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DE737094C - Wagenbremse, insbesondere fuer Ackerwagen - Google Patents

Wagenbremse, insbesondere fuer Ackerwagen

Info

Publication number
DE737094C
DE737094C DEB198279D DEB0198279D DE737094C DE 737094 C DE737094 C DE 737094C DE B198279 D DEB198279 D DE B198279D DE B0198279 D DEB0198279 D DE B0198279D DE 737094 C DE737094 C DE 737094C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake
rope
car
car brake
attached
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB198279D
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Burgwedel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ERNST BURGWEDEL
Original Assignee
ERNST BURGWEDEL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ERNST BURGWEDEL filed Critical ERNST BURGWEDEL
Priority to DEB198279D priority Critical patent/DE737094C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE737094C publication Critical patent/DE737094C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62CVEHICLES DRAWN BY ANIMALS
    • B62C1/00Types of vehicles
    • B62C1/04Load-carrying vehicles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T7/00Brake-action initiating means
    • B60T7/02Brake-action initiating means for personal initiation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

  • Wagenbremse, insbesondere für Ackerwagen Die bekannten Wagenbremsen werdenmittels ,eines in der Nähe des Fahrersitzes angebrachten Handhebels betätigt, der durch eine Klinke an einem Zahnbogen feststellbar ist und über ein unter dem Wagenaufbau nach hinten führendes. Seil oder eine Stange die Bremshebel der an den Hinterrädern angebrachten Bremsen betätigt. Um äuf beide Bremshebel gleich starke Kräfte wirken zu lassen, ist zwischen Bremsseil und Bremshebel eine meistens in Form eines zweiarmigen, gleich: langen Hebels ausgebildete Ausgleichsvorrichtung eingeschaltet.
  • Diese Bremseinrichtung hat, insbesondere für Ackerwagen, einen großen Nachteil: Der Handhebel läßt sich bequem nur vom Fahrersitz aus betätigen. Da jedoch der Fahrer, insbesondere bei Pferdebespannung, häufig neben dem Fahrzeug geht, sich sogar beim Aufladen von Getreidehocken (Stiegen) einmal rechts, einmal links vom Wagen befindet, so ist die Betätigung derartiger Bremsen für ihn oft völlig unmöglich. Ebenso ist dem Fahrer, wenn er bei der Fahrt mit dem hochbeladenen Erntewagen vorn oben auf der Fuhre sitzt, .ein Bremsen ganz unmöglich.
  • Diese Unzulänglichkeiten haben, insbesondere im landwirtschaftlichen Betrieb, zu h,äufigen Betriebsunfällen geführt, besonders nach allgemeiner Einführung der luftbereiften Ackerwagen, die auf unebenem Boden erheb-]ich leichter ins Rollen geraten als die Fahrzeuge der alten Bauart.
  • Zur Behebung dieser Nachteile und um vor allem dem Fahrer auch vom Erdboden her beim Nebenherlaufen jederzeit die Möglichkeit zu schaffen, den Wagen zum Halten zu bringen, wird eine besonders ausgebildete Wagenbremse verwendet. Diese besteht :erfindungsgemäß darin, daß die senkrecht oder scht:#ach nach hinten geneigten, unter Federwirkung stehenden Bremshebel beider Hinterradbr:emsen durch ein an den Seitenwänden und der Vorderwand der Ladefläche verlegtes, in im Abstand voneinander angebrachten äsen oder Rollen geführtes Seil verbunden sind. Dieses von der Hinterradachs.e ab auf der einen Seite bis zur vorderen Stirnfläche des Wagens reichende, dannlängs der Stixnfläche verlaufende und längs. der anderen Seitenwand bis zur hinteren Achse zurückverlaufende Seil hat eine derartige Länge, d.aß es unter der nach hinten gerichteten Federwirkung der Bremshebel straff gespannt ist. Um nun eine Bremswirkung auf beide Hinterradbremsen auszuüben, braucht man das Bremsseil nur an einer beliebigen Stelle