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DE736437C - Druckknopfschalter, insbesondere zum Einbau in elektrische Leuchten und Geraete - Google Patents

Druckknopfschalter, insbesondere zum Einbau in elektrische Leuchten und Geraete

Info

Publication number
DE736437C
DE736437C DEB194915D DEB0194915D DE736437C DE 736437 C DE736437 C DE 736437C DE B194915 D DEB194915 D DE B194915D DE B0194915 D DEB0194915 D DE B0194915D DE 736437 C DE736437 C DE 736437C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
push button
push
button
cams
guide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB194915D
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Baer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CARL BAER FA
Original Assignee
CARL BAER FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CARL BAER FA filed Critical CARL BAER FA
Priority to DEB194915D priority Critical patent/DE736437C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE736437C publication Critical patent/DE736437C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H3/00Mechanisms for operating contacts
    • H01H3/02Operating parts, i.e. for operating driving mechanism by a mechanical force external to the switch
    • H01H3/12Push-buttons

Landscapes

  • Push-Button Switches (AREA)

Description

  • Druckknopfschalter, insbesondere zum Einbau in elektrische Leuchten und Geräte Die Erfindung bezieht sich auf einen insbesondere zum Einbau in elektrische Leuchten und Geräte bestimmten Druckknopfschalter mit einem Druckknopf aus Isolierstoff, dessen unter dem Ein fluß einer Federerfolgende Auswärts- oder Rücklaufbewegung durch einen oder mehrere radiale Vorsprünge, wie einen Bund oder zwei oder mehrere Nocken, des Knopfes begrenzt ist. In der Praxis hat sich gezeigt, daß der Bund oder die Nocken den auftretenden Beanspruchungen nicht gewachsen sind, wenn der Rücklauf des Druckknopfes schlagartig begrenzt wird, was dann der Fall ist, wenn die Bedienungsperson den Druckknopf sofort nach seinem Niederdrücken losläßt, so daß er ohne Gegendruck, d. h. frei zurückschnappt. Dann müssen nämlich der Bund oder die Nocken den vollen Schlag der plötzlich in ihrer Ausdehnung gehemmten Rückführfeder aufnehmen. Bei dieser schlagartigen Beanspruchung kann es leicht vorkommen, daß der Bund oder die Nocken beschädigt und so nach und nach zerstört werden oder daß sie sogar auf einmal ganz abgerissen werden. Der Druckknopf fliegt dann aus seiner Führung heraus, und der Schalter ist nicht mehr zu gebrauchen.
  • Zur Beseitigung dieses Mangels ist bereits vorgeschlagen worden, den Bund odgr die Nocken nicht durch Vorsprünge des Druckknopfes selbst, sondern durch den Rand oder durch Randvorsprünge einer am D@ruvkknopf befestigten Blechscheibe zu bilden. Dieser bekannte Vorschlag führt zwar zu dein gewünschten Erfolg; er ist aber wegen der Befestigung der Blechplatte am Druckknopf, die dadurch erfolgt, daß die Scheibe bei der Herstellung des Knopfes mit diesem durch einen oder mehrere in den Knopf eingreifende Vorsprünge, z. B. einen Halsansatz oder hakenförmige Zungen, verpreßt wird, etwas umständlich=und kostspielig. Außerdem läßt sich die mit dem Druckknopf verpreßte Blechplatte nicht bei jedem Druckknopfschalter ohne weiteres anwenden. Ist beispiels%veise zwischen dem Druckknopf und einer den Antrieb des Schalträdchens vermittelnden Drallspindel eine Knarrvorrichtung eingeschaltet, dann bedingt die am unteren Druckknopfende befestigte Blechscheibe die Anordnung einer zusätzlichen verzahnten Blechscheibe, die mit einer als Mutter auf der Drallspindel sitzenden Mitnehmerscheibe zusammen wirkt.
