DE7304365U - Schraube zur Herstellung einer axial vorgespannten Schraubverbindung - Google Patents
Schraube zur Herstellung einer axial vorgespannten SchraubverbindungInfo
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Description
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Patentanwälte
Dipl.-Ing. W.Beyer Dipl.-Wirtsch.-Ing. B.Joehem
Dipl.-Ing. W.Beyer Dipl.-Wirtsch.-Ing. B.Joehem
Frankfurt am Main Staufenstrasse 36
Industrial Trading
and Development Comp. BV
Amsterdam /Niederlande
and Development Comp. BV
Amsterdam /Niederlande
Schraube zur Herstellung einer axial vorgespannten Schraubverbindung.^"
Die Erfindung betrifft eine Schraube zur Herstellung einer
axial vorgespannten Schraubverbindung, bei welcher die Schraube in wenigstens einer Richtung an einem der zu
verbindenden Teile axial festgelegt ist, während sich eine auf die Schraube aufgedrehte Mutter an einem anderen
Teil axial abstützt.
Beim Festziehen von Schrauben an Druckgefäßen, Motorblöcken und dergleichen sollen alle Schrauben gleichmäßig stark
angezogen werden, was sich mit mechanischen Werkzeugen, wie z.B. einstellbaren Schraubern verschiedener Art
oder DrehmomentSchlussein nur schwer, erreichen läßt. Es
ist auch schon bekannt, die Schrauben mit hydraulischen Werkzeugen festzuziehen. Dafür war es aber bisher Voraussetzung,
daß die Schrauben mit einem mit Gewinde versehenen Teil aus der Mutter herausragten, welche festgezogen
werden sollte. Auf das vorstehende Gewinde wurde das hydraulische Werkzeug aufgesetzt, wobei es sich außerhalb
der Mutter und diese umgebend an einem der au verbindenden Teile abstützte. Wenn dann dem Werkzeug Druckfluid zugeführt
wurde, dehnte sich die Schraube, wonach die Mutter durch eine mit dem Werkzeug verbundene Einrichtung gegen
SKF 8436/27.9.1973 '304365 1 3.1273
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das eine der zu verbindenden Teile geschraubt wurde. Auf diese Weise ließ sich die Schraube vorspannen, ohne daß
es nötig war, an der Mutter ein größeres Drehmoment aufzubringen. Nach dem festziehen einer So !traube konate das
hydraulische Werkzeug wieder abmontiert und zum Vorspannen anderer Schrauben benutzt werden.
Werkzeuge der vorstehenden Art haben mehrere'Nachteile.
Sie bestehen aus einer Vielzahl von Teilen, sind deshalb verhältnismäßig aufwendig und erfordern sehr viel freien
Raum um $eä.e Schraube oder Mutter, damit sie angesetzt
werden können. Die Schrauben, welche vorgespannt werden sollen, müssen verhältnismäßig lang sein, weil sie mit
ihrem Gewinde noch ein Stück durch die Mutter hindurchreichen müssen. Dieses vorstehende Gewinde ist der Gefahr
von Beschädigungen ausgesetzt.
Der Erfindung liegt die Aiifgabe zugrunde, eine Schraube
der eingangs genannten Art zur Herstellung axial vorgespannter Schraubverbindungen zu. schaffen, die nicht mit
den vorerwähnten Mängeln behaftet ist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Schraube mit einer axialen Sackbohrung versehen ist,
in welche ein Hohlkolben eingesetzt ist, 4er am offenen
Ende der Sackbohrung axial in der Schraubte., festgelegt
ist und dessen Axialbohrung an eine DruckflujLdquelle
anschließbar ist1
Die Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die
Zeichnung näher erläutert. Gemäß der Abbildung sollen zwei Teile 1 und 2 durch eine Schraube 3 und eine Mutter 4 mit
einander verbunden werden. Das Teil 2 hat e;J.ne Gewindebohrung
5» in die die dazu passende Schraube eingeschraubt
ist. Die Mutter 4· ist auf ein am anderen Ende der Schraube
befindliches Gewinde 6 aufgeschraubt· Sie soll fest gegen
da« Teil 1 angezogen werden.
