DE7341868U - Kugelschreiber - Google Patents
KugelschreiberInfo
- Publication number
- DE7341868U DE7341868U DE7341868U DE7341868U DE7341868U DE 7341868 U DE7341868 U DE 7341868U DE 7341868 U DE7341868 U DE 7341868U DE 7341868 U DE7341868 U DE 7341868U DE 7341868 U DE7341868 U DE 7341868U
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- ballpoint pen
- writing tip
- paint
- pen according
- elastic body
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000003973 paint Substances 0.000 claims description 53
- 229920000642 polymer Polymers 0.000 description 9
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 8
- 239000000463 material Substances 0.000 description 7
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 6
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 5
- -1 polyethylene Polymers 0.000 description 4
- 239000013013 elastic material Substances 0.000 description 3
- 238000000465 moulding Methods 0.000 description 3
- 239000004698 Polyethylene Substances 0.000 description 2
- 239000004743 Polypropylene Substances 0.000 description 2
- 230000006735 deficit Effects 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 2
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 2
- 229920000573 polyethylene Polymers 0.000 description 2
- 229920001155 polypropylene Polymers 0.000 description 2
- 235000010624 Medicago sativa Nutrition 0.000 description 1
- 240000004658 Medicago sativa Species 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000004891 communication Methods 0.000 description 1
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 239000012611 container material Substances 0.000 description 1
- 230000005499 meniscus Effects 0.000 description 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 1
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 description 1
- 239000004033 plastic Substances 0.000 description 1
- 229920003023 plastic Polymers 0.000 description 1
- 239000004800 polyvinyl chloride Substances 0.000 description 1
- 229920000915 polyvinyl chloride Polymers 0.000 description 1
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 1
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 1
- 239000004460 silage Substances 0.000 description 1
- 229920002379 silicone rubber Polymers 0.000 description 1
- 239000004945 silicone rubber Substances 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
- 238000009423 ventilation Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43K—IMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
- B43K5/00—Pens with ink reservoirs in holders, e.g. fountain-pens
- B43K5/18—Arrangements for feeding the ink to the nibs
- B43K5/1818—Mechanical feeding means, e.g. valves; Pumps
- B43K5/1827—Valves
- B43K5/1836—Valves automatically closing
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43K—IMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
- B43K7/00—Ball-point pens
- B43K7/10—Arrangements for feeding ink to the ball points
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Pens And Brushes (AREA)
Description
& ZIMMERMANN
Dipl.-Ing. H. Leinweber Dipl.-Ing. Heinz Zimmermann
Dipl.-Ing. A. Gf. v. Wengersky
RotentaU, 8000 München 2
2. Aufgang (Kustermann-Passage) Telefon (089) 2603989
Telex 528191 lepatd Telegr.-Adr. Leinpat München
*·η25. Februar 1977
Unser Zeichen S Qg/ C
E. Henriksen. Luzern, Schweiz
Kugelschreiber
Die Neuerung betrifft einen Kugelschreiber mit einem
Gehäuse, einer an einem Ende des Gehäuses angeordneten Schreibspitze, einem Farbbehälter und einem Farbkanal zwischen Schreibspitze
und Farbbehälter.
Die bekannten Kugelschreiber mit durch Schwerkraft wirkender Farbzufuhr schreiben nicht, wenn die Schreibspitze so
hoch angehoben ist, daß sie höher als der Farbbehälter liegt, da die Farbe aufgrund der Schwerkraft dazu neigt zurückzufließen,
wenn die Farbe in dem engen Spalt rund um die Kugel verbraucht ist. Durch diesen Spalt wird dann Luft In die Schreibspitze
und in den Farbbehälter hineingezogen, wodurch eine dauernde Beeinträchtigung des Schreibvermögens des Kugelschreibers
eintreten kann, da Luftblasen in dem zur Schreibspitze
-2-
7341868 26.05.77
führenden Farbkanal üblicherweise den Farbfluß behindern, wenn der Kugelschreiber wieder in seine normale Schreiblage
gebracht wird. Diese Beeinträchtigung ist unabhängig davon, ob der Farbbehälter oder der Farbkanal kapillarartig oder größer ausgebildet sind.
Es sind schon Bemühungen zur Lösung dieses Problems unternommen worden, von denen einige Einrichtungen zum
zeitweiligen oder dauernden Zusammenpressen der Luft oder ehes anderen Gases im Farbbehälter hinter dem Farbvorrat
betreffen. Solche Konstruktionen sind jedoch nicht zufriedenstellend, da der Luftdruck nicht immer gleichmäßig ist,
meistens zu hoch, so daß die Farbe an der Schreibspitze ausfließt, oder zu niedrig, so daß der Kugelschreiber aufhört
zu schreiben, bis der Luftdruck durch irgendeine Manipulation richtig eingestellt worden ist. Die Einrichtungen
zur Durchführung solcher Manipulationen sind verhältnismäßig kompliziert und kostspielig.
Ferner sind Vorrichtungen vorgeschlagen worden, bei denen durch eine auf den Druck auf die Schreibspitze ansprechende
Pumpe ein mechanischer Druck auf die Farbsäule im Farbbehälter ausgeübt ist. Beispiele solcher Vorschläge
sind in den US-PSen 2 106 046 und 2 762 337 enthalten. Gemäß der erstgenannten Patentschrift wird eine Gleitkolbenpumpe
verwendet, die jedoch nicht bei !herkömmlichen Kugelschreibern mit rollender Schreibspitze zur Anwendung kommt. Gemäß
der zweiten US-PS wird eine verschiebbare Schreibspitze und eine durch diese betätigte, verhältnismäßig komplizierte,
und aufwendige Pumpenkonstruktion verwendet. Auch diese Vorrichtung ist verhältnismäßig kostspielig und kompliziert
in der Herstellung.
