE MÜNCHEN 8 München 71, Barmseestraße 11
Die Neuerung betrifft einen Elektromagneten mit im Inneren des Spulenkörpers
längsbeweglichem Zug- bzw. Druckanker, einem am einen Ende des Ankers befindlichen magnetisierbaren Ankergegenstück:, einem den
Spulenkörper umschließenden magnetisierbaren Gehäuse und einer am anderen Anker ende befindlichen, mit einer Bohrung versehenen magnetisierbaren
Rückflußscheibe.
Zur Führung des Ankers im Innern des Spulenkörpers ist es bekannt,
eine Ankerführungshülse zu verwenden, die zwischen dem Spulenkörper
N/Br.
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und dem Anker liegt. Es ergibt sich hierbei ein langer Führungsweg
des Ankers, weshalb ein großes Spiel verwendet werden muß, das zu
Sehftltgeräuseheniührt, Weiterhin ist es aus der deutschen Auslege schrift 1 052 569 bekannt, bei einem Elektromagneten Im Boden eine
Platte aus nicht magnetlsierbarem Baustoff einzusetzen und einen Ansatzbolzen durch die Platte hindurchzustecken. Am anderen Ende wird
der Anker ebenfalls mittels eines Ansatzbolzens, an welchem am Abschlußdeckel des Elektromagneten gelagerte Rollen anliegen, geführt.
Die Führung mittels Rollen ist sehr umständlich und die Schaltgeräusche
werden hierbei keineswegs verringert. Außerdem 1st aus der deutschen Auslegeschrift 1 012 692 ein aus mehreren nebeneinander angeordneten
Elektromagneten bestehendes Einbauelement bekannt, bei dem der Anker jedes Elektomagneten in einer Führungsscheibe zentriert geführt
wird. Das andere Ende des Ankers ist mit einem Stößel versehen, der
im Magnetkern geführt ist. Der Nachteil hierbei ist, daß durch das zur
Führung des Stößels dienende Stück des Magnetkerns ein erheblicher Streufluß nach außen auftritt.
Darüber hinaus ist aus der deutschen Offenlegungsschrift 1 489 047 ein
Elektrohubmagnet bekannt, bei dem der Anker mittels einem an einen Ankerende vorgesehenen stabförmigen Ansatz in einer Bohrung eines
Gehäuseansatzes aus nicht magnetlsierbarem Material geführt ist. Am anderen Ankerende ist ebenfalls ein stabförmiger Ansatz vorgesehen,
der im Anker gegenstück aus magnetisierbar em Material geführt ist. Auch bei diesem Elektromagneten sind lange Führungestücke vorgesehen,
so daß relativ laute Schaltgeräusche entstehen. Außerdem ergibt sich ein erheblicher magnetischer Streufluß nach außen.
Die Aufgabe der Neuerung besteht daher darin, einen Elektromagneten
zu zeigen, bei dem der Streufluß nach außen weitgehend vermieden ist
bei dein die Schaltger ansehe erheblich gedämpft sind.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird neuerungsgemäß vorgeschlagen, daß je eine stirnseitige nicht magnetisierbare Führungsscheibe mit jeweils
einer zentrischen Fassung außen auf der Rückflußscheibe angeordnet
und außen auf dem Anker gegenstück befestigt ist und daß der Anker nur in den Passungen der Führungsscheiben gelagert ist.
Zur einwandfreien Lagerung des Ankers in den Führungsecheiben kann
der Anker in der am Ankergegenstück befestigten Führungsscheibe mittels eines nicht magnetisierbarer im Ankerende befestigten Stiftes und
in der an der Rückflußscheibe befestigten Führungsscheibe mittels des durch die Passung gesteckten anderen Ankerendes gelagert sein.
Zur einwandfreien Befestigung der Führungsscheiben können die Führungsscheiben
mittels umgerollter Gehäuseränder auf die Außenseite des Anker gegenstückes und die Außenseite der Rückflußscheibe gepreßt
sein.
Die Führungsscheiben köiuien vorteilhafterweise aus Messing bestehen.
Dadurch, daß die Führungshülse zwischen dem Spulenkörperinneren und
dem darin befindlichen Anker wegfallen kann, ergibt sich eine kurze Lagerung,
die nur von den Passungen in den Führungsscheiben erzielt wird. Hierdurch wird beim Schalten die Geräuschbildung vermindert und das
Ansammeln von Schmutz und Staub innerhalb der Führungshülse wird vermieden. Aufgrund der kurzen Führung in der Passung der Ftihrungsscheibe
kann ein enges Anliegen des Innenrandes der Passung am za führenden
Anker erzielt werden. Gleichzeitig wird der Streufluß nach außen
auf ein Minimum eingeschränkt, so daß der Wirkungsgrad des Elektromagneten erhöht wird.
Anhand der beiliegenden Figur soll an einem Ausführungsbeispiel die
Neuerung erläutert werden.
7305201-ti.«
Im Innern eines Spulenkörpers 1 tot ein Anker 2 des Elektromagneten
geführt. Zur Führung dieses Ankers dienen die beiden stirnseitigen Führungsscheiben S und 4. Diese Führungsscheiben, welche aus Messing
besfehen können, sind durch die umgerollten Ränder eines Gehäuses
5 befestigt. Sie werden hierbei gegen die Außenseiten einer Rückflußscheibe 6 und eines Ankergegenstückes 7 gepreßt. Das Ankergegenstück
7, das Gehäuse 5 sowie die Rückflußscheibe 6 bestehen aus magnetisierbarer!! Material. Die Führungsscheiben 3 und 4 bestehen
aus nicht magnetisierbarem Material.
