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DE736777C - Vorrichtung zum Regeln des Stoffauflaufes an Papiermaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Regeln des Stoffauflaufes an Papiermaschinen

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Publication number
DE736777C
DE736777C DEP72404D DEP0072404D DE736777C DE 736777 C DE736777 C DE 736777C DE P72404 D DEP72404 D DE P72404D DE P0072404 D DEP0072404 D DE P0072404D DE 736777 C DE736777 C DE 736777C
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Germany
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Expired
Application number
DEP72404D
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English (en)
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PALM GEB
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PALM GEB
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Publication date
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Priority to DEP72404D priority Critical patent/DE736777C/de
Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/06Regulating pulp flow

Landscapes

  • Paper (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Regeln des Stoffauflaufes an Papiermaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Regeln des Stoffauflaufes an Papiermaschinen, oder des Stoffzulaufes zu Mischbütten u. dgl., bei -der :die zur Maschine fließende Stoffmenge aus einem über einen Überfall fließenden Stoffstrom durch einen dem Überfall nachgeordneten seitlich verschiebbaren Trennschieber abgetrennt wird, und bezweckt, die Regelung -des zur Maschine geleiteten Stoffstromes meiner für den Maschinenführer besonders handlichen Weise zu ermöglichen.
  • Es ist bekannt, die auf die Papiermaschine fließende Stoffmenge dadurch zu regeln., .daß der Stoff über einen, Überfall mit nachgeordneter Auffangrinne geleitet wird, in -der ein Trennschieber seitlich verschiebbar angeordnet ist. Von der einen Seite dieser Rinne aus gelangt der Stoff zur Papiermaschine, während :der in. -den anderen Rinnenteil fließende Stoff zur Bütte zurückgeleitet wird. Die Stellung des Trennschiebers ist maßgebend für die zur Maschine fließende Stoffmenge.
  • Die Praxis hat gezeigt, daß eine solche Vorrichtung. eine besonders genaue Regelung ermöglicht, die vor allem auch gestattet, bei beliebiger Wiederkehr gleicher Papiergewichte durch Einstellung des Trennschiebers zuverlässig gleiche Arbeitsbedingungen zu schaffen. Dies beruht darauf, daß die benötigte Stoffmenge genau verhältnisgleich der Binneneinteilung ist, die nur von der Schieberstellung abhängt. Eine solche lineare Beziehung gegenüber dem Öffnungsweg besteht bei gewöhnlichen Ventilen, Drosselschiebern u. dgl., deren Fernbetätigung durch; einen Moor und Kopplung mit Anzeigevorrichtungen bekannt ist, an sich schon nicht. Es kommt- hier hinzu, daß die Drosselwirkung, die Wirbel-und Ablösungserscheinungen solcher Regelvorrichtungen die Gesetzmäßigkeit weiterhin ungünstig beeinflussen und schließlich,-was bei Papierstoff seine besonders wichtige Rolle spielt, daß gegenüber Wasser noch zusätzlich die .Stoffbeschaffenheit -ein für die Durchgangsmenge maßgebender, gleichzeitig aber auch überaus unsicherer Faktor ist. Verschiedenheit -der Stoffdichte z. B. ändert die Drosselverhältnisse grundlegend, während sie auf die Verhältnisgleichheit der Mengenteilüng durch Trennschieber ohne jeden Einfluß ist. Noch weiter verwickelt wird bei jenen anderen Vorrichtungen der Regelvorgang durch den Einfluß der Schmieri;gkeit des Stoffes; durch deren Änderung sich die innere und die Wandreibung ändert und damit wiederum die Durchflußmenge. Bei der Regelung mit Trennschieber .spielt ,auch die Schmierigkeit keine Rolle.
  • Infolge dieser günstigen Umstände ist der Trennschieber als Regelglied für Papierstoff dazu angetan, allein durch seine Stellung in der Rinne ein vollkommen eindeutiges Bild über die Stoffverteilung vor der Papiermaschine zu geben. Diese Eigenschaft wird erbndungsgemäß in der Weise zur Einrichtung einer Fernstenerstelle benutzt, daß die Einstellung des Trennschiebers durch einen Motor geschieht, der von einer oder mehreren handlich gelegenen Orten im Maschinensaal gesteuert werden kann, wobei an der Steuerstelle die jeweilige Stellung des Trennschiebers in der Auffangrinne an einer der wirklichen Regelvorrichtung absolut gleichenoder verhältnisgleichen Anzeigevorrichtung sichtbar gemacht wird.