7341Θ68 26.05.77
Der Neuerung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Kugelschreiber der eingangs genannten Art in besonders einfacher
Weise so auszubilden, daß der Kugelschreiber in jeder Lage zuverlässig schreibt.
Diese Aufgabe wird im Prinzip wie folgt gelöst. Wenigstens ein Teil des Farbkanals besteht aus einem elastisch
biegsamen Material. Er ist sowohl mit der Schreibspitze als auch dem Farbbehälter abdichtend verbunden und hält normalerweise
diese beiden Bestandteile als Ganzes zusammen. Das elastische Material ist jedoch verformbar, so daß sich bei Aufτ
bringen eines Schreibdrucks auf die Schreibspitze das Material verformt, wodurch das Volumen wenigstens eines Teils des Farbkanal
s verringert wird und ein neben dem Farbbehälter angebrachtes Sperrventil den Rückfluß der Farbe verhindert, so
daß durch den Schreibdruck unabhängig davon, wie der Kugelschreiber
gehalten wird, zwangsläufig ein Farbvorrat an der Schreibspitze vorhanden ist. Im übrigen wird auf die Schutzansprüche
verwiesen.
Bevor die Neuerung im einzelnen beschrieben wird, sollen einige verwendete Ausdrücke näher erläutert werden.
Im Rahmen der Erfindung bezieht sich der Ausdruck "Schreibspitze" bzw. "Kugelschreiber" auf einen Schreibstift
mit einer genügend harten Kugel, die in einem geeigneten Gehäuse derart drehbar befestigt ist, daß ein Teil 4er Kugel
aus dem Gehäuse derart weit herausragt, daß er an einer Schreibfläche zur Anlage gebracht werden kann, wobei sich die
Kugel während des Schreibvorgangs auf der Schreibfläche drehen kann. Beim Drehen der Kugel läuft eine kleine Farbmenge durch
einen Spalt zwischen der Kugel und ihrem Gehäuse heraus und bildet eine Spur auf der Schreibfläche. Die Kugel ist mit
einem sehr kleinen Spiel im Gehäuse befestigt, wobei der Spalt
-4-
7341868 Z6.05.77
zwischen der Kugel und ihrem seitlichen Sitz, duroh den die Farbe an der Kugel entlanggeführt wird, vorzugsweise eine
Breite von 0,001 bis 0,01 mm hat, wodurch die Axialbewegung der Kugel auf höohstens 1/10 des Kugeldurohmessers begrenzt
wird. Die Kugel ruht auf einem teilkugelförmigen unteren Sitz, der mit Rillen oder anderen Durchlässen versehen ist,
duroh die die Farbe fließen kann, wenn die Kugel während des Schreibens auf den Sitz gedruckt wird. Der Seitensitz
erstreckt sich vorzugsweise wenigstens bis zum Äquator der Kugel. Durch die winzigen Maße des Spalts werden Kapillarkräfte
erzeugt die verhindern, daß die Farbe an der Kugel entlangfließt, wenn sie sich nicht dreht, selbst wenn ein
verhältnismäßig großer Druck auf die Farbe ausgeübt wird.
Der Ausdruck "Farbbehälter", kurz "Behälter" genannt,
bezieht sich auf eine Konstruktion, die einen Vorrat an Farbe enthält und von der die Farbe durch ihr Schwergewicht zur
Schreibspitze fließen kann, wenn sich der Kugelschreiber in normaler Schreibhaltung befindet. Der Behälter ist mit einer
Belüftung versehen, die den Zutritt vsn; di-e Farbe ersetzender
Luft gestattet, wenn diese verbraucht wird. Er ist ferner mit einer Einrichtung versehen, durch die verhindert wird,
daß sich die Luft mit der Farbe vermischt, wenn der Behälter in eine Lage gebracht wird, in der normalerweise nicht geschrieben
wird, so daß die Farbe eine ununterbrochene Säule bildet, die sich bis zur Schreibspitze erstreckt. Beispiele
solcher Einrichtungen sind verschiebbare Mitnehmer im Behälter, wie in der US-PS 3 424 537 beschrieben wird. Auch ein
Behälter in Form eines Kapillarröhrchens weist solche Merkmale auf.
-5-
7341868 26.05.77
Als Kapillarröhrchen oder als Farbkanal mit Kapillardimensionen
wird hier ein Röhrchen oder eine Bohrung mit einem so kleinen Durchmesser bezeichnet, daß die darin enthai
tene Farbe einen Meniskus bildet, der stabil genug ist, um der auf die Farbe einwirkenden Schwerkraft <
einschließlich den durch normale Stöße verursachten Kräften zu widerstehen. Die tatsächlichen Abmessungen des Farbkanals oder
eines Kapillarröhrohens sind entsprechend den Eigenschaften der Farbe einschließlich deren Viskosität, der Oberflächenspannung
und dem Grad, bis zu dem die Farbe des Materials der sie umgebenden Wände befeuchtet, unterschiedlich. Als
"Farbe" wird eine Farbe bzw. Tinte bezeichnet, die zur
Verwendung in Kugelschreibern geeignet ist und die vorzugsweise eine Viskosität von 1500 bis 20 000 Cp bei 250C und
wenigstens eine genügende Fließfähigkeit aufweist, um durch ihr Eigengewicht zur Schreibspitze zu fließen, wenn die
Schreibspitze nach unten gerichtet ist.
Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Neuerung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung. In
der Zeichnung ist die Neuerung beispielsweise veranschaulicht und zwar zeigen:
Fig. 1 teilweise einen Kugelschreiber gemäß der Neuerung- im Schnitt,
Fig. 2 eine abgewandelte Form der Neuerung,
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie 3-3 in Fig. 2,
Fig. 4 einen Längsschnitt einer weiteren abgewandelten Form,
tr»· *
I * ♦ *
Fig. 5 einen Schnitt entlang der Linie 5-5 in Fig. 4,
Fig. 6 einen Längsschnitt einer noch weiteren Abwandlung der Neuerung und
Fig. 7 bis 10 weitere Ausführungsformen.
Fig. 1 zeigt schematisch eine Konstruktion, die die Grundprinzipien der Neuerung aufweist. Wie dargestellt,
ist die die Neuerung aufweisende Einheit 1 in einem herkömmlichen Halter oder Gehäuse 2 untergebracht. Die Einheit
I weist einen rohrförmigen Behälter3 auf, der mit einem sich
nach vorn erstreckenden, rohrförmigen Abschnitt 4 mit kleinerem Durchmesser versehen ist, der in einen abgeschrägten
Ventilsitz 5 endet. In den Ventilsitz 5 greift eine Kugel 6 ein, die den rohrförmigen Abschnitt 4 gegen Rückfließen
der Farbe verschließen kann. Eine Schreibspitze 7 weist einen Gehäuseteil 8 auf, der mit einer drehbaren Kugel 9
versehen ist, der die Farbe über die Farbdurchlässe 10 und
II zugeführt wird. Wenn es auch nicht in jedem Fall besonders
beschrieben wird, so ist doch die Schreibspitze jeder Ausführungsform der Neuerung mit einer ähnlichen Kugel
und ähnlichen Farbdurchlässen, wie sie in Fig. 1 dargestellt sind, versehen. Die Schreibspitze 7 erstreckt sich nach
rückwärts und endet kurz vor der Kugel 6, wobei ihr rückwärtiger Rand mit geeigneten Nuten12 oder äquivalenten
Durchlässen versehen ist, so daß die Kugel 6 nicht in Richtun auf die Schreibspitze zu abdichten kann. Kin rohrförmiger
Körper 13 aus einem elastischen Polymer, der ein Verbindung-ε stück darstellt, umschließt eng den rückwärtigen Teil der
Schreibspitze und den vorderen Teil des rohrförmigen Abschnitt
U/
-7-
7341868 26.05.77
4 und liegt an beiden Teilen abdichtend an, wobei er sie wie dargestellt, axial fluchtend festhält. Als Material für den
rohrförmigen Körper 13 kann jedes geeignete flexible, elastische
Material dienen, wie Weichpolyvinyl, Weichpolyäthylen, Silikonkautschuk od. dgl. Obwohl in der Zeichnung die
Farbe selbst nicü dargestellt ist, soll angenommen werden,
daß der Behälter 3, der rohrförmige Abschnitt A und die Farbdurchlässe
10 und "i1 mit Farbe gefüllt pind.
Wenn der dargestellte Kugelschreiber in normaler Schrsiblage gehalten wird, wobei die Schreibspitze.:, nach
unten zeigt, kann sich die Kugel 6 vom Ventilsitz, 5 lösen, wodurch die Farbe ungehindert an der Kugel vorbei zur Schreibspitze
fließen kann. Wenn der Kugelschreiber in umgekehrter Haltung verwendet wird, d.h. mit nach oben zeigender Schreibspitze,
neigt die Kugel 6 aufgrund der Schwerkraft dazu, in den Ventilsitz 5 einzugreifen, um ein Bückfließen der Farbe
zu verhindern. Wenn die Schreibspitze mit einem Schreibdruck beaufschlagt wird, wird der rohrförmige Körper 13 leicht
zusammengedrückt und neigt offensichtlich dazu, das Volumen des Farbdmchlasses vor dem Ventilsitz 5 zu verringern, wodurch
etwas Druck auf die Farbe ausgeübt wird und ein konstanter Farbvorrat an der Schreibspitze erhalten bleibt. Wenn die
Kugel 6 unter dem Einfluß der Schwerkraft nicht fest in den Ventilsitz 5 eingreift, bewirkt das anfängliche Aufbringen
des Schreibdrucks auf die Kugel der Schreibspitze, daß die Farbe nach rückwärts zum Behälter zu fließt. Durch
den auf die Farbe in der Schreibspitze ausgeübten Druck wird jedoch die Kugel 6 fest in Eingriff mit dem Ventilsitz
5 gedrückt. Auf diese Weise schreibt der dargestellte Kugelschreiber
selbst in umgekehrter Lage bzw. selbst dann, wenn gar keine Schwerkraft wirksam ist oder wenn sich der Kugelschreiber
im Hochvakuum befindet. Durch Aufheben des Drucks
auf die Schreibspitze bzw. Entfernen der Schreibspitze von der Schreibfläche wird der Druck vom rohrförmigen Körper
13 genommen, woraufhin sich dieser axial ausdehnt, so daß die Schreibspitze vorgeschoben und mehr Farbe aus dem Behalte:
3 in den Farbdurchlaß zwischen Ventilsitz 5 und der Kugel 9 der Schreibspitze gezogen wird.
Bei dieser Ausführungsform der Neuerung sowie bei allen anderen später beschriebenen Abwandlungen kann der
Kugelschreiber natürlich auch in seiner normalen Schreibhaltung, d.h. mit nach unten zeigender Schreibspitze verwendet
werden. Der auf die Schreibspitze aufgebrachte Schreibdruck veranlaßt jedoch normalerweise den Kugelschreiber,
in der beschriebenen Weise zu arbeiten, auch wenn er mit nach oben gerichteter Schreibspitze verwendet wird.
