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DE735118C - Ringfeder - Google Patents

Ringfeder

Info

Publication number
DE735118C
DE735118C DER107289D DER0107289D DE735118C DE 735118 C DE735118 C DE 735118C DE R107289 D DER107289 D DE R107289D DE R0107289 D DER0107289 D DE R0107289D DE 735118 C DE735118 C DE 735118C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rings
ring
spring
ring spring
rubber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER107289D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Klougt
Ernst Kreissig
Franz Toenne
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ringfeder GmbH
Original Assignee
Ringfeder GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ringfeder GmbH filed Critical Ringfeder GmbH
Priority to DER107289D priority Critical patent/DE735118C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE735118C publication Critical patent/DE735118C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F1/00Springs
    • F16F1/02Springs made of steel or other material having low internal friction; Wound, torsion, leaf, cup, ring or the like springs, the material of the spring not being relevant
    • F16F1/34Ring springs, i.e. annular bodies deformed radially due to axial load

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

  • Ringfeder Die aus Metall und insbesondere Stahlringen bestehenden Ringfedern arbeiten mittels kegelmantelförmiger Reibungsflächen aufeinander, die entweder unmittelbar an den Ringen der Feder oder an besonderen, zwischen den Ringen angeordneten Druckstücken vorgesehen sind. Bei diesen Federn wird ein erheblicher Teil der eingeleiteten Arbeit durch Reibung .aufgezehrt, so daß beim Rückstoß etwa zwei Drittel der beim Zusammendrücken geleisteten Arbeit durch die Reibung verzehrt wird. Diese ,große Reibungsdämpfung ist zwar da von außerordentlichem Vorteil, wo es sich um Vernichtung schädlicher Arbeit handelt, wie z. B. bei Pufferfedern, bei schwingungsdämpfenden Organen usw. In vielen Fällen aber, z. B. bei der Abfedeiimg von Fahrzeugen, ist jede Reibungsdämpfung unerwünscht, und eine reibungslose bzw. dämpfungsarme Federart ist in solchem Falle erwünscht.
  • Die Erfindung bezweckt nun, die Ringfeder auch für solche Fälle brauchbar zu machen, in denen die Reibung unerwünscht ist. Gemäß der Erfindung werden zur Kraftübertragung auf die federnden Ringe leicht verformbare, aber wenig bzw. überhaupt nicht zusammendrückbare Stoffe herangezogen, wie Gummi, Plexiglas oder andere bekannte Kunststoffe, die zwischen den Ringen in Form eines Druckringes angeordnet sind und gegenüber den in axialer Richtung auftretenden Kräften so geringe Ausweichmöglichkeit haben, daß sie diese Kräfte in radialer Richtung auf die Ringe übertragen.
  • Bei den bisher bekannten Gummim:etallfedern wird allein der Gummi zur Arbeitsaufnahme und damit zur Federung herange- -zogen, während die Metallmäntel in Form von konzentrischen Zylindern öder kegelmanteiförmigen Abschnitten nur zur Druckübertragung, zur Lagerung und zur Befestigung des Gummis dienen. Es liegt auch bcie_.ts ein Vorschlag vor. federnde Ringe in: Gummiringen zusammenzuschalten, wobei dcüi Gummi jedoch Ausdehnungsmöglichkeit verblieben ist und es darauf atikani, die einschließenden 1l(-tallringe elastisch zu verformen und an weit°ren einschließenden Metallzylindern zur Anlag,- und zum .l:ciben zu brin-en. Es handelt sich also auch hierbei um eine Rcibungsfcder, bei welcher ledigl:ali die wirkung der Federringe, nicht aber ihre elastische Arheitsfäh:gkea ausgenutzt wird.
  • Die Erfindung wird an Hand einer Rehc von Ausführungsbeispielen erläutert.
  • Abb. i zeigt eine reibungsfrei arbetende Ringfeder, bei der in der Hauptsache d::e Unzusammeiidriickbarlceit geeigneter Stoffe, wie Gummi. P lesiglas usw., zur Anwendung gelangt. Zwischen dem geschlossenen Innenring a, und dem ebenfalls geschlossenen Aui:fenring h ist ein Ringe aus dem leicht verformbaren Material, in diesem Falle aus Gtunnn, angeordnet. Der Ringe ist entweder .lose eingeschoben oder mit den Ringen a und b i kraftschlüssig verbunden. Der Querschnitt des Ringes c füllt nicht nur den Zwischenraum zwischen den Ringen a und h aus, sondern er -reift trapezartig oder in ähnlicher Gestaltung über die äußeren Begrenzungsebenen hinaus, so daß zwischen den schematisch angeordneten Belastungslkörpernd und c und den Federringen <<: und h ein Federungsspelraum 2-1 entsteht. Wird auf die Feder in der durch Pfeile angedeuteten Richtung ein Drucke ausgeübt, der bis zum Enddruck P, (Abb.2) zu steigern ist, so wird durch dies; Irraft das über die Begrenzungsebenen der Ringe a und b herausstehende Volumen des c verdrängt, so daß sich die in Abb. 2 dargestellte Form ergibt. Das zu verdrängende Volturen ist in Abb: i in der linken Hälfte stärker schraffiert. Die Höhe des Ringes c ist beim Enddruck P", um das Maß 2 # f geringer als die des unbelasteten Ringes (Abb. i), was bedingt, daß der Zwischenraum q c; ebb. i j zwischen den Metallringen a, und b auf die Größ e q @- 2: ge- bracht wird, so daß, eine federnde Ringdelinung bzw. Stauchung in der Gesamtheit 2 erreicht -wurde. Nach Fortnahm:e des Drukkes Po gehen die Ringe a, b, c in die Grundstellung entsprechend Abb. i zurück. Ist der Zwischenring c -wenig oder gar nicht elastisch, hat er also beispielsweise pastenförini:ge Eigenschaften, so -würden allein durch die Elastizität der Federringe a und b die Zurückführung in die Ausgangslage erfolgen. i Entsprechend den verschiedenen Beanspruchun-sarten werden die Metallringe a und h j zweckmäßig in verschiedenen Stärken ausgeführt. Der Innenring a kann unter L-mständ(;.n fortfallen und durch eine nt-ecke#n-tsrerh@,nd geformte Platte aus dein leicht verformbaren Stofft des Ringes c oder auch in Verbindung mit anderen. unelastischen Druck-; teilen ersetzt werden.
