DE3037223A1 - Entladungslampe - Google Patents
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Description
PP 1245 J 26.9.1980
Entladungslampe.
Die Erfindung betrifft eine elektrische Bogenentladungslampe mit einer Kathode, einer Anode, Mitteln zum
Erzeugen eines elektrischen Potentials zwischen der Kathode und der Anode zum Auslösen einer elektrischen Bogenentladung
zwischen diesen beiden und mit einer hochschmelzenden Metallmembran
zwischen der Kathode und der Anode, welche Membran eine Öffnung zum Einschränken des Gebiets, über das die
Entladung auftritt, aufweist.
In der GB-PS 148651h ist eine Entladungslampe mit
einem Lampenkolben dargestellt, dessen Fenster für den entsprechenden
¥ellenlängenbereich, den die Bogenentladung ausstrahlt, hochdurchlässig ist. Der Kolben ist mit einer
Mischung von Deuterium und Krypton gefüllt. Die Entladung erfolgt zwischen einer aufgeheizten Kathode und einer Ring-
' anode, Die Bogenentladung wird von der Öffnung derart
konzentriert, dass durch das Fenster eine besonders intensive Strahlung geliefert wird.
Zum Erzeugen einer kräftigen konzentrierten Entladung ist für die Öffnung in der Ringanode einen geringen
Durchmesser erforderlich. Daher wird die Anode verhältnismässig
klein gemacht, hat also eine kleine Oberfläche und geringe ¥ärmeausstrahlungskapazität. Demzufolge verursacht
die vom Bogen erzeugte Wärme den Anstieg der Anodentemperatur auf einen verhältnismässig hohen Wert, der die Verwendung
hochschmelzender Metalle für die Anode erforderlich macht, wenn eine angemessene Lebensdauer der Lampe erwünscht ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Entladungslampe zu schaffen, in der eine kräftige Entladung
erzeugt werden kann ohne die Verwendung einer hochschmelzen—
den Metallanode.
Diese Aufgabe wird mit einer elektrischen Bogenentladungslampe
mit einer Kathode, einer Anode, Mitteln zum Erzeugen eines elektrischen Potentials zwischen der Kathode
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PP 1245 / 26.9.1980
und der Anode zum Auslösen einer elektrischen Bogenentladung
zwischen diesen beiden und mit einer hochschmelzenden
Metallmembran zwischen*r Kathode und der Anode, welche
Membran eine Öffnung zum Einschränken des Gebiets, über
das die Entladung auftritt, aufweist, erfindungsgemäss
dadurch gelöst, dass die Anode eine grosse Strahlungsoberfläche
besitzt, so dass unter normalen Betriebsbedingungen ihre Temperaturanstieg auf eine.Wert begrenzt ist, der die
Verwendung einer Anode aus einem nicht hochschmelzenden
Metall ermöglicht.
Der begrenzte Temperaturanstieg an der Anode ermöglicht die Herstellung der Anode aus einem nicht hochschmelzenden
Metall wie rostfreiem Stahl. Hierdurch ist die Fertigung einer weniger teueren Lampe ohne Verringerung
der Intensität der Entladung und somit der Intensität der ausgesandten Strahlung möglich.
Die Anode kann ein becherförmiges Element mit einer Öffnung an einem geschlossenen Ende enthalten, das der
Membran so zugewandt ist, dass die Offnungen fluchten.
Dies ergibt einen vorteilhaften Aufbau mit guten "Wärme—
Strahlungseigenschaften und dennoch vergleichsweise gedrängt.
Die Kathode kann durch ein zweites becherförmiges Element umgeben sein, das ein im wesentlichen rohrförmiges
^Element enthält, wobei die Membran zur Bildung des geschlossenen
Endes des becherförmigen Elements in dem rohrförmigen
Element angeordnet ist. Das becherförmige Element hat zwei Funktionen. Die erste besteht in der Abschirmung der
Kathode von der Anode zur Vermeidung von Entladungen über andere ¥ege als durch die Öffnung in der Membran und die
zweite besteht in der Verringerung der momentanen Temperatur der Membran durch Vergrösserung der Wärmestrahlungsober—
fläche.
Zur Erhöhung.der Wärmeableitung der Anode kann eine
nach aussen hin flanschförmige Erweiterung vorgesehen sein,
die vom offenen Ende der Anode ausgeht.