  • Die vorliegende Erfindung löst die gestellte Aufgabe mit einfacheren Mitteln. Während die Begrenzung der Auswärtsbewegung des Druckknopfes durch radiale Vorsprünge, wie einen Bund oder zwei oder mehrere Nocken, ain Knopf. selbst geschieht, ist unterhalb des Druckknopfes eine Anschlagscheibe angeordnet, die den Hub der Rückführfeder unabhängig von dem Bund oder den Nocken des Druckknopfes begrenzt. Diese Anschlagscheibe ist zwischen Druckknopf und Rückführfeder lose eingeschaltet. Sie wirkt mit Gegenanschlägen der D,rucklknopfführting zusammen, die ge`aenüber den für den Bund oder die Nocken des Druckknopfes vorgesehenen Gegenanschlägen um einen @etivas größeren Betrag versetzt sind, als die Höhe des Bundes oder der Nocken des Knopfes beträgt. Bei der neuen Einrichtung wird der am Ende des Rückhubes durch das plötzlich Hemmen der Rückführfeder auftretende Stoß oder Schlag von der Anschlagscheibe aufgenommen, so daß der Bund oder die Nocken des Druckknopfes entlastet sind. Eine Beschädigung dieses Bundes oder dieserNocken oder ein Abreißen derselben kann also nicht mehr vorkommen. so daß der -Druckknopfschalter eine lange Lebensdauer hat. Die neu; Eilrichtung ist von großer Einfachheit. Die Anschlagscheibe braucht mit dem Druckknopf nicht verpreßt zu werden, sondern kann beim Zusammenbau des Schalters los in die Druckknopfführung eingelegt tverden. Sie braucht weder einen in den Druckknopf eingreifenden Hals oder hakenförmigen Teil aufzuweisen, sondern kann ein einfacher, ebener Stanzling sein. Dazu kommt noch ein weiterer Vorteil, der darin besteht, daß die Anschlagscheibe gleichzeitig ein Bestandteil der Antriebsvorrichtung für das Schaltglied sein kann. So kann sie je nach der Bauart des Schalters eine Knarrscheibe, d. h. einen Teileiner zwischen dein Druckknopf und ,einer Drallspindel eingeschalteten Knarrvorrichtung oder aber eine zur Drehung einer Drallspindel dienende Mutterscheibe bilden.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht. Es zeigt Fig. i einen Führungshals für einen Druckknopf im Längsschnitt und einen Druckknopf sowie eine Anschlagplatte in Seitenansicht, Fig.2 einen Querschnitt nach der Linie .-I .d in @i7. i, aufwärts gesehen, Fig.3 einen Führungshals für einen Druckknopf im Längsschnitt und einen Druckknopf sowie eine Anschlagplatte etwas anderer Ausführung in Seitenansicht, Fig. 4. einen Querschnitt nach der Linie B-B in Fig.3, abwärts gesehen, Fig.5 die Anschlagplatte in Ansicht von unten, Fig. 6 einen Druckknopf und eine Anschlagplatte, wiederum in anderer Ausführung in Seitenansicht, Fig. ; einen Querschnitt durch die dazugehörige Druckknopfführun,g, Fig. S - eine Draufsicht des Druckknopfes, Fig.9 eine Draufsicht der Anschlagplatte, Iig. io einen Querschnitt durch einen Führungshals in anderer Ausführung.
  • Fig. i i einett dazugehörigen Druckknopf in Draufsicht, Fig. 12 eine Anschlagplatte dazu in Draufsicht, Fig.13 eine Anschhigplatte in etwas anderer Ausführung, ebenfalls in Draufsicht. Fig. 14. einen Längsschnitt durch .eine Druckknopfführung, wobei der Druckknopf und die Anschlagplatte in strichpunktierten Linien eingezeiclui:et sind, Fig. 15 einen Querschnitt durch die Drtuckknopfführung, aufwärts gesehen.
