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DE7342026U - Revolver - Google Patents

Revolver

Info

Publication number
DE7342026U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
revolver
barrel
bearing
running
drum
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7342026U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date
Publication of DE7342026U publication Critical patent/DE7342026U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41CSMALLARMS, e.g. PISTOLS, RIFLES; ACCESSORIES THEREFOR
    • F41C3/00Pistols, e.g. revolvers
    • F41C3/14Revolvers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

DK. ISd. K. HOFFMAXX DIPL. ΙΧ(ϊ. W. EITLE · I)H. HKW. XAT. K. HOFFMAXX PATK NT A N W A Ι/Γ K / D-8000 MÖNCHEN 81 · ARABEi-LASTRASSE i ■ TELEFON iO8ll) 9Π087
Hermann Eberwein in Gerstetten-Gussenstact
Revolver
Nach dem neuen Waffengesetz vom 21. Juni I968 sind Waffen frei verkäuflich, wenn bej ihnen die Auftreffenergie des Geschosses unter 7*5 Joule liegt. Um dies zu erreichen, müssen die Waffen so konstruiert sein, daß die auf die Geschosse wirkenden Pulverenergien durch konstruktive Vorkehrungen, z.B. Kammererweiterungen oder öffnungen so begrenzt gehalten werden, daß die Auftreffenergie des Geschosses unter der angegebenen Grenze bleibt. Dabei müssen die Revolver ferner so gestaltet sein, daß eine Abänderung zur Erhöhung der Auftreffenergie nicht möglich ist.
Ein diese Bedingungen erfüllender Revolver ist neuerungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß sein Lauf mit dessen dem Ausschussende entgegengesetzten Ende in eine Bohrung in einem feststehenden Lauflager des Revolvers eingreift, welches Lauflager eine nach außen führende öffnurghat, die vom in daa Lauf lager eingreifenden Laufende teilweise verschlossen ist. Bei dieser Ausbildung kann ein Teil der durch die Pulvergase entstehenden
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nd und auf das Geschoß einwirkenden Druckenorgie durch die ff: "ffnung entweichen. Die Größe der öffnung und damit die tid endgültig auf dar Geschoß im Lauf einwirkende Druckener- I ie gie wird dip «eh dip Größe dieser rrnung una damit durch das aß Maß bestimmt, in welchem das dem Aurschußendö entgegengesetzte nd Ende des Laufes die öffnung teilweise abdeckt. Je weiter dieses au Laufende durch entsprechend tiefes Eingreifen in das Leufag lager dessen "'ffnung für das Entweichen eines Teils der ul Pulvergase bzw. der Druckenergie verdeckt, desto größer ir v.'ird die im Lauf auf das Geschoß zur Einwirkung gelangende es restliche Druckenergie. Der Erwerber des Revolvers kann wa zwar den Lauf aus dem Revolver herausschrauben. Jedoch ict hm ihm eine Verlängerung des in das Topflager dos Revolvers In eingreifenden inneren Endes des Laufes, welches zu einer er Verringerung der Aurtrittsöffnung für die Druckenergie UF aus dem Revolver führen würde, nicht möglich. Er kann .ed lediglich dieses Laufende durch Abschneiden verkürzen. od vodurch jedoch die öffnung für das Entweichen der Druckte energie erhöht und damit die Aufprallenergie des Ge- >cr schosses herabgesetzt vird.
lei Bei einer zveckmäßigen Aurf'hrungsform des neuerungsgemäßen \e\ Revolvers ist diese nach außen führende öffnung im festste stehenden Lauflager ein Längsschlitz in der das Laufende uns umgebenden Wandung des Lauflagers. Hat der neuerungsgemäße
Revolver eine geteilte Trommel, kann das Lauflager von
lei dem feststehenden Teil der R- volvertrommel gebildet sein.
Das in das Läufiger hineinragende Ende des Laufes kann einen Außendurchmesser h-.ben, der gleich oder kleiner als das nächster! größere Kaliber irt. Damit vird es unmöglich, den Lauf an li( diesem Ende derart weit aufzubohren, daß der Revolver dem iä nächstgrößeren Kaliber entspricht.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des neuerungsgemäßen Revolvers dargestellt, welches im folgenden näher beschrieben wird. Die dabei besonders erwähnten Merkmale dieses Ausführungsbeispiels sind ebenfalls wie die in den anschließenden Ansprüchen gekennzeichneten Merkmale für die Neuerung von Bedeutung. Für sie wird ebenfalls Schutz beansprucht, auch wenn sie nicht in den Ansprüchen besonders angeführt sind.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht dieser Ausführungsform des neuerungsgemäßen Revolvers, teilweise im Längsschnitt;
Fig. 2 zeigt einen Teillängsschnitt durch die feststehende Trommel;
Fig. 5 zeigt einen rei!querschnitt durch den Re« nach Linie III-III in Fig. 1.
Bei dem in der Zeichnung dargestellten Revolver ist der Lauf 2 in den eigentlichen Revolverkörper 1 eingeschraubt. Die Revolvertrommel ist in eine drehbare Trommel 3 und in eine feststehende sogenannte Blindtrommel 6 unterteilt. Die drehbare Trommel besitzt mehrere verteilt angeordnete Aufnahmebohrungen 4 für die Patronen 5, während die feststehende Blindtrommel 6 nur eine Bohrung 7 hat, die koaxial zum Lauf 2 angeordnet ist und in welche der Lauf mit beinern Einschraubende 9 eingreift. Zu diesem Zweck ist das Einschraubende des Laufes in seinem Außendurchmesser derart abgestuft, daß der Außendurchmesser dem Durchmesser der Bohrung 7 entspricht. Die Blindtrommel 6 stellt somit das Lager für das innere Ende 9 des Laufes dar.
Dabei ist zweckmäßig der Außendurchmesser des in die Bohrung 7 in der Blindtrommel 6 eingreifenden Laufendes kleiner als der Außendurehmesser des restlichen Laufes, und zwar derart, daß er gleich oder kleiner als das nächstgrößere Kaliber 1st. Hierdurch wird bei einem Aufbohren des Laufes zur Anpassung an das nächstgrößere Kaliber ein Abfallen des Laufendes 9 unvermeidlich, wodurch der Revolver unbenutzbar wird.
Die Bohrung 7 in der feststehenden Trommel 6 steht über einen in deren TrommeIwandung befindlichen Längsschlitz mit der Atmosphäre in Verbindung,,.· we Icher Längsschlitz durch das in die Bohrung 7 eintretende Laufende 9 teilweise abgedeckt wird, über den freibleibenden Teil dieses Schlitzes 8 können die beim Abfeuern des Schusses auftretenden und eine Druckenergie auf das Geschoß ausübenden Pulvergase teilweise nach außen *r:tweichen, wodurch nicht die gesamte durch die Pulvergase ex-zeugte Druckenergie auf das Geschoß im Lauf zur Einwirkung gelangt.
Bei der Fabrikation kann durch Verwendung eines Laufes mit kürzerem oder längerem Laufende 9 der Längsschlitz 8 in der feststehenden Trommel 5 mehr oder weniger weit abgedeckt werden. Der Revolver kann dadurch genau der gewünschten Auftreffenergie des Geschosses angepaßt werden. Dem Erwerber des neuerungsgemäßen Revolvers ist dagegen keine Verringerung der Schlitzabdeckung und damit keine Vergrößerung der Auftreffenergie des Geschosses möglich, da er in der Regel keinen neuen in den Revolver einschraubbaren Lauf mit längerem Laufende 9 erhalten kann. Wenn er dagegen das in die Bohrung 7 der feststehenden Trommel 6 eingreifende Laufende durch Abschneiden verkürzt, wird der Auslaßschlitz 8 für die Druckenergie vergrößert und damit die Auftreffenergie des mit dem Revolver zu verschießenden Geschosses
verringert. Eine Veränderung der Größe des Schlitzes selbst ist dem Benutzer in der Regel nicht möglich, d dieser Schlitz durch den Revolverkörper 1 abgedeckt und nicht ?ugängig ist.