Die Lampe kann von einem im wesentlichen zylindrischen Kolben mit durch ein Ende herausragenden Leitungen
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und einem für Strahlung durchlässigen Fenster im gegenüberliegenden
Ende umgeben sein, so dass die Symmetrieachse der Anode parallel zur Längsachse des Kolbens verläuft oder auf
dieser Längsachse liegt und das offene Ende der Anode nahe dem gegenüberliegenden Ende des Kolbens liegt. Hierdurch
kann die Anode von vom einen Ende des Kolbens hineinragenden Leitungen getragen werden und es entsteht damit ein
verhältnismässig einfacher und robuster Aufbau. Die hineinragenden
Leitungen können durch Keramikröhrchen zumindest für die nahe der Lücke zwischen der Membran und der Anode
eintreten. Hierdurch verringert sich die Möglichkeit von Entladungen zwischen den Leitungen und der Kathode oder
Membran.
lenn die Erzeugung von Strahlung im ultravioletten Bereich verlangt wird, wird der Kolben mit Deuterium gefüllt.
Die Verwendung einer impregnierten Kathode kann eine längere Lebensdauer und eine stabilere Ausgangsleistung
als die direkt geheizten Kathodenheizfäden geben, die in
bereits bekannten Lampen benutzt werden.
Ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es
zeigen
Fig. 1 eine Explosiv-Zeichnung einer elektrischen Bogenentladungslampe nach der Erfindung,
Fig. 2 einen Querschnitt durch die zusammengesetzte
Kathodenmembran und Anode nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Unteransicht einer elektrischen Bogenentladungslampe
nach der Erfindung, und Fig. k eine Ansicht der Lampe nach Fig. 3·
In Fig. 1 ist eine Explosiv—Zeichnung einer elektrischen Bogenentladungslampe mit einem Sockel 1, einer
Kathodenzusammensetzung 2, einem im wesentlichen rohrförmigen
Element 3> einer Membran k, einem im wesentlichen rohrförmigen
Element 5» einer becherförmigen Anode 6, einer Anodenerweiterung
7 und einem Kolben 8 dargestellt.
Der Sockel 1 trägt drei Leitungen 11, die über den
grössten Teil ihrer Länge von Keramikröhrchen 12 umgeben, drei weitere Leitungen 13» von denen zwei dargestellt sind,
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die von Keramikröhrchen 14 umgeben sind, und drei Leitungen
15> von denen nur eine dargestellt ist.
Die Kathodenzusammensetzung 2 ist in yergrössertera
Massstab und mit weiteren Einzelheiten in Fig. 2 dargestellt.
Eine impregnierte Kathodenpastille 21 ist auf dem Ende einer
Metallhülse 22 montiert, die eine Heizspule 23 umgibt. Die
Hülse 22 ist mit Hilfe von drei in regelmässigen Abständen voneinander angeordneten Drähten 20, von denen nur einer dargestellt
ist, in einem elektrisch leitenden, im allgemeinen rohrförmigen Element 24 angeordnet, welche Drähte sich
zwischen den Elementen 22 und 2k in radialer Richtung erstrecken, um die Wärmeleitung zwischen den Elementen zu
minimieren und gleichzeitig zwischen ihnen eine elektrische Verbindung herzustellen. Das Element 2k ist in einer Keramikscheibe
25 angeordnet, die weiter zwei Anschluss stifte 26 urd.
27 enthält. Ein weiterer Stift 28 ist mir dem rohrförmigen Element 2k verschweisst und dient zur Bildung einer elektrischen
Verbindung mit der Kathodenpastille 21 über die Drähte 20 und die Metallhülse 22. Die Keramikscheibe 25 wird
von einem Metallkragen 29 umgeben. Der Kathodenheizer 23
ist mit den Anschlussstiften 26 und 27 über Metallplatten
261 und 271 sowie über schraubenförmig gewickelte Leitungen
231 und 232 verbunden, welche Konstruktion zum Minimieren
der ¥ärmeleitung verwendet wird und dabei eine gute Stütze für den Heizer bildet. Die Metallplatten 261 und 271 sind
an den Stiften 26 bzw. 27 angeschweisst und ihre Zungen und 272 dienen zum Anschliessen an zwei der Leitungen I5,
während der Anschlussstift 28 mit der dritten Leitung I5
verbunden wird.