Di.6 SCiZT1SiZbS 5 ist ssit einer sxislLss. EsclcboiLruiig ? υθζ
sehen, in die ein Kolben δ eingesetzt ist. Dieser kann über Gewinde 9 in der Schraube 3 befestigt werden. Statt der
Gewindeverbindung 9 könnte auch eine Bajonettverbindung oder dergleichen vorgesehen sein. Der Kolben 8 hat eine zentrale
Bohrung 10, die als Kanal für ein Druckfluid dient, welches bestimmungsgemäß in einen Hohlraum 11 zwischen der Stirnfläche
des Kolbens '8 und dem Grund der Sackbohrung 7 sowie
dessen Seitenwandung eingepreßt wird. Am äußeren Ende der : Bohrung 10 ist als Verbindungsmöglichkeit mit einer Druck-·
fluidleitung z.B. e.in Gewinde 12 angeordnet. Am Kolbenkopf sorgen Kolbendichtungen 13 und 14 für die Abdichtung gegenüber
der Wand der Sackbohrung 7f Diese ist im Bereich der
Dichtungen. 1$. 14- zweckmäßiserweise feinbearbeitet, um
bei der Montage und Demontage er.» Kolbens Verschleiß und
demzufolge Leckage zu verhindern.
Das Pestziehen der Schraube geschieht in der Reihenfolge,
daß zunächst bei 12 eine Druckfluidleitung angeschlossen wird, UiW durch den Kanal 10 Druckflüssigkeit in den Hohlraum
11 zu pressen. Durch den Druck im Hohlraum 11 wird der Kolben 8 nach oben gedrückt. Da er über das Gewinde 9
fest mit dem äußeren Ende der Schraube 3. yerlpunden ist,
wird auf diese eine axiale Zugspannung ausgeübt, die eine Drehnung bewirkt, so daß die Mutter 4 ohne Einsatz größerer
Kraft zum Teil 1 hin geschraubt werden kann.
Wenn dadurch der Flüssigkeitsdruck weggenpmmen wird, verkürzt sich die Schraube, und man erhält infolge der verbleibenden
Zugspannung in der Schraube 3, weiche die Mutter 4 gegen das Teil Λ anpreßt, eine vorgespannte Schraubenverbindung·
SKF 8436/2?.9·1973 18043Sf UMM
In Kenntnis des Materials und der Maße der Schraube 3 und des Kolbens 8 ist es möglich, den erforderlichen flüssigkeitsdruck
zu berechnen, der erforderlich ist, um die gewünschte Vorspannung der Schraubverbindung zu erhalten.
Die dem Druck ausgesetzte Stirnfläche des Kolbens 8 sollte
sich so nahe wie möglich am Grund des Sacklochs 7 befinden, um einerseits den Hohlraum 11 und damit die Druckflüssigkeitsmenge
kleinzuhalten und andererseits eine radiale Ausdehnung der Schraube 3 zu verhindern.
Das Sackloch 7 sollte so lang wie möglich sein, um die Dehnungszone der Schraube zu verländern. Zweckmäßigerweise
wird dabei der Grund des Sacklochs 7 in denjenigen Teil der Schraube 3 gelegt, mit welchem diese im Teil 2 axial
fixiert ist« Dadurch wird erreicht, daß die Schraube die größtmögliche Dehnung erfährt, wenn der Hohlraum 11 mit
einem bestimmten Druck beaufschlagt wird.
Es ist nicht nötig, daß die Schraube 3 in eine Gewindebohrung
5 im Teil 2 eingeschraubt wird. Die Schraube könnte
z.B. auch ein mit dem Teil 2 verbundenes Teil sein. Sie könnte auch durch eine Bohrung im Teil 2 gesteckt und an
dem herausragenden Ende mit einem Kopf versehen sein oder über ein Gewinde eine Mutter tragen.
Um zu verhindern, daß Verunreinigungen in das Sackloch 7 eindringen, wenn der Kolben 8 nicht eingeschraubt ist,
kann ein Verschlußstopfen eingeschraubt werden. Befindet
sich das Gewinde 9 am äußeren Ende, so kgnn*der Verschlußstopfen
mit einem leicht konischen Gewinde ausgebildet sein. Wird er dann durch Drehung in das Gewinde eingeschraubt,
so weitet er den äußeren Teil der Schraube und sichert dadiirch die Verbindung mit der Mutter 4·.