anzuziehen, indem man es beispielsweise mit der Hand ergreift und es quer zur Seilrichtung zur Seite zieht. Dadurch verkürzt sich das Seil und übt auf beide Bremshebel einen starken, gleich großen Zug aus, da der eine Bremshebel gewissermaßen das Lager, der andere Bremshebel gewissermaßen das Widerlager bildet. In der angespannten Stellung bann das Bremsseil festgelegt werden, indem es über an wenigstens einigen Betätigungsstellen des Seiles passend angebrachte Haken oder- einen Zahn einer quer zum Bremsseil am Wagen angebrachten Zahnstange gelegt wird. Die beiden Hinterräder des Wagens sind damit gleichzeitig abgebremst und in der Bremsung festgehalten.
  • Zum Spannen des Seiles kann auch eine geeignete Vorrichtung verwendet werden. Zu diesem Zweck sind wenigstens an einigen Betätigungsstellen des Seiles Bremshiebel angebracht, die in an sich bekannter Weise über einen Zapfen an einem Querstück mit Laufrillen versehene, beidseitig des Seiles angebrachte Rollen tragen. Nach einer anderen Ausführung tragen die Bremshebel in ebenfalls bekannter Weise über einen Zapfen ein; Rohrstück, durch welches das Seil hindurchgeführt ist, welches an beiden Enden nach entgegengesetzten Seiten bogenförmig gekrümmte, offene Rinnen trägt. Diese Bremshebel können in bekannter Weise feststellbar sein. Das unter der Ladefläche angebrachte Bremsseil kann mit einem am vorderen Ladegatter hängenden Bremshebel verbunden sein, an dessen unterem Ende ein Querstück als Fußraste befestigt ist. Wird dieses VerIängerungsseilstück durch Betätigen des Querstücks mit den Füßen angezogen, so wird damit auf das eigentliche Bremsseil eine Zugwirkung ausgeübt, wodurch gleichfalls die Hinterräder abgebremst werden.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführtmgsbeispiel dargestellt: Abb. i zeigt einen Ackerwagen in Unteransicht mit der erfindungsgemäßen Bremsseilanordnung.
  • Abb.2 ist hierzu eine Seitenansicht. Abb.3 ist eine Ausführungsform einer Bremshebelanordnung in Seitenansicht, Abb. 4. eine entsprechende Seitenansicht einer anderen Ausführungsform, Abb. 5 eine Seitenansicht eines mit der erfindungsgemäßen Wagenbremse versehenen beladenen Wagens mit oben auf der Fuhre sitzendem Fahrer.
  • Auf der Hinten adachse sind benachbart zu den beiden Rädern Bremsscheiben i vorgesehen, die mit unter Federwirkung stehenden Bremshebeln 2 zusammenwirken. Diese Bremse kann beliebiger, an sich bekanntes Ausführung sein und bedarf hier keiner Er läuterung. Die beiden Bremshebel 2 sind übel ein Seil.3 verbunden. Das Seil 3 ist an der Seitenrändern des Wagens an deren L nter kante und an der - Stirnfläche des Wagene verlegt, ist durch mehrere Ösen 4. hindurchgeführt, die in :einfachster Form als Rohrstücke ausgebildet sein können, und an des vorderen Stirnfläche über Rollen 5 geführt, Wenn dieses Seil irgendwo zwischen den Ösen angezogen wird, indem es rechtwinklig zur Seilrichtung vom Wagen abgezogen wird, wirkt sich dieser Zug gleichmäßig auf die beiden Bremshebel 2 aus, da auf diese Weise ein gleich großer Zug ausgeübt wird, welcher ausreicht, um die Wagenbremse anzuziehen. In dieser ,angespannten Stellung kann das Bremsseil über an einigen Betätigungsstellen vorgesehene Haken o. dgl. gehiängt werden, wodurch das Seil in der angespannten Lage gesichert wird.
  • Das Seil kann auch gemäß Ahb.3 in an sich bekannter Weise zwischen Rollen io hindurchgeführt werden, die an dem Querstück i i drehbar belagert sind, welches über einen Zapfen 12 mit einem Betätigungshebel 13 verbunden ist. Wie aus der Darstellung ohne weiteres -ersichtlich, wird bei Verschwenkung dieses Hebels 13 nach rechts das Seil gespannt und damit die Bremse betätigt.