  • Um ein weicheres Arbeiten und damit einen i grül,@eren Federweg zu erzielen, kann der Innenring a geschlitzt sein, so daß er sich zunächst unter verhältnismäßig geringen Kräften verbiegt und schließt, um dann als gesahlossener Federring weiterzuarbeiten. Derartig arl)eiteiide Ringe sind bei Ringfedern an sich bekannt. Eine weiche Anfanäsfederung ist auch dadurch zti erzielen, daß der Werkstoff, aus dem der Zwischenring c gefertigt ist, leicht porös ist, so daß erst die Poren auf dz'iii ersten Teil des Federweges geschlossen werden und dann weiterhin die Eigenschaft der L%nzusammendrückbarkeit des Zwischenringes zur Wirkung kommt, so daß die Hauptarbeitsaufnahme durch die wie Ringfedern wirkenden Außen- bzw. Innenringe erfolgt.
  • Die in Abb. i und 2 gezeigten Federelementü können in beliebiger Weise auch in Mehrzahl vereinigt zusammenarbeiten. Die rein,, Zylindermanteiform ist nicht notwendig. es sind vielerlei Abarten denkbar, bei denen unter Umständen auch noch besondere Beanspruchungen hervorgerufen werden. ! Abb. 3 zeigt eine Federsäule für grofk Federwege, bestehend aus einer Mehrzahl von Eiementen nach Art der Abb. i und 2. Zwischen konzentrischen Innen- und Außenringen a, a, und b, bi sind die kraftübertragenden Zwischenringe c eingesetzt. Ein Innen- oder Außenring a, oder bi verbindet jeweils zwei übereinanderliegende Zwischenringe c. Bei dieser Ausführung «-erden außer Druckbeanspruchungen in an sich bekannter Weise auch Scherbeanspruchungen in dem aus Gummi oder ähnlichem Stoff bestehenden Zwischenring c ausgelöst.
  • Abweichend von dem Vorschlag nach- Abb. -; können die Ringmäntel auch Schraubenform bilden, so daß zwischen den Gängen dieser Schraube die kraftübertragende Zwischenlage als ebenfalls durchlaufendes Schraubenband eingebracht ist. Auch ein solcher Vorschlag ist bereits gemacht worden, bei dem es jedoch nur auf das Arbeitsvermögen der Zwischenlage, die aus Gummi bestand, ankam. Im vorliegenden Falle wird die Federung der Innen- und Außenringe angestrebt und erreicht.
  • Auch im Querschnitt winkelförmige innere und äußere Federringels und 1 können, wie Abb. 4. zeigt, angeordnet sein. Die Schenkel der Winkelringe h und C ]"legen konzentrisch und parallel bzw. senkrecht zur Beanspruchungsrichtung der Kraft P. Durch die Druckübertragung auf den rechteckigen Zwischenringan wird dieser gestaucht, so daß, da er in hohem Maße unzusammendrückbar ist, er sich radial dehnt und dabei den Innenring k staucht und den Außenring l del@nt, womit die Arheitswßis.e der Ringfeder auch hier erreicht ist.
  • In Abweichung von den vorher beschriebenen Ausführungsformen können die Federringe auch Z-förmigen Quegschnitt haben, wie aus Abb. 5 zu entnehmen ist. Hierbei dient jeder Ring teils als Innen- und teils als Außenring. Sie schließen die Zwischenringe in ein. Die Arbeitsweise der Feder nach Abb. 6 ist im übrigen die gleichd wie die der Abb. 5. Durch -,%.bwandluing der Formen der Federringe und durch verschiedenartige Zusammenstellungen lassen sich auch die verschiedensten Wirkungen hinsichtlich Federweg und Kraft erreichen.
  • Um die frei liegenden Teile des Zwischenstoffes zu schonen und das Herausquellen an den Stirnseiten zu verhindern, ist, wie in Abb. 6 gezeigt, eine härtere Schutzschicht r, bestehend aus Hartgummi oder Metall, aufgebracht. Diese Bewehrung kann auch in Form der Kappe s, wie in Abb. 7 angedeutet, erfolgen. Die Kappen s können auch die Federringen. und b übergreifen. Als Schutz können auch steife Ringe oder Platten genommen werden, welche kolbenartig in den Raum zwischen den Ringen eingreifen, so daß der Zwischenstoff wie eine Flüssigkeit :zusammengepreßt wird und daher, da er unzusammendrückbar sein soll, die Federringe .n und b staucht und dehnt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: t. Ringfeder, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dien beiden Ringen der Feder ein Druckring aus leicht verformbarem, aber volumenbeständigem Stoff, z. B. Gummi, liegt, der gegenüber den in axialer Richtung auftretenden Kräften so geringe Ausweichmöglichkeit hat, daß er diese Kräfte in radialer Richtung auf die Ringe überträgt. z. Ringfeder nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckring (c) z. B. die oberen und unteren Kanten der federnden Ringe (a, b) im unbelasteten Zustand trapezartig überragt. 3. Ringfeder nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die frei Jiegenden Stirnflächen des Druckringes (c) mit einem Bezug aus härteren Stoffen (r) versehen sind. ¢. Ringfeder nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die federnden Ringe (a, b) so angeordnet sind, daß ein Innen- oder Außenring jeweils zwei übereinanderliegende Zwischenringe (c) miteinander verbindet.
DER107289D 1940-04-02 1940-04-02 Ringfeder Expired DE735118C (de)

