[go: up one dir, main page]

DE734192C - Drehschiebersteuerung fuer Viertaktbrennkraftmaschinen - Google Patents

Drehschiebersteuerung fuer Viertaktbrennkraftmaschinen

Info

Publication number
DE734192C
DE734192C DEK162313D DEK0162313D DE734192C DE 734192 C DE734192 C DE 734192C DE K162313 D DEK162313 D DE K162313D DE K0162313 D DEK0162313 D DE K0162313D DE 734192 C DE734192 C DE 734192C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide
turbine
valve control
rotary valve
internal combustion
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK162313D
Other languages
English (en)
Inventor
Willy Koeppe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WILLY KOEPPE
Original Assignee
WILLY KOEPPE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WILLY KOEPPE filed Critical WILLY KOEPPE
Priority to DEK162313D priority Critical patent/DE734192C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE734192C publication Critical patent/DE734192C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L7/00Rotary or oscillatory slide valve-gear or valve arrangements
    • F01L7/08Rotary or oscillatory slide valve-gear or valve arrangements with conically or frusto-conically shaped valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Supercharger (AREA)

Description

  • Drehschiebersteuerung für Viertaktbrennkraftma'schi4en Im Hauptpatent 7ig6zg ist eine Drehschiebersteuerung für Viertakthrennkraftinaschinen mit zylinder- oder kegelförmigem, seitwärts der Zylinder angeordnetem Schieber mit einem Ein- und Auslaßkanal in der parallel zu den Zylinderachsen liegenden Schieberlängsachse beschrieben, wobei das 'Neue darin bestand, daß ein hohler,. zylindrischer Führungsansatz an der Antriebsseite des Schiebers, eine Abstützung durch ein Kugellager an der entgegengesetzten Stirnseite des Schiebers und eine Ahdichtung durch am Schieberumfang anliegende Buchsen in jedem Zylinderkanal vorgesehen war.
  • Es ist nicht notwendig, daß die Zylinderachsen parallel zur Schieberlängsachse liegen, sondern es kann auch eine Ausführungsform zweckmäßig sein, wonach die Zylinder in A- oder V-Form zur Schieberlängsachse sich befinden. Durch diese Form wird eine Verkleinerung des schädlichen Zaumes ermöglicht und noch weiter der Vorteil kurzer Kanäle zwischen Schieberfläche und Zylinderaustritt gegeben. Zweckmäßig sind zwei Kurbelwellen mit der Hauptwelle (Antriebswelle) so verbunden, daß ein Übersetzungsverhältnis von 2 : r liergcstellt wird, d. 1i. also, bei einer Umdrehung der Hauptwelle, die mit dem Schieber durch eine Zahnradübertragung unmittelbar verbunden ist, muß die Kurbelwelle der Zylinder zwei Umdrehungen ausführen.
  • Es ist an Drehschiebern bereits vorgeschlagen worden, für die Gaszufuhr einen Ventilator bz_w. turbinenartige Schaufeln am Auspuff anzuordnen, wobei jedoch auf den turbinenartigen Teil immer nur der aus einer Üffnung kommende Gasstrom einwirken kann. Damit liiht sich praktisch für die Wirkungsweise der Vorrichtung nicht viel gewinnen, da die hier benutzten Gasströme allein für sich gesehen zu geringfügig sind.
  • Demgetnüll besteht das llerknial der vorliegenden Erfindung darin, daß der Schieber an seiner Saugseite mit einem an sich bekannten Saugventilator für die Gaszufuhr und an der Abgasseite turbinenartig ausgebildet ist, wobei die turbinenähnlichen Teile nacheinander durch die Auspuffgase aller Zylinder beaufsclilagt werden. Eine weitere Äusbil-,lung der Erfindung besteht darin, dafl die turbineliartigen Teile als eingebaute Schlitze ,in unteren Zylindereinsatz vorgesehen sind.
  • Die Vorrichtung nach der Erfindulig hat den Vorteil, daß die turbinenartigen Teile jeweils durch mehrere Ansaug- und Aulströlnöffnungen beaufschlagtwerden. Inn Ausführungsbeispiel nach der Erfindung wirkt also die vierfache Kraft auf ein und denselben turbinenartigen Teil, so daß die vierfache Unterstützung der- Leistung des Schiebers damit erreicht wird. Dementsprechend kann null auch der Ventilator groß geizig gemacht «,-erden, uni diese Gasströmungen mit vollem Nutzen zu verwerten.
  • Es kann auch der untere Teil des Schiebers als Ansaugraum und der obere Teil mit Abgasventilator bzw. Abgasturbine ausgebaut «-erden; bei dieser Anordnung ist es zwecknlü@iig, daß das Gegenkugellager unten zwischen Antriebsrad und Schiebergeh Muse an gebracht wird, uni eine freie Ausdehnung des Schiebers nach oben bei der Erwärmung desselben durch die Abgase zu erzielen. Die Kühlung ist auf diese `'eise einfacher.