Fig. 2 zeigt einen Farbbehälter 14, der aus einem geeigneten
elastischen Material, wie Polyäthylen oder Polypropylen oder dergleichen hergestellt ist und der mit einem Ventilzapfen
15 versehen ist, in dem sich eine Kugel 16 befindet, die in einen Ventilsitz 17 eingreift und durch geeignete Vcrsprünge
18 (siehe auch Fig. 3) im Ventilzspfen 15 festgehalten
wird. Am vorderen Ende des Behälters 14 ist eine Schreibspitze
19 in ihn hineingeschoben, die mit einem Kragen 20 versehen ist, an dem der Behälter 14 anliegt. Wie dargestellt,
ist der Behälter 14 ein Kapillarröhrchen, er kann jedoch auch größere Dimensionen aufweisen. Zwischen dem Ventilzapfen
15, der Kugel 16 und dem Ventilsitz 17 einerseits und der Schreibspitze 19 andererseits ist der Behälter 14
durch Formen oder auf andere Weise mit einem Abschnitt versehen, der einen dünnwandigen Balg 21 bildet, der vorzugs-,r
weise leicht in axialer Richtung verformbar ist. Der Balg
kann durch Erweichen des Behältermaterials mit Wärme und
"Blasen" oder ein anderes Verfahrenausgeformt werden.
Jeder geeignete Kunststoff, beispielsweise hartes Polyäthylen oder Polypropylen, kann für die Ausbildung des Balges
21 verwendet werden, und es ergibt sich klar, daß er durch den auf die Schreibspitze 19 aufgebrachten Schreibdruck
in axialer Richtung elastisch verformbar ist und daß sich bei Nachlassen dieses Druckes der Balg axial ausdehnt, wodurc
wie oben beschrieben, entlang der Kugel 16 mehr Farbe in die Kammer 22 gezogen wird.
Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform ist ein spitz verlaufendes Gehäuse 23 am vorderen Ende eines
rohrförmigen Farbbehälters 24 befestigt. Das Gehäuse 23 ist mit einer Bohrung 25 und einer Gegenbohrung 26 versehen,
die eine Schulter 27 begrenzen. In der Bohrung 25 ist neben dem Ende des Behälters 24 ein massiver Pflock 28 befestigt,
wie er in Fig. 5 im Schnitt dargestellt ist. Der Pflock 28 ist mit einer ebenen vorderen Fläche 29 und einer Vielzahl
von Rillen bzw. Durchlässen 30 versehen, die in Abstand voneinander über seinen Umfang verteilt sind. Somit bilden
die Durchlässe 30 eine Verbindung zwischen dem Behälter 24 und der Bohrung 25. Eine Schreibspitze 31 ist mit einem
kurzen, sich nach rückwärts erstreckenden rohrförmigen Abschnitt 32 und einem zylindrischen Abschnitt 33 versehen,
der in der Gegenbohrung 26 in Längsrichtung verschiebbar ist. Eine Schulter 34 .'" an der Schreibspitze arbeitet mit der
Schulter 27 zusammen, um die Bewegung der Schreibspitze nach rückwärts zu begrenzen. Ein im wesentlichen zylindrische:
Körper 35 aus einem elastischen Polymer ist mit einer zentralen Bohrung 36 versehen, die mit einer größeren axialen
Bohrung 37 im Körper in Verbindung steht. Der rohrförmige Abschnitt 32 sitzt fest und abdichtend in der Bohrung 37,
-10-
wobei das vordere Ende des Körpers 35 an der Schreibspitze
31 anliegt. Die Bohrung % erstreckt sich durch die Rückseite des Körpers 35, der mit einer kreisförmigen Rippe bzw. einem
kreisförmigen Rand 38 rund um die Öffnung dieser Bohrung versehen ist. Der Körper 35 ist ferner mit einem Umfangsflansch
39 versehen, der am vorderen Ende des Pflocks 28 zur Anlage kommt. Der Körper 35 ist mit seinem rückwärtigen
Ende fest in die Bohrung 25 eingepaßt, weist jedoch in seinem vorderen Teil 40 zu einem später erläuterten Zweck einen
kleineren Dur&messer auf.
Wenn die Schreibspitze 31 mit einem Schreibdruck beaufschlagt wird, bewegt sie sich in der Bohrung 26 nach
rückwärts und verformt den Körper 35, bis der Rand 38 an der Fläche 29 zur Anlage kommt. Das so gebildete Sperrventil
schließt nun den Farbkanal zwischen dem Behälter und der Schreibspitze. Ein andauernder Schreibdruck verformt den Körper
35 weiter bzw. preßt ihn weiter zusammen, wodurch Druck auf die Farbe an der Schreibspitze ausgeübt wird. Wie dargestellt
weist der Umfangsflansch 39 eine größere axiale Höhe als der Rand 38 auf und demnach neigt die natürliche Elastizität des
Körpers 35 dazu, den Farbkanal offen zu halten, bis ein Schreibdruck
aufgebracht wird.
Der einen kleineren Durchmesser aufweisende Teil 40 des Körpers 35 verringert den Reibungswiderstand gegenüber
der Bewegung der Schreibspitze 31 nach innen, und die Schultern 27 und 34 bilden einen zwangsläufigen Anschlag, um eine
Beschädigung des Körpers 35 zu verhindern, wenn ein übermäßiger Druck auf die Schreibspitze ausgeübt wird. Wie ersichtlich,
ist diese Ausführungsform der Neuerung, insbesondere in Bezug auf die Ausbildung des Körpers 35 aus elastischem
Polymer, verhältnismäßig einfach herzustellen.