  • Die beschriebenen günstigen Regeleigenschaften machen den Trennschieber zudem noch besonders geeignet, mit den Regelvorrichtungen für andere Betriebsgrößen gekoppelt zu werden. Bekanntlich gehen bei Wechsel des Betriebszustandeseiner Papiermaschine mit den Änderungen der Stoffasermenge noch Änderungen anderer Größen Hand in Hand, so der Menge des Verdünnungswassers, der Maschinengeschwindigkeit, des Trockendampfes u. dgl., die je nach dem beabsichtigten neuen Zustand verschiedenen Umstellungen unterworfen werden können, die einzeln von Hand vorgenommen werden können. Die einfache Gesetzmäßigkeit bei der Verstellung des Trennschiebers bietet hier mit besonderem Vorteil die Möglichkeit, die Verstellvorrichtungen für diese Größen ebenfalls an die Steuerstelle zu verlegen und mit der für die Stoffmenge zu koppeln, so daß die Betriebsumstellung in vorher bestimmter Weise in kürzester Zeit vorgenommen werden kann.
  • Es ist zwar bekannt, mit der Änderung der Arbeitsgeschwindigkeit und der Dampfmenge gleichzeitig auch die Stoff- und Wasserzufuhr gemeinsam von einer Stelle aus selbsttätig oder von Hand zu ändern, doch waren die hierzu vorgesehenen Einrichtungen für diesen besonderen Zweck nicht geeignet. Es waren Schieber mit Drosselwirkung, die, wie weiter oben ausgeführt, .aus verschiedenen Gründen kein eindeutiges und gleichbleibendes Verhältnis zwischen den Steuerwegen und den Regelwirkung en aufweisen und deshalb bei einer einfachen Verkopplung mit den übrigen Verstellvorrichtungen nicht zu dem gewünschten Ziele führen. .
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Ahb. i eine schematische Darstellung der Vorrichtung mit zugeordneter Fernsteuerstelle und Abb.2 eine schematische Darstellung einer solchen Vorrichtung, bei der zwei derartige Pegelvorrichtungen und die ihnen zugeordneten Fernsteuerstellen zu besonderen Zwecken miteinander vereinigt sind.
  • Vor der Papiermaschine ist am Ende einer breiten Stoffzulaufrinne A ein Überfall B angeordnet, unterhalb dessen sich eine Querrinne C befindet. Diese wird in bekannter «'eise durch einen seitlich verschiebbaren Trennschieber D in zwei Teile geteilt. Aus dem einen Rinnenteil e' gelangt der Stoff zur Papiermaschine, während er aus dem anderen Rinnenteil e= zur Bütte zurückfließt. Der Trennschieber D- ist durch einen Motor E v er-#;tellbar, beispielsweise so, daß dieser eine Spindel cl antreibt, die eine mit dem Trennschieber D verbundene Mutter dl und damit den Schieber seitlich verschieben kann. An einer Teilung F1 ist die jeweilige Stellung des Schiebers D, ablesbar.
  • Dem Motor E ist ein gleicher Motor E= (Kopiermotor) durch Energiefluß zugeordnet, der an der Befehlsstelle aufgestellt ist. Dieser treibt eine Spindel e3, die eine Mutter d2 verschiebt, an der ein Zeiger dl befestigt ist. Dieser gleitet auf einer Teilung F°, so daß unter der Voraussetzung gleicher Verhältnisse an der Teilung F2 der Befehlsstelle die wirkliche Stellung des Trennschiebers Di in jedem Augenblick abgelesen werden kann. Ein Schalter an der Befehlsstelle, beispielsweise eine Druckknopfsteuerung G für Vorwärts-und Rückwärtsgang der Motoren, ermöglicht die Regelung von dieser Stelle aus. Die Motoren können sowohl elektrisch als auch hydraulisch synchron betrieben werden. Auch ist als Äquivalent, falls die räumlichen Verhältnisse es gestatten, eine mechanische Kupplung, z. B. biegsame Welle, zwischen den Spindeln el und e3 denkbar. Sollte an der Befehlsstelle ein von der Teilung F1 abweichender Maßstab der Teilung F-' erwünscht sein, so kann dem durch eine abweichende Übersetzung des Antriebes für den Zeiger d3, beispielsweise durch andere Steigung der Spindele, Rechnung getragen werden.