Die Membran k ist aus einem hochschmelzenden Metall wie Molybdän hergestellt und hat, wie aus Fig. 2
ersichtlich, eine zentrale Vertiefung kl mit einer Zentralöffnung
k2 mit einem Durchmesser von etwa 1 mm.
Das Element 5 besteht aus rostfreiem Stahl und weist angeschweisste Schellen 51 auf, in die die
Leitungen 13 aufgenommen werden. Das Element 5 nimmt die Membran k auf und beide bilden dann zusammen ein becherförmiges
Element.
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Die Anode 6 enthält ein becherförmiges Element,
das durch die besseren Wärmeleitungseigenschaften dieser
Konfiguration im Vergleich zu bereits bekannten Konfigurationen
aus einem nicht hochschmelzenden Metall wie rostfreiem Stahl hergestellt sein kann. Die Anode hat angeschweisste
Schellen 61 zum Aufnehmen der Leitungen 11 sowie eine Zentralöffnung 62 (Fig. 2) mit einem ungefähren Durchmesser
von 3 mm.
Die Anodenerweiterung 7 enthält zwei rohrförmige Teile 71 und 73, die über einen Teil 72 mit Kegelstumpfform
aneinander anschliessen. Der Teil 7'l ist mit der Innenseite
der Anode 6 zur Vergrösserung der Strahlungsfläche der
Anode und so zur weiteren Reduzierung ihrer Betriebstemperatur verschweisst.
In einer Ausführungsform war das becherförmige
Element als einen, mit Ausnahme der Öffnung 62 an einem Ende geschlossenen, geraden, kreisförmigen Hohlzylinder gebildet.
Der Durchmesser des Bechers betrug etwa 12 mm und seine Höhe etwa 12 mm. Die Anode war mit einer flanschförmigen Erwei—
terung 7 ausgerüstet, deren äusserer rohrförmiger Teil einen Durchmesser von etwa 20 mm und eine Höhe von 2 mm
hatte. Der Teil 72 mit Kegelstumpfform war etwa 3 mm hoch.
Der Kolben 8 ist im wesentlichen rohrförmig und mit einem Fenster 81 aus synthetischem Quarz an einer Stirnseite
gebildet, welches Fenster 81 im wesentlichen für mindestens einen ausgewählten Teil der vom Bogen erzeugten Strahlung
durchlässig ist.
In Fig. 3 und h ist die zusammengesetzte Lampe
dargestellt. Die Membran h ist im rohrförmigen Element 5
zur Bildung eines becherförmigen Elements dargestellt.
Die Kathodeneinheit 2 ist im rohrförmigen Element 3 angeordnet und wird in das becherförmige Element eingeführt, das
aus dem rohrförmigen Element 5 und der Membran h besteht.
Durch die fluchtende Anordnung des Bodens des rohrförmigen Elements 3 mit dem Boden des rohrförmigen Elements 5, wie
in Fig. 2 dargestellt, lässt sich der Abstand zwischen Kathode und Membran genau einstellen, da er durch die
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Abmessungen der Kathodeneinheit 2, deren Kragen 29 an eine
umgesetzte Zunge 3I am rohrförmigen Element 3 stösst, die
Abmessungen der Membran k, die an eine umgesetzte Zunge am rohrförmigen Element 5 stösst, und die Abmessungen des
rohr -förmigen Elements 3 bestimmt wird. Alle diese Elemente
können mit Werkzeugen hergestellt werden, die die erforderliche Genauigkeit in den Abmessungen herbeiführen können.
Die Kathoden— und Membraneinheit wird dann auf dem Sockel montiert und die Leitungen 13, die mit Keramikröhrchen ik
ig versehen werden, in die Schellen 5I eingeführt und damit
verschweisst. Gleichzeitig werden die Leitungen 28,262 und 272 mit den Leitungen I5 verbunden. Auf eine andere Weise
könnte die Leitung 28 und die Leitung 262 oder die Leitung 272 im Inneren mit einer der Leitungen 1.3 verbunden werden,
weil die Membran k und die Kathode auf dem gleichen
Potential gehalten werden müssen. Jedoch kann es in einigen Anwendungen wünschensiert sein, durch eine Änderung des
Potentials an der Membran die Lampe zu schalten, in welchem Fall die Kathode und die Membran elektrisch zu isolieren
sind.
Die Anodenerweiterung 7 ist in der Anode 6 verschweisst
und die Zusammensetzung von Anode und Erweiterung wird an den Leitungen 11 mittels der Schellen 61 montiert.