Die Gehäusewandung ist des weiteren mit Eindrehungen 8 und 9 versehen,
in denen die Rückflußscheibe 6 und die darauf gedrückte Führungsscheibe 4 sowie das Ankergegenstück 7 und die aufgedrückte Führungsscheibe
3 zentriert gelagert sind.
Die Rückflußscheibe 6, das Gehäuse 5 und das Ankergegene^ück 7 bestehen
bevorzugt aus gesintertem Eisen.
Die Führungsscheiben S und 4 sind mit Passungen 13, 14 versehen,
die zentrisch in die Führungsscheiben 3 und 4 eingestanzt sind, Das eine Ende des Ankers 2 ist mit einem Stift 10 versehen, der aus nicht magnetisierbarem
Material besteht. Dieser Stift 10 ist in der Passung 14 ^er
Führungsscheibe 3, die an der Außenseite des Ankergegenstückes 7 befestigt
ist, geführt. Das andere Ende des Ankers 2 ist durch die Passung 13 der Führungsscheibe 4 hindurchgesteckt. Es werden hierdurch
kurze Lagerungen des Stiftes IO und des Ankerendstückes in den Führungsscheiben
3 und 4 erzielt. Der Luftspalt 11 zwischen dem Anker und der Rückflußscheibe kann auf ein Minimum reduziert werden, wc
durch eine nur geringe Streuung sich ergibt. Hieraus resultiert eine
Erhöhung des Wirkungsgrades. Dies gilt auch für den Luftspalt 15.
7S0523I-M.7S
Zur Geräuschdämpfung beim Schaltvorgang kann desweiteren an der
Innenseite des Ankergegenstückes 7 eine dämpfende Scheibe 12 vorgesehen
sein, die beispielsweise aus elastischem Material wie Kunststoff bestehen kann.
Da durch die kurze Lagerung des Ankers 2 in den Führungsscheiben 3
und 4 eine einwandfreie Führung des Ankers im Elektromagneten erzielt wird, kann eine zwischen dem Spulenkörper 1 und dem Anker 2 anzuordnende
Führungshülse wegfallen. Da der Anker und der Stift 10 in die Passungen der Führungsscheiben 3 und 4 mit enger Passung eingesteckt
sind, wird vermieden, daß im Bereich der kurzen Lagerungen Verschmutzungen eindringen, wodurch die Betriebssicherheit erhöht
wird.
Dt r Elektromagnet ist mittels eines Bügels 16, dessen Schenkel durch
Schrauben 17, 18 am Elektromagneten befestigt sind, an eine Grundplatte 19 montiert. Zur Montage dienen weitere Schrauben 20, 21. Die
Schenkel des Bügels 16 sind in isolierenden Hülsen 22 und 23 gehalten.
7S0S20B-M.7I
Claims (5)
1. Elektromagnet mit einem im Spulenkörperinneren längsbeweglichen
Zug- bzw. Druckanker, einem am einen Ende des Ankers befindlichen
magnetisierbar en Anker ge genstück, einem den Spulenkörper
umschließenden magnetisierbaren Gehäuse und eimern am anderen Ankerende
befindlichen, mit einer Bohrung versehenen magnetisierbaren Bückflußscheibe, dadurch gekennzeichnet, daß je eine stirnseitige
nicht magnetisierbare Führungsscheibe (3, 4) mit jeweils einer zentrischen
Passung außen an der Rückflußscheibe (6) angeordnet ist und außen an dem Ankergegenstück (7) befestigt wird und daß der Anker (2)
nur in den Passungen der Führungsscheiben (3, 4) gelagert ist.
2. Efektrcaiagnet nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Anker (2) in rer am Ankergegensttick (7) außen angeordneten Führungs·
scheibe (3) mittels eines nicht magnetisierbaren, am Ankerende befestigten Stiftes (10) und in der außen an der F:ückflvßscheibe (6) angeordneten
Führungsscheibe (4) mittels des durch die Passung gesteckten anderen Ankerendes gelagert ist.
3. Elektromagnet nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsscheiben (3, 4) mittels umgerollter Gehäuseränder
auf die Außenseiten des Ankergegenstückes (7) und der Rückflußscheibe (6) gepreßt sind.
4. Elektromagnet nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungsscheiben (3, 4) aus Messing bestehen.
5. Elektromagnet nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch geken nzeichnet,
daß die Gehäuse innenwand mit Eindrehungen (8, 9) versehen
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ist zur zentrischen Anordnung der Führungsscheiben (3, 4) und des Au
kergegenstückes (7) sowie der Rückflußscheibe (6).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19737305208 DE7305208U (de) | 1973-02-12 | 1973-02-12 | Elektromagnet |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19737305208 DE7305208U (de) | 1973-02-12 | 1973-02-12 | Elektromagnet |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7305208U true DE7305208U (de) | 1973-08-02 |
Family
ID=6636780
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19737305208 Expired DE7305208U (de) | 1973-02-12 | 1973-02-12 | Elektromagnet |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7305208U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29905393U1 (de) | 1999-03-23 | 1999-06-10 | Kuhnke GmbH, 23714 Malente | Hubmagnet, insbesondere elektromagnetischer Umkehrhubmagnet |
| DE10154563A1 (de) * | 2001-11-07 | 2003-05-15 | Conti Temic Microelectronic | Spulenanordnung für ein Ventilsteuergerät |
-
1973
- 1973-02-12 DE DE19737305208 patent/DE7305208U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29905393U1 (de) | 1999-03-23 | 1999-06-10 | Kuhnke GmbH, 23714 Malente | Hubmagnet, insbesondere elektromagnetischer Umkehrhubmagnet |
| DE10154563A1 (de) * | 2001-11-07 | 2003-05-15 | Conti Temic Microelectronic | Spulenanordnung für ein Ventilsteuergerät |
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