-11-
Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 ist ein rohrförmiger
Farbbehälter 41 an seinem oberen Ende mit einem Formstück 42 versehen, das eine erste Bohrung 43 und eine
Gegenbohrun^ 44 auf v/ei st. Die Gegenbohrung hält ein spitz
zulaufendes Gehäuseteil 45, das mit einer Bohrung 46 verseher ist, die ein rohrförmiges Teil 47 gleitend führt, an dem
eine nicht dargestellte Schreibspitze befestigt ist. Das verschiebbare rohrförmige Teil 47 erstreckt sich nach rückwärts
in die Bohrung 43 hinein und ist mit einem im wesentlichen becherförmigen Körper 48 aus elastischem Polymer
versehen, der seinerseits in der Bohrung 43 abdichtend anliegt. Das innere Ende des rohrförmigen Teils 47 liegt
an einer Schulter 49 im Körper 48 an, die eine sich nach vorn erstreckende Bohrung 50 im Körper 48 umgibt. Das innere
bzw. rückwärtige Ende des Körpers 48 ist als ebene Fläche 51 am inneren Ende eines Abschnitts 52 mit kleinerem Durchmesser
ausgebildet. Wenn der Körper 48 nicht beaufschlagt ist bzw. sich in seinem normalen ungespannten Zustand befindet,
befindet sich die Fläche 51 in einem kleinen Abstand von der inneren Fläche einer Querwand 53 &m inneren Ende
des Formstücks 42. Die Querwand 53 ist mit einer einem Teil der Fläche 51 axial gegenüberliegenden Öffnung 54 versehen.
Der Körper 48 aus elastischem Polymer ist ferner mit einem Durchlaß bzw. einer Öffnung 55 versehen, die eine Verbindung
zwischen der durch die Bohrung 43 gebildeten Kammer und der durch die Bohrung 50 im Körper 48 begrenzten Kammer herstellt
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, wird, wenn sich die Teile in der dargestellten Lage in Bezug zueinander befinden, ein
durchgehender Farbkanal für die Farbe aus dem Behälter geschaffen, der durch die Öffnung 54, den Raum zwischen der
Querwand 53 und der Fläche 51r die durch die Bohrung 43
gebildete Kammer, die Öffnung 55 und das Innere des rohrförmigen Teils 47 zur Schreibspitze verläuft.
-12-
7341868 26.0S.77
Wenn ein Sohreibtawk auf die Schreibspitze ausgeübt
wird, verschiebt sich das rohrfönnige Teil 47 nach rückwärts
und verformt den Körper 48 aus elastischem Polymer soweit, daß seine Fläche 51 an der Innenfläche der Querwand 53
zur ASilage kommt. Das so gebildete Sperrventil wird also geschlossen, um den Rückfluß der Farbe zum Behälter zu
verhindern. Andauernder Schreibdruck verformt den Körper 48 weiter bzw, drückt ihn weiter zusammen, wodurch in gleicher
Weise und zu dem gleichen Zweck, wie im Zusammenhang mit den vorhergehenden Ausführungsformen beschrieben, ein Druck
auf die Farbe an der Schreibspitze ausgeübt wird. Wie dargestellt, ist das Formstück 42 mit einer rückwärtigen Fläche
56 versehen, die sich in einem Abstand von exner Schulter
57 befindet, die den Übergang zwischen den Bohrungen 43 und 44 bildet. Ein Ring 58 ist am rohrförmigen Teil 47 bef3stigt
und erstreckt sich von diesem radial nach außen und in den Raum zwischen der Fläche 56 und der Schulter 57. Dieser
Ring dient als Anschlag zur Begrenzung der Bewegung des rohrförmigen Teils 47 nach innen und somit zur Vermeidung von Beschädigungen
des Körpers 48, wenn ein übermäßiger Druck auf die Schreibspitze ausgeübt wird.
Fig. 7 zeigt einen Farbbehälter 59, der an einem spitz zulaufenden Gehäuse 60 befestigt ist, das an seinem vorderen
Ende eine Bohrung 61 aufweist, in der eine Schreibspitze 62 gleitet. Die Schreibspitze 62 weist einen gewöhnlichen Farbdurchlaß
63 auf, der sich durch eine rückwärtige Verlängerung 64 mit kleinerem Durchmesser erstreckt. Das Gehäuse 60 ist
mit einer Gegenbohrung 65 versehen, die kleiner ist als die Bohrung 61, und mit einer zweiten Gegenbohrung 66, die mit
einem Durchlaß 67 in Verbindung steht, der eine Verbindung
mit dem Inneren des Behälters 59 bildet. In der Gegenbohrung
-13-
7341868 26.05.77
• I · I < I
· t I
ist ein teilkugelförmiger Ventilsitz 68 vorgesehen, in dem
eine Kugel 69 lose sitzt. Eine Dichtungsscheibe 70 aus einem
beliebigen, geeigneten, im wesentlichen starren Material sitz auf dem Boden der Gegenbohrung 65 auf und ist mit einer
quadratischen Bohrung 71 versehen (Fig. 8), Ein Körper 72 aus elastischem Polymer liegt derart an der Dichtungsscheibe
70 an, daß sein Durchlaß 73 mit der quadratischen öffnung
71 fluchtet. Eine größere Bohrung 74 umschließt die Verlängerung 64 der Schreibspitze unter Abdichtung, während das
innere Ende des Körpers 72 abdichtend und fest in die Bohrung 65 eingepaßt ist. Der vordere Teil des Körpers 72 aus elastischem
Polymer weist einen kleineren Durchmesser auf, wodurch ein ringförmiger Raum 75 zwischen diesem schmäleren
Teil und der Bohrung 65 vorhanden ist.