  • Eine weitere Ausbildung des Erfindungsgedankens führt zu einer Vorrichtung, die es gestattet, das Abschalten einer Stoffbütte und das gleichzeitige Zuschalten einer zweiten Stoffbütte vollkommen störungsfrei zu gestalten. Dies Erfordernis tritt beispielsweise auf, wenn bei Herstellung ein und derselben Papierorte die Farbe gewechselt werden muß, was bei Aufträgen von kleineren Posten gleicher Sorte von verschiedener Farbe häufig vorkommt. Die Stofflieferung geht hierbei von einer Bütte auf die andere über.
  • Zu diesem Zweck wird die Anordnung so getrofien, daß gemäß Abb. 2 die beschriebene Vorrichtung für jede Bütte, also itla ganzen doppelt, vorhanden ist. Die in Abb. 2 in Klammern verzeichneten Buchstaben haben dieselbe Bedeutung wie die in Abb. i und 2 ohne Klammern. Den beiden Regelmotoren E und (E) ist je ein KopiermotorE= und (E=) zugeordnet, die an der Befehlsstelle aufgestellt sind und dort je eine der beschriebenen Anzeigevorrichtungen betreiben. Ihre Schalter G und (0) können sowohl getrennt benutzt als auch miteinander gekuppelt werden. Hierdurch ergibt sich die Möglichkeit, bei allmählichem Abschalten der einen Bütte durch Verschieben des Trennschiebers D@ aus der in Abb.2 punktiert gezeichneten Stellung in die neue Stellung die andere Bütte durch Verschieben des Trennschiebers (D@) im gleichen Maße zuzuschalten. Dadurch bleibt die der Papiermaschine zugießende Gesamtstoffmenge dauernd unverändert, so daß in deren Betrieb keinerlei Störung auftritt. Der Maschinenführer kann demnach seine ganze Aufmerksamkeit allein dem Farbwechsel bzw. den anderen Fabrikationspunkten widmen.
  • Eine weitere Ausbildung des Erfindungsgedankens dient dem Zweck, mehrere Stoffe, wie beispielsweise Holzstoff und Zellstoff, aus zwei verschiedenen Bütten in genau feststellbarem Maß in einer Mischbütte zus:arrimenzuleiten, wobei die mealgenmäßige Zuteilung der Mischungsbestandteile ebenfalls durch eine entfernt liegende Befehlsstelle vorgenommen werden kann. Eine . solche Vorrichtung kann ihrem besonderen Zweck entsprechend verschiedenartigen Aufbau haben. Sie kann beispielsweise im ganzen ähnlich ausgestattet sein wie die in Abb. 2 für eine Papiermaschine dargestellte, jedoch hat sie dieser gegenüber in der Wirkungsweise den Unterschied, daß die beiden Zuteilvorrichtungen nicht abwecliselnd nacheinander, sondern gleichzeitig benutzt werden und an ihnen das Mengenverhältnis der beiden Mischungsteile eingestellt wird.
  • Die Motoren E und (E) sind mit Endausschaltern versehen, die für den Fall, daß sie miteinander gekuppelt sind, also auf beide Motoren wirken, die richtige Stellung der neu in Betrieb genommenen Regelvorrichtung selbsttätig durch Ausschalten auch deren Motors (E) bestimmen. Nach Trennen der Endschalter kann der letztere auch unabhängig geschaltet, also der Trennschieber (D) auch in eine andere Stellung gebracht werden, w :enri z: B. mit dem Farbwechsel auch ein Wechsel des Papiergewichts oder der Maschinengeschwindigkeit verbunden sein sollte.