  • Die gleiche Wirkung wird bei der Ausführung nach Abb. 4. erzielt, wo der Bremshebel 13 in ebenfalls bekannter Weise mit einem Rohrstück 1l. verbunden ist, durch das .das Seil hindurchgeführt ist. An den beiden offenen Enden dieses Rohrstückes sind entgegengesetzt gekrümmte, also teils nach unten, teils nach oben abgebogene bogenförmig gestaltete offene Rinnen 15 angebracht. Wird der Hebel nach rechts verschwenkt, so wird auch in diesem Fall das Seil angezogen und damit die Bremse zur Wirkung gebracht. Die bogenförmigen Ansatzstücke verhindern, daß sich das Seil an den Rohrenden scharf knickt und dadurch beschädigt wird, und ermöglichen, daß sich eine verschieden starke Spannung des Seiles an den beiden Bremshebeln ausgleichen kann, indem dann das Seil um den entsprechenden Betrag von selbst im Rohrstück 1 4. verrutscht, so daß die Zugwirkung auf beiden Bremshebeln 2 gleich stark ist.
  • Beide Bremshebe113 lassen sich selbstverständlich mit einer bekannten Feststellvorrichtung versehen.
  • Auch wenn der Fahrer auf einem Erntefuder sitzt, kann er die Bremse betätigen. In diesem Fall hängt an der obersten Querleiste des vorderen Ladegatters 2o über eine als hängender Bremshebel anzusprechende Tragstrebe 22 ein als Fußraste ,ausgebildetes Querstück 21, auf das der auf der zweiten Querleiste sitzende Fahrer seine Füße stellt. Dieses Querstück 2 r oder die Tragstrebe 22 sind mit einer Öse 23 versehen. In diese ös:e ist ein Verlängerungsseilstück 24 mittels emes Karabinerhakens eingehakt, während das andere Ende auf gleiche Weise an dem Bremsseil3 an der Vorderwand des Wagens befestigt ist. Bewegt nun der Fahrer die Fußraste 2 r mit den Füßen nach vorn, so wird das Verlängerungsseilstück 2,4 und damit auch: das Hauptbremssei13 des Wagens angezogen und die Bremsen an den Hinterrädern betätigt.
  • Auch wenn ein solcher Wagen als Anhänger hinter einem, Schlepper gefahren 'wird, läßt sich diese Bremse mittels eines Hilfsseiles vom Schleppersitz aus betätigen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Wagenbremse, insbesondere für Ackerwagen, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremshebel beider Hinterradbremsen ,durch: ein an den Seitenwänden und der Vorderwand der Ladefläche verlegtes, in im Abstand voneinander angebrachten Ösen oder Rollen geführtes Seil verbunden sind.
  2. 2. Wagenbremse nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens an .einigen Betätigungsstellen des Seiles Haken zum Überhängen des angespannten Seiles angebracht sind.
  3. 3. Wagenbremse nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens an ,einigen Betätigungsstellen des Seiles Bremshebel angebracht sind, die über einen Zapfen an einem Querstück mit Laufrillen versehene, beidseitig des Seiles angeordnete Rollen tragen. q..
  4. Wagenbremse nach Anspruch r und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremehebel über einen Zapfen Rohrstücke tragen, welche an beiden Enden nach :entgegengesetzten Seiten bogenfZrmig gekrümmte offene Rinnen tragen.
  5. 5. Wagenbremse nach Anspruch 3 und q., dadurch jekennzeirhnet, daß die Bremshebel feststellbar sind.
  6. 6. Wagenbremse, insbesondere nachAnspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß das Bremsseil über -ein Verlängerungsstück mit einer am vorderen Ladegatter schwenkbar angehängten Fußstütze verbunden ist, die mit den Füßen in Fahrtrichtung nach vorn wegdrückbar ist und so gleichzeitig einen Bremshebel bildet.
DEB198279D 1942-05-17 1942-05-17 Wagenbremse, insbesondere fuer Ackerwagen Expired DE737094C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB198279D DE737094C (de) 1942-05-17 1942-05-17 Wagenbremse, insbesondere fuer Ackerwagen

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DE737094C true DE737094C (de) 1943-07-06

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