Diese Zusammensetzung wird dann in den Kolben 8 eingeführt und der Sockel 1 mit dem Kolben verschmolzen. Der abgedichtete
Kolben wird darauf evakuiert und auf einem Druck von 13 mbar mit Deuterium gefüllt.
Im Betrieb wird ein elektrisches Potential zwischsi der Anode und der Kathode angelegt, um eine elektrische
3Q Bogenentladung auszulösen. Diese Entladung wird auf die
Vertiefung in der Membran k beschränkt und Strahlung vom Bogen geht durch das Fenster 81 über die Öffnung 62 in der
Anode. Bei einer Deuterium-Lampe tritt die Aussendung im ultravioletten Bereich des Spektrums und bei einer geringeren
Intensität im blauen Endteil des sichtbaren Spektrums auf. Wenn der Kolben 8 aus Glas ist, ist die blaue Strahlung
durch die Seitenwände der Hülse sichtbar, aber der Kolben, wird für die Ultraviolettstrahlung, ausgenommen durch das
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Fenster 81, im wesentlichen undurchlässig sein.
Die flanschförraige Anodenerweiterung 7 kann mit
quergerichteten Schutzschirmen mit Offnungen ausgerüstet sein.,
die sich ständig vergrössernde Durchmesser aufweisen, um die ausgesandte Strahlung auf einen gewünschten festen Winkel
zu beschränken, der der vom Fenster 81 von der Anoden— öffnung 62 aus gebildete Winkel sein kann.
Wie aus Fig. 2 und 4 ersichtlich ist, liegt die Symmetrieachse der Anode 6 auf der Längsachse des Kolbens 8
und auch die Öffnung 42 in der Membran 4. Demzufolge erfolgt
die grösste Aussendung von Strahlung entlang der Längsachse des Kolbens. Jedoch strahlen manche häufig benutzten Lampen
in einer quer zur Längsachse stehenden Richtung aus. Dadurch wird die in der Ausführungsform beschriebene Lampe möglicherweise
nicht gut in normalen Spektrofotometern passen. Diese Lampen werden normalerweise als Breitband-Strahlungsquelle
für Spektrofotometer benutzt. Jedoch wäre es möglich,
eine Lampe nach der Erfindung herzustellen, deren Elektrodenstruktur über 90 gedreht ist und deren Strahlungsdurchlassfenster
81 sich in der gekrümmten Oberfläche des zylindrischen Kolbens 8 befindet. Hierzu wäre eine kürzere Elektrodeastruktur
erforderlich, wenn der Kolben keine grössere Breite besitzt. Dies ist durch Vergrösserung der Anodenabmessung
in der Richtung quer zur Symmetrieachse A-A in Fig.
21J erreichbar, wodurch also statt der Verringerung der Höhe der
Wände eine grosse Strahlungsoberfläche erhalten wird. Die flanschförmige Erweiterung kann dabei auch ein untieferes
Profil haben. Auf diese Weise ist es möglich, Lampen nacJh.
der Erfindung zur Verwendung in den gleichen Geräten wie herkömmliche herzustellen.
Verschiedene weitere Abwandlungen in der beschriebenen Ausführungsform lassen sich herstellen, ohne aus dem
Rahmen der Erfindung herauszutreten, wobei nachstehende Beispiele nur der Deutlichkeit halber gegeben sind und
keine erschöpfende Liste darstellt.
Das roürförmige Element 5 kann aus Molybdän
bestehen, in welchem Fall die Membran 4 zur Bildung des
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becherförmigen Elements eine Einheit mit dem Element
bilden kann. Auf andere ¥eise ist eine plattenförmige Ausführung
der Membran möglich, die auf einem, mit einer Öffnung versehenen, becherförmigen Element geschweisst
sein kann. Der Kolben kann in Abhängigkeit von den Eigenschaften der erforderlichen Strahlung mit zusätzlichen
oder alternativen Gasen gefüllt "werden. Ein direkt geheizter Kathodenheizdraht kann an der Stelle der impregnierten
Kathode 2 benutzt werden und die flanschfÖrmige Anodenerweiterung 7 kann entfallen oder als eine Einheit
mit der Anode ausgebildet werden. Die Anode kann in verschiedenen Konfigurationen ausgebildet werden, unter
der Voraussetzung, dass die gesamte wirksame Strahlungsober—
fläche derart ist, dass-ihr Temperaturanstieg im normalen
Betrieb, der Lampe auf einem Wert unter- dem beschränkt
bleibt, wobei die Verwendung eines hochschmelzenden Metalls erforderlich ist, um eine entsprechende Betriebsdauer zu
erreichen. Scheiben- oder tellerförmige Anoden oder sogar eine Planar—Anode ist verwendbar, wenn in dem Kolben eine
ausreichend grosse Oberfläche geschaffen werden kann.