  • Ferner können die beiden Motoren E und (E) in einem :einzigen vereinigt sein, der praktisch zwischen den beiden Regelvorrichtungen anzuordnen ist. Die beiden Spindeln el und werden dann beiderseits von ihm angetrieben. Für den Fall des unabhängigen Betriebes einer der beiden Seiten sind dann die beiden Spindeln e1 und (cl) einzeln abkuppelbar. Mit dem Auskuppeln wird gleichzeitig der der betreffenden Seite zugeordnete Kopiermotor E2 oder (E-) außer Betrieb gesetzt, oder ;es wird, falls auch an [der Befehlsstelle nur ein einziger Kopiermotor vorhanden ist, die ,der entsprechenden Seite der Anzeigevorrichtung angehörige Spindel e3 oder (e3) selbsttätig abgekuppelt. Die Kupplungen der Regelvorrichtungen sind hierbei ebenfalls ferngesteuert, z. B. elektromagnetisch. Eine weitere Ausbildung der Erfindung besteht darin, daß eine gleiche Regelvorrichtung auch für die Zumessung des Verdünnungswässiers zum Stoff vorgesehen ist, die ebenfalls von derselben Befehlsstelle aus bedient wird. Ferner können erfindungsgemäß an dieser Befehlsstelle auch fernwirkende Regelvorrichtungen für die übrigen Betriebsgrößen der Papiermaschine zusammengefaßt werden, so z. B. für die Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine, die Menge des Trockendampfes für die Trockenzylinder u. dgl.
  • Bei dieser Anordnung ist es ferner besonders leicht möglich, die an der Befehlsstelle zusammengestellten Schalter für gewisse Fälle der Änderung des Betriebszustandes miteinander zu koppeln. Soll z. B. bei Erzeugung ein und desselben Papiers unter Einhaltung seines Gewichtes und aller übrigen Eigenschaften die Arbeitsgeschwindigkeit erhöht werden, so müssen bekanntlich die sämtlichen genannten Faktoren 'in gleichem Verhältnis ansteigen. Der wachsenden Erzeugung in der Zeiteinheit entspricht .eine größere Menge an Papierstoff sowohl als auch an Verdünnungswasser; die Antriebsmaschinen brauchen mehr Dampf (bzw. Strom) und die Zylinder mehr Dampf zum Trocknen. Soll dagegen z. B. bei gleichbleibender Arbeitsgeschwindigkeit das Papiergewicht gesteigert werden, so bleibt der Betriebszustand der Antriebsmaschine unverändert, während die Mengen von Papierstoff, Wasser und Trockendampf in gleichem Verhältnis gesteigert -werden müssen. Durch das erwähnte Koppeln der entsprechenden Schalter an der Befehlsstelle werden diese Übergänge von einer Betriebsart zur anderen für den Maschinenführer wesentlich erleichtert. Dies ergibt gleichzeitig beim Betriebswechsel eine bedeutende Zeitersparnis, die sich außerdem in der Richtung auswirkt, daß sich der in der Zwischenzeit unvermeidlich anfallende Ausschuß beträchtlich vermindert, was gleichzeitig eine entsprechende Stoffersparnis darstellt.
  • Sollte das erforderliche Ansteigen oder Abnehmen der verschiedenen Betriebsgrößen untereinander bei einem solchen Übergang nicht genau verhältnisgleich sein, so z. B. bei gleichbleibender Arbeitsgeschwindigkeit und Erhöhung des Papiergewichtes mit dickerem Stoff auszukommen, also verhältnismäßig weniger Verdünnungswasser zuzusetzen sein, so. kann dem dadurch Rechnung getragen werden, daß .der früher erwähnte Endausschalter, in diesem Beispiel derjenige für das Verdünnungswasser, vorher auf diejenige Stelle der zugehörigen Teilung eingestellt wird, der der gewollten Wassermenge entspricht, während der Trennschieber für den Stoff verhältnismäßig weiter öffnet. Das gleiche gilt in diesem Beispiel sinngemäß für die Regelung des Trockendampfes, falls dort auch mit einer verhältnismäßig geringeren Menge auszukommen sein sollte. Sind für sämtliche Betriebsgrößen einstellbar angeordnete Endausschalter vorgesehen, so kann durch deren vorherige Einstellung auf der jeweils zugehörigen Teilung der neue Betriebszustand der Papiermaschine genau vorherbestimmtwerden. Ist für jede Betriebsgröße ein besonderer Motor vorhanden, so wirkt der zugehörige, Endausschalter auf diesen; werden mehrere Regelvorrichtungen von einem gemeinsamen Motor angetrieben, so wirken die Endausschalter aller oder einiger von ihnen auf die jeweils zugehörige Kupplung.