Schutzansprüche /
730436513.1Z73
Claims (7)
1. Schraube zur Herstellung einer axial vorgespannten
Schraubverbindung, bei welcher die Schraube in wenigstens einer Richtung an einem der zu verbindenden Teile axial
festgelegt ist, während sich eine auf die Schraube aufge-r
drehte Kutter an einem anderen Teil axial abstützt, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraube
mit; einer axialen Sackbohrung (7) versehen ist, in welche ein Hohlkolben (8) eingesetzt ist, der am offenen Ende der
Sackbohrung axial in der Schraube (3) festgelegt ist und dessen Axialbohrung (10) an eine Druckfluidquelle anschließbar
ist ο
£· Schraube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet
, daß der Hohlkolben (8) bis dicht vor den Boden der Sackbohrung (7) reicht und am inneren
Ende eine Umfangsdichtung (13» 14) zur Abdichtung gegen
die Wand der Sackbohrung (7) aufweist·
3. Schraube nach Anspruch 2, dadurch g e kennzeichnetm
daß die Wand der Sackbohrung (7) im Bereich der Umfangsdichtung (13, 14) feinbearbeitet ist.
4·. Schraube nach einem der Ansprüche 1 bis 3* dadurch gekennzeichnet, daß das offene
Ende der Sackbohrung (7) am Mutterende de,r Schraube (3)
angeordnet ist.
5. Schraube nach Anspruch 4, dadurch ge»
kennzeichnet , daß die Sackbohrung bis in den Bereich der Schraube (3) reicht, in welchem diese an dem
einen der miteinander zu verbindenden Teile (2) axial festgelegt ist.
730436513.1Z73
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6. Schraube nach einem der Ansprüche 1 bis 5. da-.urch
gekennzeic. hnet, daß die Schraube
(3) mit einem Gewinde (5) zur axialen Festlegung an dem
einen der zu verbindenden Teile (2) versehen ist.
7. Schraube nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung
zwischen der Schraube (3) und dem Hohlkolben (8) formschlüssig ist.
S. Schraube nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet
, daß die Verbindung zwischen der Schraube (3) und dem Hohlkolben (8) eine Gewindeverbindung
(9) ist.
9· Schraube nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche , dadurch gekennzeichnet,
daß das äußere Ende der Axialbohrung (10) des. Hohlkolbens (8) mit einem Innengewinde (12) versehen ist, in
welche wahlweise eine Druckfluidleitung oder ein kegliger Gewindestopfen einschraubbar ist.
SK* 8436/27.9.1973
730A36513.1Z73
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE136472 | 1972-02-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7304365U true DE7304365U (de) | 1973-12-13 |
Family
ID=1289661
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7304365U Expired DE7304365U (de) | 1972-02-07 | Schraube zur Herstellung einer axial vorgespannten Schraubverbindung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7304365U (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2902804A1 (de) * | 1978-02-02 | 1979-08-09 | Regan Offshore Int | Vorrichtung zur verbindung zweier teile |
| EP0148998A1 (de) * | 1983-12-27 | 1985-07-24 | Borsig GmbH | Lösbare Verbindung |
| DE4445057A1 (de) * | 1994-12-07 | 1996-06-20 | Mannesmann Ag | Verfahren zum Auswechseln eines Bauteiles |
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- DE DE7304365U patent/DE7304365U/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2902804A1 (de) * | 1978-02-02 | 1979-08-09 | Regan Offshore Int | Vorrichtung zur verbindung zweier teile |
| EP0148998A1 (de) * | 1983-12-27 | 1985-07-24 | Borsig GmbH | Lösbare Verbindung |
| DE4445057A1 (de) * | 1994-12-07 | 1996-06-20 | Mannesmann Ag | Verfahren zum Auswechseln eines Bauteiles |
| DE4445057C2 (de) * | 1994-12-07 | 1998-09-10 | Mannesmann Ag | Verschraubung für ein Innenwerkzeug einer Lochpresse |
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