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Claims (12)
- PP 12^5 /f 26.9.1980PATENTANSPRÜCHE:Λ J Elektrische Bogenentladungslampe mit einer Kathode, einer Anode, Mitteln zum Erzeugen eines elektrischen Potentials zwischen der Kathode und der Anode zum Auslösen einer elektrischen Bogenentladung zwischen diesen beiden und mit einer hochschmelzenden Metallmembran zwischen der Kathode und der Anode, welche Membran eine Öffnung zum Einschranken des Gebiets, über das die Entladung auftritt, aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Anode eina grosse Strahlungsoberfläche hat, so dass unter normalen Betriebsbedigungen ihr Temperatursanstieg sich auf einem Wert beschränkt, der es ermöglicht, die Anode aus einem nicht hochschmelzenden Metall herzustellen.
- 2. Lampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anode ein becherförmiges Element mit einer Öffnung in seinem, der Membran zugewandten, geschlossenen Ende enthält, se dass die Offnungen fluchten.
- 3. Lampe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kathode von einem zweiten becherförmigen jSÜement umgeben wird, das ein im wesentlichen rohrförmiges Element enthält, wobei die Membran im rohrförmigen ELement angeordnet wird, um das geschlossene Ende des Becherförmigen Elements zu bilden.
- 4. Lampe nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das erstgenannte becherförmige Element oder das erste und zweite becherförmige Element an einem Ende geschlossene, gerade, kreisförmige Hohlzylinder ist bzw. sind.
- 5· Lampe nach Anspruch 2 bis h, dadurch gekennzeichnet, dass eine nach aussen hin flanschförmige Erweiterung sich zum offenen Ende der Anode hin erstreckt.
- 6. Lampe nach Anspruch 5> dadurch gekennzeichnet, dass eine Schutzschirmeinheit mit der flanschförmigen Erweiterung verbunden ist.130017/0624ORfGINAL INSPECTEDPP 1245 Υ? %J ,26.9.1980
- 7. Lampe nach Anspruch. 6, aufgenommen In einem Kolben mit einem für Strahlung durchlässigen Fenster, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzschirme dazu dienen, die Aussendung von Strahlung durch den Bogen im wesent-g liehen auf den Fensterbereich zu beschränken.
- 8. Lampe nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie in einen, im -wesentlichen rohrförmigen Kolben mit Leitungen, die durch ein geschlossenes Ende des Kolbens herausragen, und mit einem für Strahlungig durchlässigen Fenster im gegenüberliegenden Ende aufgenommen ist, wobei die Symmetrieachse parallel zur Längachse des Kolbens oder auf dieser Längsachse liegt und das offene Ende der Anode nahe dem gegenüberliegenden Ende des Kolbens liegt.
- 9· Lampe nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Anode von Leitungen getragen wird, die sich von einem Ende des Kolbens inwärts erstecken.
- 10. Lampe nach Anspruch 9j dadurch gekennzeichnet, dass die sich inwärts erstreckenden Leitungen zumindest für den neben der Lücke zwischen der Membran und der Anode liegenden Teil durch Keramikröhrchen gehen.
- 11. Lampe nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die sich inwärts erstreckenden Leitungen mit der Anode verschweisst aind.
- 12. Lampe nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kathode eine impregnierte Kathode ist.13· Lampe nach einem der vorangehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, dass sie mit Deuterium gefüllt ist. 30130017/0624
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| GB1486514A (en) * | 1974-03-05 | 1977-09-21 | Original Hanau Quarzlampen | Discharge lamp |
Also Published As
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| GB2060243A (en) | 1981-04-29 |
| DE3037223C2 (de) | 1991-05-29 |
| US4366408A (en) | 1982-12-28 |
| JPS5661763A (en) | 1981-05-27 |
| GB2060243B (en) | 1983-05-05 |
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Legal Events
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Representative=s name: KUPFERMANN, F., DIPL.-ING., PAT.-ANW., 2000 HAMBUR |
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