Im Betrieb bietet der Raum 75 genügend Platz für den elastischen, polymeren Körper, damit sich dieser etwas
radial ausdehnen kann, wenn Druck auf die Schreibspitze ausgeübt wird. üadurch wird der sich der Bewegung der Schreibspitze
nach innen widersetzende, durch Reibung hervorgerufene Widerstand beseitigt. Die quadratische Öffnung 71 in
der Dichtungsscheibe 70 stellt sicher, daß immer ein Durchfluß für die an der Kugel 69 entlang fließende Farbe in
den Durchlaß 73 vorhanden ist. Das Funktionieren dieser Ausführungsform ist klar, da ein auf die Schreibspitze 62
ausgeübter Schreibdruck die im Durchlaß 73 befindliche Farbe unter Druck setzt und dadurch die Kugel 69 fest gegen
den Ventilsitz 68 drückt, wodurch ein Rückfluß der Farbe zum Behälter verhindert wird und der so auf die Farbe ausgeübte
Druck diese unabhängig von der Haltung des Kugelschreibers nach vorn zur Kugel 76 der Schreibspitze drückt.
-14-
7341868 26.05.77
In Fig. 9 sind gleiche Teile wie in Fig. 7 mit den
gleichen Bezugszeichen versehen und werden nicht mehr im einzelnen beschrieben. Bei dieser Ausführungsform ist die
MS$i$8§i§8ki$i i9 MivJÄI. eWf ersetzt, die eine
runde öffnung 78 aufweist, während die dem Farbbehälter
zugekehrte Fläche der Dichtungsscheibe mit radialen Rillen
79 versehen ist, um sicherzustellen, daß die Farbe aus dem Behälter nach vorn fließt, auch wenn eine flache Tellerfeder
80 an der Dichtungsscheibe 77 anliegt. Die flahe Tellerfeder
80 nach Fig. 9 kann aus einem beliebigen geeigneten Material bestehen und ersetzt das durch die Kugel 69 gebildete Sperrventil
nach Fig. 7. Diese Ausführungsform der Erfindung arbeitet im wesentlichen auf gleiche Weise wie die Ausführungsform
gemäß Fig. 7, wobei die Tellerfeder 80 auf der nach vorn gerichteten Fläche 81 des Gehäuses 60 aufsitzt,
wenn die Schreibspitze durch Zusammendrücken des Körpers 72 aus elastischem Polymer Druck auf die Farbe ausübt.
Wie oben erläutert, arbeiten alle oben beschriebenen Ausführungsformen der Neuerung im wesentlichen in der gleichei
Weise, d.h. bei anfänglichem Aufbringen eines Schreibdrucks auf die Schreibspitze des Kugelschreibers wird das nahe dem
Behälter befindliche Sperrventil nach einer kleinen Verschiebung geschlossen, und der andauernde Schreibdruck bewirkt
das Aufbringen eines Vorschubdrucks auf die vor dem Sperrventil befindliche Farbe. Auf diese Weise wird während des
Schreibens ein konstanter Farbvorrat der Kugel der Schreibspitze zugeführt, selbst wenn sich der Kugelschreiber in
umgekehrter Lage befindet, d.h. wenn die Schreibspitze nach oben zeigt. In jedem Fall ist die Schreibspitze durch einen
maximalelastischen Körper mit dem Farbbehälter verbunden,
-15-
7341868 26.05.77
- 15 -
der als Farbkanal ausgebildet ist, wobei die Verformung des
axialelastischen Körpers das Volumen eine? Teils des Farbkanals
verringert, um den beschriebenen Druck auszuüben.
Die dargestellten verschiedenen Formen der Sperrventile zur Verhinderung des Rückflusses von Farbe zum Farbbehälter
dienen nur der Erläuterung. Die Ausführungsformen der Neuerung können mit beliebigen geeigneten Sperrventilen
verwendet werden. Dabei ist es wichtig, daß die Gesamtbewegunj
des Sperrventils zwischen der offenen und geschlossenen Stellung sehr klein ist, so daß sich das Sperrventil unmittelbar
nach dem ersten Aufbringen des Schreibdrucks auf die Schreibspitze ohne wesentliche Bewegung stüießt. Vorzugsweise wird di
zum Schließen des Sperrventils erforderliche Bewegung der Schreibspitze unter etwa 0,1 mm gehalten. Dies ist wünschenswert,
weil eine zu große Axialbewegung der Kugel der Schreibspitze nachteilig ist. Auch wenn das Sperrventil geschlossen
ist, ist es vorteilhaft, die Bewegung der Schreibspitze auf etwa 0>5 mm zu begrenzen, da viele Benutzer eine größere
Bewegungsstrecke als 0,5 mm als nachteilig empfinden. Bei jeder der dargestellten Ausführungsformen sind Anschläge
oder eine Konstruktion dieser Art vorgesehen, um die Gesamtbewegung der Schreibspitze in starkem Maße zu begrenzen.
Der Farbverbrauch in einem Kugelschreiber ist sehr gering, er beträgt höchstens 5 mg pro 10 m geschriebene Zeile
Daher iet die Geschwindigkeit, mit der sich die Farbsäule in den zum Kugelsitz führenden Lei+ungen bewegt, sehr gering.
