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DE736423C - Spiegelreflexblende fuer kinematographische Kameras - Google Patents

Spiegelreflexblende fuer kinematographische Kameras

Info

Publication number
DE736423C
DE736423C DEA88334D DEA0088334D DE736423C DE 736423 C DE736423 C DE 736423C DE A88334 D DEA88334 D DE A88334D DE A0088334 D DEA0088334 D DE A0088334D DE 736423 C DE736423 C DE 736423C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mirror
glass
visor body
shaft
visor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA88334D
Other languages
English (en)
Inventor
August Arnold
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Arri GmbH
Original Assignee
Arnold and Richter KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Arnold and Richter KG filed Critical Arnold and Richter KG
Priority to DEA88334D priority Critical patent/DE736423C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE736423C publication Critical patent/DE736423C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters
    • G03B9/10Blade or disc rotating or pivoting about axis normal to its plane

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optical Elements Other Than Lenses (AREA)

Description

  • Spiegelreflexblende für kinematographische Kameras Die Erfindung betrifft eine Spiegelreflexblende für kinematographische Kameras, die das Licht während der Abdeckung des Films durch die sich drehende Spiegelrefllzxblende aus. der Filmbeleuchtungsvorrichtung in die Betrachtungsrichtung (Sucher bzw. Bildausschnittkontrolle) ablenkt. Die Erfindung besteht in der Kombination folgender Merkmale, und zwar in deren Gesamtheit, d. h. ,auch nicht in- der Teilkombination einzelner Merkmale: a) der umlaufende Blendenkörper besteht aus Preßspiegelglas; b) der Glaskörper hat im Bereich seiner wirksamen Fläche eine geringe Wandstärke, etwa 3 mm, und ferner Versteifungsrippen; c) der Mittelteil des umlaufenden Preßglasblendenkörpers ist tellerförmig derart vertieft ausgebildet, daß ein Aufnahmeobjektiv auch kürzester Brennweite in die Vertiefung hineinragen kann; d) die Welle des Blen:denkörpers und der Anlageflansch sind aus einem Stück hergestellt. Die Spiegelfläche des Blendenkörpers und die Anlagefläche für seine Befestigung auf der Blendenachse sind planparallel geschliffen, die Anlage reicht bis an die öffnungen der Blende heran und liegt gegen einen gleich großen Flansch der Welle des Blendenkörpers an. Ferner ist es` vorteilhaft, die Blende so zu gestalten, daß zwecks Befestigung des Blendenkörpers auf der Blendenwelle mittels einer in ein zentrisches G.ewindel.och der Welle eingeschraubten Ansatzschraube unter Zwischenlegung elastischer oder nachgiebiger Auflagen, z. B. einer Filz-oder Gummischeibe, verspannungsfrei an den Anlageflansch angedrückt ist. Schließlich empfiehlt sich, daß .ein zwecks Verhinderung einer Drehung des Blendenkörpers auf der Blendenwelle vorgesehener Stift oder eine Schraube ,an den Berührungsflächen mit dem Glaskörper mit einem Gummiüberzug versehen ist.
  • Es ist bekannt, die Blende einer kinematographischen Kamera als Spiegelblende auszubilden, derart, daß während der Filmschaltzeiten das durch das Aufnahmeobjektiv einfallende Licht um 9o° umgelenkt und auf eine Betrachtungseinrichtung geworfen-wird, die
    nach Art einer Spiegelreflexkamera eine par-.
    allaxefreie dauernde Verfolgung der auf e
    nommenen Vorgänge direkt durch das ` ri;
    nahmeobjektiv ermöglicht. Die beka
    Blende besteht entweder aus einer durchloc
    ten Spiegelfläche oder aus ,einer Scheibe, die lichtdurchlässige Stellen besitzt, also aus Glas besteht und genau rund läuft. Es ist festgestellt worden, daß zur Vermeidung von Fehlern (Flimmern des Bildes) die Spiegelblende nur einen außerordentlich kleinen Schlag von beispielsweise weniger als o,oi mm besitzen muß. Diese Toleranz ist in Anbetracht des Blendendurchmessers von i oo mm sehr schwer einzuhalten.
  • Es wurde gefunden, daß sich Glas in Form eines Glaspreßteils als Baustoff für den Blendenkörper außerordentlich gut eignet und daß es gelingt, durch Pressen von Preßspiegelglas unter nachfolgendem Schleifen einen Blendenkörper herzustellen, der sowohl in Bezug auf seine Festigkeit als auch in Bezug auf Genauigkeit und Beständigkeit den zu stellenden Anforderungen entspricht, wobei die Tatsache eine Rolle spielt, daß Glas eine geringe Wärmeausdehnung besitzt und in hohem Maße spannungsfrei hergestellt und bekanntlich leicht in Bezug auf seine Spannungsfreiheit kontrolliert werden kann.
