DE734094C - Verfahren zur Herstellung von Isoliermassen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von IsoliermassenInfo
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- DE734094C DE734094C DEI67561D DEI0067561D DE734094C DE 734094 C DE734094 C DE 734094C DE I67561 D DEI67561 D DE I67561D DE I0067561 D DEI0067561 D DE I0067561D DE 734094 C DE734094 C DE 734094C
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08J—WORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
- C08J9/00—Working-up of macromolecular substances to porous or cellular articles or materials; After-treatment thereof
- C08J9/30—Working-up of macromolecular substances to porous or cellular articles or materials; After-treatment thereof by mixing gases into liquid compositions or plastisols, e.g. frothing with air
-
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- C08J2361/00—Characterised by the use of condensation polymers of aldehydes or ketones; Derivatives of such polymers
- C08J2361/20—Condensation polymers of aldehydes or ketones with only compounds containing hydrogen attached to nitrogen
- C08J2361/22—Condensation polymers of aldehydes or ketones with only compounds containing hydrogen attached to nitrogen of aldehydes with acyclic or carbocyclic compounds
- C08J2361/24—Condensation polymers of aldehydes or ketones with only compounds containing hydrogen attached to nitrogen of aldehydes with acyclic or carbocyclic compounds with urea or thiourea
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Description
- Verfahren zur Herstellung von Isoliermassen Es ist bekannt, schaumartige Isoliermassen in der Weise herzustellen, daß man wässerige Lösungen der härtbaren Harze aus Harnstoff und bzw. oder Thioharnstoff oder deren Abkömmlingen und Aldehyden unter Zusatz schaumbildender oder schaumiger Stoffe in schaumige Massen überführt und diese bei gewöhnlicher oder erhöhter Temperatur durch Behandeln mit sauren Mitteln härtet. Die Überführung in die schaumigen Massen wird bei diesem Verfahren durch kräftiges Rühren oder Schlagen der Lösung des schaumbildenden Stoffes oder der mit ihm versetzten Harzlösung bewirkt. Die Här- i tun- erfolgt durch Säuren oder solche abspaltende Mittel; sie kann auch durch Behandeln mit sauren Gasen, z. B. mit Schwefeldioxyd, vorgenommen werden.
- Es wurde nun gefunden, daß sich derartige Isoliermassen unter Verwendtuig der gleichen- 1 Ausgangsstoffe auf besonders einfache ;und vorteilhafte Weise erzeugen lassen, wenn man die Lösungen des schaumbildenden Stoffes einerseits und des Kunstharzes andererseits in getrennten Gefäßen mit einem unter Druck stehenden Gas, z. B. Druckluft, in an sich bekannter Weise verschäumt und dann die beiden je für sich verschäumten bzw. verstäubten Bestandteile miteinander vereinigt. Man arbeitet zweckmäßig so, daß man in eine mit Druckluft verschäumte, mit einem sauren Härtungsmittel für die Kunstharzlösung versetzte Lösung eines schaumbildenden 1Tittels, z. B. einer alkplierten Naphthalinsulfonsäure, die ebenfalls mit Druckluft verschäumte oder verstäubte Kunstharzlösung einbringt.
- Eine für das Verfahren besonders geeignete Apparatur ist in der anliegenden Zeichnun- schematisch-dargestellt. I und III sind die beiden Gefäße, in denen sich die wässerige Lösung des Schaummittels bzw. die Kunstharzlösung befinden. Durch das Ventil Ia erfolgt der Zutritt der Druckluft, die durch das Ventil Ic auch in das Abführungsrohr eintreten kann. In dem Rohr Ib ist eine Mischspirale angeordnet, in welcher die Verschäumung der durch die Düse Id zufließenden Lösung mit der durch das Ventil Ic zugeführten Druckluft erfolgt. Der gebildete Schaum fließt in ein aus gewelltem Blech bestehendes Spritzrohr II, wo er sich mit dem aus dem Gefäß III durch das Mischrohr Ha zugeführten Gemisch von Kunstliarzlösunz und Luft vereinigt. ^Die Apparatur wird "zi@;eckinäßig in einem Aggregat zusammengebaut, das mit den Lagergefäßen für das Schaummittel und für die Kunstharzlösung durch Schläuche verbunden ist.
- Man regelt die Zulaufgeschwindigkeit der wässerigen sauren Lösung des Schaummittels, beispielsweise einer 2o/oigen wässerigen Lösung von butylierter Naphthalinsulfotisäure, durch Einstellen der Ventile Ia und der Düse Id in der Weise, daß in der Zeiteinheit z. B. 8 1 der Lösung verschäumt werden. Zu diesem Schaum läßt- riiän aus dem Gefäß III in der gleichen Zeit durch entsprechende Regelung der Düsen ünd Ventile 2,5 1 einer etwa 3z°/oigen wässerigen Lösung eines durch Säure härtbaren Harnstofformaldehvdkondensationsproduktes treten. iNIan erhält auf diese Weise Schaum, der nach dem Erliärten und Trocknen ein spezifisches Gewicht von nur o,oo8 bis o,oi besitzt. Durch anderweitige Regelung der Mengenverhältnisse von Schaumlösung zti Kunstharzlösung kann man Isoliermassen erzielen. die nach dem Trocknen die verschiedensten spezifischen Gewichte zeigen. Für Wärmeisolationszwecke eignen sich am besten Schäume vom spezifischen Gewicht o.oi bis 0.02.
