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DE1115706B - Waschverfahren und automatische Waschmaschine zu seiner Durchfuehrung - Google Patents

Waschverfahren und automatische Waschmaschine zu seiner Durchfuehrung

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Publication number
DE1115706B
DE1115706B DEM35583A DEM0035583A DE1115706B DE 1115706 B DE1115706 B DE 1115706B DE M35583 A DEM35583 A DE M35583A DE M0035583 A DEM0035583 A DE M0035583A DE 1115706 B DE1115706 B DE 1115706B
Authority
DE
Germany
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washing
water
phase
temperature
wash
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Pending
Application number
DEM35583A
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English (en)
Inventor
Hugo Werner Geschka
Albert Heidenreich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PFENNINGSBERG GmbH MASCHFAB
Maschinenfabrik Peter Pfenningsberg GmbH
Original Assignee
PFENNINGSBERG GmbH MASCHFAB
Maschinenfabrik Peter Pfenningsberg GmbH
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Filing date
Publication date
Priority to NL230708D priority Critical patent/NL230708A/nl
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Priority to CH6270858A priority patent/CH371425A/de
Priority to LU36341D priority patent/LU36341A1/de
Priority to NL230708A priority patent/NL109854C/nl
Priority to FR1209696D priority patent/FR1209696A/fr
Priority to BE570728D priority patent/BE570728A/fr
Priority to US764419A priority patent/US3071432A/en
Priority to GB31369/58A priority patent/GB830739A/en
Priority to DEM39341A priority patent/DE1167303B/de
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Priority to FR804580A priority patent/FR76460E/fr
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F35/00Washing machines, apparatus, or methods not otherwise provided for
    • D06F35/005Methods for washing, rinsing or spin-drying
    • D06F35/006Methods for washing, rinsing or spin-drying for washing or rinsing only
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F37/00Details specific to washing machines covered by groups D06F21/00 - D06F25/00
    • D06F37/02Rotary receptacles, e.g. drums
    • D06F37/04Rotary receptacles, e.g. drums adapted for rotation or oscillation about a horizontal or inclined axis
    • D06F37/06Ribs, lifters, or rubbing means forming part of the receptacle
    • D06F37/065Ribs, lifters, or rubbing means forming part of the receptacle ribs or lifters having means for circulating the washing liquid
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F34/00Details of control systems for washing machines, washer-dryers or laundry dryers
    • D06F34/28Arrangements for program selection, e.g. control panels therefor; Arrangements for indicating program parameters, e.g. the selected program or its progress
    • D06F34/30Arrangements for program selection, e.g. control panels therefor; Arrangements for indicating program parameters, e.g. the selected program or its progress characterised by mechanical features, e.g. buttons or rotary dials

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Description

  • Waschverfahren und automatische Waschmaschine . zu seiner Durchführung Bei Trommelwaschmaschinen, die mit einer in einem Behälter angeordneten und hier um eine waagerechte Achse rotierenden Waschtrommel versehen sind, haben sich im Laufe der Zeit die mannigfaltigsten Waschverfahren herausgebildet. So ist es beispielsweise bekannt, vor Beginn des Waschganges eine bestimmte mit Waschmitteln versehene Wassermenge in den Trommelbehälter einfließen zu lassen und die Wäsche in dem so bereiteten Waschbad sodann eine gewisse Zeit lang mechanisch zu bearbeiten. Dabei ist es an und für sich gleichgültig, ob das Wasser sofort mit der vorgesehenen Endtemperatur einströmt, die während des Waschabschnittes konstant gehalten wird, oder aber ob das Waschbad im Laufe des Waschganges auf eine vorher bestimmte Endtemperatur aufgeheizt wird, währenddessen das Waschmittel den Schmutz von der Waschgutfaser löst oder ihn zerteilt bzw. umhüllt. Die dafür erforderliche Waschmittelmenge richtet sich nach dem Verschmutzungsgrad der Wäsche. Dabei kommt der sogenannten Schmutztragefähigkeit des Waschmittels eine große Bedeutung zu, weil die Schmutzteilchen durch das Waschmittel in Schwebe gehalten werden. Das vorerwähnte, bisher zumeist angewandte Waschverfahren besitzt den Nachteil, daß der von der Faser gelöste Schmutz vom Beginn bis zum Ende des Waschganges in der Flotte verbleibt und daher ständig mit der Wäsche wieder in Berührung kommt.