Claims (5)

chutzansprüche
1. Revolver, dadurch gekennzeichnet, daß sein Lauf mit dessen dem Ausschußende entgegengesetzten Ende (9) ineine Bohrung (7) in einem feststehenden Lauflager (6) des Revolvers eingreift, welches Lauflager eine nach außen führende öffnung (8) hat, die vom in das Lauflager eingreifenden Laufende teilweise verschlossen ist.
2. Revolver nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die öffnung (8) von einem Längsschlitz in der das Laufende umgebenden Wandung des Lauflagers (6) gebildet ist.
3>. Revolver nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,, da£ das Lauflager (6) von dem feststehenden Teil der Revolvertrommel gebildet ist.
4. Revolver nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das in das Lauflager (6) hineinragende Ende (9) des Laufes (2) einen Außendurchmesser hat, der gleich oder kleiner als das nächstgrößere Kaliber ist.
5. Revolver nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das in das Lauflager (6) hineinragende Ende (9) des Laufes (2) kleinere Wandstärke als der übrige Lauf hat.
DE7342026U Revolver Expired DE7342026U (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7342026U true DE7342026U (de) 1974-03-28

Family

ID=1299343

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE7342026U Expired DE7342026U (de) Revolver

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE7342026U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29511449U1 (de) * 1995-07-15 1996-11-14 Cuno Melcher Kg Me-Sportwaffen, 42699 Solingen Trommelwaffe, insbesondere Trommelrevolver

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29511449U1 (de) * 1995-07-15 1996-11-14 Cuno Melcher Kg Me-Sportwaffen, 42699 Solingen Trommelwaffe, insbesondere Trommelrevolver

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