  • In einer beispielsweisen Ausführungsform ist die Erfindung schematisch in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt, und zwar zeigt hierbei Fig. i einen Schnitt durch den Schieber finit schematisch angedeuteten Kolben und Antricbswellen sowie Kurbelwellen der Zvlinder (hierbei ist der Schnitt nach Linie A-B der Fig.2 gemii,hlt).
  • Fig. 2 zeigt eine Draufsicht, 1# ig. 3 einen Schnitt nach Linie C-D der Fig. i.
  • Die Bezugszeichen und die Wirkungsweise der Vorrichtung «-erden nachstehend wie folgt erliiutert: Auf den beiden Kurbelwellen i sind Zahnrätlur 2 befestigt. «-elche beide in ein Zahnrad 3 eingreifen. das auf der Hauptwelle d. befestigt ist. Das "Zahnrad 3 der Hauptwelle .I hat Durch-Z, z. B. den doppelten Durchin esser der Kurbelwellenzalinräder :2. Auf der Hauptwelle 4 sitzt außer dein Zahnrad 3 noch das Kegelzahnrad 7, welches in Fig. i zu selleil ist. Ill Fig. 2 ist die Welle.I nicht weiter dtirciigezeichnet, auch dieses unterhalb des Zahilrades 3 liegen(leZahnrad; nicht eingezeichnet, um die Zeichnung nicht undeutlich zti machen. Die Ifauptwelle q. macht also eine Umdrehung, wenn die von den Zahnrädern 2 angetriebenen Kurbelwellen i zwei Umdrehungen machen, (l. 1i. es ist das L'bersetzungsverhä ltnis 2 : i gegeben (Viertakt). Bei anderen 'Maschinen kann man selbstverständlich durch die Wahl eines anderen Cbersetzungsverhältnisses dieses dein gewünschten Takt der -Maschine anpassen.
  • Die Hauptwelle .I dient nun gleichzeitig als Steuerwelle, und zwar dadurch, <Maß das auf der Welle4 befestigte Kegelrad; in das finit der Welle 5 drehfest verbundene Kegelrad ;° einkämmt uni' die Welle 5 ihrerseits wieder drehfest mit dem Schieber 6 verbunden ist. Wenn sich also das Kegelrad;'' dreht. so wird gleichzeitig in demselben 'Maße die Welle und der Schieber < mitgedrelit.
  • Mit drehfest verbunden ist gemeint. daß ili der Drehrichtung eine zwangsläufige Verbindung besteht zwischen den Teilen ;°. 5 und daß aber in Richtung der. Achse eine in an sich bekannter Weise, z. D. durch Schlitze oder heile, gleitende Verbindung bestehen kann, um geringen Ausdehnungen der Aclise 5 ;il Achsenrichtung folgen zu . könlien und ein sicheres Kämmen der Kegelrüder ; und iiiliiier zu gewährleisten.
  • Das Gasgemisch wird durch den Ventilator 8 in Pfeilrichtung angesaugt und in die Zvlinderg gedrückt. Der Abgaskanal io ist bei i i turbinenartig ausgebildet, wodurch hifolge Rotation des Schiebers die Abgase abgesaugt hzw. durch die Geschwindigkeit der Abgase der Schieber 0 angetrieben wird.
  • Der untere Teil des Schiebers (> kann auch unmittelbar durch Einarbeitung von Schlitzen in die Wandung in der aus Fig. 3 iln Schnitt ersichtlichen Art als Turbine ausgebildet seid.
  • Der während des Arbeitsganges auftretende Druck entsprechend dein der Dichtungsbüchsenquerschnitte (vgl. Abb.2 bei i+) wird von dem Gegenkugellager 1.2 aufgenommen. Soll das Gasgemisch jedoch bei der Turbine i i eintreten und sollen die Abgase beim Ventilator 8 austreten, also die -Maschine uingcgekehrt arbeiten, dann ist an Stelle des Gegeinkugellagers 12 das in Fig. i für dieses Ausführungsbeispiel gestrichelt eingezeichnete Kugellager 13 zweckmäßig in Anwendung zti bringen. Der Austritt der Gase kann dann freier und noch wirksamer als Antrieb atlsg(!-nutzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Drehschiebersteuerung für. Viertaktbrennkraftmaschinen nach Patent 719 61g, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (6) an seiner Saugseite mit einem an sich bekannten Saugventilator (ä) für die Gaszufuhr und an derAbgasseite turbinenartig ausgebildet ist und die turbinenähnlichen Teile (ii) nacheinander durch die Auspuffgase aller Zylinder beaufschlagt werden. -?. Drehschiebersteuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die turbinenartige Ausbildung in an sich bekannter Weise durch Schlitze (ii) ini unteren Zylindereinsatz (io) erfolgt.
DEK162313D 1941-09-28 1941-09-28 Drehschiebersteuerung fuer Viertaktbrennkraftmaschinen Expired DE734192C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK162313D DE734192C (de) 1941-09-28 1941-09-28 Drehschiebersteuerung fuer Viertaktbrennkraftmaschinen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK162313D DE734192C (de) 1941-09-28 1941-09-28 Drehschiebersteuerung fuer Viertaktbrennkraftmaschinen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE734192C true DE734192C (de) 1943-04-09