  • Ein anderes bekanntes Waschverfahren beseitigt den obigen Mangel dadurch, daß der im Trommelraum befindlichen Waschflotte ständig und im stetigen Fluß eine bestimmte Menge Wasser zugesetzt und eine gleich große Menge durch einen Überlauf abgeführt wird. Dieser Verfahrensweise liegt die Erkenntnis zugrunde, daß der von der Faser gelöste Schmutz durch den ständigen Abfluß der oberen Schichten der Waschflotte aus dem Trommelraum laufend entfernt wird. Die Menge des zu- und abfließenden Wassers darf aber nicht zu groß werden, weil sonst infolge des erhöhten Waschmittel- und Wärmeenergieverbrauches die Wirtschaftlichkeit des Verfahrens in Frage gestellt wird. Als gebräuchlich wird hierfür eine Wassermenge von 0,08 bis 0,15 1 pro Minute und je Kilogramm Trockenwäsche angesehen. So erneuert sich die gesamte Waschflotte bei der als Minimum angegebenen Zuflußmenge in 75 Minuten und bei der maximal angegebenen Zuflußmenge in 40 Minuten. Infolge der ständigen Abführung der Schmutzteilchen kann die Anzahl der einzelnen Waschabschnitte ohne Beeinträchtigung des Wascheffektes verringert werden, weil eine merkliche Teilmenge des Schmutzes sofort nach der Lösung von der Faser aus der Trommel entfernt wird. Insofern ergibt sich eine wirtschaftliche Waschweise. Jedoch bleibt in diesem Falle der Weißgrad als Maßstab für die gut gepflegte Wäsche im Vergleich zu dem erstgenannten Verfahren etwas zurück.
  • Es ist auch ein Strömungs-Waschverfahren bekannt, bei dem der Waschgang bezüglich der Frischwasserzufuhr in zwei Arbeitsphasen unterteilt ist, da hier gegen Ende des Waschganges Frischwasser in größeren Mengen pro Zeiteinheit stoßweise zugegeben wird, um auf diese Weise bei ständig eingeschaltet bleibender Dampfbeheizung der Waschflotte deren gewünschte Endtemperatur aufrechterhalten zu können. Damit sind aber erhebliche Wärmeverluste verbunden, die durch das in entsprechender Menge ablaufende, hoch erhitzte überlaufwasser zustande kommen.
  • Die Wirtschaftlichkeit des Strömungs-Waschverfahrens hängt davon ab, ob man mit der zufließenden bzw. abfließenden Waschflüssigkeitsmenge, mit der sowohl Wärme als auch Waschmittel verlorengehen, an die untere oder obere Grenze der als üblich bezeichneten Strömungsmenge geht. Bei der oberen Grenze sind die vorerwähnten Verluste groß, während das Erreichen der unteren Grenze Schwierigkeiten in der Ausgestaltung der entsprechenden Regeleinrichtung mit sich bringt. In Abänderung der obenerwähnten Strömungs-Waschverfahren ist man daher auch schon dazu übergegangen, mit verhältnismäßig großen Wasserzuführmengen zu arbeiten, dabei jedoch das Wasser nur in bestimmten Intervallen der Waschtrommel zuzuführen. In diesem Falle tritt aber notwendig eine Minderung des Wascheffektes ein, weil nunmehr der Schmutz ebenfalls nur in gewissen Zeitabständen aus dem Trommelbehälter bzw. der Waschflotte entfernt wird, mithin zwischen zwei Wasserzu- bzw. -abflüssen Gelegenheit findet, sich auf der Wäsche erneut niederzuschlagen.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Waschverfahren zu schaffen, das die Vorteile der obenerwähnten Verfahren voll auszunutzen erlaubt und bei sparsamstem Waschmittel-und Energieverbrauch einen erhöhten Wascheffekt ergibt. Das wird erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch erreicht, daß der oder die einzelnen Waschgänge in zwei verschiedene Arbeitsphasen unterteilt sind, wobei in der ersten Waschphase bei gleichzeitiger Aufheizung des Waschbades eine stetige Wasserzu- und -ableitung erfolgt, während das Waschen in der zweiten Phase, der Schlußphase, bei erhöhter Temperatur und abgeschalteter Wasserzu-und -ableitung zu Ende geführt wird.