- Das neue Verfahren liefert. bezogen auf die Kunstharzlösung, eine erheblich größere Schaumausbeute als die bekannten :1rl)eitst%-eisen. ES bietet weiterhin den Vorteil, daß l' innerhali) der zur Verschäumung verwendeten Gefäße keine vorzeitige Härtung der Kunstharzlösung erfolgt und die Gefäße und Ventile daher nicht durch Verstopfung unbrauchbar werden.
- Der nach dem Verfahren hergestellte Schaum verläßt das Spritzrohr je nach der-Strömungsgeschwindigkeit und dem ange-wendeten Druck in Form von mehr oder we= niger großen Flocken und kann deshalb leicht in komplizierte Formen eingefüllt werden. Es ist ferner möglich, den Schaum während des Einspritzens in Formen durch feste Körper, wie Holzwolle, Drähte, natürliche oder künstliche faserige Stoffe usw., zu verfestigen. Man kann dabei so vorgehen, daß man die zur Aufnahme des Schaumes dienende Form lose mit dein Verfestigungsmaterial auffüllt 'und den Schaum in dieses hineinspritzt oder daß man das Verfestigungsmaterial während des Spritzens in Anteilen zugibt.
- An Stelle von Druckluft können auch andere unter Druck stehende Gase oder Flüssigkeiten, die beim Entspannen in Gase übergehen, zur Herstellung des schaumartigen Isoliermaterials verWcnclet werden.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Zerfahren zur Herstellung von Isoliermassen durch Verschäumen wässeriger Lösungen härtbarer Harze vom Typus der Harnstofformaldelivdkondensationsprodukte und Härten des Schaumes, dadurch gekennzeichnet, daß man die wässerige Lösung des Harzes einerseits und die des schaumbildenden Mittels andererseitsin getrennten Gefä lien mit unter Druck stehenden Gasen in an sich bekannter Weise je für sich verschäumt bzw. verstäubt. dann die verschäumte oder verstäubte Harzlösung finit dem Schaum vermischt und die schaumige 'lasse härtet.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, claß man eine Schaumlösung verwendet, die auf die I-larzlösttng Härtend wirkt bzw. Säure eiitli:ilt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI67561D DE734094C (de) | 1940-08-01 | 1940-08-01 | Verfahren zur Herstellung von Isoliermassen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI67561D DE734094C (de) | 1940-08-01 | 1940-08-01 | Verfahren zur Herstellung von Isoliermassen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE734094C true DE734094C (de) | 1943-04-09 |
Family
ID=7196744
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI67561D Expired DE734094C (de) | 1940-08-01 | 1940-08-01 | Verfahren zur Herstellung von Isoliermassen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE734094C (de) |
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1043628B (de) * | 1953-08-20 | 1958-11-13 | Wilhelm Bauer | Vorrichtung zum kontinuierlichen Herstellen von Kunstharzschaum |
| DE1078006B (de) * | 1955-03-29 | 1960-03-17 | Hans Lichti Dr Ing | Geraet zur Rettung von in Wassernot geratenen Personen |
| DE1169116B (de) * | 1954-08-19 | 1964-04-30 | Schaum Chemie Wilhelm Bauer K | Verfahren, um Koerper, Bauelemente oder Bauteile mit einer poroesen Kunstharz-schicht zu versehen |
| DE1233129B (de) * | 1958-07-18 | 1967-01-26 | Werner H Kreidl Dr | Einrichtung zur Erzeugung von Kunstharzschaum aus einem Zweikomponentenharz |
| DE1243378B (de) * | 1957-02-25 | 1967-06-29 | Forsch | Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung von Feinschaeumen |
| US3963650A (en) * | 1969-07-16 | 1976-06-15 | British Industrial Plastics Limited | Process for making improved urea/formaldehyde foams |
| DE2752311A1 (de) * | 1977-11-23 | 1979-05-31 | Ir Gnii Redkich I Cvetnych Met | Verfahren zur herstellung von schaumstoff und einrichtung zu dessen verwirklichung |
| DE3243903A1 (de) * | 1982-03-01 | 1983-09-22 | Vsesojuznyj naučno-issledovatel'skij institut sintetičeskich smol, Vladimir | Verfahren zur herstellung eines harnstoff-formaldehyd-schaumkunststoffes |
-
1940
- 1940-08-01 DE DEI67561D patent/DE734094C/de not_active Expired
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