Family

ID=7254392

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK162313D Expired DE734192C (de) 1941-09-28 1941-09-28 Drehschiebersteuerung fuer Viertaktbrennkraftmaschinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE734192C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1096675B (de) * 1954-01-18 1961-01-05 Nsu Motorenwerke Ag Mehrzylinder-Verbrennungsmotor

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1096675B (de) * 1954-01-18 1961-01-05 Nsu Motorenwerke Ag Mehrzylinder-Verbrennungsmotor

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE734192C (de) Drehschiebersteuerung fuer Viertaktbrennkraftmaschinen
DE2249992C2 (de) Vorrichtung zum Kühlen von Gas mit Pulsationsrohren
DE1426773A1 (de) Drehantriebsvorrichtung
DE1751506A1 (de) Ventillose Motorsteuerung
DE669498C (de) Kraft- oder Arbeitsmaschine mit stets in gleichem Drehsinn mit sich periodisch aenderndem Verhaeltnis ihrer Winkelgeschwindigkeit umlaufenden Kolben
DE719619C (de) Drehschiebersteuerung fuer Viertaktbrennkraftmaschinen
DE703586C (de) Hydraulische Nockenverstelleinrichtung fuer Kraft-tmaschinen mit sternfoermig angeordneten Zylindern
DE563185C (de) Drehkolbenmaschine mit ununterbrochen kreisendem Widerlager
DE1551085A1 (de) Stroemungsmaschine
DE530951C (de) Brennkraftmaschine mit tangential oder radial angeordneten kreisenden Zylindern
DE632391C (de) Drehkolbenbrennkraftmaschine
DE474697C (de) Drehkolben-Brennkraftmaschine
DE1975197U (de) Vorrichtung zur schnellen unterbrechung des drehtriebes fuer druckluft-rotationswerkzeuge.
DE2050977A1 (de) Antriebsvorrichtung, insbesondere fur
DE664169C (de) Explosionsturbine
DE1109452B (de) Rueckdruck-Brennkraftturbine
EP0945592B1 (de) Drehkolbenmaschine
DE536771C (de) Zylindrischer Drehschieber fuer Brennkraftmaschinen
DE709134C (de) Druckluftbetriebener Geradzahn- oder Schraegzahnmotor
DE703980C (de) Drehkolbenbrennkraftmaschine
DE563797C (de) Oberflaechenvergaser fuer Brennkraftmaschinen
DE1299930B (de) Rotationskolbenbrennkraftmaschine
DE876493C (de) Drehschiebersteuerung, insbesondere fuer Verbrennungskraftmaschinen
AT87095B (de) Verbrennungskraftmaschine mit kreisendem, zweiflügeligem Kolben.
DE513776C (de) Fluessigkeitswechselgetriebe