  • Dadurch wird neben einer merklichen Energie-und Waschmitteleinsparung ein überraschender Mehreffekt in bezug auf den Weißgrad der Wäsche erzielt. Es wurde festgestellt, daß der weitaus größte Teil des sich aus der Wäsche lösenden Schmutzes im allgemeinen sehr frühzeitig, d. h. noch bei verhältnismäßig niedrigen Temperaturen, in die Waschflotte übertritt, während gegen Ende des Waschganges eine Anreicherung der Waschflotte mit Schmutzteilchen kaum noch erfolgt. Hierbei kommt in der ersten Waschphase dem Schmutzlösevermögen und der Dispergierfähigkeit der Waschflotte besondere Bedeutung zu, weil die der Wäsche anhaftenden Schmutzteilchen zu Beginn des Waschganges möglichst schnell in die Waschflotte übergeführt und ausgetragen werden sollen. Mit steigender Temperatur der Waschflotte wird auch die abgeführte Wärmemenge größer. Trägt man die Temperatur der Waschflotte als Funktion der Zeit auf, so ergibt sich gegen Ende des Waschganges ein zunehmend flacherer Verlauf der Temperatur-Zeit-Kurve. Je nach der Größe der zugeführten Wärmeenergie und der durch den Überlauf abgeführten Wassermenge tritt früher oder später der Fall ein, daß die Temperatur der Waschflotte nicht mehr ansteigt. Das kann bei zu großer Wasserdurchströmung des Waschbades dazu führen, daß die für einen Waschgang erforderliche Endtemperatur von etwa 85 bis 90' C überhaupt nicht erreicht wird.
  • In dem Augenblick, da gegen Ende der ersten Waschphase die Wasserzufuhr unterbrochen wird, im sog enannten Umsteuerpunkt, hört auch der konstante Laugenabfluß auf. Die Temperatur der Waschflotte steigt nunmehr rasch an, so daß die erforderliche Waschtemperatur von z. B. 90° C schnell erreicht wird. Während waschtechnisch gesehen das Charakteristische der ersten Waschphase darin besteht, daß eine relativ große Schmutzmenge abgeführt wird, weil das Lösen und Dispergieren des groben, anfänglichen Schmutzes wesentlich leichter vor sich geht als das Beseitigen der letzten Schmutzreste, ist das für die zweite Phase des Waschganges Bezeichnende die stehende Flotte, in welcher die Schmutztragefähigkeit des Waschmittels besser zur Geltung kommt, da jetzt nur noch eine relativ geringe Schmutzmenge vorhanden ist. Dadurch wird dann auch der gewünschte hohe Weißgrad erreicht. Die richtige Wahl des zwischen den beiden Phasen liegenden Umsteuerpunktes hängt im wesentlichen von dem Waschgut, dessen Verschmutzungsgrad, der Heizleistung und der durch das Waschbad stetig hindurchgeführten Wassermenge ab. Er wird zweckmäßig empirisch bestimmt.
  • Falls z. B. eine durch Öl oder Fett stark verunreinigte Wäsche vorliegt, können die an Öl oder Fett gebundenen Schmutzteilchen sich bei niederen Temperaturen nur schlecht von der Wäsche lösen. Für diesen Fall sieht die Erfindung vor, daß das Waschbad während der ersten, sich durch stetige Wasserzu- und -ableitung auszeichnenden Waschphase zusätzlich beheizt und auf eine Temperatur von etwa 90° C erwärmt wird, während in der Schlußphase die Zusatzheizung abgeschaltet und das Waschen bei annähernd gleichbleibender Temperatur zu Ende geführt wird.