  • Die erforderliche Festigkeit wird durch die Vorsehung der Rippen in dem im übrigen verhältnismäßig dünnwandigen Blendenkörper ohne unzulässig hohe Gewichte erreicht. Die Einhaltung der erforderlichen Gewichtsgrenze ohne allzu große Schwächung der die Steifigkeit des Körpers bedingenden Wandstärke wird durch das gegenüber Metall geringe spezifische Gewicht des Glases erleichtert.
  • Das erfindungsgemäße Ziel ist aber durch die bloße Benutzung voll geschliffenem Preßglas nicht erreichbar; es müssen die erwähnten drei weiteren Merkmale erfüllt werden, nämlich die Wahl einer dünnen Wandstärke bei in der Technik an sich üblicher Anwendung von Versteifungsrippen, die tellerförmige und vertiefte Ausbildung des Mittelteils des Blendenkörpers zwecks Benutzbarkeit auch kurzbrennweitiger Objektive und die Ausbildung der Welle des Blendenkärp:ers und des Anlageflansches als ein einziges Stück.
  • Zur schlag- und spannungsfreien Lagerung des Blendenkörpers auf der Welle wird von den üblichen Maßnahmen Gebrauch gemacht, nämlich der Lagerung der Blende auf einer geschliffenen Stahlwelle in Kugellagern, ferner besitzt die Welle einen mit der Stahlweile einstückigen Flansch, gegen den eine mit der Spiegelfläche der Blende planparallel geschliffen.-, gleich groß ausgebildete Anlagefläche des Blendenkörper s anliegt. Beide sind so groß, daß sie bis an die Öffnungen der
    ende heranreichen. Durch zentrische An-
    ssung des Blendenkörpers an den Flansch
    z
    'In i els einer in der Achse zentrisch angeord-
    r " en Ansatzschraube und Zwischenlegung von
    a ss tischen bzw. nachgiebigen Mitteln, z. B.
    Gummi- oder Filzscheiben, zwischen Ansatzschraube und Blendenkörper wird gleichzeitig die spannungsfreie Lagerung der Glasblende bewirkt. Auf der Welle selbst ist der Blendenkörper mit verhältnismäßig großem Spiel aufgepaßt, um das Auftreten von Spannungen infolge ungleichmäßiger Wärmeausdehnung von Stahlwelle und Glasblendenkörper zu vermeiden. Trotz dieses radialen Spieles können Ungenauigkeiten auch in Bezug auf die genaue zentrische Lagerung des Glaskörpers nicht auftreten, da die ganze Baueinheit, Welle.mit Blendenkörper, ausgewuchtet ist.
  • Eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Spiegelreflexblendenanordnung ist in der Zeichnung beispielsweise und schematisch dargestellt. Es bedeuten: Abb. i Schnitt derch die Blendeneinrichtung, Abb. 2 Ansicht des Blendenkörpers von vorn gesehen.
  • Zwischen dem Aufnahmeobjektiv i einer Filmkamera mit schrittweiser Filmbewegung und einer Filmführung 2 mit federnd angedrückter Tür 3 und dazwischenliegendem Filmstreifen 4. ist eine umlaufend-.- Blende 5 angeordnet, deren Vorderfläche i i gegenüber der optischen Achse des Aufnahmeobjektivs um .15' geneigt und verspiegelt ist. Je nach der Drehlage der Blende fallen die durch das Aufnahmeobjektiv gelangenden Lichtstrahlen abwechselnd einmal durch die in der Blende angebrachten Öffnungssektoren 18 (Abb.2) hindurch, während sie im nächsten Augenblick durch die an die Öffnungssektoren angrenzenden Spiegelflächen i i der Blende im rechten Winkel. abgelenkt, ,auf der Mattscheibe 6 abgebildet und über ein Prisma oder einen weiteren Spiegel 7 der Beobachtungslinse 8 zugeführt werden. Die Mattscheibe 6 ist dabei in der Weise angeordnet, daß b°i Scharfem- i stellung des Aufnahmeobjektivs auf den Film .1 auch auf der Mattscheibe das Bild scharf ist. Statt der bekannten Aussparungen 18 in dem Bleifdenkörper kann dieser an sich auch in bekannter Weise durchgehend ausgebildet wer- i den mit der Maßgabe, daß er an den Stellen 18 unverspiegelt, also lichtdurchlässig, bleibt. Mit Rücksicht auf die hierbei bedingten Lichtverluste wird man allerdings im allgemeinen diese Konstruktion nicht bzw. nur dann wählen, wenn ein außerordentlich lichtdurchlässiges Glas mit einer Absorption von beispielsweise nur wenigen Prozent zur Verfügung steht Moder aus irgendwelchen anderen Gründen die Lichtabsorption nicht störend in Erscheinung tritt.
