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DE739837C - Holzachse mit metallenen, rohrfoermigen Achsschenkeln - Google Patents

Holzachse mit metallenen, rohrfoermigen Achsschenkeln

Info

Publication number
DE739837C
DE739837C DEH168983D DEH0168983D DE739837C DE 739837 C DE739837 C DE 739837C DE H168983 D DEH168983 D DE H168983D DE H0168983 D DEH0168983 D DE H0168983D DE 739837 C DE739837 C DE 739837C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
axle
wooden
steering
steering knuckle
stub axles
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH168983D
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Hoffmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH168983D priority Critical patent/DE739837C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE739837C publication Critical patent/DE739837C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B35/00Axle units; Parts thereof ; Arrangements for lubrication of axles
    • B60B35/02Dead axles, i.e. not transmitting torque
    • B60B35/08Dead axles, i.e. not transmitting torque of closed hollow section

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering-Linkage Mechanisms And Four-Wheel Steering (AREA)

Description

  • Holzachse mit metallenen, rohrförmigen Achsschenkeln Die Achsen von Ackerwagen und ,ähnlichen Fahrzeugen sind gewöhnlich aus Vierkanteisen mit rund gedrehten Achsschenkeln hergestellt und unter dem hölzernen @Achsstock gelagert und befestigt. Es ist auch schon vorgeschlagen worden, den hölzernen Achsstock als Achsträger auszubilden und stählerne, gegebenenfalls hohle Achsschenkel an oder in den Enden des Achsstockes zu befestigen. Es ist bisjher jedoch nicht gelungen, derartige Achsschenkel an oder in den Enden de's hölzernen Achsstockes zuverlässig zu befestigen, da das Holz des Achsstockes im Laufe der Zenit derart schrumpft und schwindet, daß die anfänglich: feste Verbindung lose und die Adhse bald unbrauchbar wird. , Die Erfindung betrifft eine Holzachse mit aus Stahlrohr bestehenden Achsschenkeln und bezweckt, ..eine dauernd feste Verbindung zwischen dem hölzernen Achsteil und den Achsschenkeln zu schaffen. Die Erfindung besteht darin, daß die aus Stahlrohr bestehenden Achsschenkel federnd ausgebildet und. an oder in den hölzernen Achsteil bzw. Achsstock so eingespannt sind, daß auch bei Schrumpfen des Holzes die anfänglich: feste Verbindung erhalten bleibt. Die Achsschenkel können sich wegen ihrer federnden Ausbildung j ,e nach dem Zustand des Holzes ausdehnen und zusammenziehen und bleiben daher dauernd fest eingespannt, wenn sie anfänglich mit Vorspannung befestigt sind. Die aus Stahlrohr bestehenden Achsschenkel sind erfindungsgemäß durch einen offenen oder mit überlappten Rändern versehenen durchgehenden. Längsschlitz federnd ausgebildef und entweder an der Unterseite des hölzernen Achsteiles bzw. Achsstockes festgespannt oder in Bohrungen des Achsstockes mit Vorspannung eingepreßt.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung gehen aus der Zeichnung hervor, welche Ausführungsbeispiele der neuen Achse veranschaulicht. Es zeigt Abb. i eine Achse gemäß der Erfindung in abgebrochener Darstellung, teils in Ansicht, teils im Längsschnitt, Abb. 2 einen Querschnitt nach der Linie A-B der Abb. i, Abb.3 eine andere Ausführungsform der neuen Achse in abgebrochener Darstellung, teils in Ansicht, teils im Längsschnitt, Abb. q. einen Querschnitt nach der Linie GD der Abb.3. Abb.5 eine Stirnansicht eines Achsschenkels und Abb. 6 eine Stirnansicht einer anderen Ausführungsform der Achsschenkel.
  • Bei den dargestellten Ausführungsbeispielen ist der hölzerne Achsstock i unmittelbar als Träger der metallenen rohrförmigen Achsschenkel2 ausgebildet. Die Achsschenkel 2 sind federnd ,ausgebildet und bestehen aus federharten Stahlrohren mit durchgehendem Längsschlitz 3, der entweder offen ist, wie Abb. 2, q. und 5 zeigen, oder keilförmig ausgebildete und verschiebbar üereinanderliegende Schlitzränder 3' besitzt, wie Abb. 6 veranschaulicht.
  • Nach den Abb. i und 2 sind die Achsschenkel 2 in Aussparungen an der Unterseite des hölzernen Achsstockes i mit durch Schrauben.¢ nachspannbaren Achsbändern 5 festgespannt, die durch Nietbolzen 5' an dem Achsstook i befestigt sind. Auf die Achsschenkel 2 aufgeschweißte Stege 6 verhindern die Drehung der Achsschenkel, .auf welche Stoßscheiben bzw. Achsbunde 7 und Laufbuchsen 8 federnd aufgepreßt sind. Die Achsschenkel 2 sind gestürzt. Der Sturz der Achsschenkel kann auch durch entsprechende Neigung der Aussparungen an der Unterseite des hölzernen Achsstockes zur Lagerung der Achsschenkel 2 erreicht werden.