  • Auch bei. Waschmaschinen mit Vorwärmeboiler besteht die Möglichkeit, die bereits in den Trommelraum aus dem Boiler eingeströmte, vorgewärmte Waschflotte bei ständigem Wasserzu- und -abfluß in der ersten Phase des Waschganges weiter aufzuheizen. Zuweilen kann es auch von Vorteil sein, für die während der ersten Phase ständig zugeführte Wassermenge vorgewärmtes Wasser zu benutzen. Jedenfalls ist es mit den vorerwähnten Maßnahmen ohne weiteres möglich, das erfindungsgemäße Verfahren auch für durch Fette, Öle od. dgl. stark verschmutzte Wäsche anzuwenden und damit den erforderlichen Reinheitsgrad zu erzielen.
  • An Hand der Zeichnungen sind das Verfahren sowie eine zu seiner Durchführung geeignete Vorrichtung beispielsweise und schematisch dargestellt. Es zeigt Fig. 1 den Waschtrommelbehälter einer automatischen Waschmaschine mit einer um eine waagerechte Achse rotierenden Waschtrommel, die Fig. 2 und 3 graphische Darstellungen, die weiter unten näher erläutert werden, und die Fig.4 und 5 Ausführungsbeispiele für die Ausgestaltung der Einstellvorrichtung der Maschine.
  • In dem Waschtrommelbehälter 1 ist die sich um eine waagerechte Achse 2 drehende durchlöcherte Waschtrommel 3 gelagert. Unterhalb der Waschtrommel sind am Behälter 1 ein Wasserablaufstutzen 4 und benachbart davon ein Einlaufstutzen 5 vorgesehen. In Höhe der für die Waschflotte vorgeschriebenen Niveaulinie 6 ist seitlich an der Waschtrommel ein Überlauf? angebracht. Ferner sind im unteren Teil des zwischen Waschtrommel 3 und Waschtrommelbehälter 1 gelegenen Ringraumes 8 eine Anzahl Heizstäbe 9 vorgesehen. Ein in die Wasserzuleitung 5 eingebautes Absperr- und Regelventil 10, das vorzugsweise elektromagnetisch zu betätigen ist, steuert die Wasserzufuhr.
  • In Fig. 2 ist das neue Waschverfahren an Hand eines Diagramms erläutert. Auf der Abszisse ist die Zeit und auf der Ordinate die Temperatur T der Waschflotte aufgetragen. Im Punkt P1 beginnt der Waschgang; das Wasser sei beispielsweise mit einer Temperatur von 15° C in den Trommelbehälter 1 eingeströmt, die Heizung 9 eingeschaltet und das Zulaufventil10 für den stetigen Wasserzufluß geöffnet. Die Heizleistung Q und die in der Zeiteinheit zugeführte Wassermenge M sind in dem Diagramm der Fig. 2 durch die strichpunktiert bzw. gestrichelt eingetragenen Linien kenntlich gemacht. Zunächst steigt die Temperatur stetig und verhältnismäßig schnell an. Die zeitliche Temperaturänderung wird mit zunehmender Zeit t kleiner und würde schließlich im Punkt P, gleich Null werden. Von diesem Zeitpunkt ab würde zwischen Wärmezu- und -abfuhr Gleichgewicht herrschen. Je nach Auslegung der Heizung 9 und der Menge M des zu- und abgeleiteten Wassers sind dem Punkt P2 eine bestimmte Temperatur T und Zeit t zugeordnet. Soll also nach einer gewissen Zeit eine Temperatur T erzielt werden, so ist bei vorgegebenem Flottenvolumen in der Waschtrommel sowie bei festgelegter Wasserzu- und- abflußmenge die Auslegung der Heizung 9 festgelegt. Der Punkt P2 entspricht in der Praxis meist einer Temperatur von 90 bis 95° C, und die Zeit bis zur Erreichung dieses Punktes soll im allgemeinen kleiner als 60 Minuten sein.