  • Der Blendenkörper 5 besteht aus Preßspiegelglas und sitzt auf einer Achse g aus Chromnickelstahl mit einer Festigkeit von 8o kg/mm2. Der Blendenkörper besitzt eine Wandstärke von etwa 3 mm und ist durch Rippen io versteift, derart, daß ein Verziehen trotz der geringen Wandstärke nicht eintreten kann. Die Vorderfläche i i ist plan geschliffen und ioptisch poliert und verspiegelt, während die rückwärtige Anlagefläche 12 planparallel zu .der Vorderfläche i i geschliffen ist. Die Nabe des Blendenkörpers besitzt ebenfalls eine Stärke von nur etwa 3,5 mm. An der Vorderseite des Spiegels ist eine Vertiefung 13 vorgesehen, deren Ränder unter 45° geneigt sind, derart, daß die Vorderkante des Aufnahmeobjektivs i in diese Vertiefung hinein vorzuspringen vermag. Die Fläche 12 liegt gegen die ebenso. groß ausgebildete Varderfläche 14 des Flansches 15 an, die zwecks völlig spannungsfreier Lagerung des Spiegelkörpers 5 ebenfalls fein geschliffen ist, und zwar mit einer außerordentlichen Genauigkeit, derart, daß der höchstzulässige Seitenschlag o,ooi mm beträgt. Die Lagerflächen 16 und 17 der Achse g sind mit der gleichen Genauigkeit geschliffen, während sämtliche übrigen Flächen mit einer Genauigkeit entsprechend einem Schlag von höchstens o,oi mm geschliffen sind. Der Spiegelkörper hat eine Bohrung zum Durchtritt des Endes i g der Achse und wird durch eine Ansatzschraube 2o mit Zwischenlage 21 aus Gummi :oder Filz leicht gegen die Flanschfläche 14 gedrücktund durch einen Stift oder eine Schraube 22, die in eine Bohrung der Fläche 12 ,eingreift und deren. die Bohrung berührender Kopf mit einem Gummiüberzug versehen ist, gegen Verdrehung auf der Achse gesichert. Hierbei dienen die Schrauben 20 und 22 nur zur Sicherung der Lage des Blendenkörpers. Die genaue Passung der beiden Flächen 12 und 14 bewirkt bereits ein Zusammenhaften der beiden Flächen, ähnlich wie zwei geschliffene Glasplatten aneinanderhaften.
  • Die Achse g ist in Kugellagern 23 und 24 mit Haltern 25 und 26 gelagert.
  • Der äußere Umfang des Blendenkörpers 5 ist unter 45° abgeschrägt, wodurch die Spiegelfläche nahe an den Film 4 herangebracht werden kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Spiegelreflexblende für kinematographische Kameras, die das Licht während der Abdeckung des Films durch die sich drehende Spiegelrefl,exblende aus der Flmbelichtungsrichtung in die Betrachtungsrichtung (Sucher bzw. Bildausschnittkontrolle) ablenkt, gekennzeichnet durch die Vereinigung folgender Merkmale: a) der umlaufende Blendenkörper besteht aus Preßspiegelglas; b) der Glaskörper hat im Bereich seiner wirksamen Fläche eine geringe Wandstärke (etwa 3 mm) und ferner Versteifungsrippen; c) der Mittelteil des umlaufenden Preßglasblendenkörpers ist tellerförmig derart vertieft ausgebildet, daß ein Aufnahmeobjektiv auch kürzester Brennweite in die Vertiefung hineinragen kann; d) die Welle (16) des Blendenkörpers und der Anlageflansch (15) sind aus einem Stück hergestellt.
  2. 2. Spiegelreflexblende gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß,die Spiegelfläche des Blendenkörpers und die Anlagefläche (12) für die Befestigung auf der Blendenachse planparallel geschliffen sind und daß die Anlagefläche bis an die öffnungen (18) heranreicht und gegen einen gleich großen Flansch (14) der Welle des Blendenkörpers anliegt.
DEA88334D 1938-10-23 1938-10-23 Spiegelreflexblende fuer kinematographische Kameras Expired DE736423C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA88334D DE736423C (de) 1938-10-23 1938-10-23 Spiegelreflexblende fuer kinematographische Kameras

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DEA88334D DE736423C (de) 1938-10-23 1938-10-23 Spiegelreflexblende fuer kinematographische Kameras

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE736423C true DE736423C (de) 1943-06-15

Family

ID=6950316

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA88334D Expired DE736423C (de) 1938-10-23 1938-10-23 Spiegelreflexblende fuer kinematographische Kameras

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE736423C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1229841B (de) * 1963-06-19 1966-12-01 Mo K Buero Kinoapparatury Geraeuscharme Kinokamera
DE1299525B (de) * 1965-05-11 1969-07-17 Paillard Sa Kinokamera mit rotierender Spiegelblende

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1229841B (de) * 1963-06-19 1966-12-01 Mo K Buero Kinoapparatury Geraeuscharme Kinokamera
DE1299525B (de) * 1965-05-11 1969-07-17 Paillard Sa Kinokamera mit rotierender Spiegelblende

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