Wenn beispielsweise die Schreibgeschwindigkeit 10 m pro Minute beträgt, beträgt die Geschwindigkeit der Farbe in
einer 0,5 mm-Bohrung, die bei einer Schreibspitze mit einem Kugeldur-chmesser von 1 mm normal ist, nur etwa 0,025 mm pro
Minute. Daher kann man feststellen, daß fast keine Axialbewegung
des Kugelschreibers in Bezug zur Schreibspitze für
7341868 26.05.77
-16-
die fortlaufende Zuführung von Farbe während des Schreibens erforderlich ist.
Wenn der gesamte Farbvorrat im Farbbehälter das Sperrventil
einer der beschriebenen Ausführungsformen passiert hat, ist demnach der Kugelschreiber erschöpft, da die verbleibende
Farbe nur verwendet werden kann, wenn der Kugelschreiber in seiner normalen Lage mit der Schreibspitze
nach unten gehalten wird. Daher ist es wünschenswert, daß die Merkmale der Erfindung so angeordnet, ausgebildet und
bemessen werden, daß sich das Sperrventil so nahe wie möglich an der Schreibspitze befindet.
Gemäß der Neuerung müssen die beschriebenen Sperrventile so konstruiert sein, daß ein minimaler Spielraum
für den Farbfluß und eine minimale Bewegung der Schließkörper zum Schließen des Sperrventils vorgesehen sind.
Im allgemeinen haben solche Sperrventile, wenn es Kugelventile sind, einen Durchmesser in der Größenordnung von 1 b:
4 mm. Dieses allgemeine Maß sollte für jeden frei verschiebbaren Schließkörper eingehalten werden, auch wennes sich
nicht um eine Kugel handelt. Ferner sollte der radiale Raum zwischen einem solchen frei verschiebbare:. Schließkörper
und dem des einschließenden Gehäuses bzw. Absperrteils so klein gehalten werden, wie es in Abhängigkeit von der
Art der verwendeten Farbe mit einem zufriedenstellenden Farbfluß vereinbar ist. Im allgemeinen beträgt der radiale
Raum rund um den frei verschiebbaren Schließköriser vorzugsweise etwa 0,1 mm, er kann aber auch 0,2 mm groß sein.
Es werden sogar Zwischenräume von weniger als 0,1 mm in Erwägung gezogen, wenn es die Art der Farbe erlaubt. Die
Axialbewegung eines frei verschiebbaren Schließkörpers zwischen der geschlossenen und voll geöffneten Stellung
-17
7341868 26.05.77
- 17 -
sollte ebenfalls so klein wie möglich gehalten werden und auch hier ist es vorteilhaft, daß eine solche Bewegung
nicht etwa 0,1 mm übersteigt, obwohl eine Bewegung bis zu 0,3 mm zulässig ist. Wie beim radialen Zwischenraum kann
die Bewegung des Schließkörpers auch weniger als 0,1 mm betragen, wenn eine spezielle Farbe durch solch ein nur
winzig geöffnetes Sperrventil fließen kann. Wie gesagt, ist es wünschenswert, daß die Axialbewegung und der radiale
Zwischenraum auf einem Minimum gehalten werden, um das Schließen des Sperrventils fast sofort nach Berührung des
Papiers oder einer anderen Fläche, auf der geschrieben werden soll, durch die Schreibspitze sicherzustellen.
Von der Neuerung wird, wie beschrieben, ein Kugelschreiber betroffen, bei dem die Schreibspitze, der Farbkanal
und der Farbbehälter als Einheit permanent zusammengebaut und der Farbkanal fest bzw. abdichtend mit der
Schreibspitze und dem Farbbehälter verbunden ist. Der Kugelschreiber kann dabei als nachfüllbarer Kugelschreiber oder
als wegwerfbarer Kugelschreiber ausgebildet sein, wobei im letzteren Fall die genannten Teile dauernd und abdichtend
miteinander verbunden sind und nicht einzeln ersetzt oder leicht entfernt werden können.
Vorzugsweise ist der axialelastische Körper derart ausgelegt, daß eine ixialbewegung der Schreibspitze in Richtung
auf den Farbbehälter beginnt, sobald der Schreibdruck aufgebracht wird. Es wurde festgestellt, daß die besten
Ergebnisse erzielt werden, wenn bei einem vollständig zusammengebauten Kugelschreiber, der jedoch noch keine
Farbe enthält, eine Kraft von nur 30 g eine Axialbewegung
von wenigstens 0,05 mm verursacht, wobei jedoch der Kugelschreiber auch dann arbeiten kann, wenn unter der gleichen
Belastung nur eine Bewegung von 0,01 irrni bewirkt wird.
Wenn die Belastung 60 g beträgt, wird die Bewegung etwa verdoppelt. Beispielsweise kann das Material für den axialelastischen Körper, der eine Bewegung von wenigstens 0,05 mm
beim Aufbringen einer Kraft von 30 g erlaubt, bei einem
Kugelschreiber der Fig. 6, bei dem der Außendurchmesser des zylindrischen Körpers 48 4,5 mm beträgt, ein Gemisch
aus Polyvinylchlorid mit einer Härte von etwa 40 auf der Durometer-A-Skala sein.