  • Nach den Abb.3 und q. sind die längsgeschlitzten Achsschenkel 2 in schräge Bohrungen 9 des Achsstockes i mit Vorspannung eingepreßt. Um eine Beschädigung der Bohrlochwandung beim unmittelbaren Eintreiben zu verhindern, sind in die Bohrlöcher zunächst Schlitzrohre io .eingesetzt. In diese Schlitzrohre i o sind die längs geschlitzten Achsrohrschenkel 2 eingepreßt, deren äußerer Durchmesser zunächst um min gewisses Maß größer als der Innendurchmesser der Schlitzrohre i o ist. Untier den gleichen Bedingungen- sind zweckmäßig auch die Stoßscheiben 7 und die Laufbuchsen 8 auf die Achsschenkel 2 aufgespannt. Das Schwinden des Achsstockholzes i ist durch Achsbänder i i begrenzt, welche in der Nähe der Enden des Achsstockes warm aufgeschrumpft sind. Durch die Achsbänder i i sind außerdem -winkelförmige Stützen 12 befestigt, welche auf die Achsschenkel 2 federnd aufgespannt sind und das Aufweiten des Achsholzes am freien Ende des Achsstockes verhindern, da durch die Stützen 12 bei Belastung der Achse das Achsstockholz entlastet wird. Das Ende 13 des unteren Schenkels der Stützen 12 ist abgebogen. Die Achsschenkel 2 sind bei der Ausführung nach den Abb. 3 und q. gegen Drehung durch Nietbolzen 14 gesichert, welche die Achsschenkel 2, die Schutzhülsen i o und das Achsholz i durchqueren und in den Achsbändern i i befestigt sind., wodurch diese gleichzeitig gegen Auseinanderbiegen gesichert sind.
  • Statt in dem Achsstock schräge Bohrungen 9 zur Aufnahme der Achsschenkel 2 vorzusehen, können die Achsschenkel2 auch gestürzt sein und in diesem Falle die Bohrungen waagerecht verlaufen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Holzachse mit metallenen, rohrförmigen Achsschenkeln, dadurch gekennzeichnet, daß die aus Stahlrohr bestehenden Achsschenkel (2) federnd ausgebildet und an oder in dem hölzernen Achsteil (i) so eingespannt sind; daß auch beim Schrumpfen des Holzes die anfänglich feste Verbindung erhalten bleibt.
  2. 2. Holzachse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die aus Stahlrohr bestehenden Achsschenkel (2) durch einen offenen oder überlappte Ränder aufweisenden durchgehenden Längsschlitz (3) federnd ausgebildet und an der Unterseite oder in Bohrungen dies hölzernen Achsteiles (i) eingespannt sind. ,3. Holzachse nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen (9) im hölzernen Achsteil durch je ein Schutzrohr, z. B. Schlitzrohr (i o), ausgefüttert sind. q.. Holzachse nach dien Ansprüchen i bis 3, gekennzeichnet durch winkelförmige Stützen (12), die mit dem der Stirnseite des .hölzernen Achsteiles anliegenden einen Schenkel auf den Achsschenkel (2) federnd aufgepreßt und mit dem anderen Schenkel an der Unterseite des .hölzernen Achsteiles durch aufgeschrumpfte Achsbänder (i i) befestigt sind. 5. Holzachse nach Anspruch 4., dadurch gekennzeichnet, daß die Achsschenkel (2) durch Bolzen (14) gegen Drehung gesichert sind, welche die Achsschenkel (2) und den ,hölzernen Aohsteil (i) durchqueren und in den Achsbändern (ii) befestigt sind. 6. Holzachse nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Befestigung der Achsschenkel (a) an der. Unterseite dies ,hölzernen. Achsteiles (i) die Achsschenkel z. B. durch aufgeschweißte Stege (6) gegen Drehung gesichert und durch nachspannbare Achsbänder (5) mit Vorspannung befestigt sind. 7. Holzachse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Achsschenkel (z) geschlitzte Laufbuchsen (8) aufgespannt sind.
DEH168983D 1942-07-22 1942-07-22 Holzachse mit metallenen, rohrfoermigen Achsschenkeln Expired DE739837C (de)

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DEH168983D DE739837C (de) 1942-07-22 1942-07-22 Holzachse mit metallenen, rohrfoermigen Achsschenkeln

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DE739837C true DE739837C (de) 1943-10-06

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ID=7184326

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DEH168983D Expired DE739837C (de) 1942-07-22 1942-07-22 Holzachse mit metallenen, rohrfoermigen Achsschenkeln

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