  • Wie eingehende Untersuchungen gezeigt haben, hat sich aber der größte Teil des Schmutzes bereits bei einer etwa dem Punkt P3 entsprechenden Temperatur von 60 bis 65° C aus der Wäsche gelöst. Zu diesem Zeitpunkt verhält sich die dem Waschbad zugeführte Wärmemenge zur Wärmeableitung noch etwa wie 2: 1; es wird also der Waschflotte noch etwa doppelt soviel Wärme zugeführt, wie verlorengeht. In diesem Zeitpunkt P3 setzt nun nach einer Zeit t durch Abschalten des Ventils 10 die zweite Phase des Waschganges ein. Nunmehr steigt die Temperatur rasch an, etwa in Form einer Geraden. Der der Temperatur des Punktes P2 entsprechende Punkt P4 wird jetzt sehr schnell erreicht, und zwar in einem Zeitintervall .A t2, das nur noch einen Bruchteil des entsprechenden Zeitintervalls :,1 t1 bei konstantem Wasserzufluß beträgt. Bei Erreichen des Punktes P4 bzw. der letzterem entsprechenden Endtemperatur TE schaltet die in bekannter Weise thermostatisch gesteuerte Heizung 9 ab. Da die weiteren Wärmeverluste der Flotte nur gering sind, weil infolge der abgeschalteten Frischwasserzufuhr auch weiterhin kein überlaufwasser mehr die Trommel 1 verläßt, braucht die Heizung 9 zur Aufrechterhaltung der Endtemperatur TF durch den Thermostaten nur noch ganz vereinzelt und für kurze Zeiten eingeschaltet zu werden. Der entsprechende Mittelwert Q' für die in diesem Waschabschnitt zugeführte Heizenergie Q ist in den Diagrammen der Fig. 2 und 3 durch die eingezeichnete Punktreihe verdeutlicht.
  • Das in Fig.3 dargestellte Temperatur-Zeit-Diagramm gibt die betreffenden Verhältnisse für das Waschen einer stark mit Fett oder Öl verschmutzten Wäsche wieder. Durch Einschalten einer Zusatzheizung mit der Heizleistung 4 Q wird hier bei ständig zu- und abfließender Wassermenge M in der ersten Phase des Waschganges die Temperatur bis zum Punkt P8, der annähernd dem Siedepunkt der Flotte entspricht, hochgetrieben. Sodann wird die Zusatzheizung ausgeschaltet und die Wasserzufuhr entweder unmittelbar oder erst nach einer gewissen Zeit gesperrt. Die Temperatur fällt bei anfänglich noch andauerndem Wasserzufluß um den Betrag d T, bis im Punkt P7 der Gleichgewichtszustand erreicht ist. Wird dann zum Zeitpunkt P8 die ständige Wasserzufuhr gesperrt, so steigt die Temperatur wiederum z. B. auf 95° C im Punkt P9 an. Im Punkt Plß ist der Waschgang beendet.
  • Das Umschalten der Waschmaschine von der ersten, sich durch stetige Wasserzu- und -ableitung auszeichnenden Waschphase auf die andere Waschphase mit stehender Waschflotte kann vorrichtungsmäßig aul verschiedenste an sich bekannte Weise bewirkt werden. Beispielweise kann das Abschalten des die stetige Wasserzufuhr während der ersten Waschphase ermöglichenden Regelventils durch Steuermittel erfolgen, die in Abhängigkeit von der voreingestellten Zeitdauer t". der ersten Phase einen entsprechenden Schaltimpuls auslösen. Letzterer wird zweckmäßig durch den bei automatischen Waschmaschinen ohnehin vorhandenen Programmgeber bewirkt. Es ist aber ebensogut auch möglich, das Abschalten des Ventils 10 durch einen Temperaturfühler bzw. einen solchen mit mehreren Schaltstufen auszulösen, der bei Erreichen einer bestimmten, dem Umsteuerungszeitpunkt P3 entsprechenden Flottentemperatur die weitere Wasserzufuhr unterbindet. Eine weitere Möglichkeit der Umschaltung der Waschmaschine besteht darin, Steuermittel vorzusehen, die das Abschalten des Ventils 10 und damit das Absperren des Wasserzuflusses in Abhängigkeit von der während der ersten Arbeitsphase insgesamt zu- oder abgeflossenen Wassermenge steuern. -Eine nach dem erfindungsgemäßen Verfahren arbeitende Waschmaschine ist