Claims (1)
- I 1 ι I tr * I * »■ » t *•ZIMMERMANNPATENTANWÄLTEDipl.-lng. H. Leinweber Dlpl.-lng. Heinz Zimmermann Dlpl.-Ing. A. Gf. ν. WengerskyR0Mntal7, 8000 München 22. Aufgang (Kustermann-Paeaage) Telefon (ΟΒΘ) 2603989 Telex 528191 lepatd Telegr.-Adr. Lelnpat München«"«25. Februar 1977UnaerZeichen SQg/ CG 73 41 868
E. Henriksen(Neue) Schutzansprüche :1. Kugelschreiber mit einem Gehäuse, einer an einem Ende des Gehäuses angeordneten Schreibspitze, einem Farbbehälter und einem Farbkanal zwischen Schreibspitze und Farbbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Schreibspitze (7; 19; 31; 62) und dem Farbbehälter (3; 14; 24; 41; 59) ein axialelastischer Körper (13; 21; 25; 48; 72) angeordnet ist, der als durchgehender dichter Farbkanal (z.B. 73) ausgebildet ist, der den Farbdurchlaß (z.B. 10, 11) der Schreibspitze mit der Farbaustrittsöffnung (z.B. 67) des Farbbehälters verbindet, und daß zwischen dem axialelastischen Körper bzw. dem Farbkanal einerseits und dem Farbbehälter andererseits ein Sperrventil (5, 6; 15, 16, 17; 28; 53, 54; 68, 69; 80) angeordnet ist, dessen Schließkörper (6; 16; 28;) bei komprimiertem axialelastischem Körper an der Farbaustrittsöffnung des Farbbehälters in Anlage ist.-2-7341868 26.05.77I I I I IMI2.Kugelschreiber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der axialelastische Körper eir Hohlkörper ist.3. Kugelschreiber nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der axialelastische Korper als rohri'örmiger Körper (13) ausgebildet ist.4. Kugelschreiber nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der axialelastische Körper als Balg (21) ausgebildet ist.5. Kugelschreiber nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der axialelastische Körper ein zylindrischer Körper (35) ist, der in einer Bohrung (25) des Gehäuses bzw. der Schreibspitze axialverschieblich gelagert ist.6. Kugelschreiber nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Farbkanal ein Axialkanal des zylindrischen Körpers ist.7. Kugelschreiber nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische Körper aus zwei Abschnitten (4ci, 32) unterschiedlichen Durchmessers besteht.ο. Kugelschreiber nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der axialelastische Körper mit einem Ende unter Abdichtung an der Schreibspitze angreift.7341661 26.05.77• 1 t t i *t r tr ( t ιy. Kugelschreiber nach eineai der Ansprüche 1 bis ο, dadurch gekennzeichnet, daß die Schreibspitze im Gehäuse axialverschieblich gelagert ist.10. Kugelschreiber nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Schließkörper des Sperrventils eine Kugel (6, 16, 69) ist (Fig. 1,2,7).11. Kugelschreiber nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Schließkörper des Sperrventils eine Tellerfeder (81) ist (Fig. 9).12. Kugelschreiber nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Schließkörper des Sperrventils ein dem Farbbehälter (41) zugewandter Ansatz (52) des axialelastischen Körpers (48) ist (Fig. 6).7341861 26 05.77
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE7341868U DE7341868U (de) | 1973-11-23 | 1973-11-23 | Kugelschreiber |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE7341868U DE7341868U (de) | 1973-11-23 | 1973-11-23 | Kugelschreiber |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7341868U true DE7341868U (de) | 1977-05-26 |
Family
ID=31956734
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7341868U Expired DE7341868U (de) | 1973-11-23 | 1973-11-23 | Kugelschreiber |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7341868U (de) |
-
1973
- 1973-11-23 DE DE7341868U patent/DE7341868U/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2660589C2 (de) | Kugelhalterung eines Kugelschreibers | |
| DE2352165A1 (de) | Kugelschreiber | |
| DE69627315T2 (de) | Kugelschreiberpatrone und verfahren zu deren herstellung | |
| DE69128720T2 (de) | Korrekturflüssigkeitsspender | |
| DE4015152A1 (de) | Geraet zum auftrag von fluessigkeiten | |
| DE3141227A1 (de) | Schreibfeder | |
| DE3941380A1 (de) | Geraet zum auftrag von fluessigkeiten | |
| DE4443187B4 (de) | Kugelschreiber | |
| DE2126784A1 (de) | Tmtenfullpatrone für ein Schreib gerat | |
| DE2655264A1 (de) | Schreibelement fuer kugelspitzschreiber | |
| DE2208111A1 (de) | Schreibgeraet mit einer schreibspitze aus poroesem oder kapillarem werkstoff | |
| DE4313180A1 (de) | Schreib- oder Zeichengerät | |
| DE69413744T2 (de) | Kugelschreiber | |
| DE7341868U (de) | Kugelschreiber | |
| DE102010009691A1 (de) | Ventilmarker mit Dosierventil | |
| DE867214C (de) | Schreibgeraet mit Kugelspitze | |
| EP0326716B1 (de) | Zeichengerät mit einer Zeichenspitze, deren Stirnfläche die gezeichnete Strichstärke bestimmt | |
| DE2319942A1 (de) | Befestigung eines schreibelementes | |
| DE836015C (de) | Kugelschreiber | |
| DE1511403A1 (de) | Schreibgeraet mit Kapillarspalt | |
| DE60304715T2 (de) | Schreibwerkzeug mit einem kapillarbehälter für eine verbesserte tintenzufuhr | |
| DE1118651B (de) | Fuellschreibgeraet | |
| EP2345544B1 (de) | Ventilmarker mit Durchgangskanal im Kugelsitz | |
| DE3319197C2 (de) | Vorrichtung nach Art eines Markierungsstiftes, insbesondere zum Auftragen eines zähflüssigen Klebers | |
| DE1461662A1 (de) | Fluessigkeitsschreiber,insbesondere Tintenschreibgeraet |