  • Den dargestellten Beispielen sind kleine Einbauschalter für elektrische Leuchten, Geräte u. dgl. -zugrunde gelegt. Diese Schalter besitzen in der Regel einen im wesentlichen kastenförmigen Isolierstoifsockel, der ein Schalträdchen, Kontakte und Klemmen enthält und an seiner Decke einen Führungshals für einen zum Antrieb des Schalters dienenden Druckknopf trägt. In der Zeichnung sind der Einfachheit halber lediglich der Bedienungshals i -Lind der Druckknopf 2 sowie die dazugehörigen Teile dargestellt.
  • In t Beispiel nach Fig. i und 2 hat der Führungshals i eine zylindrische Bohrung 3. die am oberen Ende einwärts abgesetzt ist, um eine Schulter .1 zu bilden. Die Wandung der Führungsbohrung 3 enthält vier uin 9o ' gegeneinander versetzte Längsnuten 5, die oben in einem Abstand von der Schulter .1 endigen. Im Hals i führt sich der Druckknopf 2, der aus einem in den oberen, engeren Teil der Bohrung passenden zylindrischen Körper aus Kunstharzpreßstoff bestellt und am unteren Ende einen in den weiten Bohrungsteil passenden Bund 6 besitzt. Der Knopf 2 ist vorzugsweise hohl ausgebildet, nämlich mit einer unten offenen Längsbohrung versehen. Die Höhe dieses Bundes 6 ist ein wenig kleiner als der Abstand der Schulter d. von den Endkanten 7 der Nuten 5. U nterlialb des Druckknopfes i ist eine in den weiten Teil der Bohrung 3 passende Kreisscheibe S angeordnet, die vier um 9o" gegeneinander versetzte Randvorsprünge 9 träbt, mit denen sie in die Nuten 5 eingreift. Die Scheibe S enthält ein mittleres Loch io zum Durchtritt einer den Antrieb des Schalträdchens vermittelnden D:rallspindel. Unterhalb der Scheibe ist im Hals i eine Druckfeder i i angeordnet, die dazu dient, den Druckknopf 2 nach seiner Betätigung in die obere Endlage zurückzuführen und darin zu halten. Die Feder i i wirkt bei der neuen Anordnung nicht mehr unmittelbar, sondern unter Vermittlung der Scheibe S auf den Druckknopf ein. Daneben kann die Feder dazu benutzt -werden, eine zwischen Druckknopf und Drallspindel oder zwischen Spindel und Schalträdchen eingeschaltete Knarrvorri@chtung in Eingriff zu halten.
  • Die Scheibe 8 dient als Anschlagplatte zur Begrenzung der Ausdehnung der Feder i i bzw. zur Begrenzung der Aufwärtsb:ewegung des oberen Federendes. Sie schlägt am oberen Hubende an die Endkanten 7 der Längsnuten 5 des Führungshalses i an. Der Bund 6 des Druckknopfes 2 hat in der oberen Endlage der Scheibe 8 zwischen dieser und der die Aufwärtsbewegung des Knopfes a begrenzenden Schulter q. der Halsbohrung noch ein wenig Spiel. Wie @ersichtlich, wird der am Ende der Aufwärtsbewegung des Druckknopfes durch die Begrenzung des Federhubes auftretende Schlag oder Stoß von der Anschlagplatte 8 aufgenommen. so daß der Bund 6 des Druckknopfes davon entlastet ist. Der Druckknopf schlägt nur noch infolge der ihm bei seiner Aufwärtsbewegung erteilten lebendigen Kraft mit seinem Bund an die Schulter der Führungsbohrung an. Dieses Anschlagen erfolgt aber wegen des geringen Gewichtes des aus Preßstoff bestehenden und hohl ausgeführten Knopfes mit einem ganz leichten Druck, so daß eine Beschädigung oder .ein Abreißen des Bundes 6 nicht vorkommen kann.
  • Im Hinblick auf ihre Aufgabe, den Stoß oder Schlag der Feder i i aufzunehmen, biesteht die Anschlagsicheibe 8 aus einem Werkstoff von höherer Stoßfestigkeit und Schlagfestigkeit als der Druckknopf 2, Sie ist vorzugsweise aus Metall hergestellt, wobei sie aus einem einfachen Stanzling aus Blech oder Bandmetall besteht. Gegebenenfalls kann sie j aber auch aus einem nichtmetallischen Werkstoff von höherer Stoßfestigkeit, wie z. B. Hartpapier oder Preßstoff mit Faserstoffeinlage; bestehen.
