DE908164C - Wechselstrommagnet, insbesondere fuer elektroakustische Geraete - Google Patents
Wechselstrommagnet, insbesondere fuer elektroakustische GeraeteInfo
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Description
- Wechselstrommagneten, die in Form von Bremsinagneten, Relais od. dgl. vielfach Anwendung finden, haben im allgemeinen ein feststehendes Joch und einen Anker, der in das Joch hineingezogen wird, wenn die Feldspule des -Magneten erregt wird. Bei sehr vielen Wechselstrommagneten liegt dann der Anker nur mit einer verhältnismäßig kleinen Fläche an einer Fläche des Joches an, so daß das andere Ende in hohem Maße frei schwingen kann. Durch dieses freie Schwingen des einen Ankerendes werden die bekannten lästigen Brummgeräusche verursacht.
- Im allgemeinen stören diese Brummgeräusche der Wechselstrommagneten nicht. Sollen aber solche Magneten in elektroakustischen Geräten, beispielsweise in Schallaufzeichnungs- und Wiedergabegeräten verwendet werden, so stört das Krummgeräusch der Wechselstrommagneten unter Umständen ganz empfindlich.
- Es fehlt nun nicht an Vorschlägen, diese Geräusche beim Betrieb eines Wechselstrommagneten abzustellen. Die :Mittel zur Verhinderung des Brummens waren bisher elektrotechnischer und mechanischer Art, indem man die Polflächen mit Kupferstiften oder mit besonderen Kurzschlußringen armierte, die einen zusätzlichen magnetischen Fluß erzeugen sollten, der beim Durchgang des Wechselstromes durch seinen Nullwert den Anker in seiner Lage festhalten sollte, oder man gab den Polflächen Erhöhungen und Vertiefungen, die den magnetischen Fluß ungleichmäßig auf die Fläche verteilen sollten, um dadurch das Geräusch wegzubringen. Man hat auch schon dem Anker des betreffenden Magneten eine besondere mechanische Lagerung gegeben, durch die die vibrierende Bewegung des Ankers abgedämpft werden sollte.
- Es ist auch schon bekannt, zwischen Joch und Anker eine viskose, klebrige Masse zu bringen, die beispielsweise aus einer Mischung von Rizinusöl und Kolophonium bestehen kann.
- Ein anderer Vorschlag geht dahin, die äußeren Schichten des Ankers und des Magnetkernes, welche aus mehreren, hinsichtlich ihrer magnetischen Eigenschaften verschiedenen Eisensorten zusammengesetzt sind, zu Kurzschlußwindungen zu verbinden, welche von den im Kern liegenden Schichten elektrisch isoliert sind.
- Durch die Erfindung wird die bekannte technische Aufgabe in neuer und fortschrittlicher Weise dadurch gelöst, daß der Luftspalt. zwischen Joch und Anker ganz oder teilweise durch Federn aus Stahl, Bronze od. dgl. überbrückt wird. Vorzugsweise erstrecken sich diese Federn über die volle Breite des :Magnetjoches und/oder des Ankers.
- Diese Lösung unterscheidet sich von den bekannten Lösungen durch außerordentliche Einfachheit und Billigkeit. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines Bremsmagneten nach der Erfindung beispielsweise dargestellt.
- Abb. i zeigt den Bremsmagneten in schaubildlicher Darstellung; Abb.2 zeigt eine Seitenansicht bei unerregter Spule, Abb. 3 eine Seitenansicht bei erregter Spule.
- In dem Magnetjoch i ist ein Anker 2 in seiner Längsrichtung verschiebbar angeordnet. Der Anker 2 ist von einer Magnetspule 3 umgeben. An der vorderen Stirnfläche des Magnetjoches sind die Federn 4 und 5, die aus Stahl, Bronze od. dgl. bestehen können, mit Hilfe von Schrauben 6 und 7 befestigt. Die Federn .a. und 5 sind so angeordnet, daß sie im angezogenen Zustand des Ankers diesen rein mechanisch festhalten und daß sie außerdem den Luftspalt an dem frei schwingenden Ende des Ankers magnetisch überbrücken. Durch diese Überbrückung ergibt sich eine ganz wesentliche Verminderung der Krummgeräusche. Praktische Versuche haben ergeben, daß bei einem Bremsinagneten, wie er in der Zeichnung beispielsweise dargestellt ist, die über einen Verstärker gemessenen Brummwerte, nach Anbringen der Federn nur noch,ein Virtel bis einDrittel der vo.rhergemessenen Werte erreichen. Bronzefedern ergeben fast gleich gute Resultate, indessen ist die Konstanz der Krummwerte dann nicht mehr ganz so groß; dies-_r Umstand dürfte dadurch begründet sein, daß die Bronzefedern eine magnetische Überbrückung des Luftspaltes nicht herbeiführen können.
- Die Vorteile des neuen Magneten sind überraschend. Während bei den bisherigen Wechselstrommagneten dieser Art die in den Abb. 2 und 3 mit A bezeichnete Stirnfläche und die Anlageflächen an dem Magnetjoch sehr sorgfältig bearbeitet, insbesondere auch geschliffen und tuschiert werden mußten, fällt diese zusätzliche Bearbeitung bei dem neuen Bremsmagneten ganz fort. Dadurch ergibt sich eine ganz wesentliche Verbilligung bei der Herstellung derartiger Wechselstrommagneten.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Wechselstrommagnet, insbesondere für elektroakustische Geräte, bei dem ein Schwingen des beweglichen Ankers mittels mechanischer und/oder magnetischer Hilfsmittel verhindert ist,- dadurch gekennzeichnet, daß der Luftspalt zwischen Joch und Anker ganz oder teilweise durch Federn aus Stahl, Bronze od. dgl. über-1}rückt ist.
- 2. Wechselstrommagnet nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Federn über die volle Breite,des Magnetjoches und/oder des Ankers erstrecken.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA11786D DE908164C (de) | 1938-08-28 | 1938-08-28 | Wechselstrommagnet, insbesondere fuer elektroakustische Geraete |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEA11786D DE908164C (de) | 1938-08-28 | 1938-08-28 | Wechselstrommagnet, insbesondere fuer elektroakustische Geraete |
Publications (1)
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|---|---|
| DE908164C true DE908164C (de) | 1954-04-01 |
Family
ID=6922346
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEA11786D Expired DE908164C (de) | 1938-08-28 | 1938-08-28 | Wechselstrommagnet, insbesondere fuer elektroakustische Geraete |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE908164C (de) |
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1938
- 1938-08-28 DE DEA11786D patent/DE908164C/de not_active Expired
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