zweckmäßig mit Einstellknöpfen versehen, die eine Voreinstellung der das Schaltventil 10 für die stetige Wasserzufuhr betätigenden Steuermittel sowie gegebenenfalls die Einschaltdauer einer in der Maschine vorgesehenen Zusatzheizung in Abhängigkeit von der Wäschesorte und/ oder deren Verschmutzungsgrad ermöglichen. Vorteilhaft ist die Waschmaschine so ausgebildet und geschaltet, daß sie sowohl auf herkömmlichen Waschbetrieb als auch nach dem erfindungsgemäßen Zweiphasenverfahren mit und ohne Zusatzheizung umzuschalten ist. Die Fig. 4 und 5 zeigen dafür Ausführungsbeispiele der an der Maschine vorgesehenen Einstellvorrichtung. Im Falle der Fig.4 handelt es sich dabei um einen gegenüber einer Skala 11 verstellbaren Drehknopf 12, der im wesentlichen in drei verschiedene Schaltstellungen 13, 14 und 15, nämlich in die »Spar«-, »Normal«- und »Kraft«-Stellung zu bringen ist, wobei die Maschine in der »Normal«-Stellung auf eines der üblichen Waschverfahren, hingegen in der »Spar«- und »Kraft«-Stellung auf das neue Zweiphasenverfahren ohne bzw. mit Zusatzheizung einzustellen ist. Ein entsprechend ausgebildetes Einstellorgan in Gestalt einer Tastensteuerung zeigt die Fig. 5, bei der außer Ein- und Ausschalttasten wiederum Tasten 16, 17 und 18 für »Spar«-, »Normal«- und »Kraft«-Betrieb vorgesehen sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Waschverfahren, insbesondere für automatische Waschmaschinen, bei dem während des oder der Waschgänge dem Waschbad in vorbestimmten Zeiten eine bestimmte Wassermenge zu- und aus dem Waschbad eine gleich große Wassermenge abgeführt wird und die einzelnen Waschgänge in zwei verschiedene Arbeitsphasen unterteilt sind, dadurch gekennzeichnet, daß in der ersten Waschphase bei gleichzeitiger Rufheizung des Waschbades eine stetige Wasserzu-und -ableitung erfolgt, während das Waschen in der zweiten, der Schlußphase, bei erhöhter Temperatur und abgeschalteter Wasserzu- und -ableitung zu Ende geführt wird. 2. Waschverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Waschbad während der ersten, sich durch stetige Wasserzu- und -ableitung auszeichnenden Waschphase zusätzlich beheizt und auf eine von der Wäschesorte abhängige Temperatur erwärmt wird, während in der Schlußphase die Zusatzheizung abgeschaltet und das Waschen bei annähernd gleichbleibender Temperatur zu Ende geführt wird. 3. Waschverfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die während der ersten Waschphase bei eingeschalteter Heizung dem Waschbad stetig zugeführte Wassermenge annähernd 0,08 bis 0,151 pro Minute und Kilogramm Trockenwäsche beträgt. 4. Waschverfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß für die während der ersten Phase dem Waschbad stetig zugeführte und abgeleitete Wassermenge vorgewärmtes Wasser benutzt wird. 5. Automatische Waschmaschine zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4, mit einem am Trommelbehälter vorgesehenen Wasserüberlauf und einer Wasserzuleitung, die durch ein mittels zeit- oder temperaturabhängig arbeitender Steuermittel zu betätigendes Schalt- bzw. Regelventil zu schalten ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Waschmaschine mit Einstellknöpfen versehen ist, die eine Voreinstellung der das Regelventil (10) für die stetige Wasserzufuhr betätigenden Steuermittel sowie gegebenenfalls die Einschaltdauer einer in der Maschine vorgesehenen Zusatzheizung in Abhängigkeit von der Wäschesorte und/oder deren Verschmutzungsgrad ermöglichen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1017129; schweizerische Patentschriften Nr. 323 300, 327250.
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