  • In Fig.2 ist gezeigt, daß die Anschlagscheibe 8 gleichzeitig ;einen Teil ,einer Knarrvorrichtung bilden kann, die dazu dient, eine Dr allspindel zum Antrieb eines um eine senkrechte Achse drehbaren Schalträdchens beim Niederdrücken des Druckknopfes zu drehen. Die Scheibe 8 ist mit vier Knarrzähnen 12 versehen, mit denen entsprechende Gegenzähne zusammenwirken, die an einer unter der Anschlagscheibe drehbar angeordneten, die Drall.-spindel führenden Mutterscheibe sitzen. Die Druckfeder i i wirkt in diesem Falle unter Vermittlung der genannten Mutterscheibe und der Anschlagscheibe 8 auf den Druckknopf 2 ein, wobei sie gleichzeitig dazu dient, die Verzahnung der Mutterscheibe mit den Zähnen der Knarrscheibe in Eingriff zu halten. Beim Ausführungsbeispiel nach. Fig.3. bis 5 ist der Druckknopf 2 statt mit einem Bund mit zwei gegenÜberlie;g@enden Nocken 6 versehen, die zur Begrenzung der Auswärtsbewegung sowie gleichzeitig zur Verhinderung eines Drehens des Knopfes dienen.. Die unter dem Druckknopf angeordnete Anschlagscheibe 8 weist zwei gegenüberliegende Randvorsprünge 9 auf, die gegenüber den Nocken 6 des Druckknopfes um 9o° versetzt sind. Der Führungshals i hat eine bis zum oberen Ende in gleicher Weite durchgehende Bohrung deren Wandung vier um 9o° versetzte Längsnuten 5 und 5a aufweist, von denen -zwei, 5a, zum Eingriff der Nocken 6 des Druckknopfes, die beiden anderen, 5, dagegen zum Eingriff der Vorsprünge 9 der Anschlagscheibe 8 dienen. Die beiden ersteren Nuten 5a haben eine größere Länge als die beiden letzteren Nuten 5. Dabei sind die Endwände ,^ und 7a der beiden Paare von Nuten 5, 5a um einen Betrag gegeneinander versetzt, der etwas größer ist als die Höhe der Nocken 6 am .Druckknopf; so daß diese Nocken bei Anlage der Vorsprünge 9 der Anschlagscheibe 8 an den Endwänden 7 der Nuten 5 zwischen der Anschlagscheibe 8 und den Endwänden 7a der Nuten 5a noch ein -wenig Spiel haben. Die zurAufwärtsbewegung des Druckknopfes dienende Feder i i -wirkt wieder unter Vermittlung der Anschlagplatte 8 auf den Druckknopf 2 ein. Auch hier -wird der Federhub durch die Anschlagscheibe 8 begrenzt, so daß die Nocken 6 von dem bei dieser Hubbegrenzung auftretenden Stoß oder Schlag entlastet sind und nur mit dem aus der lebendigen Kraft des leichten Druckknopfes sich ergebenden schwachen Druck an die Endwände 7a der Nuten 5a anschlagen.
  • Die Anschlagscheibe S enthält wieder ein mittleres Loch i o zum Durchtritt einer den Antrieb des Schalträdchens vermittelnden Drallspindel. Sie kann ferner, ähnlich wie mit Bezug auf das erste Beispiel beschrieben, mit Knarrzähnen 12 versehen sein (s. Fig. 5).
  • Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 bis 9 weisen der Druckknopf 2 und die Anschlagscheibe 8 übereinstimmend je vier Nocken 6 bzw. Randvorsprünge 9 auf, die in die gleichen Nuten 5 der Druckknopfführing i eingreifen. Die Randvorsprünge 9 der Anschlägsdheib:e, welche die Form von langen Zungen haben, sind außerhalb der Nocken 6 des Druckknopfes 2 rechtwinklig aufwärts geborgen. Ihre oberen Enden liegen etwas über den Oberflächen der Nocken 6, so daß sie- Anschläge von größerer Höhe als letztere bilden. Die vier Längsnuten 5 in der Druckknopfführung i haben gleiche .Länge, d. h. ihre oberen Endkanten liegen -sämtlich auf gleicher Höhe. Infolge der unterschiedlichen Höhe der Oberkanten der Vorsprünge 9 an der Anschlagscheibe S und der Nocken 6 des Druckknopfes 2 wird auch der Aufwärtshub der den Druckknopf zurückführenden Feder durch die Anschlagscheibe 8 begrenzt, so daß die Nocken 6 des Druckknopfes entlastet sind.
  • In den Fig. io bis 12 ist gezeigt, daß die Bohrungswandung des Fiilirungshalses i an Stelle von Nuten auch Längsrippen aufweisen kann. Dabei sind vier um go° versetzte Längsrippen 13, 14 vorgesehen. Der Druckknopf weist am unteren Ende einen Bund 6 auf _, der mit einer Schulter der oben auf einen kleineren Durchmesser abgesetzten Führungsbohrung 3 zusammenwirkt. Der Bund 6 ist mit vier Randausschnitten 15 zum Eingriff der Längsrippen 13, 14 versehen. Die unter dem Druckknopf 2 angeordnete Anschlagscheibe hat ebenfalls vier Ausschnitte 16. Ihr Rand 17 ist hochgezogen, so daß er den Bund 6 des Druckknopfes umschließt. Dabei hat der hochgezogene Rand 17 eine etwas größere Höhe als der Bund 6, so daß seine Oberkante höher liegt als die Oberfläche des letzteren, ähnlich wie dies in Fig. 6 für die Nocken des Druckknopfes und die aufgebogenen Randvorsprünge der Anschlagscheibe gezeigt ist. Beim Aufwärtsgang des Druckknopfes 2 schlägt der hochgezogene Rand 17 der Scheibe 8 an die Schulter der Führungsbohrung 3 an und begrenzt so wieder unabhängig vom Bund des Druckknopfes den Federhub.
  • Der hochgezogene Rand an der Anschlagscheibe 8 kann fehlen, und die Scheibe kann, wie in Fis. i 3 gezeigt, statt mit vier mit nur zwei gegenüberliegenden Randausschnitten i 6 versehen sein, wie dies in Fig.i3 veranschaulicht ist. In diesem Falle werden zwei der am Führungshals i vorgesehenen Längsrippen, nämlich die Rippen i4., verkürzt, derart, daß sie sich nur über ein dem oberen Halsende benachbartes Stück des weiteren Teiles der Führtingsbohru.ngerstrecken, wobei ihre Länge ein wenig größer ist als die Höhe des Bundes 6. Die Scheibe 8 schlägt dann bei der Auswärtsbewegung des Druckknopfes mit zwei gegenüber ihren Ausschnitten 16 um go` versetzten Randteilen an die unteren Enden der kurzen Längsrippen 1a an und begrenzt so den Hub der Rickführfeder, während der Bund 6 des Druckknopfes zwischen der am oberen Hubende ängekomm,enen Scheibe 8 und der Schulter der Führungsbohrung noch etwas Spiel hat.
  • In den Fig. 12 und 13 ist gem,gt, daß die Anschlagscheibe 8 als Mutterscheibe zum Drehen einer den Antrieb des Schalträdchens vermittelnden Drallspindel ausgebildet werden Imiin. Sie enthält gemäß Fig. 12 ein quadratisches Loch io« zur Führung einer D@rallspindel von quadratischem Querschnitt, ge- mäß Fig. 13 dagegen einen Schlitz iol, zur Führung einer Drallspindel von flachem Querschnitt. Da die Anschlagscheibe S im Hals r undrehbar geführt ist, so wird die Drallspindel sowohl beim Niederdrücken als auch beim Rücklauf des Druckknopfes 2 gedreht. In diesem Falle wird zwischen dem unteren Ende der Spindel und dem Schalträdchen eine Iinarrvorrichtung eingeschaltet, die durch die den Druckknopf zurückführende Feder i r in Eingriff gehalten wird.