Priority Applications (1)

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DER107289D DE735118C (de) 1940-04-02 1940-04-02 Ringfeder

Applications Claiming Priority (1)

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DER107289D DE735118C (de) 1940-04-02 1940-04-02 Ringfeder

Publications (1)

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DE735118C true DE735118C (de) 1943-05-06

Family

ID=7421471

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DER107289D Expired DE735118C (de) 1940-04-02 1940-04-02 Ringfeder

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DE (1) DE735118C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE896278C (de) * 1949-10-05 1953-11-09 Luigi Premoli Nachgiebiges, auf Zug beanspruchtes Kuppelstueck
DE896660C (de) * 1951-03-16 1953-11-12 Scharfenbergkupplung Ag Puffer, insbesondere fuer Fahrzeuge aller Art
DE1011674B (de) * 1951-12-06 1957-07-04 Jean Jarret Federung mit einer von einem Gehaeuse umgebenen Gummimasse
DE3430122A1 (de) * 1984-08-16 1986-02-27 Ringfeder Gmbh, 4150 Krefeld Federelement aus kunststoff

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE896278C (de) * 1949-10-05 1953-11-09 Luigi Premoli Nachgiebiges, auf Zug beanspruchtes Kuppelstueck
DE896660C (de) * 1951-03-16 1953-11-12 Scharfenbergkupplung Ag Puffer, insbesondere fuer Fahrzeuge aller Art
DE1011674B (de) * 1951-12-06 1957-07-04 Jean Jarret Federung mit einer von einem Gehaeuse umgebenen Gummimasse
DE3430122A1 (de) * 1984-08-16 1986-02-27 Ringfeder Gmbh, 4150 Krefeld Federelement aus kunststoff
EP0171706A3 (de) * 1984-08-16 1988-03-30 Ringfeder GmbH Federelement aus Kunststoff

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