Claims (7)

  1. Pt1TENTANSPRÜCHE: i.
  2. Vorrichtung zum Regeln des Stoffauflaufes an Papiermaschinen oder des Stoffzulaufes zu Mischbütten u. dgl., bei der die zur Maschine fließende Stoffmenge aus einem über einen Überfall fließenden Stoffstrom durch einen dem Überfall nachgeordneten seitlich verschiebbaren Trennschieber abgetrennt -wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung des Trennschiebers (D) :durch einen Motor (E) geschieht, der von deiner oder mehreren entfernt liegenden Stellen gesteuert werden kann, wobei an der Steuerstelle die jeweilige Stellung des Trennschiebers (D,) in der Auffangrinne (C) an einer der -wirklichen Regelvorrichtung absolut gleichen oder verhältnisgleichen Anzeigevorrichtung (d3, F=) sichtbar gemacht -wird. z. -Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch. gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen dem Trennschieber (D,) und der Anzeigevorrichtung auf elektrischem oder hydraulischem Wege dadurch gebildet ist, daß die Bewegungsvorrichtung (dl, e1) für den Trennschieber (D) und die Bewegungsvorrichtung (d2, e3) für den Zeiger (d3) je durch einen Motor (E, E2) angetrieben wird, wobei die Motoren unter Berücksichtigung der absolut gleichen oder verhältnisgleichen Ausbildung von Abteilvorrichtung und Anzeigevorrichtung äquivalente Drehzahlen haben, insbesondere bei maßstäblich gleicher Ausbildung von Abteil- und Anzeigevorrichtung als Kopiermotoren ausgebildet sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen dem Trennschieber (D,) und der Anzeigevorrichtung durch mechanische Mittel, z. B. biegsame Welle, gebildet ist, die die Bewegungsvorrichtung für den Trennschieber (D,) mit der Bewegungsvorrichtung für den Zeiger (d3) so kuppelt, daß die Anzeigevorrichtung von der Abteilvorrichtung unter Berücksichtigung ihrer gegenseitigen Maßstäbe äquivalent angetrieben wird. q..
  4. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei ein und derselben Papiermaschine zwei gleichartige Regelvorrichtungen vorhanden sind, die so betrieben werden können, daß, z. B. im Falle von Farbwechsel bei sollst gleichbleibender Papierbeschaffenheit, bei Übergang der Stofflieferung von der einen Vorrichtung auf die andere die Abnahme der durch .die bisher benutzte Vorrichtung fließenden Stoffmenge in jedem Augenblick der Mengenzunahme bei der anderen Vorrichtung entspricht.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß sowohl für den Antrieb der Spindeln (e1 und [elj) der Regelvorrichtungen als auch für den der Spindeln (e3 und [e3]) der Anzeigevorrichtungen nur je ein gemeinsamer Motor vorhanden ist, -wobei die einander zugeordneten Spindeln (e1, e3) bzw. ([zlj, [eil) gemeinsam von ihrem Motor abkuppelbar sind.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung gleicher Art für die Zuteilung des Verdünnungswassers vorgesehen ist, deren Regelung von denselben Befehlsstellen aus geschieht.
  7. 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen r bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß von derselben Befehlsstelle aus auch andere Betriebsgrößen, wie Maschinengeschwindigkeit, Menge des Trockendampfes in der Zeiteinheit u. dgl., gesteuert werden, wobei die diesen zugeordneten Regelvorrichtungen zur Herbeiführung verschiedener Betriebszustände -der Papiermaschine wahlweise miteinander gekoppelt werden können. B. Vorrichtung nach Anspruch i zum Zusammen1eiten zweier oder mehrerer Mengen von Stoff verschiedener Beschaffenheit in bestimmtem Mengenverhältnis zueinander, dadurch gekennzeichnet, daß entsprechend der Anzahl der Mischungsteile zwei oder mehrere Regelvorrichtungen vorgesehen sind, die von einer oder mehreren entfernt liegenden Befehlsstellen eingestellt werden können.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE4112347A1 (de) * 1991-04-16 1992-10-22 Voith Gmbh J M Ventileinrichtung fuer die papierindustrie

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4112347A1 (de) * 1991-04-16 1992-10-22 Voith Gmbh J M Ventileinrichtung fuer die papierindustrie
DE4112347C3 (de) * 1991-04-16 2001-01-18 Voith Gmbh J M Ventileinrichtung für die Papierindustrie

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