  • An Stelle einer mit Randvorsprüngen oder -ausschnitten versehenen Anschlagscheibe kann auch eine einfache kreisrunde Scheibe benutzt werden, wie dies in den Fig: 14 und 15 gezeigt ist. Die Druckknopfführting i enthält dabei eine oben auf einen kleineren Durchmesser abgesetzte Bohrung 3, die vier Längsnuten 5 enthält, in die vier am unteren Ende des Druckknopfes 2 vorgesehene radiale Nocken 6 einsreifen. Die Nuten 5 erstrecken sich bis in den engen Teil der Führtingsbohrung 3 hinein, wobei ihre oberen Endkanten 7 von der Schulter 4. der Bolirtni7 3 um einen Betrar entfernt -sind, der ein wenig größer ist als die Höhe der Nocken 6 des Druckknopfes 2. Die Anschlagscheibe S ist eine in den weiten Teil der Bohrtni"; 3 passende kreisrunde Platte, die am oberen Hubende der den Druckknopf zuriickfiihrenden Feder i i mit ihrem Rand an die Schulter der Führungsbohrung 3 anschlägt und so den Federhub unabhängig von den Nocken 6 des Druckknopfes begrenzt.
  • Im Rahmen der Erfindung sind noch mancherlei Abänderungen der dargestellten Beispiele sowie andere Ausführungen möglich. So könnten bei dem Beispiel nach Fig. 6 bis 9 der Druckknopf 2 und die Anschlagscheibe 8 je nur zwei gegenüberlie-ende Nocken 6 bz«-. Vorsprünge 9 aufweisen, wobei die Nocken des Druckknopfes und die Vorsprünge der Scheibe um go` gegeneinander versetzt sind und in getrennte, aber wiederum gleich lange Nuten 5 der Druckknopfführung eingreifen. Die Erfindung ist außer bei Druckknopfschaltern mit einem um eine senkrechte Achse drehbar,-ti Schalträdchen auch bei solchen Schaltern anwendbar, deren Schalträdchen um eine waagerechte Achse drehbar ist und vom Druckknopf über ein hlinkenschaltwerk angetrieben wird. Ferner ist sie außer für Einbauschalter für elektrische Leuchten und Geräte auch für andere Druckknopfschalter gei` net.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Druckknopfschalter, insbesondere mini Einbau in elektrische Leuchten tind Ge- r 'ite, mit einem Druckknopf atis Isolierstoff, dessen Auswärtsbewegung durch einen oder mehrere radiale Vorsprünge,wieeincii Bund oder zwei oder mehrere Nocken, des Knopfes begrenzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Druckknopf (2) und seiner Rückführfeder (i i) eine Anschlagscheibe (8) aus stoßfestem Werkstoff lose eingeschaltet ist, die den Rück.-hub der Feder unabhängig von dem Bund oder den Vorsprüngen :des Druckknopfes begrenzt.
  2. 2. D.ruckknopfs-chalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagscheibe (8) mit Gegenanschlägen (7) der Druckknopfführung (i) zusammenwirkt, die gegenüber den für den Bund oder die Nocken (6) des Knopfes (2) vorgesehenen Gegenanschlägen (q. oder 7a) um Beinen etwas größeren Betrag versetzt sind, als die Höhe des Bundes oder der Vorsprünge des Knopfes beträgt.-
  3. 3. Druckknopfschalter nach Anspruch t und 2, dessen Druckknopf einen vollen-Bund aufweist, dadurch gekennzeichnet, däß die Anschlagscheibe (8) mit Randvorsprüngen (9) in Längsnuten (5) der Druckknopfführ ung (i) eingreift, deren Endwände (7) Gegenanschläge für die Scheibe (8) bilden (Fig. i und 2).
  4. 4.. D:rucklmopfschalter nach Anspruch i und 2 mit einem radiale Nocken aufweisenden Druckknopf, dadurch gekennzeichnet, daß die Ans,chlagscheithe (8) zwei gegenüber den beiden Nocken (6) des Druckknopfes (2) im Winkel versetzte Randvorsprünge (9) aufweist und die D:ruckknop.fführung (i) vier Längsnuten (,5,5a) ztun Eingriff der Nocken (6) und der Vorsprünge (9) :enthält, von denen die zum Eingriff der Vorsprünge (9) der Anschlagscheibe (8) dienenden beiden Nuten (5) kürzer sind als die zum Eingriff :der Nocken (6) des Druckknopfes dienenden beiden Nuten (5a, Fig.3 und 4.).
  5. 5. Druckknopfschalter nach Anspruch i und 2 mit einem mit radialen Nocken versehenen Druckknopf, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagscheibe (8) mit nach oben abgewinkelten Randvorsprüngen (9) versehen ist, deren Oherkantenhöher rliegen als die Oberflächen der Nocken (6) des Knopfes (2), wobei die D,ruclLknopffiihrung (1) für den Eingriff der Nocken (6) und Randvorsprünge (g j gleich lange Längsnuten (5) enthält (Fig. 6 bis 9).
  6. 6. Druckknopfschalter nach Anspruch i, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die nach oben abgewinkelten Randvorsprünge (9) der Anschlagscheibe (8) die Nocken (6) des Druckknopfes (2) umgreifen und in die gleichen Längsnuten (5) der Druckknopfführung eingreifen wie die Nocken (Fig. 6 bis 9 ).
  7. Druckknopfschalter nach Anspruch i und 2, bei dem ein Bund des Druckknopfes mit Randausschnitten für den Eingriff von Längsrippen der Druckknopfführung versehen ist, dadurch gek:eiinzeichnet, daß die Anschlagscheibe (8) eine mit der- Zahl der Längsrippen (13, 1,1) übereinstimmende Zahl von Randausschnitten (16) und einen mit einer Schulter der Druckknopfführung (i) zusammenwirkenden hochgezogenen Rand (17) aufweist, der etwas höher ist als der Bund (6) des Druckknopfes (2). B.
  8. Druckknopfschalter nach Anspruch i und 2, bei dem ein Bund des Druckknopfes Randausschnitte zum Eingriff von Längsrippen der Druckknopfführung bat, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagscheibe (8) eine kleinere Zahl von Ausschnitten (16) hat, als die Zahl der Rippen (13, 1,1) beträgt, wobei :ein Teil der Rippen (1;1) verkürzt ist und ihre Enden Gegenanschläge für die Scheibe (8) bilden (Fig. 13).
  9. 9. Druckknopfschalter nach Anspruch i und 2; bei dem der Druckknopf mit Nocken versehen ist, die in Längsnuten der Druckknopfführung eingreifen, gekennzeichnet durch eine einfache, runde Anschlagscb:eib,e (8), die an eine gegenüber den Enden der Nuten (5) versetzte Schulter (4.) der Führung (i) anschlägt (Fg.1.l und 15). io. Druckknopfschalter nach Anspruch i und einem der voraufgegangenen Unteransprüche, dadurch gekennzeichnet, dal die durch die Nuten (5, 5a) oder Rippen (13, 14.) der Druckknopfführung (i) gegen Verdrehen gesicherte Auschlagsch@eibe (8 t gleichzeitig als Teil einer Beine Drallspindel drehenden Knarrvorrichttutg ausgebildet ist (Fig.2 und 5). i i. Druckknopfschalter nach Anspruch 1 und einem der voraufgegangenen Unteransprüche, dadurch gekennzeichnet, d215 die durch die Nuten (5, 5a) oder Rippen (13, 1:1) der D:ruckknopfführung (1) gcgelf Drehen gesicherte Anschlagscheibe (8) al:.s :Mutterscheibe zum Drehen einer Dr,`lllspindel ausgebildet ist r Fig. 12 und. 13 @.
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